Bitte aktiviere JavaScript in Deinem Browser, um die volle Funktionalität der Website nutzen zu können.

++ Newsticker ++ Newsticker ++
Zukunft statt Entlassungen

Arbeitsplätze und Einkommen sichern, digitalen und ökologischen Wandel fair gestalten – jetzt und für die Zukunft: Das wollen wir in den Betrieben und in der Tarifbewegung 2021 gemeinsam erreichen. Alle News hier in unserem Ticker.


21.01.2021 

Zweite Tarifverhandlung Metall und Elektro Bayern: Betriebsräte aus Münchner Betrieben vor dem Arbeitgeberverband vbm bei einer Corona-konformen Aktion mit überdimensionalen Spritzen

Tarifrunde Metall und Elektro | Zweite Verhandlung BayernUnser Impfstoff für Kaufkraft, sichere Jobs und Perspektiven

Zweite Tarifverhandlung Metall und Elektro Bayern: Betriebsräte aus Münchner Betrieben vor dem Arbeitgeberverband vbm bei einer Corona-konformen Aktion mit überdimensionalen Spritzen

Die IG Metall Bayern hat heute in der zweiten Tarifverhandlung für die Beschäftigten der bayerischen Metall- und Elektroindustrie ihre Forderungen untermauert und mit einer Impfspritzen-Aktion vor dem Verhandlungslokal in München ein Signal an die Arbeitgeber gesendet.

IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Johann Horn: „Wir haben den Impfstoff für Kaufkraft, sichere Jobs und Perspektiven für die Beschäftigten. Unsere Impfstoffe sind 4 Prozent Volumen, Beschäftigungssicherung mit Teillohnausgleich, Zukunftstarifverträge und die unbefristete Übernahme von Azubis.“

30 Betriebsräte aus Münchner Betrieben haben dem Arbeitgeberverband vbm bei einer Corona-konformen Aktion die IG Metall-Impfstoffe symbolisch in überdimensionalen Spritzen mitgebracht.

Mehr Infos auf der Internetseite der IG Metall Bayern

Digitale 2. Tarifverhandlung Metall- und Elektroindustrie in Berlin-Brandenburg

Tarifrunde Metall und Elektro | Zweite Verhandlung Berlin und Brandenburg„Automatische Kostensenkung gestaltet keine Zukunft“

Digitale 2. Tarifverhandlung Metall- und Elektroindustrie in Berlin-Brandenburg

Heute wurden die Tarifverhandlungen für die rund 110 000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg fortgesetzt. Die IG Metall tagte mit dem Arbeitgeberverband für Berlin-Brandenburg VME wegen der Infektionslage rund zwei Stunden digital.

Die Arbeitgeber haben die Forderung nach einem Volumen von vier Prozent zur Sicherung von Beschäftigung und Einkommen zurückgewiesen. Birgit Dietze, IG Metall Bezirksleiterin Berlin-Brandenburg-Sachsen: „Eine weitere Nullrunde ist den Beschäftigten nicht zu vermitteln. Viele betriebliche Kolleginnen und Kollegen haben eindrucksvoll berichtet, dass trotz Corona Betriebe Volllast fahren und sie Sonderschichten machen, um die Aufträge zu erledigen.“

Mehr Infos auf der Internetseite der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen

Textil und Bekleidung: Verhandlungsbegleitende Aktion in Mönchengladbach

Tarifrunde Textil und Bekleidung | Zweite VerhandlungsrundeArbeitgeber bewegen sich keinen Zentimeter

Textil und Bekleidung: Verhandlungsbegleitende Aktion in Mönchengladbach

Die Tarifverhandlungen der Textil- und Bekleidungsindustrie sind am Mittwoch in die zweite Runde gegangen. Der Verhandlungstag zeigte: Es wird noch viel Bewegung der Arbeitgeber notwendig sein, um zu einem Tarifabschluss zu kommen.

Ergebnislos und ohne Angebot der Arbeitgeber endete die zweite Verhandlungsrunde der westdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie. In der laufenden Tarifrunde verhandelt die IG Metall mit den Arbeitgebern über bessere Tarife für 100 000 Beschäftigte in der Branche.

Mehr Infos auf igmetall.de

20.01.2021

Tarifrunde Metall und Elektro | Zweite Verhandlung NiedersachsenKonstruktive Debatte zur Frage der Zukunftsgestaltung

Auch die zweite Verhandlungsrunde für die rund 75 000 Beschäftigten in Niedersachsen endete ohne Angebot der Arbeitgeber und somit ohne Ergebnis. Die Vertreter von IG Metall und Arbeitgeberverband, die wegen der Infektionslage nur im kleinen Kreis zusammenkamen, vertagten die Gespräche nach etwa zwei Stunden.

Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt: „Es ist gut, dass wir uns in der Frage der Zukunftsgestaltung jetzt auf den Weg machen und erste Ideen austauschen. Das ist grundsätzlich ein positives Signal für die Zukunft der Metall- und Elektroindustrie. Diese konstruktive Herangehensweise erwarte ich aber auch beim Thema Entgelt.“

Die Verhandlungen sollen im Februar fortgesetzt werden.

Mehr Infos auf der Internetseite der IG Metall Niedersachsen-Sachsen-Anhalt

19.01.2021

Beschäftigte von Hitachi-ABB bei Aktion vor der Zentrale in Zürich

Tarifrunde Metall und Elektro | Auftakt zweite VerhandlungsrundeIG Metall will Zukunft sichern – Arbeitgeber wollen sparen

Beschäftigte von Hitachi-ABB bei Aktion vor der Zentrale in Zürich

Die zweite Verhandlungsrunde in der Metall- und Elektroindustrie bringt Annäherungen bei Zukunftssicherung durch Zukunftstarifverträge. Die Arbeitgeber blockieren jedoch weiter beim Geld und fordern Kostenenentlastungen.

Ergebnislos, aber in Teilen konstruktiv – so lässt sich der Auftakt der zweiten Tarifverhandlungsrunde in der Metall- und Elektroindustrie zusammenfassen. IG Metall und Arbeitgeber verhandelten am Montag in den Tarifgebieten Nordrhein-Westfalen, Küste und Baden-Württemberg.

Mehr Infos auf igmetall.de

Zweite Tarifverhandlung Metall und Elektro Baden-Württemberg in Fellbach

Tarifrunde Metall und Elektro | Zweite Verhandlung Baden-WürttembergVerhärtete Fronten

Zweite Tarifverhandlung Metall und Elektro Baden-Württemberg in Fellbach

Nach der zweiten Verhandlung in der Metall- und Elektroindustrie im Südwesten bleiben die Fronten verhärtet. Roman Zitzelsberger, Verhandlungsführer und IG Metall-Bezirksleiter für Baden-Württemberg: „Arbeitgeber wollen tarifliche Standards verschlechtern, statt Beschäftigung zu sichern.“

Die IG Metall fordert für die rund eine Million Beschäftigten in der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie ein Paket, das Beschäftigungssicