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++ Newsticker ++ Newsticker ++
Mehr Geld, Arbeitsplätze und Zukunft gesichert

Mit dem Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie in NRW sichert die IG Metall Beschäftigung, Zukunft und Einkommen. Alle Entwicklungen hier in unserem Ticker.


09.04.2021 

Tarifrunde Metall und Elektro 2021 | NiedersachsenTarifergebnis für die Metall- und Elektroindustrie in Niedersachsen erzielt

In der fünfte Tarifverhandlung für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Niedersachsen wurde die Übernahme des Verhandlungsergebnisses aus dem Pilotbezirk Nordrhein-Westfalen vereinbart. "Der Tarifabschluss sichert Beschäftigung, stärkt Einkommen und gestaltet die Zukunft der Beschäftigten", sagt Thorsten Gröger, Bezirksleiter und Verhandlungsführer der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.

07.04.2021

Warnstreikation BMW Berlin

Tarifrunde Metall und Elektro 2021 | Prominente Unterstützung für Angleichung OstDie Zeit ist reif für die Angleichung!

Warnstreikation BMW Berlin

Zukunft für Arbeitsplätze, Unternehmen und Ausgebildete sowie Perspektiven für eine Angleichung der Arbeitszeit – Politiker und Wirtschaftswissenschaftler haben sich hinter die Forderungen der IG Metall in der laufenden Tarifrunde gestellt.

Es geht um die Zukunft ganzer Regionen, um Gerechtigkeit und die soziale Einheit Deutschlands. Unterstützung für ihren Einsatz um eine gerechte Gesellschaft erhält die IG Metall von prominenten Politikern und Ökonomen.

In kurzen Botschaften, zusammengeschnitten in drei Videos, erklären sie, warum sie die Forderungen in der IG Metall unterstützen und warum auch die Angleichung der Arbeitsbedingungen in Ostdeutschland endlich vollzogen werden muss.

Die Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Thüringen) und Dietmar Woidke (Brandenburg) stehen ebenso hinter der Angleichungsforderung der IG Metall wie zum Beispiel Anton Hofreiter, Vorsitzender der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, oder Professor Achim Truger, Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.

Infos und weitere Videos auf der Seite der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen

01.04.2021

Zwei Kfz-Mechatroniker inspizieren den Motor eines Autos

Tarifrunde Kfz-Handwerk 2021 | Forderungsbeschluss TarifkommissionenTarifkommissionen fordern 4 Prozent mehr Geld im Kfz-Handwerk

Zwei Kfz-Mechatroniker inspizieren den Motor eines Autos

4 Prozent mehr Geld, mit einem Extra-Plus für die Auszubildenden. Das fordern die Kfz-gewählten Tarifkommission für die anstehenden Tarifverhandlungen im Kfz-Handwerk. Abschließend genehmigt der Vorstand der IG Metall die Forderungen Mitte April. Die Verhandlungen starten Anfang Mai.

Mehr Infos auf igmetall.de

Tarifrunde Metall und Elektro 2021 | Bezirk MitteHessen, Rheinland-Pfalz, Saarland: Übernahme Pilotabschluss aus NRW

IG Metall Mitte und die Arbeitgeber der Mittelgruppe haben sich auf die Übernahme des nordrhein-westfälischen Pilotabschlusses geeinigt. Von dem in Mainz vereinbarten Tarifergebnis profitieren rund 380 000 Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

Jörg Köhlinger, IG Metall-Verhandlungsführer und Leiter des IG Metall Bezirks Mitte, zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis: „Trotz Pandemie haben die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Mitte eindrucksvoll gezeigt, dass sie für ihre Interessen streiten können. Mehr als 136 000 Warnstreikende im Bezirk Mitte haben dafür gestritten, die von den Arbeitgebern geforderte Nullrunde zu verhindern.“
 

Alle infos auf der Internetseite der IG Metall Mitte

31.03.2021

Tarifauftakt Tarifbewegung 2021

Tarifrunde Eisen und Stahl 2021 | Verhandlungsergebnis ostdeutsche StahlindustrieMehr Geld für die Beschäftigten in der ostdeutschen Stahlindustrie

Tarifauftakt Tarifbewegung 2021

Die rund 8000 Beschäftigten in der ostdeutschen Stahlindustrie bekommen mehr Geld. Ende Juni erhalten sie, so die Tarifkommission in der kommenden Woche zustimmt, einmal eine steuerfreie Coronaprämie von 500 Euro, im Dezember gibt es dann noch einmal eine Zusatzzahlung von 250 Euro und im Februar 2022 weitere 250 Euro. Dieses neue tarifliche Zusatzgeld von insgesamt 500 Euro kann auch zur Beschäftigungssicherung in Freizeit umgewandelt werden. 

Tarifrunde Metall und Elektro 2021 | Baden-Württemberg übernimmt PilotabschlussTarifeinigung im Südwesten

Nach dem Pilotabschluss in Nordrhein-Westfalen gibt es seit dem späten Dienstagabend auch ein Ergebnis für die Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg. Dem ging eine 8-stündige 6. Verhandlung der Tarifvertragsparteien im Südwesten voraus, in der es insbesondere um die zahlreichen Sonderthemen in Baden-Württemberg ging. Demnach konnte der massive Angriff der Arbeitgeber auf tarifliche Standards abgewehrt werden.

Die rund eine Million Beschäftigten im Land erhalten ebenfalls die in NRW vereinbarte "Coronaprämie" von 500 Euro sowie die neu eingeführte tarifliche Sonderzahlung, die für individuelle Entgeltsteigerungen oder Arbeitszeitverkürzung mit Teilentgeltausgleich verwendet werden kann. Für die Themen Beschäftigungssicherung, Zukunftstarifverträge sowie Perspektiven für Auszubildende und dual Studierende wurden eigene und zum Teil weitergehende Regelungen gefunden. Dual Studierende fallen erstmals unter die Tarifbindung.

Weitere Informationen auf der Seite der IG Metall Baden-Württemberg

30.03.2021

Tarifrunde Metall- und Elektro 2021 | Tarifabschluss in Nordrhein-WestfalenMehr Geld, Arbeitsplätze und Zukunft gesichert

Mit dem Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie in NRW sichert die IG Metall Beschäftigung, Zukunft und Einkommen: 500 Euro jetzt. Ab 2022 kommt dann ein jährliches Transformationsgeld dazu, das 2023 auf 27,6 Prozent steigt und auch zur Arbeitszeitverkürzung genutzt werden kann. Alle Infos hier.

29.03.2021

Menschenkette um Arbeitgeberverband

TARIFRUNDE METALL UND ELEKTRO 2021 | Verhandlungen in Nordrhein-WestfalenHeute entscheidende Verhandlung - mehr als 800 000 bei Warnstreiks

Menschenkette um Arbeitgeberverband

Die Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie gehen in die siebte und wohl entscheidende Runde. Verhandelt wird heute wieder in Düsseldorf. Die Arbeitgeber hatten vergangene Woche erstmals mehr Geld bereits in diesem Jahr in Aussicht gestellt. Bislang hatten sie an einer Nullrunde 2021 festgehalten. Auch zur Sicherung von Beschäftigung und Zukunft gab es Annäherungen.

27.03.2021

Tarifauftakt Tarifbewegung 2021

TARIFRUNDE EISEN UND STAHL 2021 | Nordwestdeutschen StahlindustrieDauerhaft mehr Geld für die Beschäftigten in der Stahlindustrie

Tarifauftakt Tarifbewegung 2021

Tarifabschluss in der nordwestdeutschen Stahlindustrie: 500 Euro Coronaprämie sowie eine dauerhafte zusätzliche Zahlung von zwei mal 250 Euro - auch zur Beschäftigungssicherung. Das neue „Tarifzusatzentgelt“ steigt dann 2023 auf 600 Euro im Jahr und wächst mit künftigen Tariferhöhungen mit. Alle Infos hier.

26.03.2021

TARIFRUNDE EISEN UND STAHL 2021 | Verhandlungen in Nordrhein-WestfalenStahl-Tarifverhandlungen vor der Entscheidung

Die Tarifverhandlungen in der Stahlindustrie gehen in die entscheidende Phase. Heute verhandeln IG Metall und Arbeitgeber in Düsseldorf. Größter Knackpunkt ist noch das Geld: Die Arbeitgeber boten bislang einmalig 350 Euro jeweils für 2021 und 2022. Die IG Metall will mehr und dauerhafte Erhöhungen.

TARIFRUNDE METALL UND ELEKTRO | Sechste Verhandlung in Nordrhein-WestfalenWeitere Annäherung bei den qualitativen Themen. Angebot zum Entgelt völlig unzureichend

Nach der sechsten Verhandlung in der Tarifrunde für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie NRW, die rund 12 Stunden dauerte, erklärte Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW und Verhandlungsführer: „Die heutige Verhandlung hat bei den Themen Beschäftigungssicherung und Zukunftstarifverträge weitere qualitative Annäherung gebracht. Das angebotene materielle Volumen ist aber völlig unzureichend und würde Reallohnverluste für die Beschäftigten bedeuten.

Weiter sagte Gieseler: Zudem muss deutlich nachgelegt werden, um Beschäftigungssicherung durch Arbeitszeitverkürzung mit Entgeltausgleich finanzieren zu können. Dies haben wir in der Verhandlung sehr deutlich gemacht. Wir werden den Verhandlungsstand morgen in der Tarifkommission und mit dem Vorstand der IG Metall diskutieren und bewerten. Der Vorstand wird dann entscheiden, ob vor Ostern ein weiterer Lösungsversuch in Nordrhein-Westfalen unternommen wird.“

24.03.2021

Tarifrunde Metall und Elektro | Fünfte Verhandlung Baden-WürttembergKonstruktive Gespräche, aber immer noch kein materielles Angebot der Arbeitgeber

Die IG Metall Baden-Württemberg zieht ein verhalten positives Fazit der fünften Verhandlung in der Metall- und Elektroindustrie.

Nach den heutigen Gesprächen „sehen wir auf unserer Seite für alle Themen Lösungskorridore. Insbesondere die qualitativen Themen wie Zukunftstarifverträge, Beschäftigungssicherung sowie Perspektiven für junge Menschen lassen sich auf dieser Basis auch in Baden-Württemberg klären“, sagte IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Roman Zitzelsberger. Vorausgesetzt, die erzielten Annäherungen würden nun zügig durch konkrete Zusagen der Arbeitgeber untermauert.

Zuvor waren verschiedene Lösungsansätze in Expertengruppen mit Vertretern beider Seiten diskutiert worden, dabei sei laut Zitzelsberger „vieles entwickelt, etliches aber auch wieder verworfen worden“. Nicht weiter gekommen sei man beim Thema Geld, dafür fehle nach wie vor ein verhandlungsfähiges Angebot.

Für Zitzelsberger steht fest: „Solange das Gesamtpaket nicht stimmt, werden die Warnstreiks fortgesetzt.“ Dabei kristallisiere sich die Entgelterhöhung zunehmend als Bruchkante der Tarifrunde heraus.

Weitere infos auf der Seite der IG Metall Baden-Württemberg

Warnstreik Georgsmarienhütte

Tarifrunde Metall und Elektro - Eisen und Stahl | Warnstreiks Nordrhein-WestfalenHeute erste landesweite Online-Kundgebung in NRW

Warnstreik Georgsmarienhütte

Bei den Warnstreiks der laufenden Tarifrunde für die Metall- und Elektroindustrie NRW wurde im Laufe des heutigen Tages die Hunderttausender Marke überschritten. Bei einer erstmals durchgeführten Online-Kundgebung schalteten sich rund 11 300 Beschäftigte aus der Metall- und Elektroindustrie und der Eisen- und Stahlindustrie zu.

In Düsseldorf protestierten heute 2800 Beschäftigte des Sprinterwerks und in Grevenbroich 2000 Beschäftigte von Hydro-Aluminium durch einen verfrühten Arbeitsschluss bzw. eine verspätete Arbeitsaufnahme. In Rheine legten über den Tag verteilt 500 Kolleginnen und Kollegen aus zwei Betrieben die Arbeit nieder, in Gelsenkirchen beteiligten sich 200 Metallerinnen und Metaller aus drei Betrieben an Osterhasen-Aktionen.

In Bottrop, Stadtlohn und Bönen gingen insgesamt 570 Warnstreikende aus vier Betrieben zu Aktionen oder in den Frühschluss.

Bei einer erstmals durchgeführten Online-Kundgebung schalteten sich auf www.warnstreik24.de von 13– 14 Uhr rund 11 300 Kolleginnen und Kollegen aus der Metall- und Elektroindustrie sowie der Eisen- und Stahlindustrie zu. Damit haben sich bis heute insgesamt 117 045 Beschäftigte an den Warnstreiks in NRW beteiligt.

Knut Giesler, IG Metall-Bezirksleiter NRW und Verhandlungsführer für beide Branchen: „Ich freue mich sehr, dass sich bis heute über 100 000 Kolleginnen und Kollegen an unseren Warnstreiks beteiligt haben. Das zeigt, dass die Beschäftigten in der Metall- und Elektrobranche hinter den Forderungen der IG Metall stehen. Und es zeigt, dass es Erwartungen an die Arbeitgeber gibt, die diese morgen in der nächsten Verhandlung nicht enttäuschen sollten. Wir sind bereit für einen schnellen und guten Abschluss vor Ostern. Wenn es sein muss, sind wir aber auch bereit für weiteren Arbeitskampf. Das haben die letzten drei Wochen eindrucksvoll gezeigt.“

Das gelte auch für die Verhandlung in der Eisen- und Stahlindustrie am Freitag, sagte Giesler weiter. Auch hier hätten die letzten Tage deutlich gemacht, dass die Beschäftigten bereit seien, für ihre Forderungen zu kämpfen. In der Eisen- und Stahlindustrie fand heute in Witten ein Warnstreik bei DEW mit 550 Beteiligten statt.

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Bezirk MitteMetallerinnen und Metaller verstärken Druck auf Arbeitgeber

In Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und in Thüringen verstärken Metallerinnen und Metaller den Druck auf die Arbeitgeber und weiten die Warnstreiks nochmals aus. Anlass ist die anhaltende Blockadehaltung der Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie.

An der vierten Warnstreikwoche haben sich bisher 3245 Metallerinnen und Metaller aus 27 Betrieben beteiligt. Allein heute legten rund 300 Beschäftigte aus sieben Betrieben zeitweise die Arbeit nieder (Stand: 13.00 Uhr). 

Infos und Fotos auf der Seite der IG Metall Mitte

Tarifrunde Metall und Elektro | IG Metall macht weiter mit Warnstreiks DruckWarnstreiks wirken – die Nullrunde wackelt

Doch keine Nullrunde 2021: Nach 30 Verhandlungen in der Metallindustrie geben die Arbeitgeber ihre Blockade wohl auf. „Substantielle Einmalzahlungen“ will Arbeitgeberchef Kirchhoff in Nordrhein-Westfalen anbieten. Die IG Metall macht weiter mit Warnstreiks Druck. Ziel ist eine Lösung bis Ostern.

Mehr auf igmetall.de

23.03.2021

Tarifrunde Volkswagen | Vierte VerhandlungVW bietet gerade mal 250 Euro für das Jahr 2021 an

In der vierten Verhandlungsrunde präsentierte Volkswagen endlich ein Angebot – das aber völlig unzureichend aus Sicht der IG Metall ist. Die IG Metall weitet ihre Warnstreiks nun aus.

„Eine Laufzeit von 30 Monaten, eine mickrige Einmalzahlung in Höhe von 250 Euro im April 2021 sowie eine tabellenwirksame Entgelterhöhung von 1,2 Prozent ab 1. Juni 2022 sind absolut indiskutabel“, kritisiert Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall in Niedersachsen-Sachsen-Anhalt und Verhandlungsführer bei VW.

Auch bei den Freistellungstagen sieht die Arbeitgeberseite nach wie vor keine Änderungsnotwendigkeit. Zur Forderung der Verlängerung der 1 400 Ausbildungsplätze wollte das Unternehmen ebenfalls keine Zusagen treffen.

Dabei hat Volkswagen im Jahr 2020 trotz Corona rund 8,8 Milliarden Euro Gewinn gemacht.

„Dieses miese ‚Angebot‘ ist eigentlich gar keinen Kommentar wert“, ärgert sich der VW-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Bernd Osterloh. „Die Stimmung in der Belegschaft ist eindeutig: Statt Reallohnverluste anzubieten erwarten wir, dass sich das Unternehmen endlich vernünftig mit unseren berechtigten Forderungen auseinandersetzt. Diese Verärgerung werden unsere Kolleginnen und Kollegen jetzt an den Standorten verstärkt sichtbar machen.“

Weitere Infos auf der Seite der IG Metall Niedersachsen-Sachsen-Anhalt

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Berlin, Brandenburg und SachsenMetallerinnen und Metaller haben den Druck kraftvoll erhöht

Mit Warnstreiks, Autokorsos und Aktionen haben die Beschäftigten am 23. März ihrem Unmut über die Nullnummer der Arbeitgeber einmal mehr Luft gemacht und sie zum Umdenken aufgefordert. Mächtig was los war am Mittag auf den Straßen in Berlin.

Auf drei Routen cruisten rund 550 mit IG Metall-Fahnen geschmückte Autos über die Straßen der Hauptstadt, um aktiv und weithin sichtbar für ihre Forderungen in der Metall- und Elektroindustrie zu demonstrieren. Rund 1000 Beschäftigte aus etwa 35 Betrieben beteiligten sich am Autokorso, dessen Ziel das Olympiastadion in Charlottenburg war.

„Es ist hohe Zeit für die Arbeitgeber, sich zu bewegen. Wir warten immer noch auf ein ernstzunehmendes Angebot und einen vierten Verhandlungstermin mit den beiden Arbeitgeberverbänden in unserem Bezirk“, sagte Birgit Dietze, Bezirksleiterin der IG Metall in Berlin-Brandenburg-Sachsen. „Unsere Kolleginnen und Kollegen beweisen jeden Tag, dass sie auch in Coronazeiten alles am Laufen halten.“

Mehr Infos und Fotos auf der Seite der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen

Tarifrunde Metall und Elektro - Eisen und Stahl | Warnstreiks Nordrhein-Westfalen4860 Warnstreikende Metall und Elektro NRW sowie Stahl Nordwest

Heute haben insgesamt 4860 Beschäftigte aus 35 Betrieben in NRW die Arbeit niedergelegt – 2610 davon arbeiten in der Metall- und Elektroindustrie, 2250 in der Stahlbranche.

Die größte Aktion fand in Duisburg statt, wo vor dem MSV-Stadion insgesamt 1300 Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie sowie der Stahlindustrie für ihre Forderungen mit einem Autokino-Warnstreik demonstrierten.

Dort sagte Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall: „Die Beschäftigten stehen hinter den Tarifforderungen der IG Metall. Das beweisen über 780 000 Beteiligte an Warnstreiks und Aktionen. Es wird höchste Zeit, dass die Arbeitgeber in der Metall- und Elektroindustrie endlich ein Angebot vorlegen. Wir brauchen höhere Entgelte und belastbare Zukunftsvereinbarungen für sicherere Arbeitsplätze. Wir benötigen auch Ausbildungsplätze und die unbefristete Übernahme aller Ausgebildeten. Es darf keine Generation Corona geben!“

Bei Ford in Köln fand eine Aktion mit 450 Vertrauensleuten statt. Weitere Aktionen in der Metall- und Elektroindustrie, wurden in Bielefeld, Dortmund, Gelsenkirchen, Rietberg und Paderborn durchgeführt.

Neben Duisburg war ein weiterer Schwerpunkt der Warnstreikaktivitäten in der Tarifrunde für die Beschäftigten der Stahlindustrie heute in Siegen. Dort kamen 300 Stahlarbeiterinnen und Stahlarbeiter zu einer Autokino-Kundgebung zusammen. Begleitet wurde diese Aktion von 350 Streikenden im Homeoffice oder auf dem Betriebsgelände von DEW in Siegen und thyssenkrupp in Eichen.

Darüber hinaus gab es in der Stahlindustrie Aktionen in Peine, Essen und Mülheim an der Ruhr.

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Baden-WürttembergIm Südwesten läuft vierte Warnstreikwoche

Rund 2350 Metallerinnen und Metaller aus 15 Betrieben beteiligten sich heute bis 14 Uhr an Frühschluss-Aktionen, Kundgebungen und Demos. Öffentliche Aktionen gab es unter anderem bei Fondium in Singen und Huber Packaging in Öhringen, wo sich 450, beziehungsweise 110 Beschäftigte bei Kundgebungen versammelten.

Rund 350 Metallerinnen und Metaller aus den Betrieben Belden und Hirschmann trafen sich in Neckartenzlingen zu einer Auto-Kundgebung auf dem Firmenparkplatz. Bei Liebherr Hausgeräte Ochsenhausen sind 1200 Beschäftigte dem Aufruf zum Frühschluss gefolgt. Weitere Aktionen folgen am Nachmittag und Abend.

Am morgigen Mittwoch treffen sich die Tarifvertragspartner in Kornwestheim zur 5. Verhandlung. Bezirksleiter und Verhandlungsführer Roman Zitzelsberger: „Ich halte nach wie vor eine gute Lösung vor Ostern für angebracht und auch machbar, dafür muss die 5.Verhandlung morgen der Türöffner sein.“

Mehr Infos auf der Seite der IG Metall Baden-Württemberg

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Bezirk MitteMetallerinnen und Metaller setzen Warnstreiks fort

Mehr als 420 Beschäftigte aus vier Betrieben haben sich bis Mittag an Warnstreiks im Bezirk Mitte beteiligt. In Zweibrücken beteiligten sich rund 200 Metallerinnen und Metaller der Pallmann Maschinenfabrik an einem Warnstreik.

150 Warnstreikende bei Magna in Obertshausen sind am 22. März dem Warnstreikaufruf der IG Metall Offenbach gefolgt.

Das taten auch hunderte Beschäftigte der Metallbetriebe Hettich, Hasenclever sowie Frank Walz- und Schmiedetechnik in Battenberg und Frankenberg. Sie beendeten ihre Arbeit eine Stunde früher. Die Frühschichten beteiligten sich am eindrucksvollen Autokonvoi der IG Metall.

Infos und Fotos auf der Seite der IG Metall Mitte

Tarifrunde Eisen und Stahl | Warnstreiks Stahl OstBeschäftigte der Stahlindustrie kämpfen für ein faires Angebot

In Eisenhüttenstadt haben am frühen Morgen des 23. März die Kolleginnen und Kollegen von Arcelor Mittal und der auf dem Werkgelände angesiedelten Betriebe ihre Arbeit vorübergehend niedergelegt, um den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen.

Für den Mittag hat die IG Metall die Beschäftigten der Brandenburger Elektrostahlwerke (BES) zum Warnstreik und zur Beteiligung am gemeinsamen Autokorso mit Betrieben der Metall- und Elektroindustrie in Brandenburg an der Havel aufgerufen.

Mehr Infos und Fotos auf der Seite der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen

Warnstreik Autokino OTK Nirosta in Krefeld

TARIFRUNDE METALL UND ELEKTRO | Warnstreiks bundesweitGroße Beteiligung an dritter Warnstreikwoche

Warnstreik Autokino OTK Nirosta in Krefeld

Auch die dritte Warnstreikwoche in der Metall- und Elektroindustrie wurde mit zahlreichen Aktionen begleitet. Die Beschäftigten wollen endlich ein faires Angebot der Arbeitgeber sehen. Allein über 600 betriebliche Aktionen fanden in der vergangenen Woche statt. Insgesamt haben sich seit Beginn der Warnstreiks 600 000 Beschäftigte beteiligt.

Infos auf igmetall.de

22.03.2021

Tarifrunde Eisen und Stahl | Warnstreiks Stahl NordwestWeitere Aktionen in der nordwestdeutschen Eisen- und Stahlindustrie

Schwerpunkt der Warnstreiks und Aktionen war heute die nordwestdeutsche Eisen- und Stahlindustrie, an denen sich 1970 Beschäftigte vorwiegend aus dem Ruhrgebiet beteiligten. Allein zu zwei Kundgebungen im Autokinoformat kamen insgesamt 400 Beschäftigte aus sechs Betrieben am Stadionring 26 in Bochum zusammen.

Knut Giesler, IG Metall-Bezirksleiter NRW und Verhandlungsführer bewertete dort den Stand der Verhandlungen:

„Das was die Stahl-Arbeitgeber in der letzten Woche angeboten haben war zu wenig und die Laufzeit zu lange. Am Freitag wird wieder verhandelt. Dann muss eine Entgelterhöhung angeboten werden, die dauerhaft in die Entgeltstruktur eingeht. Das brauchen wir auch, um dort, wo es nötig ist, Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung finanzieren zu können. Gerade die Stahlindustrie steht vor großen Herausforderungen, die nicht bis zum kommenden Jahr gelöst sind.“

An weiteren betrieblichen Warnstreiks in Form von Frühschluss-Aktionen oder späterem Arbeitsbeginn beteiligten sich 1570 Beschäftigten der Betriebe: thyssenkrupp Steel BNO; thyssenkrupp Steel Bochum; thyssenkrupp Steel Dortmund; Doncasters; Bochumer Verein Verkehrstechnik; Stahlwerke Bochum.

19.03.2021

Warnstreik Bremen

Tarifrunde Eisen und Stahl | Warnstreiks in Krefeld und HerbornIn der Stahlindustrie bisher insgesamt 4410 Warnstreikende

Warnstreik Bremen

In der Eisen- und Stahlindustrie sind heute 760 Beschäftigte in Krefeld und Herborn den Warnstreikaufrufen der IG Metall gefolgt. In der ersten Warnstreikwocheder legten insgesamt 4410 Stahlwerker*innen die Arbeit nieder.

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Nordrhein-WestfalenHeute weitere 8570 Warnstreikende in NRW

Nachdem heute weitere 8570 Beschäftigte aus 60 Betrieben der Metall- und Elektroindustrie im Warnstreik waren, erhöht sich die Gesamtzahl der Warnstreikenden in den letzten drei Wochen in NRW auf 95 370.

In Wuppertal haben heute insgesamt 4600 Beschäftigte aus 12 Betrieben an Aktionen und Frühschlussaktionen teilgenommen. In Paderborn kamen 150 Beschäftigte zu einem Autokino-Warnstreik. Begleitet wurde diese Kundgebung von 2000 Metallerinnen und Metallern durch Arbeitsniederlegungen.

In Siegen kamen 150 Beschäftigte ans Siegufer zu einer Kundgebung, weitere 400 legten bei betrieblichen Warnstreiks die Arbeit nieder. Zudem gab es Aktionen in Bielefeld, Neuss, Gütersloh und Krefeld.

Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW und Verhandlungsführer: „Die Belegschaften haben in den letzten drei Wochen eindrucksvoll gezeigt, dass Warnstreiks auch mit Abstand und Anstand möglich sind.“ Mit Blick auf die Ankündigung von Arndt G. Kirchhoff, Präsident von METALL NRW in der FAZ für die nächste Verhandlung am Donnerstag, ergänzte der Gewerkschafter: „Es ist gut, dass unsere Warnstreiks für Bewegung sorgen. Aber Angebote gehören auf den Verhandlungstisch. Dort werden wir am nächsten Donnerstag bewerten, ob sich der nach Herrn Kirchhoff substanzielle Vorschlag der Arbeitgeber mit dem deckt, was wir unter substanziell verstehen. So lange wir das nicht wissen, gehen unsere Warnstreiks unvermindert weiter.“

Warnstreikdemo und Kundgebung Münsterplatz Ulm

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Baden-WürttembergIm Südwesten anhaltend hoher Druck in dritter Warnstreikwoche

Warnstreikdemo und Kundgebung Münsterplatz Ulm

Zum Abschluss der dritten Warnstreikwoche haben die Beschäftigten in Baden-Württemberg den Druck auf die Arbeitgeber weiter hochgehalten. Allein am heutigen Freitag beteiligten sich rund 7770 Metallerinnen und Metaller aus rund 45 Betrieben an Frühschluss-Aktionen, Kundgebungen und Demos.

Bereits am Donnerstag gab es im ganzen Land zahlreiche und auch öffentliche Aktionen. Zu den größeren zählte eine Kundgebung auf dem Ulmer Münsterplatz mit rund 800 Beteiligten aus verschiedenen Firmen sowie vor Mahle Behr in Mühlacker mit 350 Teilnehmenden.

Heute standen erneut zahlreiche Frühschluss-Aktionen auf dem Programm, die zum Teil mit Kundgebungen begleitet wurden. Bei Porsche in Stuttgart-Zuffenhausen gingen rund 1000 Beschäftigte der Nachtschicht früher nach Hause, bei Mercedes-Benz in Stuttgart-Untertürkheim beteiligten sich 4200 Beschäftigte der Nacht-, Früh- und Normalschicht am Frühschluss. An einem Demozug samt Kundgebung vor dem Mercedes-Benz-Werk in Rastatt nahmen rund 150 Metallerinnen und Metaller teil, darunter auch Beschäftigte von Antolin, Seifert Automotive und HBPO.

Mehr Infos auf der Seite der IG Metall Baden-Württemberg

Warnstreik Vitesco Technologies Bebra

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnsreiks Bezirk Mitte12 450 Warnstreikende in dieser Woche im Bezirk Mitte

Warnstreik Vitesco Technologies Bebra

Mehr als 12 450 Beschäftigte aus 97 Betrieben legten in der dritten Warnstreikwoche in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen zeitweise die Arbeit nieder.

Insgesamt beteiligten sich seit Anfang März über 87 000 Beschäftigte aus 460 Betrieben an Warnstreiks, Aktionen oder Kundgebungen, digitalen Warnstreiks, Auto- und Fahrradkorsos sowie Sternfahrten, Frühschlussaktionen oder digitalen Aktionskonferenzen.

Infos und Fotos auf der Seite der IG Metall Mitte

18.03.2021

Warnstreik Airbus Bremen

Tarifrunde Metall und Elektro | Fünfte Verhandlung KüsteKeine Bewegung in der fünften Verhandlungsrunde Küste

Warnstreik Airbus Bremen

Die fünfte Verhandlung in der Tarifrunde der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie in Bremen wurde nach gut einer Stunde von der IG Metall beendet.

Daniel Friedrich, Bezirksleiter IG Metall Küste: „Längere Verhandlungen machten heute keinen Sinn, da auf der Arbeitgeberseite kein Einigungswille erkennbar war. Es ist bedauerlich, dass wir einer Lösung immer noch nicht näherkommen. Um eine weitere Eskalation des Tarifkonflikts zu vermeiden, müssen die Arbeitgeber endlich auf die Signale der Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben hören.“

Weitere Infos auf der Seite der IG Metall Küste

Verhandlungsbegleitende Aktion Autokonvoi Laatzen

Tarifrunde Metall und Elektro | Vierte Verhandlung NiedersachsenArbeitgeber enttäuschen: Weiterhin kein materielles Angebot

Verhandlungsbegleitende Aktion Autokonvoi Laatzen

Auch die vierte Verhandlung in der Metall- und Elektroindustrie Niedersachsen geht ergebnislos zu Ende. Begleitet wurden die Gespräche von einem lautstarken Autokorso mit rund 350 Metallerinnen und Metaller vor dem Verhandlungslokal.

Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt: „Auch wenn die Vorboten aus anderen Tarifgebieten bereits da waren, nämlich dass es auch in dieser Runde kein Angebot geben wird, ist die Haltung der Arbeitgeberseite schlicht inakzeptabel. Es kann nicht angehen, dass auch in der vierten Verhandlungsrunde kein Angebot präsentiert wurde. Dies ist ein Schlag ins Gesicht der hart arbeitenden Beschäftigten!“

Zwar habe es durchaus eine Fortsetzung der Gespräche zu den Themen der Zukunftstarifverträge oder der Beschäftigungssicherung gegeben, das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es auch hier keine Fortschritte in Richtung einer möglichen Einigung gegeben hat.

Mehr Infos auf der Seite der IG Metall Niedersachsen-Sachsen-Anhalt

Warnstreik Porsche Leipzig

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Berlin, Brandenburg und SachsenDruck auf die Arbeitgeber hält an

Warnstreik Porsche Leipzig

Auch am 18. März beteiligten sich wieder Metallerinnen und Metaller aus vielen Teilen des Bezirks Berlin, Brandenburg und Sachsen an Warnstreiks. Allein in Leipzig waren rund 1500 Warnstreikende von Porsche auf der Straße.

Punkt 13.30 Uhr legten Beschäftigte und Auszubildende im Porsche Werk ihre Arbeit nieder und machten früher Feierabend. Statt Autobau setzten sich einige von ihnen ans Lenkrad oder auf den Beifahrersitz im eigenen Pkw, um coronakonform per Autokorso zu demonstrieren.

Bei Bosch in Sebnitz zeigten rund 100 Beschäftigte den Arbeitgebern mit einem Warnstreik die rote Karte für deren Verhalten in der Tarifrunde.

Mehr Infos und Fotos auf der Seite der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen

Warnstreik an der A66 Hanau-Fulda

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Bezirk MitteMetallerinnen und Metaller setzen Warnstreiks fort

Warnstreik an der A66 Hanau-Fulda

Rund 400 Beschäftigte aus 16 Betrieben beteiligten sich heute an der Sternfahrt und am Warnstreik an der A66. Weitere 650 Beschäftigte legten zeitweise die Arbeit im Saarland, in Rheinland-Pfalz und in Hessen nieder.

Insgesamt beteiligten sich am heutigen Donnerstag mehr als 1000 Beschäftigte aus 22 Betrieben an Arbeitsniederlegungen im Saarland, Hessen und Rheinland-Pfalz (Stand: 18.03., 13.00 Uhr).

So legten beispielsweise Beschäftigte bei Linde und Wiemann in Dillenburg oder bei Hager Electro in Blieskastel und Beschäftigte von Diehl in Nonnweiler die Arbeit zeitweise nieder.

Weitere Infos und Fotos auf der Seite der IG Metall Mitte

Warnstreik Autokino Remscheid-Solingen

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Nordrhein-WestfalenHeute 7500 Warnstreikende in NRW

Warnstreik Autokino Remscheid-Solingen

Auch heute haben in der Tarifrunde für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie NRW wieder insgesamt 7510 Beschäftigte die Arbeit niedergelegt. Die größte Kundgebung im Autokinoformat fand heute in Remscheid statt.

In Remscheid beteiligten sich aus den Regionen Remscheid, Solingen und Velbert 300 Metallerinnen und Metaller an der Kundgebung auf dem Schützenplatz. Die Kundgebung wurde von betrieblichen Warnstreiks in 44 Betrieben begleitet, an denen insgesamt 3500 Beschäftigte aus Remscheid, Solingen und Velbert teilnahmen.

Eine weitere Kundgebung mit behördlich begrenzter Teilnehmerzahl von 100 Leuten aus Delegationen der Ennepetaler Betriebe fand auf dem Vendomer Platz in Gevelsberg statt. Weitere 3500 Beschäftigte aus 15 Betrieben der Region begleiteten dies durch Arbeitsniederlegungen deutlich vor ihrem Feierabend.

Auch in Alpen und Gütersloh fanden weitere betriebliche Warnstreiks in fünf Betrieben statt.

Warnstreik Salzgitter Flachstahl

Tarifrunde Eisen und Stahl | Warnstreiks in BremenStahl-Tarifrunde: Autokorso und Autokino in Bremen

Warnstreik Salzgitter Flachstahl

Im Rahmen der Tarifrunde für die nordwestdeutsche Eisen- und Stahlindustrie kamen am Nachmittag 700 Beschäftigte von ArcelorMittal und dlb Dienstleistungsgesellschaft in Bremen zu einem Autokorso mit anschließender Kundgebung im Autokino zusammen.

17.03.2021

Warnstreik Georgsmarienhütte

Tarifrunde Eisen und Stahl | Zweite VerhandlungAngebot der Arbeitgeber: Volumen zu niedrig, Laufzeit zu lang

Warnstreik Georgsmarienhütte

Auch die zweite Tarifverhandlung für die rund 8000 Beschäftigten der ostdeutschen Stahlindustrie endete ergebnislos. Die Tarifparteien haben sich am 17. März getroffen – wegen der anhaltenden Pandemie erneut digital.

In der zweiten Verhandlung legten die Stahl-Arbeitgeber ein „Angebot“ auf den Tisch, das jedoch weder im Volumen ausreicht, noch eine akzeptable Laufzeit vorsieht. Im Gepäck hatten die Arbeitgeber eine Coronaprämie von 350 Euro, die sie zum 30. Juni 2021 anbieten, sowie eine weitere Einmalzahlung von noch einmal 350 Euro zum 1. Februar 2022. Diese soll, um Beschäftigung zu sichern, auch in freie Zeit umgewandelt werden können.

Birgit Dietze, Bezirksleiterin und Verhandlungsführerin der IG Metall für die ostdeutsche Stahlindustrie: „Die Arbeitgeber haben zwar erkannt, dass die Coronapandemie eine starke Belastung für die Beschäftigten ist und sie eine Wertschätzung verdient haben. In den angebotenen Einmalzahlungen ist diese aber nicht zu erkennen.“

Mehr Infos auf der Seite der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen

Jörg Hofmann spricht bei Airbus Bremen

Tarifrunde Metall und Elektro | Jörg Hofmann zum Stand der Tarifverhandlungen„Die Arbeitgeber werden mit einer Nullrunde nicht durchkommen“

Jörg Hofmann spricht bei Airbus Bremen

Wenn wir bis Ostern kein Tarifergebnis haben, ist die IG Metall in der Lage, den Arbeitskampf noch einmal zu verschärfen. Diese Warnung sandte der IG Metall-Vorsitzende Jörg Hofmann bei Warnstreiks in Köln und Bremen an die Arbeitgeber. Bislang bieten die Arbeitgeber nichts – und wollen Löhne kürzen.

Mehr Infos auf igmetall.de

Warnstreik Salzgitter Flachstahl

Tarifrunde Eisen und Stahl | Warnstreiks in Salzgitter, Witten und HagenAktionen in nordwestdeutschen Stahl-Betrieben

Warnstreik Salzgitter Flachstahl

Im Rahmen der Tarifrunde für die Beschäftigten der nordwestdeutschen Eisen- und Stahlindustrie haben heute 2300 Beschäftigte die Arbeit niedergelegt.

Bei der größten Veranstaltung in Salzgitter sagte Hans-Jürgen Urban, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall, zu den 1500 Teilnehmenden eines Autokino-Warnstreiks: „Wir begrüßen das Angebot der Arbeitgeber, gemeinsam mit uns tarifvertragliche Regelungen zur Transformation finden zu wollen. Ob sie es mit der Zukunftsgestaltung ernst meinen, können sie aber auch schon in dieser Tarifrunde zeigen. Denn neben einer dauerhaften Entgelterhöhung brauchen vor allem Auszubildende und dual Studierende eine tariflich gesicherte Zukunft. Der Strukturwandel in der Stahlindustrie darf nicht gegen Betriebsräte und Belegschaften laufen, er geht nur gemeinsam. Zukunftsgestaltung braucht faire und gesicherte Kooperation oder sie wird scheitern.“

Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW und Verhandlungsführer in der Stahl-Tarifrunde, sagte auf der Kundgebung mit Blick auf das Angebot der Arbeitgeber: „Zweimal 350 Euro Einmalzahlung – das reicht uns nicht. Es braucht eine Entgelterhöhung, die dauerhaft in die Entgeltstruktur eingeht. Das brauchen wir auch, um dort, wo es nötig ist, Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung finanzieren zu können. Gerade die Stahlindustrie steht vor großen Herausforderungen, die nicht bis zum kommenden Jahr gelöst sind.“

Weitere Aktionen fanden bei den Deutschen Edelstahlwerken in Witten mit 600 Beschäftigten und in Hagen mit 200 Beschäftigten statt.

Warnstreik Autokino OTK Nirosta in Krefeld

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Nordrhein-WestfalenIn NRW rund 15 000 Metallerinnen und Metaller im Warnstreik

Warnstreik Autokino OTK Nirosta in Krefeld

Am zwölften Warnstreiktag in der Tarifrunde für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie NRW haben heute insgesamt 14 870 Metallerinnen und Metaller die Arbeit niedergelegt. Die größte Kundgebung fand in Köln statt.

Zu den 600 Warnstreikenden bei der größten Kundgebung im Autokinoformat in Köln sagte IG Metall-Vorsitzender Jörg Hofmann: „Manchmal habe ich den Eindruck, die Arbeitgeber nehmen das Kölsche Grundgesetz etwas zu ernst: ‚Es ist, wie es ist, es kommt, wie es kommt, es ist noch immer gut gegangen.‘ Das ist keine Strategie. Deshalb fordern wir Beschäftigungssicherung und Zukunftstarifverträge. Wir wollen Perspektiven für die Produktion, für die Standorte – und damit auch für die Beschäftigung.“

Die Kundgebung wurde von Warnstreiks in 32 Betrieben begleitet, an denen insgesamt 12 000 Beschäftigte aus der Region Köln-Leverkusen und Bonn-Rhein-Sieg teilnahmen.

In Witten kamen 100 Beschäftigte auf dem Marktplatz zu einer Kundgebung zusammen. Begleitet wurde diese durch Frühschluss-Aktionen von 1700 Beschäftigten in der Region. In Dinslaken haben 140 Beschäftigte der Pintsch GmbH für ihre Forderungen demonstriert. Weitere Aktionen fanden in Krefeld und Bottrop statt.

Warnstreik in Augsburg mit Jürgen Kerner

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks BayernFast 7000 Warnstreikende bis Mittwochmittag in Bayern

Warnstreik in Augsburg mit Jürgen Kerner

Auch am Mittwoch haben sich in Bayern bis zum Mittag 6907 Beschäftigte aus 32 Betrieben an Warnstreiks beteiligt. Allein in Augsburg haben 5545 Metallerinnen und Metaller aus 24 Betrieben zeitgleich ihre Schichten zwei Stunden früher beendet.

Eine Kundgebung mit Corona-gedeckelt 200 Teilnehmenden und dem Hauptredner Jürgen Kerner, IG Metall-Hauptkassierer, ist per Livestream für alle Warnstreikenden übertragen worden.

Johann Horn, Bezirksleiter der IG Metall Bayern: „Fast täglich verkünden Unternehmen satte Gewinne und positive Erwartungen für die wirtschaftliche Entwicklung. Doch die Arbeitgeber halten bisher weiter an einer Nullrunde für 2021 fest. Das ist unangemessen.“

Mehr Infos auf der Seite der IG Metall Bayern

Warnstreik Hidria Bausch Ludwigsburg

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Baden-WürttembergWarnstreikaktionen im Südwesten steigen wieder langsam an

Warnstreik Hidria Bausch Ludwigsburg

Neben Frühschluss-Aktionen gab es diese Woche einen Mobilitätskorso von Beschäftigten der Firma Mapal in Pforzheim mit 300 Beschäftigten sowie Kundgebungen bei Schaeffler in Lahr mit 300 Teilnehmenden und Bosch AS in Bietigheim-Bissingen mit 100 Teilnehmenden.

Damit steigt die Zahl der Beteiligten in Baden-Württemberg seit Warnstreikbeginn auf rund 141 830. Am heutigen Mittwoch nahmen bis 13 Uhr 705 Metallerinnen und Metaller aus 12 Betrieben an verschiedenen Aktionen teil.

Vor Ablauf der Friedenspflicht hatten bereits rund 89 650 Beschäftigte die vier Forderungen der IG Metall unterstützt: nach vier Prozent mehr Entgelt zur Stabilisierung der Einkommen und zur Sicherung von Beschäftigung, einem tariflichen Rahmen für betriebliche Zukunftstarifverträge sowie Perspektiven für Auszubildende und dual Studierende.

Mehr Infos auf der Seite der IG Metall Baden-Württemberg

Warnstreik Bombardier Görlitz

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks475 Warnstreikende in Berlin und Sachsen

Warnstreik Bombardier Görlitz

475 Metallerinnen und Metaller in Berlin und Sachsen gingen in den Warnstreikmodus, um sich mit kreativen Aktionen hinter die Forderungen der IG Metall in der laufenden Tarifrunde zu stellen. In den Verhandlungen herrscht nach wie vor Stillstand.

Mehr als 100 Beschäftigte von Francotyp Postalia (FP) und FP Inovolabs in Berlin legten eine aktive Mittagspause ein und bildeten ab 12 Uhr vor dem Firmensitz an der Prenzlauer Promenade eine Menschenkette. Sie demonstrierten gegen das „Geschenk“, das die neue Geschäftsführung zum Antritt mit ihm Gepäck hat. Die nämlich will sich erst einmal 50 der 300 Arbeitsplätze am Standort Berlin sparen. Was die Belegschaft davon hält, war am Mittag mehr als deutlich zu sehen.

Mehr Infos und Fotos auf der Seite der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen

Warnstreik Nachtschicht GKN Werk Waldhof

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Bezirk MitteWarnstreiks in sieben Betrieben

Warnstreik Nachtschicht GKN Werk Waldhof

Rund 700 Beschäftigte aus sieben Betrieben haben heute zeitweise die Arbeit niedergelegt. Weitere Warnstreiks sind am 18. und 19. März geplant.

In Offenbach beteiligten sich die Beschäftigten von GKN an einem Warnstreik, in Aßlar beendeten die Beschäftigten von Pfeiffer ihren Arbeitstag vorzeitig, zudem beteiligten sich Beschäftigte von Buderus Schleiftechnik an einem Warnstreik. In Thüringen fand ein Warnstreik vor dem Werkstor von Thales in Arnstadt statt. In Bad Kreuznach beteiligten sich die Beschäftigten von Schneider Optische Werke, KHS und Pall Filtersystems an einem Warnstreik vor dem Werkstor.

Infos und Fotos auf der Seite der IG Metall Mitte

16.03.2021

Warnstreik Robert Bosch Hildesheim

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Niedersachsen und Sachsen-AnhaltMehr als 1500 Warnstreikende in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Warnstreik Robert Bosch Hildesheim

Zum Wochenstart haben im IG Metall Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt erneut am Montag und Dienstag mehr als 1500 Metallerinnen und Metaller ihren Unmut über die Arbeitgeber in der laufenden Tarifrunde verlauten lassen.

Nachdem sich bereits seit Ende der Friedenspflicht mehr als 90 000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an den Warnstreiks und Protestaktionen in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt beteiligt haben läuft auch die dritte Warnstreikwoche gut an.

IG Metall-Bezirksleiter Thorsten Gröger: „Leider sind die Warnstreiks, trotz Corona, ohne Alternative: Diese Eskalation haben ganz allein die Arbeitgeber zu verantworten. Ihr Verhalten am Verhandlungstisch zwingt uns dazu. Wir werden eine erneute Nullrunde nicht hinnehmen! Das sind wir euch, das sind wir den Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben schuldig. Ihr seid es, die den Laden am Laufen halten. Und darum braucht es mehr als lauwarme Worte der Arbeitgeber. Es braucht: Echten Respekt, echte Anerkennung, echte Wertschätzung!“

Mehr Infos und Fotos auf der Seite der IG Metall Niedersachsen-Sachsen-Anhalt

Auto-Kino-Warnstreik Düsseldorf-Messe

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Nordrhein-Westfalen21 500 Metallerinnen und Metaller aus der Region Düsseldorf-Neuss im Warnstreik

Auto-Kino-Warnstreik Düsseldorf-Messe

In Düsseldorf haben sich 1500 Beschäftigte an einem Auto-Kino-Warnstreik auf dem Messegelände beteiligt. Weitere 20 000 Warnstreikende in der Region haben bei Frühschluss-Aktionen oder online im Homeoffice mitgemacht. In Krefeld nahmen 200 Stahlarbeiter*innen an einer Kundgebung teil.

Knut Giesler, IG Metall-Bezirksleiter NRW und Verhandlungsführer in Düsseldorf: „Wir zeigen seit zwei Wochen, dass wir Arbeitskampf auch in Pandemiezeiten können. Die große Warnstreikbeteiligung heute mit über 20 000 Menschen nur hier in der Region macht deutlich, dass wir auch noch eine Schippe drauflegen können. Das sollten die Arbeitgeber wissen und in der nächsten Verhandlung endlich ihre Vorstellungen zu den Themen dieser Tarifrunde konkretisieren.“

Im Rahmen der Tarifrunde in der Eisen- und Stahlindustrie hatte die IG Metall ebenfalls zu einer Autokino-Kundgebung in Krefeld aufgerufen, an der sich 200 Beschäftigte aus vier Stahl-Betrieben beteiligten.

Digitaler Warnstreik Audi Ingolstadt

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Bayern10 000 bei Audi im Homeoffice-Warnstreik

Digitaler Warnstreik Audi Ingolstadt

Seit gestern Nachmittag haben sich wieder über 10 000 Beschäftigte in Bayern an den Warnstreiks in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie beteiligt. Wie angekündigt verschärft die IG Metall ab Mittwoch ihre Warnstreiks in Bayern.

Allein bei Audi in Ingolstadt sind 10 000 Audianer dem Aufruf zu einem Homeoffice-Warnstreik gefolgt. Bei Continental in Regensburg haben 280 Beschäftigte ihre Nachtschicht früher beendet.

In Augsburg und Umgebung beendeten am Mittag die Beschäftigten von 24 Betrieben früher ihre Schichten.

Bei einer gemeinsamen Kundgebung mit Corona-gedeckelt 200 Teilnehmenden spricht unter anderen Jürgen Kerner, Hauptkassierer der IG Metall. Die Kundgebung wird für alle Warnstreikenden per Livestream übertragen.

Weitere Infos auf der Seite der IG Metall Bayern

Warnstreik Georgsmarienhütte

Tarifrunde Eisen und Stahl | Zweite Verhandlung Stahl NordwestStahl-Arbeitgeber bieten Corona-Prämie – aber keine dauerhafte Erhöhung

Warnstreik Georgsmarienhütte

Auch die zweite Tarifverhandlung in der nordwestdeutschen Eisen- und Stahlindustrie brachte keine Lösung. Die Arbeitgeber bieten für 2021 und 2022 jeweils eine Einmalzahlung von 350 Euro – aber keine dauerhafte Erhöhung. Zu wenig. Die IG Metall macht weiter mit Warnstreiks Druck.

Mehr Infos auf igmetall.de

Gemeinsame Aktion mit Autokorso der Beschäftigten von Continental Teves, Boge Elastmetall und CompAir Gardner Denver im Hunsrück

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Bezirk MitteDritte Warnstreikwoche in Mitte gestartet

Gemeinsame Aktion mit Autokorso der Beschäftigten von Continental Teves, Boge Elastmetall und CompAir Gardner Denver im Hunsrück

Zu Beginn der dritten Warnstreikwoche fanden am Montag Aktionen in Hessen und Rheinland-Pfalz statt. Über 750 Warnstreikende haben sich an den Aktionen beteiligt.

Infos und Bilder auf der Seite der IG Metall Mitte

Warnstreik Leichtmetallgießerei Handtmann Erzgebirge

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Berlin, Brandenburg und SachsenErzgebirge: Handtmann-Beschäftigte im Warnstreik

Warnstreik Leichtmetallgießerei Handtmann Erzgebirge

Stillstand herrschte am 15. März in der Mittagszeit in der Produktion der Leichtmetallgießerei Handtmann in Annaberg-Buchholz. Rund 100 Beschäftigte der Früh- und Spätschicht haben die dritte Warnstreikwoche in Berlin, Brandenburg und Sachsen eingeläutet – mit Abstand und Anstand.

Die Metallerinnen und Metaller protestierten am Montag mit ihrem Warnstreik nicht nur gegen die festgefahrenen Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie, sondern auch gegen das aktuelle Vorhaben des Arbeitgebers, die Leistungszulage von durchschnittlich 16,5 Prozent auf 10 Prozent  abzusenken.

Florian Hartmann, zuständiger Gewerkschaftssekretär der IG Metall Zwickau: „Handtmann braucht Leistung und die Kolleginnen und Kollegen erbringen Leistung. Das ist ein unnötiger Konflikt, der schnell beigelegt werden muss.“

Mehr Infos auf der Seite der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen

15.03.2021

Warnstreik Vacuumschmelze Hanau

Tarifrunde Metall und Elektro | Dritte Warnstreikwoche startetArbeitgeber mauern – Dritte Warnstreikwoche beginnt

Warnstreik Vacuumschmelze Hanau

Hunderttausende Beschäftigte haben seit Ende der Friedenspflicht die Arbeit niedergelegt, um Druck auf die Tarifverhandlungen zu machen. Die IG Metall will Zukunft sichern. Doch die Arbeitgeber mauern. Die Beschäftigten sollen Corona und die Transformation bezahlen. Hauptsache, die Rendite stimmt. Die dritte Warnstreikwoche hat begonnen.

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Warnstreik-Aktion in Gummersbach

Tarifrunde Metall und Elektro | Fünfte Verhandlung Nordrhein-WestfalenKeine Verbesserung beim materiellen Angebot – Warnstreiks gehen weiter

Warnstreik-Aktion in Gummersbach

In der fünften Verhandlung in der Tarifrunde für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie NRW gab es konstruktive Gespräche zu den Themen Beschäftigungssicherung, Zukunftstarifverträge und Ausbildung – die Arbeitgeber präsentierten aber kein verbessertes materielles Angebot.

Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW: „Es ist bedauerlich, dass die Arbeitgeber hier immer noch die Taschen zuhalten. Ohne ein ordentliches materielles Volumen, das auch in die Struktur eingeht und eine deutlich kürzere Laufzeit hat, werden wir kein Ergebnis unterschreiben.“

Der Verhandlungsführer der IG Metall sagte, dass im Gegensatz dazu die Gespräche zu den Themen Beschäftigungssicherung, Zukunftstarifverträge und Ausbildung konstruktiv weitergeführt wurden. „Konstruktive Gespräche sind gut, reichen aber nicht um durch die Türe zu kommen. Die Arbeitgeber sind jetzt nach 4 Monaten in der Pflicht hier konkrete Zusagen zu machen. Eine weitere Hinhaltetaktik werden wir nicht akzeptieren. Die Warnstreiks in der letzten Woche haben gezeigt, dass die IG Metall auch in diesen Zeiten arbeitskampffähig ist,“ so Knut Giesler.

Begleitend zu den Verhandlungen haben heute in NRW 8370 Beschäftigte die Arbeit niedergelegt. In Gummersbach folgten insgesamt 6000 Beschäftigte dem Warnstreikaufruf der IG Metall. 200 davon kamen zu einer Kundgebung im Autokinoformat zusammen. 5800 Beschäftigte aus 22 Betrieben begleiteten diese Kundgebung durch eine Frühschluss-Aktion.

In Mönchengladbach kamen 350 Beschäftigte zu einer Autokinokundgebung und weitere 800 Menschen beteiligten sich an Frühschluss- oder Spätstart-Aktionen. An vergleichbaren Aktionen nahmen in Münster 800 Metallerinnen und Metaller teil. In Rietberg kamen 70 Beschäftigte zu einer Kundgebung.

Am Dienstag, den 16.03.2021 werden die Warnstreiks in NRW fortgesetzt. 

Frühschluss-Aktion Audi-Spätschicht Ingolstadt

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks BayernWarnstreiks fortgesetzt – Monteure in Ergolding im Ausstand

Frühschluss-Aktion Audi-Spätschicht Ingolstadt

Nach dem Wochenende verstärkt die IG Metall in Bayern wieder schrittweise ihre Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie. Am heutigen Montag haben sich im niederbayerischen Ergolding 160 Monteure von Spie SAG an einem Warnstreik beteiligt.

Am frühen Nachmittag findet bei Audi in Ingolstadt ein Warnstreik-Talk statt, der ins Homeoffice und in die Verwaltung übertragen wird. Am morgigen Dienstag gibt es weitere Warnstreiks im unterfränkischen Esselbach, in Regensburg, Erlangen, Straubing und Füssen.

Johann Horn, Bezirksleiter der IG Metall Bayern: „Eine Nullrunde für 2021 lassen sich die Beschäftigten nicht bieten.“

Mehr Infos auf der Seite der IG Metall Bayern

12.03.2021

Warnstreikaktion bei BMW Berlin

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreikzahlen bundesweit410 000 Beschäftigte seit Ende der Friedenspflicht im Warnstreik

Warnstreikaktion bei BMW Berlin

In den ersten beiden Wochen nach Ende der Friedenspflicht folgten bundesweit rund 410 000 Beschäftigte dem Aufruf der IG Metall, die Arbeit vorübergehend niederzulegen. Im Rahmen der Warnstreiks fanden weit über 1500 betriebliche Aktionen statt.

Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall: „Die hohe Beteiligung zeigt deutlich: Die Beschäftigten stehen sehr klar hinter den Forderungen. Die enorme Beteiligung zeigt außerdem: Die IG Metall ist handlungsfähig – auch unter Corona-Bedingungen. Es wird Zeit, dass die Arbeitgeber dieses Signal ernstnehmen und endlich substanzielle Angebote machen.“

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Verhandlungsbegleitende Aktion in Mainz

Tarifrunde Metall und Elektro | Vierte Verhandlung Hessen, Rheinland-Pfalz und SaarlandVierte Verhandlung ohne Ergebnis

Verhandlungsbegleitende Aktion in Mainz

Auch die vierte Verhandlung für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland endete ohne Ergebnis. Am Verhandlungsort in Mainz beteiligten sich rund 300 Beschäftigte an Autokorso und Warnstreik.

Weitere 2100 Beschäftigte legten zeitweise die Arbeit im Bezirk Mitte nieder. zudem beteiligten sich 100 Beschäftigte digital an dem verhandlungsbegleitenden Warnstreik. Mehr als 69 000 Beschäftigte haben sich seit 1. März an Aktionen und Warnstreiks beteiligt.

Jörg Köhlinger, IG Metall-Verhandlungsführer und Leiter des IG Metall Bezirks Mitte: „Die Arbeitgeber sind erneut ohne Ideen zu Beschäftigungssicherung und Entgeltsteigerung in die Verhandlungen gekommen und verschleppen durch ihre Haltung ein tragfähiges Tarifergebnis. Das provoziert eine dritte Warnstreikwoche.“

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Warnstreik Fa. Hautau Nienburg-Stadthagen

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Niedersachsen und Sachsen-AnhaltHeute mehr als 1230 Warnstreikende in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Warnstreik Fa. Hautau Nienburg-Stadthagen

Seit Ende der Friedenspflicht waren in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt fast 88 000 Warnstreikende auf der Straße. Auch am letzten Warnstreiktag in dieser Woche beteiligten sich mehr als 1230 Beschäftigte an Protestaktionen.

Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt: „Knapp 88 000 Beschäftigte haben alleine in den drei Tarifgebieten der Metall- und Elektroindustrie in unserem Bezirk sowie bei Volkswagen ihren Ärger über die Position der Arbeitgeberseite zum Ausdruck gebracht. Wenn die Arbeitgeber nicht mit soliden Vorschlägen auf uns zukommen, dann wird es weitere Streiks geben müssen. Wir sind bereit, auch in den kommenden Wochen mit steigender Intensität unserer Forderung Gehör zu verschaffen!“

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Tarifrunde Metall und Elektro sowie Eisen und Stahl | Warnstreiks Nordrhein-WestfalenIn NRW heute 2535 Metallerinnen und Metaller im Warnstreik

Nachdem heute weitere 2535  Beschäftigte aus 15 Betrieben in NRW im Warnstreik waren, erhöht sich die Gesamtzahl der Warnstreikenden auf insgesamt 34 090 aus 430 Betrieben. Ein erster Warnstreik im Rahmen der Tarifrunde für die nordwestdeutsche Eisen- und Stahlindustrie gab es heute in Georgsmarienhütte.

In der Metall- und Elektroindustrie gab es heute zwei regionale Schwerpunkte: In der Region Gütersloh Oelde haben sich 1500 Beschäftigte und im Siegerland 1000 Beschäftigte an Warnstreiks und Aktionen beteiligt. 

Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW und Verhandlungsführer: „Die Belegschaften haben in den beiden Warnstreikwochen deutlich gezeigt, dass sie hinter den Forderungen der IG Metall stehen. Mit unserer Forderung nach einem Volumen von 4 Prozent, das auch zur Beschäftigungssicherung eingesetzt werden kann, haben wir die heterogene Lage in der Metall- und Elektroindustrie berücksichtigt.“

Auch in der Tarifrunde für die nordwestdeutsche Eisen- und Stahlindustrie hat ein erster Warnstreik stattgefunden: In Georgsmarienhütte haben mit Abstand 450 Beschäftigte für die Forderungen der IG Metall demonstriert.

Knut Giesler: „Ich erwarte am Montag von den Arbeitgebern ein substanzielles Angebot, das ihre Bereitschaft zeigt, möglichst schnell in dieser Tarifrunde zu einem Ergebnis kommen zu wollen.“

Am 15. März ist die fünfte Verhandlung in der Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie NRW sowie zweite Verhandlung in der nordwestdeutschen Eisen- und Stahlindustrie.

Warnstreik Thyssenkrupp Fahrtreppen Hamburg

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks KüsteEtwa 15 600 Warnstreikende aus 60 norddeutschen Betrieben

Warnstreik Thyssenkrupp Fahrtreppen Hamburg

Allein in Schleswig-Holstein folgten etwa 10 000 Beschäftigte dem Warnstreikaufruf der IG Metall. In vielen Betrieben ruhte die Arbeit für bis zu zwei Stunden, Schichten endeten früher oder begannen später.

In Kiel versammelten sich 360 Metallerinnen und Metaller zu einer zentralen Autokundgebung, an der sich Delegationen aus etwa 30 Unternehmen aus Kiel, Rendsburg und Unterelbe beteiligten. Insagesamt waren 15 600 Beschäftigte aus mehr als 60 Betrieben bei den Warnstreiks dabei.

Daniel Friedrich, Bezirksleiter der IG Metall Küste, auf der Kundgebung in Kiel: „Die Arbeitgeber brauchen den Druck aus den Betrieben. Anders kommt keine Bewegung in die Verhandlungen.“

Die nächste Verhandlungsrunde mit dem Arbeitgeberverband Nordmetall ist für den 18. März in Bremen vereinbart.

Weitere Infos auf der Seite der IG Metall Küste

Tarifauftakt Tarifbewegung 2021

Tarifrunde Metall und Elektro | Digitaler Warnstreiktag Baden-WürttembergGroße Resonanz beim digitalen Warnstreik

Tarifauftakt Tarifbewegung 2021

Tausende Beschäftigte haben sich am heutigen Vormittag in den Live-Stream eingewählt und auf diesem Weg die Forderungen der IG Metall in der Tarifrunde unterstützt. Mehr als 29 000 beteiligten sich heute an Aktionen und Warnstreiks in ganz Baden-Württemberg.

Beim digitalen Warnstreik waren insgesamt rund 18 500 Endgeräte über die verschiedenen Kanäle in den Live-Stream eingewählt, zahlreiche Beschäftigte verfolgten den digitalen Warnstreik gemeinsam im Betrieb oder aus dem Homeoffice.

Neben Erläuterungen zu den Forderungen, dem Stand der Tarifverhandlungen und Stimmungs- und Aktionsberichten aus vielen verschiedenen Betrieben, gab es auch eine Koch-Einlage mit Bezirksleiter und Verhandlungsführer Roman Zitzelsberger: „Was Südwestmetall bisher am Verhandlungstisch bietet, ist ziemlich fad und hat keine Würze.“

Zudem beteiligten sich heute bis 14 Uhr rund 29 150 Metallerinnen und Metaller aus 156 Betrieben an Warnstreiks, Kundgebungen und Frühschluss-Aktionen. Damit steigt die Zahl der Warnstreikenden im Südwesten seit Warnstreikbeginn auf rund 122 650 Beteiligte.

Mehr Infos auf der Seite der IG Metall Baden-Württemberg

11.03.2021

Warnstreik Porsche Leipzig

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Berlin, Brandenburg und SachsenKreativ mit Abstand und Maske: Metallerinnen und Metaller im Warnstreik

Warnstreik Porsche Leipzig

1190 Beschäftigte haben in Leipzig, Luckenwalde und Ludwigsfelde gezeigt, wie Bewegung aussieht, wenn die Arbeitgeber weiterhin starr auf Blockade am Verhandlungstisch setzen.

In Leipzig, Luckenwalde und Ludwigsfelde haben Metallerinnen und Metaller ihre Arbeit vorübergehend ausgesetzt und mit Warnstreiks coronakonform für ihre Forderungen in der Tarifrunde demonstriert.

Jede Menge Verkehr herrschte in der Mittagszeit auf den Straßen rund um das Porsche-Werk in Leipzig. Ein roter Porsche führte den Pkw-Tross der rund 1000 Kolleginnen und Kollegen an, die ihren Protest gegen die Nullnummer der Arbeitgeber auf die Straße brachten.

Mehr Infos und Fotos auf der Seite der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen

Warnstreik Zeppelin Offenbach

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Bezirk MitteWarnstreiks in Hessen und Rheinland-Pfalz fortgesetzt

Warnstreik Zeppelin Offenbach

Rund 1906 Beschäftigte aus 30 Betrieben in Hessen und Rheinland-Pfalz beteiligen sich an Arbeitsniederlegungen.

Infos und Fotos auf der Seite der IG Metall Mitte

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks BayernFast 12 000 Warnstreikende bis zum Mittag in Bayern

Am bisher größten Warnstreiktag in Bayern in der Tarifrunde für die Metall- und Elektroindustrie haben sich bis zum Mittag 11 700 Beschäftigte in 55 Betrieben beteiligt.

Allein in Nürnberg und Umgebung haben rund 7500 Metaller in den Früh- und Normalschichten ihre Arbeit früher beendet, begleitet von Aktionen an den Werkstoren. Weitere Schichten folgen bis in den Abend hinein. Bereits in der Nacht hatte die komplette Spätschicht mit 1700 Beschäftigten im BMW-Werk Regensburg ihre Arbeit zwei Stunden früher niedergelegt, unterstützt vom Kontraktlogistiker Rhenus.

IG Metall-Bezirksleiter Johann Horn: „Treibt mit uns keine Spielchen in der Corona-Krise!“

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Warnstreik-Lenze Operations-Gross Berkel

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Niedersachsen und Sachsen-AnhaltWeitere Warnstreikmobilisierung in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Warnstreik-Lenze Operations-Gross Berkel

Erneut haben sich mehr als 1240 Beschäftigte an den Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie beteiligt. Damit steigt die Gesamtzahl der bisher gemeldeten Warnstreikenden in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt auf mehr als 86 000 seit Ende der Friedenspflicht vergangene Woche.

Am heutigen Tag lag ein Schwerpunkt bei der IG Metall Alfeld-Hameln-Hildesheim, wo unter anderem Frühschlussaktionen bei der Aerzener Maschinenfabrik, der Lenze Gruppe oder Transnorm begangen worden sind.

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Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Nordrhein-WestfalenStürmischer Warnstreiktag in NRW

Am heutigen Donnerstag haben sich in Nordrhein-Westfalen trotz des teilweise stürmischen und regnerischen Wetters 2240 Beschäftigte aus 57 Betrieben zu Warnstreiks und Kundgebungen versammelt.

In Bocholt kamen zur ersten Veranstaltung des Tages 450 Beschäftigte in ihren Fahrzeugen zu einer Autokinokundgebung. Der Berliner Platz war voll.

In Mechernich beteiligten sich 400 Beschäftigte an der Autokino-Kundgebung auf dem Parkplatz der Kulturfabrik Zikkurat. In Münster folgten ebenfalls 150 Beschäftigte dem Warnstreikaufruf zur Autokundgebung auf den Parkplatz Süd der Halle Münsterland.

Weitere Kundgebungen vor den Betrieben gab es in Dinslaken bei Benteler und bei Steinhoff, in Hagen bei thyssenkrupp, in Erwitte bei IMI Heimeier und in Rheine bei Benteler. Insgesamt beteiligten sich hieran 600 Beschäftigte aus 6 Betrieben.

Darüber hinaus fanden betriebliche Warnstreiks und Frühschlussaktionen in den Regionen Bocholt, Münster und Siegen statt.

10.03.2021

Warnstreik Bosch Ostsachsen

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Berlin, Brandenburg und SachsenWarnstreikende sorgen für viel Bewegung in Berlin, Brandenburg und Sachsen

Warnstreik Bosch Ostsachsen

2120 Metallerinnen und Metaller im Bezirk haben unter strenger Einhaltung der Coronschutzmaßnahmen am 10. März den Arbeitgebern eine deutliche Botschaft geschickt: „Die Angleichung der Arbeitsbedingungen in Ost und West ist und bleibt unser Ziel!“

Allein in Leipzig brachten 1700 Kolleginnen und Kollegen aus dem BMW Werk ihren Protest gegen die Verweigerungstaktik der Arbeitgeber auf die Straße. Auf zwei Routen sorgten die Kolleginnen und Kollegen in Leipzig für ein erhöhtes Verkehrsaufkommen in der Stadt.

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Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks BayernÜber 7000 Warnstreikende in Bayern

Bis zum Mittag haben sich heute in Bayern bereits 7105 Beschäftigte in 21 Betrieben an den Warnstreik-Aktionen in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie beteiligt.

Bei BMW in Wackerdorf und dem ansässigen Kontraktlogistiker Schnellecke haben zusammen 720 Metallerinnen und Metaller die Arbeit früher beendet, bei Premium Aerotec in Augsburg 1000, bei FTE Valeo in Ebern 700. Im BMW-Forschungszentrum (FIZ) in München haben sich 2000 Beschäftigte an einer Pausenaktion beteiligt.

Im Laufe des Nachmittags und Abends folgen weitere Warnstreiks, unter anderen beim Maschinebauer Grob in Mindelheim. Um 22 Uhr wird die Spätschicht im BMW-Werk Regensburg zusammen mit dem Kontraktlogistiker Rhenus ihre Arbeit zwei Stunden früher beenden.

Johann Horn, Bezirksleiter der IG Metall Bayern: „Die Beschäftigten in Bayern setzen mit ihren Warnstreiks ein starkes Zeichen, dass sie bereit sind für stabile Einkommen und sichere Jobs zu kämpfen.“

Mehr Infos auf der Seite der IG Metall Bayern

Warnstreikaktion Autokino in Bielefeld

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Nordrhein-WestfalenÜber 5000 Beschäftigte beteiligen sich am siebten Warnstreiktag in NRW

Warnstreikaktion Autokino in Bielefeld

In Nordrhein-Westfalen haben heute 5085 Beschäftigte aus 71 Betrieben die Arbeit niedergelegt. Die größte Aktion fand bei Hella in Hamm statt. Dort demonstrierten 600 Beschäftigte für die Forderungen der IG Metall in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie.

In Blomberg kamen 300 Beschäftigte und in Rheda-Wiedenbrück 175 Beschäftigte zu einer Autokino-Kundgebung zusammen. Im Rhein-Erft-Kreis kamen 200 Metallerinnen und Metaller zu einer Aktion zum Heider Bergsee.

In der Region Detmold legten 2000 Beschäftigte aus 30 Betrieben, in Köln insgesamt 1370 Beschäftigte aus 12 Betrieben die Arbeit nieder. Weitere Aktionen fanden in Rheine, Unna und Rheda-Wiedenbrück statt.

Warnstreik MAN Roland Offenbach

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Bezirk MitteWarnstreiks gehen unvermindert weiter

Warnstreik MAN Roland Offenbach

2238 Beschäftigte haben sich an Warnstreiks in Hessen und Rheinland-Pfalz beteiligt. Insgesamt waren 19 Betriebe von den heutigen Warnstreiks betroffen.

Infos und Bilder auf der Seite der IG Metall Mitte

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Baden-Württemberg3520 Metallerinnen und Metaller bei Warnstreiks im Südwesten

Die Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie im Südwesten laufen ungebremst weiter: Bis um 14 Uhr beteiligten sich am heutigen Mittwoch 3520 Metallerinnen und Metaller aus rund 30 Betrieben an Warnstreiks, Kundgebungen und Frühschluss-Aktionen.

Damit steigt die Zahl der Beteiligten seit Warnstreikbeginn auf 87 545 Beteiligte aus über 267 Betrieben, innerhalb der Friedenspflicht hatten bereits fast 90 000 Beschäftigte mit vielfältigen Aktionen ihre Unterstützung für die IG Metall-Forderungen signalisiert.

IG Metall-Bezirksleiter Roman Zitzelsberger: „Nachdem sich die Arbeitgeber auch in der gestrigen vierten Verhandlung kaum bewegt haben, setzen wir unsere Warnstreiks ungebremst fort.“

Mehr Infos auf der Seite der IG Metall Baden-Württemberg

Warnstreikation BMW Berlin

Tarifrunde Metall und Elektro | Ost-West-Angleichung bei ArbeitsbedingungenOst-West: „Die 35 Stunden-Woche ist unser Ziel“

Warnstreikation BMW Berlin

Die IG Metall fordert in der aktuellen Tarifbewegung für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie im Osten unverändert die Angleichung der Arbeitsbedingungen in Ost und West.

Birgit Dietze, Bezirksleiterin der IG Metall Berlin, Brandenburg und Sachsen: „Die Beschlüsse unserer Tarifkommissionen sind eindeutig und unverändert. Die Angleichung der Arbeitsbedingungen ist gegenüber den Arbeitgeberverbänden adressiert und heißt Tarifliches Angleichungsgeld“, sagt „Ich kenne in der IG Metall niemanden, der sich von dieser Forderung verabschiedet hat.“

Jörg Köhlinger, Leiter des IG Metall Bezirks Mitte: „Die 35-Stunden-Woche ist unser Ziel und mir ist nicht bekannt, dass in der IG Metall irgendjemand dieses Ziel aufgegeben hat.“

Weitere Infos auf den Seiten:
IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen
IG Metall Mitte

09.03.2021

Schutzwall-Aktion in Esslingen

Tarifrunde Metall und Elektro | Vierte VerhandlungKeine erkennbaren Fortschritte bei vierter Verhandlung in Baden-Württemberg

Schutzwall-Aktion in Esslingen

Auch die vierte Verhandlung in der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg ist ohne ein nennenswertes Ergebnis zu Ende gegangen, eine fünfte Verhandlung soll es noch vor Ostern geben. Warnstreiks laufen unterdessen weiter. 

IG Metall-Bezirksleiter Roman Zitzelsberger: „Zwar sind wir mittlerweile über alle unsere Forderungen miteinander im Gespräch, das ist ein kleiner Fortschritt. Aber inhaltlich liegen wir immer noch weit auseinander. Im nächsten Schritt muss jetzt zunächst über die Tarifsituation der Auszubildenden und dual Studierenden geredet werden.“

Bereits in der dritte Verhandlung hatte die IG Metall zudem Möglichkeiten zur Vereinfachung von Tarifverträgen und der Schaffung zusätzlicher Instrumente zur Beschäftigungssicherung aufgezeigt.

Mehr Infos auf der Seite der IG Metall Baden-Württemberg

Warnstreikaktion Radrennbahn Bielefeld

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Nordrhein-WestfalenÜber 2000 Beschäftigte machen in NRW bei Warnstreiks mit

Warnstreikaktion Radrennbahn Bielefeld

Am sechsten Warnstreiktag haben bis jetzt rund 2000 Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie in NRW für ihre Forderungen in der Tarifauseinandersetzung die Arbeit niedergelegt.

In Minden haben sich 260 Beschäftigte und in Bünde 470 Beschäftigte aus den ortsansässigen Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie zu Warnstreikkundgebungen im Autokino versammelt. In Bünde wurde der Warnstreik noch durch einen Autokorso fortgesetzt, an dem sich weitere 300 Beschäftigte beteiligten.

Weitere Kundgebungen mit Abstand gab es in Lippstadt bei thyssenkrupp rothe erde GmbH sowie bei der Fa. Trox in Goch, bei denen insgesamt 670 Beschäftigte in den Warnstreik gingen.

Betriebliche Arbeitsniederlegungen gab es darüber hinaus in der Region Ostwestfalen-Lippe.

Für den Abend ist noch ein Warnstreik bei der Fa. Mühlhoff Umformtechnik in Uedem geplant.

Warnstreik bei Alstom, Ostsachsen

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks in SachsenBeschäftigte in Sachsen starten in die zweite Warnstreikwoche

Warnstreik bei Alstom, Ostsachsen

Mehrere hundert Beschäftigte haben am 9. März ihre Proteste gegen die Nullrundennummer der Arbeitgeber am Verhandlungstisch fortgesetzt. Der Schwerpunkt der Warnstreiks lag an diesem Tag in Sachsen.

Metallerinnen und Metaller von Alstom in Bautzen, der Hydro Aluminium Gießerei und Hydro Extursion in Leipzig und von Mahle in Reichenbach haben ihre Arbeit vorrübergehend niedergelegt.

„Wir sind kampfbereit!“ – trotz Corona und aller Erschwernisse, die damit einhergehen. So lautete die Botschaft der 300 Kolleginnen und Kollegen am Vormittag bei Alstom, ehemals Bombardier, in Bautzen.

Mehr Infos und Fotos auf der Seite der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Niedersachsen und Sachsen-AnhaltWarnstreiks in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt fortgesetzt

Am Dienstag haben sich allein in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt rund 1000 Beschäftigte an Warnstreiks oder anderen Protestformen beteiligt.

So haben sich allein 400 Beschäftigte beispielsweise in Hildesheim bei SEG Automotive an Frühschlussaktionen beteiligt. Auch bei Howmet Aerospace in Hildesheim sowie bei PremiumStephan in Hameln legten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vorzeitig die Arbeit nieder.

Darüber hinaus fanden beispielsweise bei der IG Metall Hannover unter anderem Frühschlussaktionen bei der Troester GmbH & Co. KG sowie Bergmann Automotive statt. Bei der IG Metall Osnabrück nahmen Beschäftigte der Ademco 2 GmbHan Warnstreikaktionen teil.

Mehr Infos auf der Seite der IG Metall Niedersachsen-Sachsen-Anhalt

Tarifrunde VW-Personaldienstleister | Erste VerhandlungAutostadt, Wolfsburg AG, VW Group Services, AutoVision: Arbeitgeber legen kein Angebot vor

Die erste Verhandlung der Tarifgemeinschaft Autostadt, Wolfsburg AG, VW Group Services AutoVision ist ergebnislos zu Ende gegangen. Bei Volkswagen und anderen Volkswagen-Töchtern zeigt sich ein ähnliches Bild. Dort sind zum Teil schon drei Verhandlungsrunden gelaufen, ohne dass die Arbeitgeber ein Angebot gemacht haben.

Die erste Tarifverhandlung ist unter Corona-Schutzbedingungen in kleiner Runde gelaufen: Die IG Metall hat dabei ihre Forderungen im Einzelnen erläutert. Wie befürchtet hat die Arbeitgeberseite der Tarifgemeinschaft, bestehend aus Vertretern der Autostadt, der Wolfsburg AG, der VW Group Services sowie der AutoVision – Der Personaldienstleister kein Angebot vorgelegt.Die erste Verhandlungsrunde ist damit ergebnislos zu Ende gegangen.

4 Prozent mehr Einkommen und Ausbildungsvergütung sowie die Verbesserung der tariflichen Freistellungszeiten für alle Mitglieder der IG Metall. Das sind die Forderungen der Gewerkschaft, die trotz der Corona-Pandemie und ihrer wirtschaftlichen Auswirkungen in die Zeit passen.

Mehr Infos auf der Seite der IG Metall Niedersachsen-Sachsen-Anhalt

Warnstreik Vacuumschmelze Hanau

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Bezirk MitteMehr als 1700 Warnstreikende in Hessen, Thüringen und Rheinland-Pfalz

Warnstreik Vacuumschmelze Hanau

In Hessen legten 494 Beschäftigte die Arbeit zeitwiese nieder. In Thüringen beteiligten sich rund 500 Beschäftigte und in Rheinland-Pfalz 727 Beschäftigte an Warnstreiks.

Insgesamt waren 1711 Beschäftigte aus 12 Betrieben im Bezirk Mitte bei Warnstreiks dabei.

Mehr Infos und Bilder auf der Internetseite der IG Metall Mitte

08.03.2021

Beschäftigte von Continental demonstrieren

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreikwelle rolltUnd weiter geht's

Beschäftigte von Continental demonstrieren

Die erste Warnstreikwoche in der Metall- und Elektroindustrie zeigt, dass die Beschäftigten bereit sind, für ihre Forderungen an die Arbeitgeber auf die Straße zu gehen. Ob bei Continental in Karben oder bei ZF in Schweinfurt  –überall kamen Tausende zu Kundgebungen zusammen.

Mehr Infos auf igmetall.de

Warnstreik-Aktion Autokino in Eschweiler

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Nordrhein-Westfalen6920 Warnstreikende zu Beginn der zweiten Warnstreikwoche in NRW

Warnstreik-Aktion Autokino in Eschweiler

In Nordrhein-Westfalen waren heute 6920 Beschäftigte aus 56 Betrieben der Metall- und Elektroindustrie im Warnstreik. In Bielefeld legten 1900 Beschäftigte die Arbeit nieder. In Paderborn beteiligten sich 400 Menschen an einer Autokino-Kundgebung.

Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW sagte vor 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf einer Autokino-Kundgebung in Bielefeld: „Die Beschäftigten haben eine Entgelterhöhung verdient. Sie haben in der Pandemie trotz schwierigster Bedingungen Top-Leistung erbracht und den Laden am Laufen gehalten. Egal ob mit Maske in der Halle oder parallel zur Kinderbetreuung im Homeoffice! Sie haben es auch verdient, weil viele mit den Entgeltverlusten in Kurzarbeit schon einen großen Teil der Krisenkosten getragen haben.“

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Bezirk MitteMetallerinnen und Metaller starten mit zweiter Warnstreikwoche

Zu Beginn der neuen Warnstreikwoche beteiligten sich im IG Metall-Bezirk Mitte mehr als 5100 Beschäftigte an Warnstreiks.

Der Schwerpunkt der Warnstreiks lag im Saarland, dort legten beispielsweise Ford-Beschäftigte in Saarlouis zeitweise die Arbeit nieder. Weitere Warnstreiks sind in den nächsten Tagen geplant.

Weitere Infos und Fotos auf der Seite der IG Metall Mitte

05.03.2021

Warnstreik BMW Berlin

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreikzahlen bundesweitKnapp 230 000 Warnstreikende in der ersten Woche

Warnstreik BMW Berlin

Die erste Warnstreikwoche in der Metall- und Elektroindustrie geht mit einer hohen Mobilisierung der Beschäftigten zu Ende: Von Dienstag (0 Uhr) bis Freitag (14 Uhr) haben sich bundesweit mehr als 227 300 Beschäftigte mit über 500 Aktionen an den Warnstreiks beteiligt.

Ihr Ziel war es, die Tarifforderungen zu unterstreichen und so die Arbeitgeber zu einem fairen Angebot zu bewegen. Die IG Metall sieht die hohe Teilnehmerzahl als klares Zeichen ihrer Handlungsfähigkeit auch in Pandemiezeiten.

Am heutigen Freitag sind bundesweit 52 100 Beschäftigte aus mehr als 200 Betrieben dem Aufruf der IG Metall zum Warnstreik gefolgt (Stand: 14 Uhr). Am Freitagnachmittag und -abend starten weitere Betriebe und Schichten ihre Warnstreiks. Auch die Teilnehmerzahl vom Donnerstag war bis zum späten Donnerstagabend noch um weitere knapp 12 000 Beschäftigte gestiegen.

Mehr dazu auf igmetall.de

Warnstreik GE Power Conversion Berlin

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Berlin, Brandenburg und SachsenBeschäftigte zeigen Arbeitgebern mit weiteren Warnstreiks die rote Karte

Warnstreik GE Power Conversion Berlin

In der ersten Woche nach Ende der Friedenspflicht haben sich rund 6500 Metallerinnen und Metaller in Berlin, Brandenburg und Sachsen an kraftvollen und kreativen Warnstreiks und Aktionen beteiligt.

150 Beschäftigte aus vier Betrieben haben auch am 5. März wieder gezeigt, was sie vom Stillstand am Verhandlungstisch halten.

Gleich zweimal innerhalb eines Tages legten die Beschäftigten von Mahle Filtersysteme im brandenburgischen Wustermark die Produktion für jeweils anderthalb Stunden weitgehend lahm. Nicht zum ersten Mal in dieser Woche. Punkt 0 Uhr – unmittelbar nach Ende der Friedenspflicht in der Nacht zu Dienstag – war bereits die gesamte Spätschicht in den Warnstreik getreten.

Mehr Infos auf der Seite der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen

 

Warnstreik Continental Frankfurt

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Bezirk MittePositive Zwischenbilanz der ersten Warnstreikwelle

Warnstreik Continental Frankfurt

49 891 Beschäftigte aus 131 Betrieben in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen haben sich seit Anfang März an Arbeitsniederlegungen beteiligt.

Allein am heutigen Freitag (Stand 13.00 Uhr) haben sich 4771 Beschäftigte aus 26 Betrieben an Warnstreiks beteiligt.

Jörg Köhlinger, Leiter des IG Metall Bezirks Mitte: „Wer für mehr Geld und Beschäftigung streiten muss, kann dies auch mit Abstand und Hygieneregeln. Und da die Arbeitgeber immer noch nichts verhandelbares vorgelegt haben, bereiten wir uns auf eine zweite Warnstreikwelle vor.“

Die vierte Tarifverhandlung mit den Arbeitgebern der Mittelgruppe findet am 12. März in Mainz statt.

Mehr Infos auf der Internetseite der IG Metall Mitte

Warnstreikaktion Autokino Siegen

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Nordrhein-WestfalenIn NRW rund 14 550 Beschäftigte in der ersten Warnstreikwoche

Warnstreikaktion Autokino Siegen

Heute legten in Nordrhein-Westfalen 3690 Metallerinnen und Metaller die Arbeit nieder.

An einer Kundgebung mit Abstand in Bielefeld nahmen 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Gestamp teil. Zu Kundgebungen im Autokinoformat kamen in Lüdenscheid 270 und in Schwerte 100 Beschäftigte. Bei Schmitz Cargobull in Altenberge und in Horstmar gab es die größte Frühschlussaktion mit insgesamt 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Weitere Aktionen fanden in Bielefeld, Duisburg, Soest, Wetter und der Region Gütersloh-Oelde statt. In dieser Woche haben sich damit insgesamt 14 550 Beschäftigte an den Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen beteiligt.

Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW: „Die IG Metall ist auch in komplizierten Zeiten kampffähig. Das haben die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in dieser ersten Warnstreikwoche gezeigt. Sie sind in Aktion getreten – auf neuen Wegen, über neue Kanäle, in neuer Form. Ob bei einer Kundgebung im Autokino, bei Frühschlussaktionen, späterem Schichtbeginn oder in Videokonferenz-Warnstreiks im Homeoffice – der Unmut der Metallerinnen und Metaller über die Arbeitgeber in dieser Tarifrunde wurde mehr als deutlich. Die Beschäftigten fordern Wertschätzung für ihre Arbeit, die sie unter schwierigsten Bedingungen im vergangenen Jahr leisten mussten. Diese Wertschätzung sehen sie weder in dem angebotenen Strukturvorschlag zur Entgelterhöhung noch in den unverbindlichen Aussagen zur Beschäftigungssicherung und zu den Zukunftstarifverträgen.“

Warnstreikaktion Clarios

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Niedersachsen und Sachsen-AnhaltRund 80 000 Warnstreikende bisher in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Warnstreikaktion Clarios

Seit Wochenbeginn haben sich rund 80 000 Beschäftige an Protestaktionen in der Metall- und Elektroindustrie Niedersachsen und Sachsen-Anhalt sowie bei Volkswagen beteiligt.

Thorsten Gröger, Verhandlungsführer der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt: „Das ist spitzenmäßig und eine Wucht, das sollte bei den Arbeitgebern Wirkung zeigen. Es ist das Engagement einer und eines jeden Einzelnen, was unsere Gewerkschaft ausmacht. Auch in der kommenden Woche werden unsere Warnstreiks weiter fortgesetzt. Mit Solidarität und Stärke für die Zukunft.“

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Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Baden-WürttembergRekord-Beteiligung an Warnstreiks im Südwesten

Der heutige Freitag bildet den bisherigen Höhepunkt der Warnstreiks im Südwesten: Bis 14 Uhr beteiligten sich 29 330 Metallerinnen und Metaller aus rund 90 Betrieben an Warnstreiks, Kundgebungen und Frühschluss-Aktionen.

Damit steigt die Zahl der Beteiligten seit Warnstreikbeginn auf 47 810 Beteiligte aus über 170 Betrieben, innerhalb der Friedenspflicht hatten bereits fast 90 000 Beschäftigte mit vielfältigen Aktionen ihre Unterstützung für die IG Metall-Forderungen signalisiert.

IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Roman Zitzelsberger: „Das ist eine gute Vorlage für unsere 4. Verhandlung nächste Woche. Die Beschäftigten beweisen jeden Tag eindrucksvoll, dass sie sich bewegen können, jetzt müssen die Arbeitgeber am Verhandlungstisch das Gleiche tun. Falls nicht, sind wir in der Lage, die Warnstreiks notfalls noch Wochen fortzusetzen.“

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Warnstreikaktion Volkswagen Group in Braunschweig

Tarifrunde Volkswagen-Töchter | Dritte VerhandlungVerhalten der Arbeitgeber bei VW Group ist enttäuschend

Warnstreikaktion Volkswagen Group in Braunschweig

Auch in der dritten Tarifverhandlung legten die Arbeitgeber bei VW Group kein Angebot vor und ignorierten die berechtigten Forderungen ihrer 9300 Stamm-Beschäftigten. Und das, obwohl die Beschäftigten am Tag zuvor gemeinsam mit ihren Volkswagen-Kolleg*innen in den Warnstreik gezogen sind.

Thilo Reusch, Verhandlungsführer der IG Metall: „ Offensichtlich legen es die Arbeitgeber auf einen richtigen Konflikt an. Wir werden dem nicht ausweichen und sind gut darauf vorbereitet. Das haben wir bereits bei unserem ersten Warnstreik gesehen.“

Die IG Metall fordert für die rund 9300 Stammbeschäftigten vier Prozent mehr Geld und Verbesserungen bei der 2019 eingeführten tariflichen Freistellungszeit.

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04.03.2021

Tarifrunde Metall und Elektro | Seit Dienstag rollen die WarnstreiksBundesweit 150 000 im Warnstreik

Bereits an den ersten zwei Tagen sind 150 000 Beschäftigte dem Aufruf der IG Metall gefolgt, gingen früher nach Hause oder ließen im Home Office PC und Smartphone ruhen. An vielen Orten gab es auch Kundgebungen und kreative Demos vorm Tor.

Fast 150 000 Beschäftigte waren seit Dienstag 0 Uhr im Warnstreik. Das war der Stand gestern um 17 Uhr. Mit den Warnstreiks macht die IG Metall Druck für ihre Forderungen und auf die festgefahrenen Tarifverhandlungen.

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Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Niedersachsen und Sachsen-AnhaltMehr als 2160 Beschäftigte beteiligen sich erneut an Protesten

Seit Wochenbeginn haben sich bis einschließlich des gestrigen Tages fast 74 000 Beschäftige an Protestaktionen in der Metall- und Elektroindustrie Niedersachsen und Sachsen-Anhalt sowie bei Volkswagenbeteiligt und ihren Unmut über die Arbeitgeberseite in der laufenden Tarifrunde zum Ausdruck gebracht.

Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt: „Die zahlreichen Kolleginnen und Kollegen verdienen Respekt und Anerkennung für ihre harte Arbeit, stattdessen hat die Arbeitgeberseite bislang nur lauwarme Worte parat. Das stimmt zurecht wütend und reicht nicht: Es braucht ein solides und zukunftsfähiges Angebot für die Beschäftigten in den Betrieben. Es geht um Beschäftigungssicherung, eine spürbare Erhöhung der Entgelte, um Zusagen für die Standortsicherung, um Investitionen in die Zukunft und um generelle Antworten auf die Fragen des Strukturwandels. Die Arbeitgeberseite darf sich nicht länger wegducken!“

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Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks in BayernFast 6000 Beschäftigte machen bis Mittag bei Warnstreiks mit

Bis zum Mittag haben sich am Donnerstag 5880 Beschäftigte aus 30 Betrieben in Bayern an den Warnstreik-Aktionen der IG Metall in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie beteiligt.

Allein in Schweinfurt waren bei ZF (Werk Süd), SKF (Werk 3), Bosch Rexroth, Ewellix, Horton Europe und SRAM 2600 Metallerinnen und Metaller im Warnstreik. 1000 von ihnen haben an einer Kundgebung teilgenommen. In Augsburg haben sich 1700 Beschäftigte von MAN Energy Solutions am Warnstreik beteiligt, davon viele im Homeoffice.

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Warnstreikaktion GE Power Conversions

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Berlin, Brandenburg und SachsenFast 1100 Beschäftigte im Warnstreik

Warnstreikaktion GE Power Conversions

Stillstand herrscht nur am Verhandlungstisch. Die Beschäftigten sind in Bewegung – kreativ, aktiv und hoch motiviert. Mit roten IG Metall-Fahnen, Transparenten und Schals haben sie am 4. März wieder die Plätze vor ihren Werktoren oder ihre Autos geschmückt, um weithin sichtbar zu zeigen: „Wir stehen auch in dieser Tarifrunde hinter den Forderungen unserer IG Metall.“ Fast 1100 Beschäftigte aus zehn Betrieben sind an diesem Donnerstag im Warnstreik.

Fast 1100 Beschäftigte aus zehn Betrieben sind an diesem Donnerstag im Warnstreik.

Den Auftakt machten morgens um 8 Uhr rund 80 Beschäftigte von GE Power Conversions. Nahezu die gesamte Belegschaft versammelte sich für eine Stunde vor dem Tor – mit Musik und guten Argumenten. Die Sicherung von Beschäftigung steht bei ihnen ganz oben auf der Agenda, denn der Arbeitgeber lässt verlauten, dass es dem Unternehmen schlecht gehe.

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Warnstreikaktion Continental Frankfurt Rödelheim

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Bezirk MitteMetallerinnen und Metaller setzen Warnstreiks unvermindert fort

Warnstreikaktion Continental Frankfurt Rödelheim

Mehr als 1750 Beschäftigte aus 20 Betrieben haben in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen die Arbeit am Donnerstag zeitweise niedergelegt.

So fanden Warnstreiks von Continental-Beschäftigten in Karben, Rheinböllen und Frankfurt statt. Beschäftigte von Carl Zeiss in Jena beteiligten sich an einem Home Office-Warnstreik. Rund 350 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Gebr. Pfeiffer SE und von General Dynamics in Kaiserlautern legten zeitweise die Arbeit nieder. Rund 350 Beschäftigte nahmen an Warnstreiks bei Fritz Winter in Stadtallendorf und Federal-Mogul teil.

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Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Baden-WürttembergErste Warnstreik-Woche steuert auf Höhepunkt zu

In den ersten drei Warnstreik-Tagen haben sich im Südwesten insgesamt 14 320 Beschäftigte an Aktionen vom Frühschluss bis zu Demozügen und Kundgebungen beteiligt.

Bei Bürkle in Freudenstadt bildeten 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam mit Beschäftigten weiterer Betriebe eine Menschenkette rund um das Werksgelände, in Gutach im Gebiet der Geschäftsstelle Offenburg trafen sich 200 Metallerinnen und Metaller von Schondelmaier und ABB Stotz vor dem Werkstor zu einer Kundgebung.

Am heutigen 3. Warnstreiktag haben sich bis 13 Uhr im Südwesten 1010 Metallerinnen und Metaller aus 20 Betrieben an Warnstreiks, Kundgebungen und Frühschluss-Aktionen beteiligt. Viele weitere Aktionen finden am Nachmittag und Abend statt.

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Warnstreikaktion Autokino in Gelsenkirchen

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Nordrhein-WestfalenÜber 4200 Beschäftigte legten die Arbeit nieder

Warnstreikaktion Autokino in Gelsenkirchen

Am dritten Warnstreiktag haben sich in Gelsenkirchen, Lippstadt und Hemer rund 670 Beschäftigte aus den ortsansässigen Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie zu Warnstreikkundgebungen im Autokino versammelt.

Die Kundgebungen wurden in den jeweiligen Regionen von betrieblichen Aktionen begleitet, an denen sich weitere 2400 Beschäftigte beteiligt haben.

Im Amphitheater Gelsenkirchen sagte Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW, zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Gelsenkirchen, Mülheim, Essen und Oberhausen: „Gerade hier im Ruhrgebiet hat die IG Metall Erfahrung mit Wandel. Aber nicht nur hier wissen wir: Die Zukunft liegt nicht im Kahlschlag. Abschaffen kann jeder. Fairwandeln, neu erschaffen – das ist die bessere Lösung und die höhere Kunst. Darum wollen wir in dieser Tarifrunde einen Rahmen für betriebliche Zukunftsvereinbarungen, um die Transformation fair zu gestalten. Wir wollen verlässliche Beschäftigungs- und Produktionsperspektiven regeln, Standorte sichern, Aus- und Weiterbildung gestalten und betriebsbedingte Kündigungen ausschließen. Hier dürfen sich die Arbeitgeber einem verbindlichen tarifvertraglichen Rahmen nicht verweigern.“

Weitere betriebliche Aktionen mit 1140 Teilnehmerinnen und Teilnehmern fanden in Paderborn, Rheine und Siegen satt.

Damit haben heute insgesamt 4210 Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie in NRW für ihre Forderungen in der Tarifauseinandersetzung die Arbeit niedergelegt.

03.03.2021

Warnstreik bei Mercedes Benz in Berlin

Tarifrunde Metall und Elektro | Pressemitteilung zu Warnstreiks87 500 Metallerinnen und Metaller im Warnstreik

Warnstreik bei Mercedes Benz in Berlin

Knapp 20 000 Beschäftigte aus mehr als 140 Betrieben haben sich heute im Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie bundesweit an Warnstreiks beteiligt (Stand: 14 Uhr). Seit Ende der Friedenspflicht am Montag, 3. März, um 24 Uhr waren insgesamt rund 87 500 Metallerinnen und Metaller im Warnstreik.

Damit haben sie ihrer Tarifforderung Nachdruck verliehen und gegen das unzureichende Angebot der Arbeitgeber protestiert.

Der Schwerpunkt der Warnstreiks lag am Mittwoch im IG Metall-Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Dort legten rund 5610 Beschäftigte aus 19 Betrieben kurzzeitig die Arbeit nieder.

Mehr Infos in der Pressemitteilung

Warnstreik Clarios Germany Hannover

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Niedersachsen und Sachsen-AnhaltRund 30 000 Beschäftigte setzen ein starkes Zeichen

Warnstreik Clarios Germany Hannover

In den Tarifgebieten Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim sowie im Haustarifgebiet von Volkswagen haben die Kolleginnen und Kollegen mit verschiedensten Protestformen ihren Unmut gegenüber der Arbeitgeberseite zu verstehen gegeben.

Metallerinnen und Metaller in den zwölf Geschäftsstellen der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt demonstrieren entschlossen für ihre Forderungen in der laufenden Tarifbewegung der Metall- und Elektroindustrie, bei Volkswagen und -Töchtern sowie in der Eisen- und Stahlindustrie. Sie wollen, dass Einkommen gestärkt, Beschäftigung gesichert und Zukunft gestaltet wird.

Mehr Infos auf der Internetseite der IG Metall Niedersachsen-Sachsen-Anhalt

Warnstreikaktion bei Aleris, Mitte

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Bezirk MitteWarnstreik-Schwerpunkte in Hessen und Rheinland-Pfalz

Warnstreikaktion bei Aleris, Mitte

Mehr als 3000 Beschäftigte aus 28 Betrieben haben sich heute in Rheinland-Pfalz, Hessen, dem Saarland und Thüringen an Warnstreiks beteiligt.

Die größten Warnstreiks fanden bei PFW Aerospace in Speyer mit 1000 und bei Cohline in Montabaur mit 100 Beschäftigten statt. In Hanau und Maintal legten Beschäftigte der Vacuumschmelze und Norma zeitweise die Arbeit nieder. In Herborn beteiligten sich 240 Beschäftigte von Safran an einem Warnstreik.

Mehr Infos und Fotos auf der Internetseite der IG Metall Mitte

Warnstreikaktion bei BMW Berlin

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Berlin, Brandenburg und Sachsen 2240 Beschäftigte kämpfen für ihre Forderungen

Warnstreikaktion bei BMW Berlin

Eine kilometerlange Menschenkette, Warnstreiks und Flugblattaktionen: 2240 Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie in Berlin, Brandenburg und Sachsen haben für ihre Forderungen demonstriert und die Arbeitgeber unmissverständlich aufgefordert, den Stillstand am Verhandlungstisch zu beenden.

Allein in Berlin waren am Vormittag 1500 Beschäftigte aus zwölf Betrieben im Warnstreik. Kolleginnen und Kollegen von Siemens Gas and Power, Siemens Energy Global, Siemens Mobility, Siemens Mobility Nord, Osram, Fujitsu Technology Solutions, Rhenus AL, BSH Hausgeräte, der Siemens AG, dem Siemens Dynamowerk, Siemens Schaltwerk und dem BMW Werk bildeten – coronakonform mit Abstand und Anstand – eine kilometerlange Menschenkette durch den Berliner Bezirk Spandau. Sie setzten das Motto „Abstand, Maske, Arbeitskampf!“ vorbildlich um.

Mehr Infos und Fotos auf der Internetseite der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks in BayernÜber 4000 Metallerinnen und Metaller bis Mittag im Warnstreik

Bis zum Mittag haben sich heute 4120 Beschäftigte aus 15 Betrieben an den Warnstreiks in Bayern in der Tarifrunde für die Metall- und Elektroindustrie beteiligt.

Bei Schaeffler in Schweinfurt hat am Morgen eine Kundgebung mit 1000 Teilnehmenden stattgefunden. Bei MTU in München waren 800 Metallerinnen und Metaller bei einer „Warnstreik-Karawane“ mit neun 30-minütigen Warnstreiks dabei.

Bei KSB im oberfränkischen Pegnitz haben bis zum Mittag 530 Beschäftigte früher ihre Arbeit beendet, bei Waldrich in Coburg 230. Im BMW-Werk 2.1 in Dingolfing hat sich die Nachtschicht mit 115 Beschäftigten an einer 0-Uhr-Aktion beteiligt. Einzelne Betriebe beginnen erst am Nachmittag ihre Warnstreiks, bei anderen kommen noch weitere Schichten hinzu.

Mehr Infos auf der Internetseite der IG Metall Bayern

Warnstreik-Aktion Autokino in Sprockhövel

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Nordrhein-WestfalenZweiter Warnstreiktag in NRW: 1250 Beschäftigte legen Arbeit nieder

Warnstreik-Aktion Autokino in Sprockhövel

Heute haben in Nordrhein-Westfalen 1250 Beschäftigte die Arbeit niedergelegt. Bei einer Nachtaktion bei AluNorf in Neuss gingen 250 Beschäftigte mit Fackeln vor das Werktor. Die größte Aktion fand heute in Arnsberg statt.

Im einem eigens für die Kundgebung aufgebauten Autokino beteiligten sich 250 Beschäftigte als Delegationen aus 20 Betrieben aus der Region an dem Warnstreik.

Eine weitere Warnstreikkundgebung fand in  Recklinghausen statt. Dort demonstrierten 200 Beschäftigte für die Forderungen der IG Metall in der diesjährigen Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie.

An einer Jugendaktion der IG Metall-Geschäftsstelle Rheine in Schüttdorf nahmen 150 Auszubildende an einem Autokorso teil.

In Paderborn fanden betriebliche Aktionen statt, an denen sich 400 Beschäftigte beteiligten.

Weitere Infos und Fotos auf der Internetseite der IG Metall Nordrhein-Westfalen

02.03.2021

Warnstreikauftakt Bezirk Mitte

Tarifrunde Metall und Elektro | Pressemitteilung zu WarnstreikauftaktWarnstreikauftakt mit 60 000 Metallerinnen und Metallern

Warnstreikauftakt Bezirk Mitte

Im Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie ist die IG Metall mit großer Beteiligung der Beschäftigten in die Warnstreik-Phase gestartet.

Knapp 60 000 Beschäftigte haben sich heute an Warnstreiks beteiligt (Stand: 14 Uhr). Damit haben sie ihrer Tarifforderung Nachdruck verliehen und gegen das unzureichende Angebot der Arbeitgeber protestiert.

Mehr dazu in der Pressemitteilung

Aktionen und Warnstreiks im Bezirk Mitte

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Bezirk MitteMehr als 14 500 Beschäftigte haben sich bisher an Aktionen und Warnstreiks beteiligt

Aktionen und Warnstreiks im Bezirk Mitte

Warnstreiks fanden beispielweise in Offenbach bei GKN Driveline statt. Dort bildeten rund 310 Beschäftigte eine Menschenkette rund um das Werk, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. In Kaiserslautern legten die 1500 Ieschäftigten von Opel zeitweise die Arbeit nieder.

In Erfurt bei MDC Power beteiligten sich 200 Beschäftigte an einer Aktion vor dem Tor. Mehr als 4000 Beschäftigte von ZF Friedrichshafen legten in Saarbrücken die Arbeit zeitweise nieder und in Homburg beteiligten sich rund 550 Beschäftigte von Bosch Rexroth und Hager an Arbeitsniederlegungen.

Jörg Köhlinger, Leiter des IG Metall Bezirks Mitte, kündigte für die nächsten Tage weitere Warnstreiks in Mitte an. Und forderte die Arbeitgeber auf, endlich in ernsthafte Verhandlungen mit der IG Metall einzutreten.

Mehr Infos auf der Seite der IG Metall Mitte

Warnstreik-Aktion Autokino in Sprockhövel

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Nordrhein-Westfalen3820 Beschäftigte folgen Warnstreikaufruf der IG Metall

Warnstreik-Aktion Autokino in Sprockhövel

Am ersten Warnstreiktag im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie NRW haben sich in Dortmund, Siegen, Wenden und Sprockhövel rund 1170 Beschäftigte an Kundgebungen im Autokinoformat beteiligt.

An den parallel stattfinden Warnstreiks in diesen Regionen, die über Frühschluss-Aktionen oder späteren Schichtbeginn durchgeführt wurden, nahmen rund 2650 Beschäftigte teil.

Auf der Kundgebung in Dortmund und Siegen sagte Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW: „Die Beschäftigten haben ihre letzte tabellenwirksame Entgelterhöhung im Jahr 2018 erhalten. Viele haben durch Kurzarbeit finanzielle Einbußen hinnehmen müssen. Außerdem ist die Binnennachfrage zurzeit ein Klotz am Bein der Konjunktur. Der Konsum muss angekurbelt werden, damit die Krise schnell überwunden wird. All das spricht für eine maßvolle Entgelterhöhung. Es braucht jetzt ein klares Signal für die Zeit nach der Krise und kein predigen von Verzicht.“

Warnstreik Clarios Germany Hannover

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Niedersachsen und Sachsen-AnhaltWarnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie und bei Volkswagen

Warnstreik Clarios Germany Hannover

Nach dem Ende der Friedenspflicht haben sich rund 25 000 Beschäftigte an den Warnstreiks der Metall- und Elektroindustrie sowie bei Volkswagen beteiligt.

Verhandlungsführer Thorsten Gröger: „Nach drei Verhandlungsrunden, in der die Arbeitgeberseite keine Lösungen, sondern nur lauwarme Worte als Verhandlungsmasse präsentiert haben, zeigen Metallerinnen und Metaller in den Tarifgebieten Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim sowie bei Volkswagen nun ihren Unmut. Jetzt haben wir flächendeckend zu Warnstreiks aufrufen. Es ist ein Trugschluss der Gegenseite in Anbetracht der Pandemie davon auszugehen, dass wir nicht handlungsfähig sind. Der Protest ist trotz der Corona-Krise spürbar und wird auch in den kommenden Wochen ein starkes Signal an die Arbeitgeber senden!“

Mehr Infos und Fotogalerie auf der Internetseite der IG Metall Niedersachsen-Sachsen-Anhalt

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Tarifgebiet Osnabrück-Emsland-Grafschaft BentheimWarnstreikauftakt direkt nach Ende der Friedenspflicht um Mitternacht

Alle Beschäftigten der Nachtschichten der Firmen Essex Furukawa GmbH und Lacroix Kress in Bramsche bei Osnabrück folgten dem Aufruf der IG Metall und legten unmittelbar nach dem Auslaufen der Friedenspflicht in der Nacht von Montag auf Dienstag für 1 Stunde die Arbeit nieder.

Alle Beschäftigten der Nachtschichten der Firmen Essex Furukawa GmbH und Lacroix Kress in Bramsche bei Osnabrück folgten dem Aufruf der IG Metall und legten unmittelbar nach dem Auslaufen der Friedenspflicht in der Nacht von Montag auf Dienstag für 1 Stunde die Arbeit nieder.

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Warnstreikaktion Gilette Berlin

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Berlin-Brandenburg-SachsenKraftvoll mit Maske und Abstand

Warnstreikaktion Gilette Berlin

Die Warnstreikwelle rollt. Feuertonne, Autokorsos, digitale Zusammenkünfte, Flugblattaktionen – die Kreativität der Metallerinnen und Metaller kennt keine Grenzen.

Pünktlich zum Ende der Friedenspflicht erhöhte die IG Metall mit Warnstreiks und Aktionen in der laufenden Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie den Druck auf die Arbeitgeber. 700 Beschäftigte sendeten am 2. März starke Signale.

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Warnstreikaktion Bosch Stuttgart

Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Baden-WürttembergGelungener Warnstreik-Auftakt im Südwesten

Warnstreikaktion Bosch Stuttgart

Mehrere Tausend Beschäftigte in der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie haben am heutigen Dienstag zeitweise die Arbeit niedergelegt. Den Auftakt machten Nachtschichten in mehreren Werken.

Nach Ablauf der Friedenspflicht um 0 Uhr machten die Nachtschichten bei Bosch in Stuttgart, Allweiler in Radolfzell, Mapal in Pforzheim, Handtmann in Biberach, EvoBus in Ulm und Bosch Rexroth in Horb den Anfang. Im Verlauf des Tages kamen Aktionen in über 20 Betrieben hinzu – zum Beispiel eine Kundgebung mit Demo-Zug beim Autozulieferer Mahle Behr in Stuttgart mit 650 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Insgesamt haben sich bis 14 Uhr im Südwesten mehr als 6500 Metallerinnen und Metaller an Warnstreiks, Kundgebungen und Frühschluss-Aktionen beteiligt.

IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Roman Zitzelsberger: „Das war ein gelungener Auftakt, der die Arbeitgeber den Unmut der Beschäftigten spüren lässt. Jetzt bekommt Südwestmetall die Quittung für den Stillstand am Verhandlungstisch.“

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Tarifauftakt Tarifbewegung 2021

Tarifrunde Eisen und Stahl | VerhandlungsauftaktTarifverhandlungen in der Eisen- und Stahlindustrie gestartet

Tarifauftakt Tarifbewegung 2021

Ein Volumen von 4 Prozent, das auch zur Beschäftigungssicherung eingesetzt werden kann. Mit dieser Forderung ist die IG Metall nun auch in die Tarifverhandlungen in der Eisen- und Stahlindustrie gestartet.

In der Eisen- und Stahlindustrie sind die Tarifverhandlungen gestartet. Für die rund 78 000 Beschäftigten in der nordwest- und ostdeutschen Eisen- und Stahlbranche fordert die IG Metall ein Volumen von vier Prozent. Dieses Volumen soll sowohl zur Stärkung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen als auch für Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung eingesetzt werden können.

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Tarifrunde Metall und Elektro | Warnstreiks Bezirk KüsteAuftakt der Warnstreiks im IG Metall Bezirk Küste

Mehr als 2600 Beschäftigte aus zwölf Betrieben in Bremen, Hamburg, Nordwestniedersachsen und Schleswig-Holstein haben sich in der Nacht zu Dienstag an bis zu zweistündigen Arbeitsniederlegungen im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie beteiligt.

Daniel Friedrich, Bezirksleiter der IG Metall Küste: „Mit Ende der Friedenspflicht sind viele Kolleginnen und Kollegen aus den Nacht-schichten vors Tor gezogen. Sie haben ein deutliches Zeichen für unsere Forderungen gesetzt. Gemeinsam wollen wir Einkommen stärken, Beschäftigung sichern und die Zukunft in den Betrieben gestalten.“

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Tarifauftakt Tarifbewegung 2021

Tarifrunde Metall und Elektro | Start der Warnstreiks80 000 beim „TarifauftaktLive“ – seit 0 Uhr laufen Warnstreiks

Tarifauftakt Tarifbewegung 2021

Die Friedenspflicht ist vorbei. Seit 0 Uhr rollen die Warnstreiks – trotz Corona. Bereits in der Nacht legten tausende Beschäftigte die Arbeit nieder. Zuvor haben wir mit einem bundesweiten Aktionstag die Warnstreiks eingeläutet.

80 000 Metallerinnen und Metaller waren bei unserem  „TarifauftaktLive“ am Montag dabei. Bundesweit machten Metallerinnen und Metaller mit kreativen Aktionen vor den Betrieben und auf den Straßen Druck. Seit 0 Uhr ist die Friedenspflicht vorbei – und unsere Warnstreiks rollen.

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26.02.2021

Tarifaktion auf dem Fischmarkt in Hamburg

Tarifrunde Metall und Elektro | Vierte VerhandlungIG Metall Küste kündigt Aktionstag und Warnstreiks in der nächsten Woche an

Tarifaktion auf dem Fischmarkt in Hamburg

Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie kommen nicht voran. „

„Auch in der vierten Runde gab es von den Arbeitgebern kein substanzielles Angebot. Die Vorschläge von Nordmetall zu den Themen Beschäftigungssicherung, Zukunftstarifverträge und Entgelte bleiben unverbindlich und sind keine Grundlage für eine Lösung“, sagte Daniel Friedrich, Bezirksleiter der IG Metall Küste, am Freitag nach den mehr als dreistündigen Verhandlungen in Hamburg.

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Tarifaktion der Daimler-Beschäftigten in Untertürkheim

Tarifrunde Metall und Elektro | Verhandlungen stecken festVerhandlungen ohne Annäherung – Warnstreiks ab Dienstag

Tarifaktion der Daimler-Beschäftigten in Untertürkheim

Die Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie stecken fest. In Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg gab es keinerlei Annäherung. Die IG Metall will Zukunft sichern – die Arbeitgeber wollen sparen und Tarife verschlechtern. Ab Dienstag sind Warnstreiks geplant.

Die Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie stecken fest. In Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg gab es keinerlei Annäherung. Die IG Metall will Zukunft sichern – die Arbeitgeber wollen sparen und Tarife verschlechtern. Ab Dienstag sind Warnstreiks geplant.

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25.02.2021

Roman Zitelsberger nach der dritten Tarifverhandlung Metall und Elektro in Baden-Württemberg

Tarifrunde Metall und Elektro | Dritte Verhandlung Baden-WürttembergWarnstreiks ab 2. März

Roman Zitelsberger nach der dritten Tarifverhandlung Metall und Elektro in Baden-Württemberg

Die Verhandlungspartner in der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg sind auch nach der 3. Verhandlung ohne ein Ergebnis zu den verschiedenen Themen auseinandergegangen. Roman Zitzelsberger: „Die Arbeitgeber haben die letzte Chance auf eine friedliche Einigung verspielt. Nun bekommen sie den Unmut der Beschäftigten zu spüren.“

Südwestmetall hat lediglich erneut bekräftigt, erst dann wieder Spielraum für Entgelterhöhungen zu sehen, wenn das Vorkrisenniveau erreicht sei.

IG Metall-Bezirksleiter Roman Zitzelsberger: „Die Arbeitgeber lassen bis dato wenig Bereitschaft erkennen, Ideen und Konzepte zur gemeinsamen Gestaltung der Zukunft zu entwickeln. Stattdessen drängen sie nach wie vor auf Verschlechterungen der Tarifverträge. Wir haben lange genug davor gewarnt, aber nun sind Warnstreiks nach Ende der Friedenspflicht unausweichlich.“

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24.02.2021

Tarifrunde Metall und Elektro | Vierte Verhandlung Nordrhein-WestfalenWarnstreiks ab nächster Woche

In der Tarifrunde für die 700 000 Beschäftigten der nordrhein-westfälischen Metall- und Elektroindustrie startet die IG Metall NRW in der nächsten Woche mit Warnstreiks.

Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW: „Auch in der vierten Verhandlungsrunde haben die Arbeitgeber keine konkreten und verbindlichen Vorschläge zu den Themen Beschäftigungssicherung, Zukunftstarifverträge und Entgelt gemacht. Auf dieser Basis hat es keinen Sinn gemacht, heute weiter zu verhandeln. Damit haben die Arbeitgeber wertvolle Zeit vertan, um den Beschäftigten und Unternehmen Sicherheit in schwierigen Zeiten zu bieten.“

Der Gewerkschafter unterstrich, dass es der IG Metall wichtig sei, Beschäftigung zu sichern und Zukunftsperspektiven für die Beschäftigten in der Transformation der Industrie zu geben. Dafür brauche es verbindliche tarifvertragliche Regelungen, die beide Seiten binden. „Beschäftigungs- und zukunftssichernde Maßnahmen, die Unternehmen nur dann anwenden, wenn es ihnen gefällt, wird es mit uns nicht geben“, so Giesler.

Aufgrund der Situation am Verhandlungstisch seien Warnstreiks nach Ende der Friedenspflicht nun unausweichlich, sagte Giesler weiter. „Unsere Planungen sind abgeschlossen. Wir werden in NRW ab 2. März die Beschäftigten zu Warnstreiks aufrufen. Auch in Corona-Zeiten ist die IG Metall kampffähig. Mit Anstand und Abstand“, so Giesler.

Das Ende der Friedenspflicht wird bundesweit mit einem digitalen Aktionstag am Nachmittag des 1. März eingeleitet.

Mehr Infos auf der Seite der IG Metall Nordrhein-Westfalen

Nacht-Aktion bei Porsche Leipzig für die Arbeitszeit-Angleichung Ost

Tarifrunde Metall und Elektro | Nacht-Aktionen bei BMW und Porsche LeipzigNacht-Aktionen für die Angleichung Ost

Nacht-Aktion bei Porsche Leipzig für die Arbeitszeit-Angleichung Ost

Mit Projektionen auf ihre Fabriken haben die Beschäftigten von BMW und Porsche in Leipzig in der vergangenen Nacht für die Tarifforderungen der IG Metall demonstriert.

In den laufenden Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie will die IG Metall Beschäftigung, Zukunft und Einkommen sichern. Außerdem fordern wir über 30 Jahre nach der „Einheit“ endlich Lösungen zur Angleichung der Arbeitsbedingungen im Osten an den Westen.

„Mit den beiden Nacht-Aktionen haben die Beschäftigten bei BMW und Porsche in Leipzig gezeigt, dass sie bereit sind, für unsere Forderungen auch in den Warnstreik zu treten – trotz Corona“, erklärt Bernd Kruppa, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Leipzig. „Klar lag der Fokus für die Kolleginnen und Kollegen bei uns auf der Angleichung der Arbeitsbedingungen im Osten.“

Unter anderem müssen die Beschäftigten in der ostdeutschen Metall- und Elektroindustrie immer noch 38 Stunden in der Woche arbeiten - statt 35 Stunden im Westen. Dabei haben große Industriebetriebe im Osten, wie BMW und Porsche in Leipzig, längst die Produktivität der Industrie im Westen erreicht.

Bislang lehnen die Arbeitgeber die Forderungen der IG Metall ab – und fordern sogar automatische Lohnsenkungen bei aus ihrer Sicht zu niedrigen Gewinnen. Die IG Metall Leipzig will bereits am Montag parallel zum bundesweiten Tarifauftakt weiter Druck auf die sächsischen Arbeitgeber machen – mit einer Aktion bei Siemens. Mitglieder des Siemens-Managements sind zugleich Vorstandsmitglieder im sächsischen Arbeitgeberverband VSME und sitzen bei den Tarifverhandlungen mit am Tisch.

Weitere Infos auf der Seite der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen

Beschäftigte von Hitachi-ABB bei Aktion vor der Zentrale in Zürich

Tarifrunde Volkswagen | Dritte VerhandlungKein Angebot der Arbeitgeber bei Volkswagen

Beschäftigte von Hitachi-ABB bei Aktion vor der Zentrale in Zürich

Die dritte Verhandlungsrunde bei Volkswagen endete ebenfalls ohne Ergebnis. Auch dieses Mal kam von Volkswagen kein Angebot. Damit provozieren die Arbeitgeber Warnstreiks, die ab 2. März möglich sind.

Auch die dritte Verhandlung für den Haustarifvertrag bei Volkswagen ist am Dienstag ohne Ergebnis ausgegangen. Die IG Metall kritisiert die Arbeitgeber, die immer noch ein Angebot verweigerten. „Statt unseren berechtigten Forderungen mit einem wertschätzenden Angebot zu begegnen, redet Volkswagen um den heißen Brei herum“, sagt Thorsten Gröger, Verhandlungsführer der IG Metall.

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Bundesweiter Aktionstag bei Schaeffler„Zukunft für unsere Standorte“

Arbeitnehmervertretung und IG Metall mobilisierten zu einem bundesweiten Aktionstag, um Standortschließungen und betriebsbedingte Kündigungen bei Schaffler zu vermeiden.

Susanne Lau, Vorsitzende des Konzernbetriebsrats von Schaeffler betonte dabei: „Die geplanten Schließungen der Standorte Eltmann, Wuppertal und Köln sowie die unklare Situation der Standorte Steinhagen, Luckenwalde und Clausthal-Zellerfeld sind noch immer nicht vom Tisch. Dies ist eine Horrorsituation für die betroffenen Menschen.“ IG Metall, Betriebsrat und Beschäftigte forderten bei bundesweiten Aktionstag daher: „Zukunft für unsere Standorte – Arbeitsplätze erhalten, Alternativen jetzt!“

Mehr Infos auf igmetall-schaeffler.de

Aktion zum Verhandlungsauftakt um einen Sozialtarifvertrag bei Conti: Pappvorstand zieht Werksschließung zurück

Conti Karben: Verhandlung um SozialtarifvertragAktion zum Verhandlungsauftakt: Pappvorstand nimmt Werkschließung zurück

Aktion zum Verhandlungsauftakt um einen Sozialtarifvertrag bei Conti: Pappvorstand zieht Werksschließung zurück

Heute begannen bei Conti in Karben die Verhandlungen um einen Sozialtarifvertrag. Begleitet wurde der Auftakt von einer humoristischen Aktion der IG Metall

Metallerinnen und Metaller verkleideten sich mit Pappmasken als Conti-Vorstand und gaben in einer „Pressekonferenz“ bekannt: „Es wird Zeit für die Entscheidungsträger, Verantwortung zu übernehmen und das Gesicht zu wahren. Die Einsparungen dürfen nicht leichtfertig auf dem Rücken und zu Lasten der Belegschaft und ihrer Arbeitsplätze umgesetzt werden.“

Die Aktion nimmt damit ein ernstes Thema humoristisch auf: Das Conti-Management hatte vergangenen Herbst angekündigt, das Werk schließen zu wollen.

Mehr Infos auf der Seite der IG Metall Frankfurt am Main

23.02.2021

Beschäftigter mit Plakat und Fahne auf einer Demonstration

Tarifrunde Metall und Elektro | Arbeitgeber nutzen Corona ausIG Metall will Zukunft sichern – Arbeitgeber wollen Nullnummer

Beschäftigter mit Plakat und Fahne auf einer Demonstration

Beschäftigung sichern, Zukunft gestalten, Einkommen sichern – mit einem Volumen von 4 Prozent. Das fordert die IG Metall in den Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie. Das ist auch volkswirtschaftlich wichtig. Doch die Arbeitgeber wollen nicht. Sie nutzen Corona aus – und greifen an.

Die IG Metall will in den Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie Beschäftigung, Zukunft und Einkommen sichern – mit einem Volumen von 4 Prozent. Der Plan: Stark aus der Corona-Krise kommen – und Arbeit für die Zukunft sichern. Doch die Arbeitgeber wollen das nicht. Sie nutzen die Corona-Krise zum Angriff: Sie fordern eine Nullrunde 2021. Mehr Geld soll es frühestens 2022 geben. Und zur Sicherung von Beschäftigung und Zukunft wollen sie keine verbindlichen Regelungen mit uns aushandeln.

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19.02.2021

Eine Gruppe Beschäftigte in einem Betrieb zur Herstellung metallsicher Teile.

Tarifrunde Eisen und Stahl | Forderungsempfehlung der TarifkommissionenStahl-Tarifkommissionen fordern 4 Prozent für Einkommen und Beschäftigung

Eine Gruppe Beschäftigte in einem Betrieb zur Herstellung metallsicher Teile.

4 Prozent Volumen, um Einkommen zu stärken, aber auch um Beschäftigung zu sichern. Das fordern die Tarifkommissionen der IG Metall für die Eisen- und Stahlindustrie. Die Friedenspflicht endet am 28. Februar. Die Tarifverhandlungen starten am 1. März.

Die Tarifkommissionen für die nordwestdeutsche und die ostdeutsche Eisen- und Stahlindustrie fordern ein Volumen von 4 Prozent, um die Einkommen zu stärken und um Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung zu finanzieren. Außerdem wollen die Mitglieder der Tarifkommissionen die Übernahme für Auszubildende sichern – und auch die dual Studierenden endlich in die Tarifverträge einbeziehen.

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Tarifrunde Metall und Elektro | Dritte Verhandlung ThüringenVöllig unzureichendes Angebot

IG Metall und Arbeitgeber konnten in der dritten Tarifverhandlung für die 20 000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie Thüringen kein Ergebnis erzielen. Aktionen und Warnstreiks sind jetzt unausweichlich.

Jörg Köhlinger, IG Metall-Verhandlungsführer und Leiter des Bezirks Mitte: „Die Arbeitgeber scheinen in der Kälte erstarrt zu sein. Ohne Ideen, ohne Konzept für die Transformation und ohne Veränderungswillen. Mit dieser Haltung wurde eine letzte Chance vertan, noch vor Ende der Friedenspflicht zu einem Ergebnis zu kommen.“

Jörg Köhleringer kündigt bereits für den 1. März Aktionen an.

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18.02.2021

Stahlarbeiter in einem Stahlwerk

Tarifrunde Eisen und Stahl | Forderungsempfehlung der Tarifkommission in NRWTarifkommission fordert 4 Prozent für Beschäftigungssicherung und Entgeltstärkung

Stahlarbeiter in einem Stahlwerk

Die Mitglieder der Tarifkommission für die nordwestdeutsche Eisen- und Stahlindustrie haben die Forderungsempfehlung an den IG Metall-Vorstand beschlossen.

Diese beinhaltet ein Volumen von vier Prozent, das zur Stärkung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen sowie zur Finanzierung von Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung eingesetzt werden kann. Darüber hinaus sollen die Tarifverträge zur Altersteilzeit, über den Einsatz von Werkverträgen und zur Beschäftigungssicherung für die rund 70 000 Beschäftigten verlängert werden.

Knut Giesler, Bezirksleiter IG Metall Nordrhein-Westfalen und Verhandlungsführer: „Alle Stahlhersteller haben bedingt durch die Corona-Krise im ersten Halbjahr 2020 deutliche Einbußen verspürt. Die stark angestiegene Nachfrage nach Stahl Ende 2020 hat aber zu einem deutlichen Aufschwung bei Preisen, Produktion, Auslastung und Ergebnissen geführt. Dadurch hat sich der Flachstahlbereich erholt. Im Röhrenbereich sieht es aber immer noch schwierig aus. Angesichts dieser höchst unterschiedlichen Lage geht es uns darum, Beschäftigung zu sichern und die Entgelte zu stabilisieren.“ 

Tarifrunde Metall und Elektro | Dritte Verhandlung Mittelgruppe„Arbeitgeber bewegen sich lediglich in Trippelschritten“

Die dritte Tarifverhandlung für die rund 380 000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland (Mittelgruppe) wurde ohne Ergebnis beendet. Die Arbeitgeber legten ein völlig unzureichendes Angebot vor.

Jörg Köhlinger, IG Metall-Verhandlungsführer und Leiter des Bezirks Mitte: „Die Arbeitgeber bewegen sich lediglich in Trippelschritten in Richtung Zukunft. Eine letzte Chance noch vor Ende der Friedenspflicht zu einem Ergebnis zu kommen, ist durch eine derartige Langsamkeit vertan worden.“

Für den 1. März kündigt Jörg Köhlinger Aktionen an.

Mehr Infos auf der Seite der IG Metall Mitte

17.02.2021

2500 Daimler-Beschäftigte demonstrieren in Marienfelde für ihr Werk

Tarifrunde Metall und Elektro | Dritte Verhandlung Berlin und BrandenburgIG Metall fordert Arbeitgeber zur Nachbesserung auf

2500 Daimler-Beschäftigte demonstrieren in Marienfelde für ihr Werk

Kein ersichtlicher Fortschritt in den Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie: Die IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen hat den ersten Vorschlag des Arbeitgeberverbandes VME zur Lösung des Tarifkonflikts in der Metall- und Elektroindustrie als unzureichend zurückgewiesen.

Birgit Dietze, Bezirksleiterin der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen: „Substantielle Antworten auf die Fragen von Transformation, Beschäftigungssicherung, der Verbesserung der Übernahme und zur Angleichung Ost sind die Arbeitgeber schuldig geblieben.

Einig waren wir uns, dass die anstehenden Herausforderungen nur gemeinsam und mit innovativen Lösungen für die Zukunft zu bewältigen sind. In den konkreten Antworten lagen wir jedoch weit auseinander. Automatisierte Kostensenkungsprogramme, wie von den Arbeitgebern gefordert, sind keine gestaltenden Antworten für die Zukunft. Nur mit einem „Nein“ auf die lange schwelende und offene Frage der Angleichung Ost zu reagieren, ist ebenfalls wenig kreativ.“

Die IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen verhandelt für die ca. 110 000 Beschäftigten in Berlin und Brandenburg.

Tarifrunde Metall und Elektro | Dritte Verhandlung Osnabrück-Emsland-Grafschaft BentheimMetall-Arbeitgeber provozieren mit Angebot ohne Prozente und Inhalte

In der dritten Verhandlungsrunde haben die Arbeitgeber ein Angebot für die rund 17 000 Beschäftigten im Tarifgebiet Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim vorgelegt. Die IG Metall bewertet dieses als reine Nullnummer und nicht wertschätzend gegenüber den Beschäftigten.

Stephan Soldanski, Bevollmächtigter der IG Metall Osnabrück: „Die Arbeitgeber haben sich fest hinter eine Mit-uns-gibt’s-nix-Haltung zurückgezogen und tief eingebuddelt. Vier mall Null bleibt halt Null! Das kann man drehen und wenden wie man will!“

Dazu verlangen die Arbeitgeber eine automatische und dauerhafte Regelung zu Differenzierung in laufende Tarifverträge. Die Arbeitgeber stehen nicht nur beim Entgelt auf der Bremse, sondern wollen ebenfalls keinerlei Verpflichtungen in Fragen Beschäftigungssicherung und Zukunftsgestaltung eingehen. So nahm die dritte Verhandlungsrunde in Osnabrück ein schnelles Ende nach rund einer Stunde.

Mehr Infos auf der Seite der IG Metall Niedersachsen-Sachsen-Anhalt

Beschäftigte von Hitachi-ABB bei Aktion vor der Zentrale in Zürich

Tarifrunde Metall und Elektro | Dritte Verhandlung Sachsen-AnhaltArbeitgeber provozieren Warnstreiks ab 2. März

Beschäftigte von Hitachi-ABB bei Aktion vor der Zentrale in Zürich

Bei der dritten Tarifverhandlung für die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie für Sachsen-Anhalt hat der Arbeitgeberverband ein Angebot vorgelegt, dass die IG Metall deutlich kritisiert.

Thorsten Gröger, Verhandlungsführer der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt: „Das Angebot der Arbeitgeber ist inhaltlich eine große Nullnummer und macht uns stock sauer. Für betriebliche Regelungen zu den Themen Beschäftigungssicherung und Transformation fehlen jegliche belastbare Zusagen. Diese sind in gerade in den unsicheren Zeiten für die Menschen in den Betrieben wichtig. Zudem ist die Idee der Arbeitgeber für 2021 eine Null-Runde zu vereinbaren und erst in 2022 einen Mix aus Einmalzahlung und Tabellenerhöhung anzubieten, der weit bis 2023 reicht, schlicht inakzeptabel.“

Mehr Infos auf der Seite der IG Metall Niedersachsen-Sachsen-Anhalt

16.02.2021

Tarifrunde Volkswagen-Töchter | Zweite VerhandlungWieder kein Angebot der Volkswagen Group Services GmbH

Nach der zweiten Verhandlungsrunde zwischen der IG Metall und dem Arbeitgeber sind die Beschäftigten der Stammbelegschaft enttäuscht. Die berechtigten Forderungen der IG Metall liegen auf dem Tisch: 4 Prozent mehr Geld für 12 Monate und verbesserte Freistellungszeiten für die Mitglieder der IG Metall.

Statt den Forderungen mit einem wertschätzenden Angebot zu begegnen, redet das Unternehmen um den heißen Brei herum. Hinsichtlich eines Angebotes der Volkswagen Group Services GmbH kann man bisher nur feststellen: Fehlanzeige.

IG Metall-Bezirkssekretär und Verhandlungsführer Thilo Reusch: „Dass die Arbeitgeber auch heute kein Angebot vorgelegt haben, bedeutet eine mangelnde Wertschätzung gegenüber der Arbeit unserer Kolleginnen und Kollegen.“

Mehr Infos auf der Seite der IG Metall Niedersachsen-Sachsen-Anhalt

Zwei Beschäftigte in einem Betrieb zur Herstellung metallischer Teile.

Tarifeinigung im Stahlwerk ThüringenStärke plus Geschlossenheit zahlt sich aus

Zwei Beschäftigte in einem Betrieb zur Herstellung metallischer Teile.

Die Einigung im Stahlwerk Thüringen sieht für die 700 Beschäftigten eine einheitliche Steigerung der Löhne und Gehälter vor: Ab April 180 Euro im Monat. Für die Zeit von November 2020 bis März 2021 wird eine coronabedingte Einmalzahlung in Höhe von 900 Euro ausbezahlt.

Christoph Ellinghaus, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Jena-Saalfeld und Gera: „Der Abschluss ist für beide Seiten angemessen angesichts der Leistung der Kolleginnen und Kollegen im Stahlwerk Thüringen. Selbst im Krisenjahr 2020 erwirtschaftete das Unternehmen einen Millionengewinn und kam komplett ohne Kurzarbeit aus.

Dass nun Löhne und Gehälter spürbar steigen, ist absolut gerecht. Zudem ist die coronabedingte Pauschalzahlung eine wohlverdiente Anerkennung für die Belegschaft, die das Unternehmen auch unter schwersten Bedingungen am Laufen und in der Erfolgsspur hält. Die Einigung nach intensiven Verhandlungsrunden zeigt:  Unsere Erfolgsformel Stärke plus Geschlossenheit! zahlt sich aus.“

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Tarifrunde Textil und Bekleidung, Warnstreik Ibena Bocholt NRW

Tarifrunde Textil und Bekleidung | Tarifergebnis erzieltMehr Geld und verbesserte Altersteilzeit

Tarifrunde Textil und Bekleidung, Warnstreik Ibena Bocholt NRW

Tarifabschluss in der Textil- und Bekleidungsindustrie: 325 Euro Corona-Prämie für dieses Jahr, 1,3 Prozent und weitere 1,4 Prozent in 2022. Zudem erhöhen die Arbeitgeber ihre Aufstockungszahlung für die Altersteilzeit erst um 30 Euro, 2022 dann um weitere 20 Euro im Monat.

Es gibt mehr Geld für die Beschäftigten in der Textil- und Bekleidungsindustrie, trotz Coronakrise: eine steuerfreie Corona-Prämie von 325 Euro für dieses Jahr. Nächstes Jahr steigen die Entgelte dann um 1,3 Prozent im Februar und um weitere 1,4 Prozent im Oktober 2022. Das Urlaubsgeld steigt 2022 um 2 Prozent.

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15.02.2021

Beschäftigte von Hitachi-ABB bei Aktion vor der Zentrale in Zürich

Tarifrunde Metall und Elektro | Dritte Tarifverhandlung Bezirk Bayern Arbeitgeber wollen Corona-Krise ausnutzen, um Tarifstandards zu verschlechtern

Beschäftigte von Hitachi-ABB bei Aktion vor der Zentrale in Zürich

Auch in Bayern schalten die Arbeitgeber in der dritten Tarifverhandlungsrunde in der Metall- und Elektroindustrie voll auf Angriff: Sie wollen automatische Abweichungen vom Tarif und stellen das Weihnachts- und Urlaubsgeld zur Disposition. Die IG Metall bereitet Warnstreiks vor.

12.02.2021

150 Beschäftigte beim Autositzhersteller Faurecia in Neuburg bei Ingolstadt legen die Arbeit nieder

Tarifrunde Textil und Bekleidung | Bundesweite digitale Warnstreik-DemoDigitale Warnstreik-Demo in der Textilindustrie

150 Beschäftigte beim Autositzhersteller Faurecia in Neuburg bei Ingolstadt legen die Arbeit nieder

Die Warnstreiks in der Tarifbewegung 2021 sind angelaufen. Diese Woche legte die IG Metall mit Aktionen in der Textil- und Bekleidungsindustrie los. Am Freitag findet ab 13.50 Uhr eine digitale Kundgebung statt, an der alle teilnehmen und mittrommeln können – unter dem Motto „Keiner schiebt uns weg!“

In der Textil- und Bekleidungsindustrie ist die IG Metall diese Woche in die Warnstreiks gestartet, mit Aktionen in den Betrieben. Am Freitag gibt es dann eine bundesweite digitale Warnstreik-Demo unter dem Motto „Keiner schiebt uns weg“.

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11.02.2021

Tarifrunde Textil und Bekleidung, Warnstreik Ibena Bocholt NRW

Tarifrunde Textil und Bekleidung | Warnstreiks und Aktionen in Nordrhein-Westfalen Über 2000 Warnstreikende in nordrhein-westfälischen Textil- und Bekleidungsbetrieben

Tarifrunde Textil und Bekleidung, Warnstreik Ibena Bocholt NRW

Bei Warnstreiks und betrieblichen Aktionen in der Textil- und Bekleidungsindustrie in Nordrhein-Westfalen haben in dieser Woche insgesamt über 2000 Beschäftigte gezeigt, was sie von dem mageren Angebot der Arbeitgeber halten.

Marc Otten, IG Metall-Tarifsekretär für die Textil- und Bekleidungsindustrie NRW: „Frühschluss- und Luftballonaktionen, Autokorsos und Online-Konferenzen – auch in Corona-Zeiten sind wir stark. Wir haben mit Warnstreiks vorgelegt, jetzt müssen die Arbeitgeber beim Angebot nachlegen. In der nächsten Verhandlung erwarten wir von ihnen eine akzeptable Entgelterhöhung.“

Die IG Metall fordert für die 100 000 Beschäftigten in der Textil- und Bekleidungsindustrie eine Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen um 4 Prozent (mindestens aber um 100 Euro) für 12 Monate. Zudem fordert sie unter anderem einen neuen Tarifvertrag zur Altersteilzeit mit einem höheren Aufstockungsbetrag und einer höheren Quote.

Tarifrunde Textil und Bekleidung | Fazit der ersten Warnstreikwoche in Baden-WürttembergIm Südwesten machen fast 2000 Beschäftigte in Textil- und Bekleidungsbetrieben Druck

Im Südwesten gab und gibt es diese Woch in insgesamt 14 Betrieben Aktionen, an denen sich bis einschließlich morgen fast 2000 Beschäftigte beteiligt haben.

Ivan Curkovic, bei der IG Metall Baden-Württemberg zuständig für die Textil- und Bekleidungsindustrie: „Die Warnstreikwoche findet heute ihren Höhepunkt in Baden-Württemberg, in Corona-konformen Aktionen wie Frühschluss, Betriebsrats-Sprechstunden, Kundgebungen oder Autokorsos haben die Beschäftigten den Arbeitgebern gezeigt, was sie von ihrem mickrigen Angebot halten.“

Mehr Infos auf der Seite der IG Metall Baden-Württemberg

150 Beschäftigte beim Autositzhersteller Faurecia in Neuburg bei Ingolstadt legen die Arbeit nieder

Tarifrunde Metall und Elektro | Bundesweit Warnstreiks und AktionenWarnstreiks und Aktionen in der Textilindustrie

150 Beschäftigte beim Autositzhersteller Faurecia in Neuburg bei Ingolstadt legen die Arbeit nieder

Nach dem indiskutablen Angebot der Arbeitgeber in den Tarifverhandlungen in der Textilindustrie macht die IG Metall nun bundesweit Druck mit Warnstreiks und Aktionen. Die IG Metall fordert 4 Prozent mehr Geld und bessere Altersteilzeit. Die Arbeitgeber bieten deutlich weniger.

Mit einer Aktions- und Warnstreikwoche macht die IG Metall nun Druck auf die festgefahrenen Tarifverhandlungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie. Über 2200 Beschäftigte in 25 Betrieben haben bislang an Aktionen teilgenommen – trotz Schnee und Corona, mit Abstand, Hygienekonzept und Masken.

Mehr dazu auf imgetall.de

10.02.2021

Aktion Tarifrunde Metall und Elektro, Offenburg

Tarifrunde Metall und Elektro | Aktionstage in Baden-WürttembergStarkes Signal an Arbeitgeber

Aktion Tarifrunde Metall und Elektro, Offenburg

Die Verhandlungen in der Tarifrunde liegen derzeit auf Eis. Umso mehr bewegt sich in den Betrieben: An drei bezirksweiten Aktionstagen informieren Metallerinnen und Metaller dieser Tage über die Forderungen der IG Metall und mobilisieren für Warnstreiks nach Ablauf der Friedenspflicht am 1. März.

Den Auftakt machten vergangene Woche Betriebe in Südbaden, am morgigen Donnerstag gibt es schwerpunktmäßig Aktionen in Südwürttemberg-Hohenzollern. Den Abschluss bilden Betriebe in Nordwürttemberg-Nordbaden gegen Ende der Friedenspflicht.

Roman Zitzelsberger, Bezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg: „Bei verschiedenen Aktionsformaten informieren sich derzeit Zehntausende Beschäftigte in ganz Baden-Württemberg über unsere Forderungen und signalisieren ihre Unterstützung. Das ist ein starkes Zeichen an die Arbeitgeber, endlich von ihrer Verweigerungshaltung abzurücken und ernsthaft mit uns über Zukunftsperspektiven zu verhandeln.“

Mehr Infos auf der Seite der IG Metall Baden-Württemberg

09.02.2021

Warnstreik bei Gerry Weber, Bielefeld

Tarifrunde Textil und Bekleidung | Warnstreikaktionen in NRWWarnstreiks mit Luftballons und Abwesenheitsassistenten

Warnstreik bei Gerry Weber, Bielefeld

Bei ersten Warnstreiks und betrieblichen Aktionen in der nordrhein-westfälischen Textil- und Bekleidungsbranche haben heute insgesamt rund 550 Beschäftigte ihren Unmut über das Angebot der Arbeitgeber ausgedrückt. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf den Dürener Textil- und Bekleidungsbetrieben mit der Aktion „Ein Luftballon, ein Mensch“.

In schichtübergreifenden Warnstreiks wurden symbolisch Luftballons vor den Werkstoren versammelt. Unterstützung kam auch von Beschäftigten im Homeoffice: Bei Gerry Weber in Bielefeld beteiligten sie sich, indem sie für die Zeit der Warnstreiks die Arbeit eingestellt und ihre Abwesenheitsassistenten eingeschaltet haben.

Marc Otten, IG Metall-Tarifsekretär für die Textil- und Bekleidungsindustrie NRW: „Auch in Corona-Zeiten haben wir gezeigt, dass wir mit dem Angebot der Arbeitgeber nicht zufrieden sind. Sie müssen etwas vorlegen, das eine Wertschätzung der Beschäftigten beinhaltet.“

Morgen und am Donnerstag gehen die Warnstreiks in der nordrhein-westfälischen Textil- und Bekleidungsindustrie weiter.

Aktion gegen Stellenabbau im IG Metall-Bezirk Küste

Tarifrunde Metall und Elektro | Dritte VerhandlungsrundeWenig Fortschritte in den Metall-Tarifverhandlungen

Aktion gegen Stellenabbau im IG Metall-Bezirk Küste

Die IG Metall will Beschäftigung und Einkommen sichern. Die Arbeitgeber wollen sparen. Zu verbindlichen Regelungen zu Beschäftigung und Zukunft sind sie bislang nicht bereit. Auch die dritte Runde der Metall-Tarifverhandlungen brachte bislang wenig Fortschritte. Die IG Metall erhöht den Druck.

Die Tarifbewegung 2021 spitzt sich zu. Auch die dritte Runde der Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen und im Bezirk Küste brachte bislang nur wenig Fortschritte.

Mehr Infos auf igmetall.de

05.02.2021

Beschäftigte wehren sich gegen SPACEBundesweiter Aktionstag bei Schaeffler

Heute protestierten die Betriebsräte und IG Metall-Vertrauensleute in ganz Deutschland für den Erhalt aller deutschen Standorte und den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen.

Seit Schaeffler im September vergangenen Jahres seine weitreichenden Abbaupläne für Deutschland („SPACE“) ankündigte, die 4.400 Arbeitsplätze gefährden, laufen die Aktivitäten von Gesamt- und Konzernbetriebsrat und IG Metall trotz Corona-Pandemie auf Hochtouren. Heute fand ein bundesweiter Aktionstag statt.

Weitere Informationen auf der Seite der IG Metall bei Schaeffler

Tarifaktion der IG Metall-Vertrauensleute bei BMW in Landshut

Tarifrunde Metall und Elektro | Aktion bei BMW in LandshutIG Metall-Vertrauensleute sperren Werkstor bei BMW

Tarifaktion der IG Metall-Vertrauensleute bei BMW in Landshut

Ab 6 Uhr morgens sperrten die IG Metall-Vertrauensleute bei BMW in Landshut symbolisch mit einem Tau die Werkszufahrt. Mit ihrer Aktion machten sie Druck für die laufenden Tarifverhandlungen in Metall- und Elektroindustrie und informierten die Beschäftigten über den Stand.

Im Landshuter Komponentenwerk produzieren rund 4000 Beschäftigte Teile für das weltweite Produktionsnetzwerk des Premiumherstellers. Dazu gehören auch verschiedene Komponenten für Elektroautos.  Damit hat das Werk eine Schlüsselfunktion und ist für einen möglichen Tarifkonflikt von großer Bedeutung.

„BMW ist eine große Nummer im Arbeitgeberverband. Wenn die Tarifrunde sich zuspitzt, werden wir hier zu Warnstreiks aufrufen“ erklärt Robert Grashei von der IG Metall Landshut. „Mit der Aktion heute zeigen wir, dass die IG Metall auch unter Corona-Bedingungen handlungsfähig ist. Die Arbeitgeber sollen sich nicht länger verweigern und endlich ein Angebot auf den Tisch packen. So geht Tarifpolitik!“

In den laufenden Tarifverhandlungen „muss jetzt ein Angebot seitens der Arbeitgeber auf den Tisch. Die letzte Tariferhöhung liegt drei Jahre zurück“, fordert Johannes Detterbeck, Vorsitzender der Vertrauensleute im Landshuter BMW Werk, und kommentiert die Stimmung der Beschäftigten: „Die BMW Mitarbeiter haben in den letzten Jahren den Wandel im Unternehmen aktiv begleitet. Die Forderung von 4 Prozent ist fair und gerecht. Damit wird die Kaufkraft gestärkt, das ist gut für die Konjunktur.“

03.02.2021

Aktion BMW Landshut zur Tarifrunde Metall und Elektro

Tarifrunde Metall und Elektro | Aktion bei BMW in DingolfingMetallerinnen und Metaller versperren Werkszufahrt bei BMW

Aktion BMW Landshut zur Tarifrunde Metall und Elektro

Die IG Metall zeigte bei BMW in Dingolfing bereits in aller Frühe, dass sie auch unter Corona-Bedingungen aktionsfähig ist. Vertrauensleute der IG Metall versperrten mit einer Menschenkette und einem starken Tau die Werkszufahrt.

„Die Arbeitgeber wollen einen Lohnstopp bis zum Jahr 2023 und zudem das Urlaubsgeld sowie das Weihnachtsgeld kürzen. Wie der Arbeitgeberverband die Corona-Pandemie für sich ausnutzen will, ist einfach unverschämt“, kritisierte Robert Grashei, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Landshut. „Wir wollen die Zukunft der Beschäftigten sichern. Dazu gehört ein sicherer Arbeitsplatz und eine faire Bezahlung.“

Tatsächlich haben sich viele Betriebe in der Region überraschend schnell wieder von der Corona-Krise erholt. Vollauslastung ist wieder an der Tagesordnung. Es finden bereits Mehrarbeit und Sonderschichten statt und es gibt auch schon die ersten Neueinstellungen.

Die IG Metall will in den laufenden Tarifverhandlungen Beschäftigung sichern, Zukunft gestalten und die Einkommen stärken – mit einem Volumen von 4 Prozent.

Mehr dazu hier

02.02.2021

Restrukturierung bei Siemens EnergySiemens Energy will in Deutschland über 2900 Stellen streichen

Der Vorstand von Siemens Energy will weltweit 7800 Stellen abbauen, davon über 2900 in Deutschland. Einen Schutzschirm gegen Standortschließungen und betriebsbedingte Kündigungen spannt die gerade erst von dem Gesamtbetriebsrat und der IG Metall mit der Konzernleitung ausgehandelte Zukunftsvereinbarung 2030.

Jürgen Kerner, Hauptkassierer der IG Metall und Aufsichtsrat der Siemens Energy AG: „Mit der Zukunftsvereinbarung haben wir eine solide Grundlage für die Transformation von Siemens Energy in Deutschland geschaffen. Ich erwarte, dass wir die geplanten Restrukturierungsmaßnahmen im Sinne der Beschäftigten und einer nachhaltigen Zukunftsperspektive ohne Kündigungen gestalten.“

Mehr Infos:

auf der Internetseite der IG Metall Berlin

auf der Siemens-Dialog-Seite

30.01.2021

Tarifrunde Volkswagen | Zweite VerhandlungZweite Tarifverhandlung mit Volkswagen enttäuschend

In einer zweiten Tarifverhandlung mit Volkswagen bekräftigte die IG Metall ihre Forderung: Für die 120.000 Beschäftigten fordert die Gewerkschaft eine Entgelterhöhung von 4 Prozent ab dem 1. Januar 2021, Verbesserungen bei der 2019 neu eingeführten tariflichen Freistellungszeit sowie die Festschreibung von 1.400 Ausbildungsplätzen pro Jahr für die kommenden zehn Jahre.

Bezirksleiter und Verhandlungsführer Thorsten Gröger sagte: „Leider hat Volkswagen heute kein Angebot vorgelegt und somit wird wertvolle Zeit vertan. Darüber sind die Kolleginnen und Kollegen sehr enttäuscht. In der letzten Tarifrunde wurden die Tabellen nicht erhöht. In der Corona Krise wird ihnen viel abverlangt. Jetzt erwarten die Beschäftigten zurecht eine Stärkung ihrer Entgelte.“

Weitere Informationen auf der Seite der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Textil und Bekleidung: Verhandlungsbegleitende Aktion in Mönchengladbach

TARIFRUNDE TEXTIL UND BEKLEIDUNG 2021 | Dritte VerhandlungKein Ergebnis in der dritten Verhandlungsrunde

Textil und Bekleidung: Verhandlungsbegleitende Aktion in Mönchengladbach

Auch stundenlange Verhandlungen bringen beim dritten Aufeinandertreffen der Arbeitgeber und der IG Metall keine Einigung für die westdeutsche Textil- und Bekleidungsindustrie. Nun kündigt die Gewerkschaft Warnstreiks an. Weitere Informationen hier

28.01.2021

Lkw-Fahrer in seinem Truck

MAN: Betriebsbedingte Kündigungen bleiben ausgeschlossenKahlschlag bei MAN abgewehrt

Lkw-Fahrer in seinem Truck

6000 Stellen sind bei MAN gerettet – dafür haben Beschäftigte, Betriebsrat und IG Metall hart gekämpft. Ein mit dem Vorstand ausgehandeltes Eckpunktepapier sichert die Zukunft vieler Standorte, um Plauen und Steyr wird noch gerungen.

Der Kahlschlag bei MAN ist abgewehrt. Eigentlich wollte der Konzern 9500 Stellen streichen, wie er im September vergangenen Jahres bekannt gab. Doch dagegen wehrte sich die IG Metall gemeinsam mit den Beschäftigten und dem Betriebsrat. Die Verhandlungen waren zäh und dauerten Monate. Aber: Der harte Kampf hat sich gelohnt.

6000 Stellen konnten die Metallerinnen und Metaller gemeinsam retten. Die ausstehenden 3500 Stellen sollen sozialverträglich abgebaut werden, betriebsbedingte Kündigungen wird es an deutschen Standorten somit nicht geben. Das sichert ein Eckpunktepapier, auf das sich Betriebsrat, IG Metall und Konzernleitung jetzt einigen konnten. Zudem verpflichtet sich der Konzern in dem Papier zu investieren: in die Zukunftsfelder Digitalisierung, alternative Antriebe (E-Mobilität/Wasserstoff) und Automatisierung sowie in die Qualifizierung der Beschäftigten.

Mehr Infos auf igmetall.de

Tarifrunde Metall und Elektro | Zweite Verhandlung ThüringenZweite Verhandlung bleibt ohne Ergebnis

Die zweite Verhandlung in Thüringen zeigte, dass die Arbeitgeber sich konstruktiven Vorschlägen bisher verweigern, zudem legten sie kein Angebot vor.

Die IG Metall will für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie ein Paket für Beschäftigungssicherung, Zukunftsgestaltung und Stabilisierung der Einkommen will in dieser Tarifbewegung durchsetzen.

Jörg Köhlinger, Leiter des IG Metall Bezirks Mitte, kritisierte die Arbeitgeber: „Seit Beginn der Pandemie wird verteilt und zwar zugunsten der Arbeitgeber, für die Milliarden aus Steuermitteln zur Verfügung gestellt werden. Wie kann man da ernsthaft behaupten, dass es nichts zu verteilen gibt. Hände aufhalten, Kurzarbeit nutzen und im Gegenzug Entlassungen verkünden, das werden die Beschäftigten ganz sicher nicht akzeptieren. Wir werden keinen Notabschluss vereinbaren.“

Mehr Infos auf der Seite der IG Metall Mitte

Tarifrunde Metall und Elektro | Zweite Verhandlung Osnabrück-Emsland-Grafschaft BentheimArbeitgeber legen kein Angebot vor

Auch die zweite Verhandlungsrunde für die rund 17 000 Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim endete ohne Angebot der Arbeitgeber und somit ohne Ergebnis. Die IG Metall fordert ein Volumen von vier Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber hingegen sehen keinen Spielraum für Entgeltsteigerungen.

Der Austausch mit den Arbeitgebern war konstruktiv, aber ergebnislos. Doch klar wurde auch: Für gemeinsame Lösungen ist es noch ein weiter Weg – die Arbeitgeber müssen sich bewegen.

Carsten Maaß, Verhandlungsführer der IG Metallvon der Bezirksleitung Niedersachsen-Sachsen-Anhalt: „Wir wollen verbindliche Regeln schaffen, um Themen wie Digitalisierung und Transformation gemeinsam in den Betrieben anzupacken.”

Mehr Infos auf der Internetseite der IG Metall Niedersachsen-Sachsen-Anhalt

27.01.2021

Podcast zur Tarifbewegung mit Jörg Hofmann und Sebastian Dullin

Tarifbewegung 2021 | Podcast mit Jörg Hofmann und Prof. Sebastian DullienPasst die Tarifforderung zur wirtschaftlichen Lage?

Podcast zur Tarifbewegung mit Jörg Hofmann und Sebastian Dullin

In der ersten Folge unseres neuen Podcasts diskutieren Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall, und Prof. Dr. Sebastian Dullien die Frage: Passt die Tarifforderung der IG Metall zur aktuellen wirtschaftlichen Lage?

Moderatorin Ferdije Rrecaj spricht mit Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall, und Prof. Sebastian Dullien, wissenschaftlicher Direktor des IMK in der Hans-Böckler-Stiftung über die aktuelle Tarifbewegung der IG Metall und die Einordnung in die wirtschaftliche Lage in Deutschland.

Zum Podcast

Metaller demonstrieren mit erhobenen Fäusten gegen Standortschließung Hitachi ABB in Hanau

Tarifrunde Metall und Elektro | Zweite Verhandlung Mittelgruppe„Arbeitgeber ducken sich weg“

Metaller demonstrieren mit erhobenen Fäusten gegen Standortschließung Hitachi ABB in Hanau

Die zweite Tarifverhandlung für die rund 380 000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland (Mittelgruppe) ist ohne Ergebnis auf den 18. Februar vertagt worden.

Die Tarifvertragsparteien gründen eine Arbeitsgruppe, in der über Zukunftstarifverträge, Beschäftigungssicherung und Ausbildungsfragen gesprochen werden soll.

Jörg Köhlinger, Leiter des IG Metall Bezirks Mitte, forderte die Arbeitgeber auf, mehr Verantwortung für die Zukunft industrieller Arbeit zu übernehmen und die Leistungen der Beschäftigten angemessen zu würdigen. „Seit Wochen liegt unsere Forderung von vier Prozent für Entgelt- und Beschäftigungssicherung auf dem Tisch und was machen die Arbeitgeber? Sie ducken sich weg.“

Mehr Infos auf der Internetseite der IG Metall Mitte

Tarifvertrag für car.SW Org des VW-Konzerns vereinbartModerne Arbeitsbedingungen für cSO-Beschäftigte gesichert

Für die Beschäftigten von „car.SW Org“ (cSO) hat die IG Metal einen Tarifvertrag erzielt, mit dem sie ein Zeichen für gerechte Arbeitsbedingungen in agil arbeitenden Unternehmen setzt. Das bundesweite Unternehmen mit Hauptsitz in Ingolstadt vereint die Software- und Steuerungsentwicklung für Marken wie Volkswagen, AUDI und Porsche.

IG Metall-Bezirksleiter Thorsten Gröger: „Die cSO-Beschäftigten entwickeln mit agilen Arbeitsmethoden die Mobilität von morgen. Bereits heute haben sie ein Stück Tarifgeschichte geschrieben.“ Seit dem Sommer 2020 sei es gelungen, die Beschäftigten unterschiedlichster Unternehmen über mehrere IG Metall-Bezirke hinweg zu vereinen und ihre Arbeitsbedingungen mit einem modernen Vertrag zu sichern.

Neben einem gerechten, kompetenzbasierten Entgeltsystem regelt der Tarifvertrag selbstbestimmte Arbeitszeiten. Darüber hinaus erhalten die cSO-Beschäftigten ein Recht auf Mobile Arbeit, Sabbaticals, 30 Urlaubs- und 10 Freistellungstage, ein 13. Monatseinkommen, eine kontinuierliche Qualifizierung sowie eine Altersvorsorge.

Als Besonderheit für die Branche sieht der Haus-Tarifvertrag eine Evaluierung vor, zu der die IG Metall die Beschäftigten eng einbinden will. cSO soll bis 2022 rund 6500 Mitarbeiter*innen beschäftigen.

Mehr dazu auf der Internetseite der IG Metall Niedersachsen-Sachsen-Anhalt

26.01.2021

Tarifrunde Metall und Elektro | Zweite Verhandlung Sachsen-AnhaltMit Zukunftstarifverträgen Transformation in Betrieben gestalten

Die zweite Verhandlungsrunde für die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie in Sachsen-Anhalt endete ohne Angebot der Arbeitgeber und somit ohne Ergebnis. Die IG Metall will die Einkommen stärken und die Zukunft sichern. Die Arbeitgeber hingegen wollen sparen.

Bezirksleiter und Verhandlungsführer Thorsten Gröger: „Die Arbeitgeber sind nicht auf unsere konkreten Lösungsvorschläge eingegangen. Das ist keineswegs zielführend. Die Pandemie wird vorübergehen, größte Herausforderung der nächsten Jahre ist und bleibt jedoch der Strukturwandel und die damit verbundenen Veränderungen in der Arbeitswelt. Um diese Transformation zu meistern, müssen wir zeitnah zu Lösungen kommen, um mit gestärktem Einkommen die Konjunktur anzukurbeln, Beschäftigung zu sichern und unsere Kolleginnen und Kollegen in den Unternehmen mit Zukunftstarifverträgen gut aufzustellen.“

Die Verhandlungen sollen am 17. Februar fortgesetzt werden.

Mehr Infos auf der Internetseite der IG Metall Niedersachsen-Sachsen-Anhalt

Tarifrunde Volkswagen-Töchter | VerhandlungsauftaktKein Angebot der Arbeitgeber bei erster Verhandlung für die VW Group Services

In kleiner Runde haben sich IG Metall und Unternehmensseite zur ersten Tarifverhandlung für die rund 8000 Beschäftigten der Volkswagen Group Services getroffen. Die IG Metall fordert 4 Prozent mehr Geld ab Januar 2021 und eine verbesserte tarifliche Freistellungszeit. Die VW Group Services hat noch kein Angebot vorgelegt.

Verhandlungsführer Thilo Reusch: „Die Kolleginnen und Kollegen erwarten nach der ver­schobenen Tarifrunde in 2020 nun zu Recht eine Entgeltsteigerung. Die Volkswagen Group Services-Beschäf­tigten haben dazu beigetragen, dass VW zum Jahresende hin noch ein Auf­holprogramm hinlegen konnte und jetzt für 2020 sogar einen deutlichen Gewinn erwartet. Daneben gewinnen Freizeitansprüche immer mehr an Be­deutung. Die Wahloption, die tarifliche Zusatzvergütung in freie Tage umzu­wandeln, ist sehr begehrt. Deshalb wollen wir diesen Anspruch ausweiten.“

Die nächste Verhandlung ist für den 10. Februar vorgesehen.

Mehr Infos auf der Internetseite der IG Metall Niedersachsen-Sachsen-Anhalt

21.01.2021

Zweite Tarifverhandlung Metall und Elektro Bayern: Betriebsräte aus Münchner Betrieben vor dem Arbeitgeberverband vbm bei einer Corona-konformen Aktion mit überdimensionalen Spritzen

Tarifrunde Metall und Elektro | Zweite Verhandlung BayernUnser Impfstoff für Kaufkraft, sichere Jobs und Perspektiven

Zweite Tarifverhandlung Metall und Elektro Bayern: Betriebsräte aus Münchner Betrieben vor dem Arbeitgeberverband vbm bei einer Corona-konformen Aktion mit überdimensionalen Spritzen

Die IG Metall Bayern hat heute in der zweiten Tarifverhandlung für die Beschäftigten der bayerischen Metall- und Elektroindustrie ihre Forderungen untermauert und mit einer Impfspritzen-Aktion vor dem Verhandlungslokal in München ein Signal an die Arbeitgeber gesendet.

IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Johann Horn: „Wir haben den Impfstoff für Kaufkraft, sichere Jobs und Perspektiven für die Beschäftigten. Unsere Impfstoffe sind 4 Prozent Volumen, Beschäftigungssicherung mit Teillohnausgleich, Zukunftstarifverträge und die unbefristete Übernahme von Azubis.“

30 Betriebsräte aus Münchner Betrieben haben dem Arbeitgeberverband vbm bei einer Corona-konformen Aktion die IG Metall-Impfstoffe symbolisch in überdimensionalen Spritzen mitgebracht.

Mehr Infos auf der Internetseite der IG Metall Bayern

Digitale 2. Tarifverhandlung Metall- und Elektroindustrie in Berlin-Brandenburg

Tarifrunde Metall und Elektro | Zweite Verhandlung Berlin und Brandenburg„Automatische Kostensenkung gestaltet keine Zukunft“

Digitale 2. Tarifverhandlung Metall- und Elektroindustrie in Berlin-Brandenburg

Heute wurden die Tarifverhandlungen für die rund 110 000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg fortgesetzt. Die IG Metall tagte mit dem Arbeitgeberverband für Berlin-Brandenburg VME wegen der Infektionslage rund zwei Stunden digital.

Die Arbeitgeber haben die Forderung nach einem Volumen von vier Prozent zur Sicherung von Beschäftigung und Einkommen zurückgewiesen. Birgit Dietze, IG Metall Bezirksleiterin Berlin-Brandenburg-Sachsen: „Eine weitere Nullrunde ist den Beschäftigten nicht zu vermitteln. Viele betriebliche Kolleginnen und Kollegen haben eindrucksvoll berichtet, dass trotz Corona Betriebe Volllast fahren und sie Sonderschichten machen, um die Aufträge zu erledigen.“

Mehr Infos auf der Internetseite der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen

Textil und Bekleidung: Verhandlungsbegleitende Aktion in Mönchengladbach

Tarifrunde Textil und Bekleidung | Zweite VerhandlungsrundeArbeitgeber bewegen sich keinen Zentimeter

Textil und Bekleidung: Verhandlungsbegleitende Aktion in Mönchengladbach

Die Tarifverhandlungen der Textil- und Bekleidungsindustrie sind am Mittwoch in die zweite Runde gegangen. Der Verhandlungstag zeigte: Es wird noch viel Bewegung der Arbeitgeber notwendig sein, um zu einem Tarifabschluss zu kommen.

Ergebnislos und ohne Angebot der Arbeitgeber endete die zweite Verhandlungsrunde der westdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie. In der laufenden Tarifrunde verhandelt die IG Metall mit den Arbeitgebern über bessere Tarife für 100 000 Beschäftigte in der Branche.

Mehr Infos auf igmetall.de

20.01.2021

Tarifrunde Metall und Elektro | Zweite Verhandlung NiedersachsenKonstruktive Debatte zur Frage der Zukunftsgestaltung

Auch die zweite Verhandlungsrunde für die rund 75 000 Beschäftigten in Niedersachsen endete ohne Angebot der Arbeitgeber und somit ohne Ergebnis. Die Vertreter von IG Metall und Arbeitgeberverband, die wegen der Infektionslage nur im kleinen Kreis zusammenkamen, vertagten die Gespräche nach etwa zwei Stunden.

Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt: „Es ist gut, dass wir uns in der Frage der Zukunftsgestaltung jetzt auf den Weg machen und erste Ideen austauschen. Das ist grundsätzlich ein positives Signal für die Zukunft der Metall- und Elektroindustrie. Diese konstruktive Herangehensweise erwarte ich aber auch beim Thema Entgelt.“

Die Verhandlungen sollen im Februar fortgesetzt werden.

Mehr Infos auf der Internetseite der IG Metall Niedersachsen-Sachsen-Anhalt

19.01.2021

Beschäftigte von Hitachi-ABB bei Aktion vor der Zentrale in Zürich

Tarifrunde Metall und Elektro | Auftakt zweite VerhandlungsrundeIG Metall will Zukunft sichern – Arbeitgeber wollen sparen

Beschäftigte von Hitachi-ABB bei Aktion vor der Zentrale in Zürich

Die zweite Verhandlungsrunde in der Metall- und Elektroindustrie bringt Annäherungen bei Zukunftssicherung durch Zukunftstarifverträge. Die Arbeitgeber blockieren jedoch weiter beim Geld und fordern Kostenenentlastungen.

Ergebnislos, aber in Teilen konstruktiv – so lässt sich der Auftakt der zweiten Tarifverhandlungsrunde in der Metall- und Elektroindustrie zusammenfassen. IG Metall und Arbeitgeber verhandelten am Montag in den Tarifgebieten Nordrhein-Westfalen, Küste und Baden-Württemberg.

Mehr Infos auf igmetall.de

Zweite Tarifverhandlung Metall und Elektro Baden-Württemberg in Fellbach

Tarifrunde Metall und Elektro | Zweite Verhandlung Baden-WürttembergVerhärtete Fronten

Zweite Tarifverhandlung Metall und Elektro Baden-Württemberg in Fellbach

Nach der zweiten Verhandlung in der Metall- und Elektroindustrie im Südwesten bleiben die Fronten verhärtet. Roman Zitzelsberger, Verhandlungsführer und IG Metall-Bezirksleiter für Baden-Württemberg: „Arbeitgeber wollen tarifliche Standards verschlechtern, statt Beschäftigung zu sichern.“

Die IG Metall fordert für die rund eine Million Beschäftigten in der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie ein Paket, das Beschäftigungssicherung, Zukunftsgestaltung und die Stabilisierung der Einkommen gleichermaßen ermöglicht. Dieses umfasst ein Volumen von vier Prozent bei 12 Monaten Laufzeit, welches je nach betrieblicher Situation unterschiedlich eingesetzt werden kann: zur Stärkung der Einkommen und/oder für Beschäftigungssicherung durch Modelle der Arbeitszeitabsenkung mit Teilentgeltausgleich.

Mehr Infos auf der Internetseite der IG Metall Baden-Württemberg

Tarifrunde Metall und Elektro | Zweite Verhandung Nordrhein-WestfalenMit Zukunftstarifverträgen tarifpolitischer Rahmen für Transformation schaffen

In der zweiten Verhandlung in der Tarifrunde für die Beschäftigten der nordrhein-westfälischen Metall- und Elektroindustrie haben die Tarifvertragsparteien am Montag intensiv über das Thema Zukunftstarifverträge diskutiert.

Mit den Zukunftstarifverträgen soll ein tarifpolitischer Rahmen geschaffen werden, um die Transformation der Industrie in den Betrieben gestalten zu können.

Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW und Verhandlungsführer: „Digitaler Wandel, Elektro-Autos, Klimawandel – viele Betriebe und deren Belegschaften stehen mitten in einem radikalen Umbruch. Die damit verbundenen Probleme hat Corona nicht gelöst, im Gegenteil. Es hat sie wie unter einem Brennglas noch stärker entfacht. Umso dringender ist es daher, dass wir das Thema wieder aufgreifen.“

Die nächste Tarifverhandlung findet am 5. Februar 2021 statt.

Mehr Infos auf der Internetseite der IG Metall NRW

18.01.2021

Beschäftigte von Continental in Babenhausen im Warnstreik wegen geplantem Stellenabbau

Continental: Einigung zum Standort BabenhausenWarnstreiks haben Wirkung gezeigt

Beschäftigte von Continental in Babenhausen im Warnstreik wegen geplantem Stellenabbau

Nach drei Warnstreiks in Babenhausen hat Continental der IG Metall nun den Erhalt des Standortes bis mindestens Ende 2028 zugesagt. Betriebsbedingte Kündigungen gegenüber Mitgliedern der IG Metall sind bis Ende 2022 vollständig ausgeschlossen, bis Ende 2024 sind sie nur in begründeten Ausnahmefällen möglich.

Zudem verpflichtet sich der Automobilzulieferer, eine qualifizierte Ausbildung fortzuführen und weiterhin Ausbildungsplätze am Standort anzubieten.

Weitere Informationen auf der Seite der IG Metall Mitte

Tarifrunde Metall und Elektro | Zweite Verhandlung Bezirk KüsteKonstruktive Tarifverhandlungen

In den Tarifverhandlungen für die 140 000 Beschäftigten der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie gab es heute in Hamburg einen konstruktiven Austausch zu den Themen der Tarifrunde. Die Vertreter von IG Metall Küste und Nordmetall, die wegen der Infektionslage nur im kleinen Kreis zusammenkamen, vertagten die Gespräche nach etwa drei Stunden. 

Der Bezirksleiter der IG Metall Küste Daniel Friedrich sagte: „In den Verhandlungen heute ging es vor allem um Rahmenbedingungen für betriebliche Zukunftstarifverträge. Wir wollen verbindliche Regeln schaffen, um Themen wie Digitalisierung und Transformation gemeinsam in den Betrieben anzupacken. Dazu sind wir mit Nordmetall in einem konstruktiven Austausch.“

Zur dritten Verhandlung treffen sie sich am 3. Februar 2021 in Bremen. Bis dahin vertiefen zwei Arbeitsgruppen Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung sowie zu einem Prozess für betriebliche Zukunftsprozesse.

Mehr auf der Seite des IG Metall Bezirks Küste

13.01.2021

Tarifrunde Volkswagen | VerhandlungsauftaktIG Metall fordert für VW-Beschäftigte 4 Prozent mehr Geld

IG Metall und Vertreter von Volkswagen haben die Verhandlungen zum neuen Haustarif bei dem Autohersteller begonnen. Für die rund 120 000 Beschäftigten der sechs westdeutschen Werke Wolfsburg, Braunschweig, Salzgitter, Hannover, Emden und Kassel sowie der VW-Finanztochter fordert die IG Metall vier Prozent mehr Geld.

Gerade die unsichere Situation erfordere es, dass „die Konjunktur auch durch neue Nachfrageimpulse über die privaten Einkommen gestützt wird“, so IG Metall-Bezirksleiter Thorsten Gröger. VW-Betriebsratvorsitzender Bernd Osterloh spricht von einem Paket, das „in die Zeit passt“.

Am 29. Januar ist die nächste Verhandlung.

Mehr Informationen hier

Stahlarbeiter in einem Stahlwerk

Tarifrunde Eisen und Stahl | Tarifkommission diskutiert über Wirtschaftslage und ForderungenAktuell deutliche Erholung!

Stahlarbeiter in einem Stahlwerk

Die Tarifkommission der Eisen- und Stahlindustrie in Ostdeutschland hat sich zu ihrer dritten virtuellen Sitzung getroffen, um über mögliche Forderungen für die Tarifrunde zu beraten. Dort wurde deutlich, dass die Lage in den Betrieben nach wie vor unterschiedlich ist, sich die Ausgangssituation aber grundsätzlich positiver darstellt als noch vor einigen Monaten.

Die Lage in der Stahlindustrie hat sich im vierten Quartal des vergangenen Jahres deutlich erholt. Die Unternehmen verzeichnen einen höheren Auftragseingang und in Folge eine angestiegene Produktion. Die Stahlpreise steigen, was zu einer positiveren wirtschaftlichen Perspektive beiträgt. 

Die Beschäftigung steht aber weiter unter großem Druck. Dazu berichteten die Tako-Mitglieder auch von Unsicherheiten, die durch den neuerlichen Lockdown, der seit Mitte Dezember in Kraft ist, verursacht werden. In Summe bleibt die Situation somit nach wie vor unsicher.

Bis zur nächsten Tarifkommissionssitzung werden die Diskussionen, so weit es die Coronalage zulässt, in den Betrieben fortgeführt und dann in der Tako am 28. Januar noch einmal ausgiebig beraten. Am 19. Februar wird die Tarifkommission eine Forderung empfehlen. Der Vorstand beschließt diese dann endgültig am 22. Februar.

Mehr dazu auf der Internetseite der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen

Metaller mit roter Maske demonstriert gegen Standortschließung Hitachi ABB in Hanau

Verhandlungsergebnis bei HITACHI-ABB in Hanau„Ein Teilerfolg der umfangreichen Bemühungen und Solidarität“

Metaller mit roter Maske demonstriert gegen Standortschließung Hitachi ABB in Hanau

IG Metall und HITACHI-ABB haben ein Verhandlungsergebnis zur geplanten Standortschließung in Hanau-Großauheim erzielt. Danach soll am Standort der Erhalt von mindestens 70 Beschäftigten bis Ende Dezember 2023 garantiert und kein IG Metall-Mitglied vor dem 1. Januar 2023 durch betriebsbedingte Kündigung arbeitslos werden.

Dies wird insbesondere dadurch möglich, dass durchgesetzt wurde, dass der bereits gut dotierte konzernzweit gültige Tarifsozialplan mit einer bis zu 18-monatigen Transfergesellschaft und weiteren finanziellen Leistungen verbessert wird.

Das Ergebnis steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der IG Metall-Mitglieder. Eine Konkretisierung der verbleibenden Stellen erfolgt separat in einem Interessenausgleich mit dem Betriebsrat.

Robert Weißenbrunner, Bevollmächtigter der IG Metall Hanau-Fulda: „Das Verhandlungsergebnis ist ein Teilerfolg der umfangreichen Bemühungen und der Solidarität der Arbeitnehmervertreter, der Belegschaft und den verschiedenen politischen Kräften in Stadt, Land und Bund. Die Entscheidungen des HITACHI-ABB-Konzerns sind weiterhin ökonomisch nicht nachvollziehbar und auch die Vorgehensweise des Konzerns ist ebenfalls weiterhin zu kritisieren.“

Mehr dazu auf der Seite der IG Metall Mitte

18.12.2020

Tarifrunde Eisen und Stahl | Tarifbewegung startetIn der Stahlindustrie starten bald Tarifverhandlungen

Die IG Metall-Tarifkommissionen für die Stahlindustrie Nordwest und Ost haben die dafür nötige Kündigung der Tarifverträge beschlossen und über mögliche Forderungen diskutiert. Die wirtschaftliche Lage ist höchst unterschiedlich.

Nach der Metallindustrie und der Textilindustrie verhandelt die IG Metall in einigen Wochen auch in der Stahlindustrie über neue Tarifverträge.

Die Tarifkommissionen der IG Metall für die nordwestdeutsche und ostdeutsche Stahlindustrie haben die dafür nötige Kündigung der Tarifverträge über Löhne und Ausbildungsvergütungen beschlossen. Der Vorstand der IG Metall muss die Kündigung noch bestätigen, um den Weg für die Verhandlungen freizumachen. Mehr

24-Stunden-Warnstreik bei Conit BabenhausenLetzte Warnung: Metallerinnen und Metaller bleiben heute zu Hause

Die Nachtschicht ist gestern Abend bereits nicht zur Arbeit gekommen: Bei Continental in Babenhausen ist 24-Stunden-Warnstreik angesagt. Das ist die Quittung für das Verhalten des Arbeitgebers. Und gleichzeitig ist es die letzte Warnung an den Vorstand.

Am Standort Babenhausen will Continental 2600 der derzeit etwas mehr als 3000 Arbeitsplätze abbauen und dabei von einem Sozialtarifvertrag nichts wissen. Wie bereits die Verhandlungen des Betriebsrates vor der Einigungsstelle am 10. Dezember 2020 über die Zukunft in Babenhausen, endeten auch die Tarifverhandlungen am Freitag, den 11. Dezember nach sieben Stunden ohne Ergebnis.

„Enttäuschend: sieben vergebliche Stunden Tarifverhandlungen. Keine Kompromissbereitschaft und keine Phantasie für gemeinsame Lösungen bei der Arbeitgeberseite, trotz der Verhandlungs- und Kompromissbereitschaft der IG Metall“, berichtet IG Metall-Verhandlungsführer Matthias Ebenau.

Deshalb heißt es jetzt: Zukunft oder Widerstand. Uwe Zabel, Streikleitung IG Metall Bezirksleitung Mitte, betont: „Statt der Menschen in Babenhausen, hat Continental weiter nur Profit und Rendite für Aktionäre im Blick. Wer Zukunft für Babenhausen nicht will, mit einem provokativen Billigangebot für Abfindungen auch noch am sozialen Elend der Beschäftigten und ihre Familien sparen will, provoziert einen langen Arbeitskampf.

Der 24-Stunden-Warnstreik ist die letzte Warnung an den Vorstand von Continental. Ziviler Ungehorsam: Wir bleiben zuhause! Das ist gut für unsere Gesundheit und die unserer Familien. Arbeitskampf geht auch mit Abstand. Fakt ist: Wenn bis Mitte Januar 2021 kein Sozialtarifvertrag unterzeichnet ist, wird die Urabstimmung für einen unbefristeten Streik durchgeführt.“

Mehr Infos dazu auf der Internetseite der IG Metall Mitte

17.12.2020

Tarifrunde Metall und Elektro | Verhandlungsauftakt Sachsen-Anhalt„Eine zweite Nullrunde werden wir nicht mitmachen!“

Die IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt und der Verband der Metall- und Elektroindustrie Sachsen-Anhalt haben in Magdeburg die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie für Sachsen-Anhalt gestartet.

In der ersten Verhandlungsrunde, die nach zwei Stunden beendet wurde, forderte die IG Metall ein Entgeltvolumen von 4 Prozent, für Einkommen, Beschäftigungssicherung und Zukunft, bei einer Laufzeit von 12 Monaten.

„Eine zweite Nullrunde werden wir nicht mitmachen! Vielmehr brauchen wir ein Zukunftspaket, das für alle in der Branche passt. Die Reaktion der Arbeitgeber, heute hier in Sachsen-Anhalt, war absolut enttäuschend. Während die IG Metall Konzepte für jede anzunehmende betriebliche Situation vorweisen konnte, sahen die Arbeitgeber in keinem Punkt eine Verhandlungsmöglichkeit. Dem Arbeitgeberverband fehlte es schlichtweg an Alternativen“, sagte Bezirksleiter Thorsten Gröger.

Mehr dazu auf der Internetseite der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Tarifrunde Metall und Elektro | Verhandlungsauftakt Bayern„Bieten den Arbeitgebern ein ausgewogenes Zukunftspaket an“

Die IG Metall Bayern ist mit den Zielen Kaufkraft stärken, Beschäftigung sichern und Zukunft gestalten in die erste Tarifverhandlung für die Beschäftigten der bayerischen Metall- und Elektroindustrie gestartet.

In der rund 90-minütigen Verhandlung in München hat IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Johann Horn dem Arbeitgeberverband vbm die Forderungen erläutert: „Wir bieten den Arbeitgebern ein ausgewogenes Zukunftspaket an. Dabei kombinieren wir die Ziele Kaufkraft stärken und Beschäftigung sichern je nach Bedarf und Lage in den Betrieben.“

Mehr dazu auf der Internetseite der IG Metall Bayern

Tarifrunde Metall und Elektro | Verhandlungsauftakt Osnabrück-Emsland Grafschaft Bentheim „Intelligente Maßnahmen zur Sicherung von Beschäftigung, Ausbildung und Einkommen“

Die erste Verhandlung in der Metall- und Elektroindustrie-Tarifrunde für die rund 17 000 Beschäftigten im Tarifgebiet Osnabrück-Emsland Grafschaft Bentheim ist heute nach knapp zwei Stunden ohne Annäherung zu Ende gegangen.

Carsten Maaß, Verhandlungsführer der IG Metall Bezirksleitung Niedersachsen-Sachsen-Anhalt: „Wir brauchen in der aktuellen Situation intelligente Maßnahmen zur Sicherung von Beschäftigung, Ausbildung und Einkommen. Diese Themen haben für uns höchste Priorität.“

Mehr dazu auf der Internetseite der IG Metall Osnabrück

Wehende IG Metall-Fahnen.

Tarifrunde Metall und Elektro | Verhandlungsauftakt Bezirk MitteTransformation gemeinsam mit den Beschäftigten angehen

Wehende IG Metall-Fahnen.

Die IG Metall Mitte und die Arbeitgeberverbände der Mittelgruppe haben die Tarifverhandlungen für die rund 380 000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland aufgenommen. In der ersten Verhandlung hat die IG Metall Mitte ihre Forderung nach einem Volumen von 4 Prozent mehr Geld für Entgelt- und Beschäftigungssicherung bekräftigt.

Die IG Metall ist sich den Herausforderungen in der aktuellen Situation bewusst und will die anstehende Transformation gestalten. Jörg Köhlinger, Verhandlungsführer und Leiter des IG Metall Bezirks Mitte, forderte die Arbeitgeber auf, „zusammen mit den Beschäftigten und innovativen Produkten die Transformation anzugehen und nicht länger der Metall- und Elektroindustrie mit Entlassungen zu schaden.“

Mehr dazu auf der Internetseite der IG Metall Mitte 

16.12.2020

Tarifrunde Metall und Elektro | Verhandlungsauftakt Nordrhein-WestfalenTarifverhandlungen für Metall- und Elektroindustrie NRW gestartet

In Neuss fand die erste Tarifverhandlung für die rund 700 000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen statt. Die IG Metall hat in dieser ersten Runde ihre Forderung eines Volumens von 4 Prozent mehr Geld begründet.

Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW und Verhandlungsführer: „Ein wichtiger Grund für die gute Bewältigung der letzten großen Wirtschaftskrise 2010 war, dass es gelungen ist, die Beschäftigten in den Betrieben an Bord zu halten. Dadurch konnte nach der Krise schnell durchgestartet werden. Darum schlagen wir die optionale 4-Tage-Woche mit Teilentgeltausgleich als beschäftigungssicherndes Element vor.

Darüber hinaus müssen die Entgelte dort, wo es möglich ist, steigen. Die schwache Binnennachfrage ist zurzeit ein Klotz am Bein der Konjunktur. Da müssen wir gegensteuern. Darum fordern wir ein Volumen von 4 Prozent, das zum Teilentgeltausgleich oder zur Einkommenssteigerung verwendet werden kann.“

Mehr dazu auf der Internetseite der IG Metall Nordrhein-Westfalen

Erste Tarifverhandlung Baden-Württemberg

Tarifrunde Metall und Elektro | Verhandlungsauftakt Baden-Württemberg„Verweigerungshaltung der Arbeitgeber trägt nicht zur Zukunftssicherung bei“

Erste Tarifverhandlung Baden-Württemberg

Die erste Verhandlung in der Metall- und Elektroindustrie-Tarifrunde im Südwesten ist nach zwei Stunden ohne Annäherung zu Ende gegangen.

Roman Zitzelsberger, Verhandlungsführer und IG Metall-Bezirksleiter für Baden-Württemberg: „Die baden-württembergischen Betriebe verkraften die Corona-Pandemie sehr unterschiedlich. Intelligente Maßnahmen zur Sicherung von Beschäftigung, Ausbildung und Einkommen haben für uns deshalb höchste Priorität. Die Arbeitgeber hingegen vertreten den pauschalen Standpunkt, dass die Tarifrunde 2021 gar nichts kosten darf und verlangen ferner Einschnitte in bestehende Tarifverträge. Damit tragen sie weder zur Zukunfts- und Beschäftigungssicherung bei, noch werden sie den Bedürfnissen der Menschen gerecht.“

Mehr dazu auf der Internetseite der IG Metall Baden-Württemberg

Verhandlungskommission 1. Tarifverhandlung in Berlin

Tarifrunde Metall und Elektro | Verhandlungsauftakt Berlin und Brandenburg„Einer Nullrunde erteilen wir eine klare Absage“

Verhandlungskommission 1. Tarifverhandlung in Berlin

In Berlin fand die erste Verhandlung für die Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie in kleiner Runde im Haus der Wirtschaft statt. Vor Ort war außerdem eine zehnköpfige Verhandlungskommission, die sich vor der Verhandlung abstimmte.

Wegen des am 16. Dezember beginnenden verschärften Lockdowns wurde zum Schutz der Beschäftigten auf alle verhandlungsbegleitenden Aktionen verzichtet.

„Einer Nullrunde – wie sie schon im Vorfeld von den Arbeitgebern ausgerufen wurde – erteilen wir eine klare Absage“, sagte Birgit Dietze, IG Metall Bezirksleiterin Berlin-Brandenburg-Sachsen. „Gleiches gilt für die von den Arbeitgebern formulierten Gegenforderungen, in wirtschaftlich schlechten Zeiten auf der betrieblichen Ebene eigenständig vom Tarifniveau abweichen zu können oder Urlaubs- und Weihnachtsgeld zwischen den Betriebsparteien zu flexibilisieren.“

Mehr dazu auf der Internetseite der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen

Tarifrunde Metall und Elektro | Verhandlungsauftakt Niedersachsen„Wir brauchen ein Zukunftspaket, das für alle in der Branche passt“

Die IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt und der Arbeitgeberverband NiedersachsenMetall haben in Hannover die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie für Niedersachsen gestartet.

In der ersten Verhandlungsrunde, die nach zwei Stunden beendet wurde, forderte die IG Metall ein Entgeltvolumen von 4 Prozent, für Einkommen, Beschäftigungssicherung und Zukunft – bei einer Laufzeit von 12 Monaten. „Eine zweite Nullrunde werden wir nicht mitmachen! Vielmehr brauchen wir ein Zukunftspaket, das für alle in der Branche passt“, sagt Bezirksleiter Thorsten Gröger.

Mehr dazu auf der Internetseite der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

14.12.2020

Start der Tarifbewegung 2020/2021 für die Metall- und Elektroindustrie im Bezirk Küste

Tarifrunde Metall- und Elektro | Verhandlungsauftakt KüsteIG Metall Küste fordert Zukunftspaket, das Beschäftigung und Einkommen sichert

Start der Tarifbewegung 2020/2021 für die Metall- und Elektroindustrie im Bezirk Küste

Die IG Metall Küste und der Arbeitgeberverband Nordmetall haben in Hamburg die Tarifverhandlungen für die 140 000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordwestniedersachsen und Schleswig-Holstein gestartet.

In der ersten Runde, die nach etwas mehr als zwei Stunden beendet worden war, ging es um die Forderung der Gewerkschaft nach einem Volumen von vier Prozent mehr Geld für zwölf Monate, das zur Sicherung von Beschäftigung und Einkommen eingesetzt werden soll.

Mehr auf der Internetseite der IG Metall Küste

11.12.2020

Beschäftigte von Dometic protestieren gegen Standortschließung

Geplante Schließung von Dometic in KrautheimWarnstreik für Zukunft bei Caravanzulieferer

Beschäftigte von Dometic protestieren gegen Standortschließung

Die 300 Beschäftigten beim Caravanzulieferer Dometic im schwäbischen Krautheim machen mit Warnstreiks Druck für ihre Zukunft. Die Geschäftsführung plant nach inoffiziellen Angaben Verlagerung und Schließung. Die IG Metall-Mitglieder bei Dometic fordern eine Beschäftigungssicherung bis 2030.

 

„Die Geschäftsführung muss zurück an den Verhandlungstisch“, erklärt die Betriebsratsvorsitzende Petra Ambelang. „Wir kämpfen solange, bis wir unser Ziel erreicht haben“.

Hintergründe auf der Internetseite der IG Metall Schwäbisch-Hall

10.12.2020

Beschäftigte von Conti in Babenhausen führen einen Warnstreik gegen den geplanten Arbeitsplatzabbau durch

Continental: Mit Autokorso von Babenhausen nach OffenbachWarnstreik gegen Arbeitsplatzabbau bei Conti

Beschäftigte von Conti in Babenhausen führen einen Warnstreik gegen den geplanten Arbeitsplatzabbau durch

Gegen den geplanten Arbeitsplatzabbau von Continental haben heute Warnstreik-Aktionen stattgefunden. Mit einem Autokorso von Babenhausen nach Offenbach und einer Protestkundgebung demonstrierten die Beschäftigten von Continental gegen den brutalen Arbeitsplatzabbau des Unternehmens. Der Autokorso bestand aus mehr als 300 Fahrzeugen. An der Kundgebung nahmen unter dem Motto „Protest geht auch mit Abstand“ rund 1000 Beschäftigte teil.

Auf der Kundgebung betonte Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall und stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende von Continental: „Eine Arbeitgeberseite, die vom Verhandlungstisch flüchtet und Alternativkonzepte noch nicht einmal prüft, hat nur eine Antwort verdient: Widerstand! Dieser kaltherzige Kapitalismus ist einfallslos, unmenschlich und gefährdet den sozialen Frieden. Statt Totalverweigerung und Kahlschlag erwarten wir faire Verhandlungen mit der Arbeitnehmerseite und tragfähige Lösungen für alle Beschäftigten.“

Am Standort Babenhausen will Continental 2600 der derzeit über 3000 Arbeitsplätze abbauen. In den Verhandlungen zum Interessenausgleich hatte sich der Automobilzulieferer ebenso hartleibig gezeigt wie in den mittlerweile von der IG Metall abgebrochenen Gesprächen über einen Zukunftspakt auf Konzernebene. Vor diesem Hintergrund streiten die Beschäftigten am Standort für einen Sozialtarifvertrag. Ziel ist es, angemessene Abfindungen durchzusetzen und eine Transfergesellschaft, die gute Zukunftsperspektiven für die Beschäftigten ermöglicht.


Mehr dazu auf:

IG Metall Mitte

IG Metall Darmstadt

09.12.2020

Daimler-Beschäftigte demonstrieren in Marienfelde für ihr Werk

Daimler-Beschäftigte demonstrieren in Marienfelde für ihr Werk„Es geht um unsere Arbeitsplätze“

Daimler-Beschäftigte demonstrieren in Marienfelde für ihr Werk

Es war eine machtvolle Demonstration, de facto jede und jeder der 2500 Beschäftigten des Mercedes Benz-Werkes war auf der Straße. Aus den Häusern winkten die Marienfelder – viele von ihnen haben selbst im Daimler-Werk gearbeitet oder kennen jemanden, der dort arbeitet. Kirchenglocken läuteten, Transparente wehten, Trillerpfeifen machten Lärm und überall wehten rote IG Metall-Fahnen.

Gleich zu Anfang macht der Betriebsratsvorsitzende Michael Rahmel klar, worum es geht: „Wir wollen klare Ansagen für unsere Zukunft. Das Gequatsche muss langsam vorbei sein.“ Auch Jan Otto, Erster Bevollmächtigte der IG Metall Berlin, fordert „endlich ein klares Signal für den Erhalt der Arbeitsplätze hier“.

Irene Schulz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall, fordert: „Das Werk muss erhalten bleiben, das ist alternativlos. Wenn Tesla 50 Kilometer weit weg ein Werk baut, kann die Benchmark von Daimler nicht die Schließung seines Werkes in Berlin sein. Nach zehn Jahren Aufschwung des Unternehmens fehlt es bei Daimler sicher nicht an Geld. Wir brauchen ein klares Bekenntnis zum Standort. Wer Starthilfen erhält, darf nicht stillstehen.“

Ein Auslaufen des Werkes in den kommenden zwei bis drei Jahren, wie es der Daimler- Vorstand vor zwei Monaten angekündigt hatte, lehnen alle ab – auch die Berliner Politik, von der CDU über SPD und Linkspartei bis zu Fridays for Future.

Mehr dazu auf den Internetseiten:

IG Metall Berlin

IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen

08.12.2020

Näherinnen und Näher in einer Textilfabrik.

Tarifrunde Textil und Bekleidung | VerhandlungsauftaktTarifverhandlungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie gestartet

Näherinnen und Näher in einer Textilfabrik.

Heute haben die Verhandlungen in der westdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie begonnen. Davon betroffen sind rund 100 000 Beschäftigte. Die IG Metall fordert 4 Prozent mehr Geld, mindestens jedoch 100 Euro mehr im Monat. Die Arbeitgeber wiesen die Forderung zurück.

Außerdem fordert die IG Metall eine Verbesserung der tariflichen Regelungen bei der Altersteilzeit: eine höhere Aufzahlung durch den Arbeitgeber sowie eine höhere Quote der Beschäftigten im Betrieb, die frühzeitiger in die Rente übergehen können. Weitere Themen sind Instrumente zur Beschäftigungssicherung sowie eine Vorteilsregelung für IG Metall-Mitglieder. Zudem strebt die IG Metall an, den Tarifvertrag zur Aus-, Fort- und Weiterbildung zu verbessern. Mehr

04.12.2020

Warnstreik bei Hitachi-ABB, Demo vor der Konzernzentrale in Zürich

Warnstreik bei Hitachi-ABB HanauABB-Beschäftigte demonstrieren vor Konzernzentrale in Zürich

Warnstreik bei Hitachi-ABB, Demo vor der Konzernzentrale in Zürich

Die Beschäftigten von Hitachi-ABB im hessischen Hanau haben mit einem ganztägigen Warnstreik Druck für ihre Zukunft gemacht. 100 Beschäftigte fuhren nach Zürich und demonstrierten vor der Konzernzenzentrale – unterstützt von der schweizerischen Gewerkschaft Unia und dem internationalen Gewerkschaftsverband IndustriALL.

Hitachi-ABB will das Schaltanlagenwerk in Hanau-Großauheim mit 350 Beschäftigten Mitte 2021 schließen.

„Es geht dem Konzern weiterhin nur um das Abwicklungsszenario. Die Verhandlungen wurden deshalb von Seiten der IG Metall ergebnislos abgebrochen und bislang auch kein neuer Termin vereinbart“, erklärt Robert Weißenbrunner, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Hanau-Fulda. „Wir bedauern, dass der Arbeitgeber damit erneut eine Chance zur Lösung des Konflikts am Verhandlungstisch hat verstreichen lassen.“

Ende November hatten die ABB-Beschäftigten erstmals Druck für einen Zukunftstarifvertrag gemacht. Die Mitglieder der IG Metall am deutschen Standort fordern vom japanisch-schweizerischen Konzern, dass sich das Unternehmen verpflichten soll, den für die Energiewende in Deutschland und Europa notwendigen Standort nicht vor dem 31. Dezember 2023 zu schließen oder zu verlagern und mit den bisherigen Bereichen zu erhalten. Dieser Zeitraum solle genutzt werden, um einen gemeinsamen industriepolitischen Zukunfts- und Sozialdialog für die Fortführung des Standorts zu entwickeln. Die bisherigen Verhandlungen sind dabei aktuell ins Stocken geraten.

Mehr Infos auf der Internetseite der IG Metall Hanau-Fulda

Warnstreik bei Conti in Babenhausen

Warnstreik bei Conti in Babenhausen„Wer keine Zukunft für uns schaffen will, braucht harten Widerstand“

Warnstreik bei Conti in Babenhausen

Die Tarifverhandlungen am 3. Dezember 2020 blieben ohne Ergebnis. Continental will bei der falschen unternehmerischen Entscheidung für Massenentlassungen in Babenhausen bleiben. Die IG Metall hat jetzt alle Beschäftigten zum Warnstreik aufgerufen.

Auch für den von der IG Metall geforderten Sozialtarifvertrag, der die sozialen Härten dieser Entscheidung für die Mitglieder abfedern soll, hat der Arbeitgeber kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt. Das lassen die Beschäftigten und die IG Metall nicht mit sich machen! Die IG Metall rief alle Beschäftigten zum Warnstreik auf – die strömten auf die Straße und zeigten eindrucksvoll, dass es so nicht geht!

Gemeinsam mit der IG Metall wehren sie sich. Das Motto ist: Wer keine Zukunft für uns schaffen will, braucht harten Widerstand, um die Maßnahme so teuer wie möglich zu machen. Wer Arbeitslosigkeit verursacht, muss sie auch bezahlen!

Mehr dazu auf den Internetseiten:

IG Metall Mitte

IG Metall Darmstadt

IG Metall Bayern

03.12.2020

IG Metall Küste übergibt Forderungen an Arbeitgeber

Tarifrunde Metall und Elektro | Aktion Übergabe Forderungen IG Metall KüsteIG Metall-Delegation übergibt Forderungen an Arbeitgeberverband

IG Metall Küste übergibt Forderungen an Arbeitgeber

Eine kleine Delegation von Beschäftigten aus Hamburger Betrieben hat mit IG Metall-Bezirksleiter Daniel Friedrich dem Arbeitgeberverband Nordmetall die Forderungen für die Tarifbewegung in der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie überreicht.

„Wir müssen jetzt Arbeitsplätze, Zukunft und Einkommen sichern“, sagte Daniel Friedrich vor dem Haus der Wirtschaft in Hamburg, wo Nordmetall seinen Sitz hat. „Dafür brauchen wir ein finanzielles Volumen, das je nach Lage in den Betrieben unterschiedlich eingesetzt werden kann“, so Friedrich. „Einen Teil sollen alle bekommen. Ein anderer Teil kann bei Bedarf in kriselnden Betrieben zur Sicherung von Beschäftigung dienen - und wird zum Beispiel als Ausgleich für kürzere Arbeitszeiten ausgezahlt. Auch Zukunftsmaßnahmen können mitfinanziert werden.“

Mehr dazu auf der Internetseite der IG Metall Küste

IG Metall und Daimler-Gesamtbetriebsrat übergeben über 50 000 Postkarten an die Unternehmensleitung

Solidaritätsaktionen an Daimler-Standorten in Baden-Württemberg 50 000 Denkanstöße für Daimler-Vorstand

IG Metall und Daimler-Gesamtbetriebsrat übergeben über 50 000 Postkarten an die Unternehmensleitung

Kurz vor der Aufsichtsratssitzung der Daimler AG, übergaben der Gesamtbetriebsrat der Daimler AG und die IG Metall die im Rahmen der Solidaritätsaktion gesammelten Postkarten mit Wünsche und Forderungen der Belegschaft waschkorbweise an den Vorstandsvorsitzenden der Daimler AG und der Mercedes-Benz AG, Ola Källenius, und an Personalvorstand Wilfried Porth.

In den vergangenen beiden Wochen gab es an allen Daimler-Standorten Solidaritätsaktionen, mit dem Ziel, dass sich die Beschäftigten mit ihren Forderungen, Sorgen und Ängsten an die Konzernspitze wenden. Michael Brecht, Gesamtbetriebsratsvorsitzender Daimler: „Wir stehen hier vor über 50 000 Botschaften. Das sind nicht einfach Postkarten. Dahinter stehen Menschen, Familien und Kolleginnen und Kollegen, die Daimler groß und erfolgreich gemacht haben. Die Unternehmensleitung muss diese Erfahrung, die wir haben, auch in Zukunft nutzen. Hört uns zu und lasst die Beschäftigten Teil der Veränderung sein.“

Über alle Geschäftsfelder, Gesellschaften und Standorte hinweg haben Solidaritätsaktionen stattgefunden. Dabei stand der Austausch zwischen Betriebsräten und Beschäftigten im Vordergrund. Für Roman Zitzelsberger, Bezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg, ist klar: „Niemand stellt die Transformation infrage. Der Wandel muss mit den Beschäftigten gelingen. Nicht nur Daimler, alle Betriebe in der Metall- und Elektroindustrie, brauchen sichere Arbeitsplätze mit Produkten, die auch in Zukunft Beschäftigung in den Betrieben sichern.“ Es gehe darum, die Transformation als Chance zu begreifen und fair zu gestalten, damit auch kommende Generationen in der Automobilindustrie gute und sichere Arbeitsplätze haben.

Mehr dazu auf den Internetseiten:

IG Metall Baden-Württemberg

IG Metall @ Daimler

26.11.2020

Frau und Mann mit Masken demonstrieren gegen Standortschließung Hitachi ABB in Hanau

Tarifbewegung 2021 | IG Metall-Vorstand bestätigt TarifforderungenZukunft sichern, 4 Prozent Volumen

Frau und Mann mit Masken demonstrieren gegen Standortschließung Hitachi ABB in Hanau

4 Prozent, um Beschäftigung zu sichern und Einkommen zu stärken. Der Vorstand der IG Metall hat die Forderungen der Tarifkommissionen für die Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie und der Textil- und Bekleidungsindustrie bestätigt. Die Verhandlungen starten in knapp zwei Wochen.

Der Vorstand der IG Metall hat die Forderungen der gewählten Tarifkommissionen bestätigt. In den Wochen zuvor haben die Mitglieder der IG Metall in den Betrieben und auf Versammlungen über mögliche Forderungen diskutiert. Die IG Metall hat zudem die Beschäftigten online befragt. Mehr

24.11.2020

Aktionstag bei Opel 2020

Aktionstag bei OpelZukunft nur mit uns – Hände weg vom Kündigungsschutz

Aktionstag bei Opel 2020

Es war ein rekordverdächtiger Autokorso: Mehr als 1500 Fahrzeuge und über 3000 Beschäftigte haben sich am Opel-Aktionstag an den drei inländischen Standorten beteiligt.

Unter dem Motto „Zukunft nur mit uns – Hände weg vom Kündigungsschutz“ fanden am Stammsitz von Opel in Rüsselsheim, in Kaiserlautern und Eisenach Proteste statt. IG Metall und Betriebsrat hatten zu den Aktionen aufgerufen, um ein Zeichen gegen die permanenten Drohungen des Opel- und PSA-Managements zu setzen.

Mehr Infos der Internetseite des IG Metall-Bezirks Mitte

Zur Internetseite der zuständigen IG Metall-Geschäftsstelle Darmstadt

Junge Frau sitzt an einer Nähmaschine und lächelt in die Kamera

Tarifrunde Textil und Bekleidung | Tarifkommissionen empfehlen Forderung4 Prozent mehr, bessere Altersteilzeit und mehr Weiterbildung

Junge Frau sitzt an einer Nähmaschine und lächelt in die Kamera

Einkommen stärken, Altersteilzeit verbessern, Zukunft gestalten. Das empfehlen die Tarifkommissionen der IG Metall als Forderung für die Tarifverhandlungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie.

Die Tarifkommissionen der IG Metall für die Textil- und Bekleidungsindustrie haben ebenfalls ihre Forderungsempfehlungen für die anstehenden Tarifverhandlungen beschlossen: 4 Prozent Entgelterhöhung, mindestens jedoch 100 Euro mehr im Monat – mit einer Laufzeit von 12 Monaten. Ein Teil der Entgelterhöhung soll als Vorteil exklusiv für IG Metall-Mitglieder gelten.

Außerdem wollen die Tarifkommissionsmitglieder die Tarifregelungen zur Altersteilzeit verbessern. Mehr

20.11.2020

Protestaktion der Beschäftigten bei Mapal WWS in Pforzheim

Zukunftssicherung bei Mapal WWS in PforzheimTariferfolg: Statt 101 werden maximal 27 Arbeitsplätze abgebaut

Protestaktion der Beschäftigten bei Mapal WWS in Pforzheim

Mit ihren Protestaktionen hatten die Beschäftigten bei Mapal WWS Erfolg: Statt 101 sollen 27 Stellen in Pforzheim abgebaut und der Abbau über ein Freiwilligenprogramm und vorgezogenen Ruhestand erreicht werden.

Zudem wird die Arbeitszeitverkürzung vorgezogen und das Qualifizierungs-Chancen-Gesetz umgesetzt. Betriebsbedingte Kündigungen seien nur im Ausnahmefall bis Ende des Jahres möglich, wenn die Stellen nicht anderweitig abgebaut werden könnten, so die IG Metall Pforzheim, in ihrer Pressemitteilung.

Möglich wurde die Reduzierung des Stellenabbaus auf rund ein Viertel der geplanten Größenordnung unter anderem durch die weitere Nutzung von Kurzarbeit und einer Reduzierung der Arbeitszeit mit Teilentgeltausgleich.

Mehr Infos auf der Internetseite der IG Metall Pforzheim

19.11.2020

Beschäftigte mit Mund-Nasen-Schutz beim Aktionstag von thyssenkrupp am 16.10.2020

5000 Stellen sollen zusätzlich wegIG Metall wehrt sich gegen thyssenkrupps neues Abbauprogramm

Beschäftigte mit Mund-Nasen-Schutz beim Aktionstag von thyssenkrupp am 16.10.2020

11 000 Stellen will thyssenkrupp abbauen. Das sind fast doppelt so viele, wie der Industriekonzern es vergangenes Jahr angekündigt hatte. Für die Fehler, die der thyssenkrupp-Vorstand in der Vergangenheit gemacht hat, und für die Corona-Krise sollen jetzt also die Beschäftigten bluten. Das ist der IG Metall zu einfach!

Jürgen Kerner, Hauptkassierer der IG Metall und Aufsichtsrat bei thyssenkrupp, betont: „Die jetzt bekannt gegebenen Pläne für weiteren Stellenabbau sind nicht mit der Arbeitnehmerseite vereinbart. Konzernweite Abbauprogramme lehnen wir ab. Vielmehr brauchen wir auf Ebene der Geschäfte Lösungsoptionen, die Investitionen in die Zukunft, nachhaltige Wirtschaftlichkeit, dezentrale Verantwortung und sichere Arbeitsplätze wieder ermöglichen. Kostenreduzierungen, die sich ausschließlich auf Personalabbau und Mitarbeiterbeiträge konzentrieren, sind kontraproduktiv.“


Mehr Infos zum Thema in unserem Beitrag

Metaller demonstrieren mit erhobenen Fäusten gegen Standortschließung Hitachi ABB in Hanau

Warnstreik bei Hitachi-ABB in HanauBeschäftigte protestieren gegen Standortschließung

Metaller demonstrieren mit erhobenen Fäusten gegen Standortschließung Hitachi ABB in Hanau

In Hanau haben über 300 Metallerinnen und Metaller mit einem Warnstreik gezeigt, dass sie die Standortschließung des Hanauer Traditionsunternehmens Hitachi-ABB nicht einfach hinnehmen. In einem Autokorso mit 120 Fahrzeugen startete ihre Demo vor dem Betrieb und zog bis auf den Hanauer Marktplatz, wo die Autos für eine Kundgebung zum Stehen kamen.

„Die Aktion ist rundum gelungen. Die Beteiligten sind begeistert von der gemeinsamen Stärke und der Kampfbereitschaft“, sagt Robert Weißenbrunner, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Hanau-Fulda, nach der Kundgebung. Sowohl der Autokorso als auch die Kundgebung wurden unter strenger Einhaltung der Abstands- Hygienemaßnahmen durchgeführt.

Trotz schwarzer Zahlen will Hitachi-ABB Standort und Arbeitsplätze in die Schweiz und nach Bulgarien verlagern. Morgen stehen die Verhandlungen mit dem Arbeitgeber an. Bislang gibt es noch kein Angebot zur Zukunftssicherung. „Wir erwarten aber, dass das Management hierzu morgen etwas vorlegt. Ansonsten wird die Situation weiter eskalieren und das heißt, dass es mehr Arbeitskampfmaßnahmen der IG Metall geben wird“, sagt Weißenbrunner. Nach den Plänen der Konzernleitung soll das Werk zum 30. Juni 2021 geschlossen werden.

Mehr Infos auf der Internetseite der IG Metall Hanau-Fulda

18.11.2020

Wehende IG Metall-Fahnen.

Tarifrunde Volkswagen | Tarifkommission beschließt ForderungVW-Tarifkommission fordert 4 Prozent, mehr freie Tage und 1400 Ausbildungsplätze

Wehende IG Metall-Fahnen.

Auch bei VW hat die Tarifkommission ihre Forderung für die Verhandlungen beschlossen: 4 Prozent mehr Geld. Beschäftigte sollen mehr freie Tage wählen können. Zudem soll VW 1400 Ausbildungsplätze pro Jahr bis 2030 zusichern. Bei VW gilt ein Haustarifvertrag.

Im Haustarifvertrag der Volkswagen AG soll es 4 Prozent mehr Geld geben – bei einer Laufzeit von einem Jahr. Diese Forderung hat die IG Metall-Tarifkommission bei VW beschlossen. Hierbei handelt es sich, anders als in der Fläche der Metall- und Elektroindustrie, um eine reine Entgeltforderung. Das Volumen der 4 Prozent kann also nicht, wie für den Flächentarifvertrag angedacht, für Konzepte zur Arbeitsplatzsicherung genutzt werden – denn bei Volkswagen gilt bereits die Beschäftigungssicherung bis 2029. Mehr

17.11.2020

Aktion gegen Stellenabbau im IG Metall-Bezirk Küste

Tarifrunde Metall und Elektro | Tarifkommissionen beschließen ForderungenBeschäftigung sichern, Zukunft gestalten, Einkommen stärken

Aktion gegen Stellenabbau im IG Metall-Bezirk Küste

Die Forderungen der Tarifkommissionen der IG Metall für die Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie stehen: Beschäftigung sichern, Zukunft gestalten, Einkommen stärken – mit einem Volumen von 4 Prozent. Die Verhandlungen zwischen IG Metall und Arbeitgebern starten Mitte Dezember.

Die Mitglieder der Tarifkommissionen sind überwiegend Betriebsräte und IG Metall-Vertrauensleute aus den Betrieben. Ihre Forderungen haben sie zuvor mit den IG Metall-Mitgliedern in den Betrieben und auf Versammlungen diskutiert. Auch die Ergebnisse der Beschäftigtenbefragung der IG Metall flossen in die Diskussionen ein. Mehr

Weitere Infos zu den Beschlüssen der Tarifkommissionen gibt es auf den Internetseiten der einzelnen IG Metall-Bezirke:

IG Metall Baden-Wadenbürg

IG Metall Bayern

IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen

IG Metall Küste

IG Metall Mitte (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Thüringen)

IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

12.11.2020

Spontane Aktion bei Daimler Marienfelde - 1200 Beschäftigte verlassen Werkbänke und Büros

Spontane Aktion bei Daimler in Berlin-Marienfelde1200 Beschäftigte verlassen Werkbänke und Büros

Spontane Aktion bei Daimler Marienfelde - 1200 Beschäftigte verlassen Werkbänke und Büros

Alle 1200 Daimler-Beschäftigten folgten dem spontanen Aufruf der IG Metall und verließen ihre Werkbänke und Büros. Denn es geht um viel, um ihre Arbeitsplätze, ihren Standort und ihre Existenz. Die Kolleginnen und Kollegen wollen die Transformation in die Zukunft.

Um den Verbrenner geht es längst nicht mehr, es geht um die Frage, ob Manager die Transformation mit den Beschäftigten gestalten wollen, statt sie vor die Tür zu setzen. Der Vorstand bewegt sich keinen Millimeter. Dann bewegen sich eben die Beschäftigten.

Mehr Infos auf der Internetseite der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen

09.11.2020

Wehende IG Metall-Fahnen.

Tarifrunde Metall und Elektro | Forderungsempfehlung IG Metall VorstandVorstand empfiehlt regionalen Tarifkommissionen Forderungen

Wehende IG Metall-Fahnen.

Der Vorstand der IG Metall hat seine Forderungsempfehlung für die bevorstehende Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie mit mehr als 3,8 Millionen Beschäftigten beschlossen. Er empfiehlt den regionalen Tarifkommissionen der IG Metall, ein Zukunftspaket zu fordern.

Im Kern soll es darum gehen, einen tariflichen Rahmen für optionale Modelle der Arbeitszeitabsenkung wie die 4-Tage-Woche mit Teillohnausgleich und Zukunftstarifverträge zu schaffen. Damit sollen tariflich Mindeststandards für alle Betriebe festgelegt werden, die solche Optionen nutzen.

Mehr dazu in der Pressemitteilung

05.11.2020

Die Beschäftigten des Paderborner Autozulieferers Benteler wehren sich gemeinsam mit der IG Metall in einer großangelegten Kampagne gegen den massiven Abbau von Ausbildungsverträgen.

Petitionskampagne bei Benteler gestartetAusbildungsplätze gestrichen - Beschäftigte wehren sich mit IG Metall

Die Beschäftigten des Paderborner Autozulieferers Benteler wehren sich gemeinsam mit der IG Metall in einer großangelegten Kampagne gegen den massiven Abbau von Ausbildungsverträgen.

Die Beschäftigten des Paderborner Autozulieferers Benteler wehren sich gemeinsam mit der IG Metall in einer großangelegten Kampagne gegen den massiven Abbau von Ausbildungsverträgen. Über 1600 Unterstützerinnen und Unterstützer haben eine Petition unterschrieben, die sich dafür einsetzt, dass das Unternehmen weiterhin in die Zukunft seiner Auszubildenden investiert.

Entgegen der Vereinbarung im Tarifvertrag hat der Arbeitgeber die 80 geplanten Ausbildungsplätze dieses Jahr auf 14 heruntergestrichen. Bis 2018 bildete das Werk jährlich in gut 80 gewerblichen, kaufmännischen und dualstudentischen Ausbildungsstellen aus – 2019 hatte das Unternehmen bereits 30 dieser Stellen gestrichen, nun sind es nur noch 14. Ein breites Bündnis aus Politikerinnen und Politikern, Beschäftigten sowie Unterstützerinnen und Unterstützern fordert nun, in Zukunft wieder zu den 80 Ausbildungsplätzen zurückzukehren und somit die tariflichen Vereinbarungen einzuhalten.


Hier findet ihr die Petition, um die Forderungen nach Zukunftssicherung durch Ausbildungsplätze zu unterstützen.

 

04.11.2020

Betriebsratsvorsitzender Michael Brömsen und VK-Leiter Yonas Yemane, ZF Calden

Großer Erfolg bei ZF Luftfahrttechnik in Calden/NordhessenStandort bis 2025 gesichert

Betriebsratsvorsitzender Michael Brömsen und VK-Leiter Yonas Yemane, ZF Calden

Das Werk von ZF Luftfahrttechnik im nordhessischen Calden steht zum Verkauf – was in der Belegschaft große Befürchtungen ausgelöst hat. Reaktion: Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen sind in die IG Metall eingetreten.

Nun gibt es einen Tarifvertrag, der den Standort bis mindestens 2025 sichert und betriebsbedingte Kündigungen ausschließt.

Mehr Infos auf der Interrnetseite der IG Metall Nordhessen

28.10.2020

Werft-Beschäftigte demonstrieren in Kiel für ihre Zukunft

Aktionstag an der KüsteWerft-Beschäftigte demonstrieren für ihre Zukunft

Werft-Beschäftigte demonstrieren in Kiel für ihre Zukunft

300 Beschäftigte haben in Kiel für die Zukunft des Schiffbaus demonstriert. Die Werften sind besonders von der Krise betroffen. Die IG Metall fordert ein Spitzengespräch mit Politik und Arbeitgebern.

„Jetzt brauchen wir endlich Klarheit über Aufträge der Marine und anderer Behörden, um den Schiffbau in Schleswig-Holstein und im Norden zu retten“, erklärt IG Metall-Bezirksleiter Daniel Friedrich. Er sieht zudem die Unternehmen gefordert, um Arbeitsplätze und Standorte zu erhalten. „Auch die Gesellschafter müssen ihre Beiträge leisten. Die Lasten der Krise dürfen nicht allein von den Beschäftigten und dem Staat getragen werden.“

Mehr auf der Internetseite der IG Metall Küste

20.10.2020

Mitten in Regensburgs Innenstadt an der Steinernen Brücke haben Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall, und Jürgen Scholz als Erster Bevollmächtigte der IG Metall Regensburg ein Postulat zur Zukunft der Arbeit an die Oberbürgermeisterin der Stadt übergeben.

Kampf um BeschäftigungssicherungIG Metall Regensburg feiert Abschluss der Aktionswoche laut und entschlossen

Mitten in Regensburgs Innenstadt an der Steinernen Brücke haben Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall, und Jürgen Scholz als Erster Bevollmächtigte der IG Metall Regensburg ein Postulat zur Zukunft der Arbeit an die Oberbürgermeisterin der Stadt übergeben.

Mit einem lauten Knall ist die bayerische Aktionswoche der IG Metall in Regensburg am Freitag zu Ende gegangen. Mitten in der Innenstadt an der Steinernen Brücke hat Jürgen Scholz als Erster Bevollmächtigte der IG Metall Regensburg ein Postulat zur Zukunft der Arbeit an die Oberbürgermeisterin der Stadt übergeben.

Während die Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer und die Zweite Bevollmächtigten der IG Metall, Christiane Benner, den Forderungskatalog unterschrieben, rollten sich Banner an der Brücke aus, begleitet von lauten Bengalos und Tröten.

Die Metallerinnen und Metaller fordern in ihrem Postulat gesicherte Beschäftigung durch Kurzarbeit und dass betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen werden. Auch die Übernahme von Ausbildungsplätzen soll gewährleistet sein. Neben dem Autozulieferer Continental gibt es noch weitere Unternehmen in Regensburg und der Umgebung, die mit massiven Einsparungen und Arbeitsplatzabbau drohen. Bis zu 2100 Jobs könnten hierdurch in Regensburg verloren gehen.

In einer gemeinsamen Pressekonferenz im Anschluss an die Aktion wendeten sich Jürgen Scholz, Gertrud Maltz-Schwarzfischer und Christiane Benner daher direkt an die anwesenden Vertreter der Betriebe. Die erfolgreich abgeschlossene Aktionswoche in Bayern mit insgesamt über 17 000 Beschäftigten zeigt ganz im Sprachgebrauch der Bayern: „Wenn mia zusammenhaltn is ois möglich!“

15.10.2020

Metaller mit Masken protestieren mit Schildern gegen Stellenabbau

Aktionswoche der IG Metall BayernBeschäftigte demonstrieren für sichere Arbeitsplätze und Zukunftsperspektiven

Metaller mit Masken protestieren mit Schildern gegen Stellenabbau

75 Aktionen mit 150 Betrieben und 15000 Beschäftigten, Demos, Menschenketten. Die IG Metall Bayern macht mit ihrer Aktionswoche „Fairwandel statt Zukunftsangst“ Druck für sichere Arbeitsplätze – und Investitionen in Zukunftstechnologien.

Überall in Bayern demonstrieren in dieser Woche Beschäftigte für sichere Arbeitsplätze und Zukunftsperspektiven. Bei 75 Aktionen mit 150 beteiligten Betrieben protestieren in der Aktionswoche "Fairwandel statt Zukunftsangst" der IG Metall Bayern rund 15 000 Beschäftigte gegen die Stellenabbaupläne der Unternehmen. Sie fordern Investitionen in die Zukunft der bayerischen Standorte.

Mehr dazu auf der Internetseite der IG Metall Bayern

14.10.2020

Kampf um Jobs bei Wilvorst Herrenmoden

Zukunft oder Widerstand Kampf um Jobs bei Wilvorst Herrenmoden

Kampf um Jobs bei Wilvorst Herrenmoden

Sie haben einen Sarg gebastelt, in dem sie ihr 104 Jahre altes Werk symbolisch zu Grabe tragen. So nicht. Sie kämpfen um ihre Arbeitsplätze – mit einer Demo vor dem Tor. Der Herrenanzughersteller Wilvorst will die Produktion am Stammsitz Northeim / Niedersachsen mit 220 Beschäftigten schließen und in Billiglohnländer verlagern. Weil‘s halt billiger ist. Und wegen Corona natürlich.

Seit März sind die Beschäftigten in Northeim in Kurzarbeit. Die Produktion steht seit Juli still. „Kurzarbeit Null“, subventioniert von der Arbeitsagentur. Aufträge gehen nur noch ins Ausland.

Die IG Metall und der Betriebsrat fordern seit langem vom Arbeitgeber ein Zukunftskonzept für den Standort Northeim. Gemeinsam mit Beratern haben sie ein Alternativkonzept entwickelt.

„Statt Kahlschlag sollten sie endlich tragfähige Ideen entwickeln“, fordert Bianka Berlin von der IG Metall Süd-Niedersachsen-Harz. „Unser Alternativkonzept sieht ein Exzellenzzentrum Northeim vor, mit Maßanfertigung, Muster- und Anlauffertigung. Wir haben es heute der Geschäftsführung übergeben.“

28.09.2020

Norma-Beschäftigte wehren sich gegen den geplanten Arbeitsplatzabbau

NORMA-STANDORT IN MAINTAL GESICHERTErfolgreicher Kampf um den Erhalt der Arbeitsplätze

Norma-Beschäftigte wehren sich gegen den geplanten Arbeitsplatzabbau

Der Kampf hat sich gelohnt: In der Nacht von Samstag auf Sonntag konnten sich IG Metall und die Geschäftsführung von Norma auf einen Zukunfts-, Transformations- und Sozialtarifvertrag einigen. Der angekündigte Kahlschlag ist vom Tisch. Die Gremien der IG Metall werden über den Kompromiss beraten.

23.09.2020

Conti-Beschäftigte protestieren in Frankfurt gegen geplanten Stellenabbau

CONTI-AKTION IN FRANKFURTConti-Beschäftigte umzingeln Frankfurter Börse

Conti-Beschäftigte protestieren in Frankfurt gegen geplanten Stellenabbau

Nicht Aktionäre, sondern die Beschäftigten haben Conti erfolgreich gemacht. Daran haben die Conti-Beschäftigten mit einer Aktion in Frankfurt ihren Vorstand erinnert.

18.09.2020

Wehende IG Metall-Fahnen.

MAHLE WILL 7600 STELLEN STREICHEN„Wir wollen Übergang, nicht Niedergang“

Wehende IG Metall-Fahnen.

Autozulieferer Mahle will sein Sparprogramm verschärfen. Die IG Metall betont, dass es auch ohne Entlassungen gehen muss, denn die Tarifverträge bieten genügend Alternativen. Auch sollen die Beschäftigten nicht ausbaden müssen, dass die Geschäftsführung ihre Hausaufgaben nicht gemacht hat.

16.09.2020

Beschäftigte von Schaeffler wehren sich am bundesweitem Aktionstag gegen geplanten Stellenabbau

GEMEINSAM AUS DER CORONA-KRISEGemeinsam gegen Schaefflers Abbaupläne

Beschäftigte von Schaeffler wehren sich am bundesweitem Aktionstag gegen geplanten Stellenabbau

4400 Stellen will Schaeffler abbauen. Dagegen gehen die Beschäftigten auf die Straße. Die IG Metall mahnt den Konzern an, auf Kurzarbeit und Arbeitszeitverkürzung zu setzen, statt Stellen zu streichen.

01.09.2020

Der IG Metall-Bezirk Nordrhein-Westfalen veranstaltet ein Auto-Konzert

AKTIONSWOCHE DER IG METALL NORDRHEIN-WESTFALENIG Metall NRW demonstriert im Autokino für sichere Arbeitsplätze

Der IG Metall-Bezirk Nordrhein-Westfalen veranstaltet ein Auto-Konzert

Jobabbau verhindern – und gemeinsam „stark aus der Krise“ kommen. Dafür demonstrierten hunderte Betriebsräte und Vertrauensleute der IG Metall NRW in einem Autokino. Für die anstehenden Auseinandersetzungen um die Arbeitsplätze wollen sie nun verstärkt Mitglieder für die IG Metall gewinnen.

31.08.2020

Beschäftigte von Continental demonstrieren in Babenhausen gegen geplante Standortschließung

Zukunft oder WiderstandJetzt Jobs sichern!

Beschäftigte von Continental demonstrieren in Babenhausen gegen geplante Standortschließung

Quer durch die Metallindustrie überbieten sich Unternehmen mit der Ankündigung von Arbeitsplatzabbau. Doch genauso breit ist der Widerstand. Die Alternative zum Konzept des Kaputtsparens der Arbeitgeber: Zukunftspläne und neue Produkte.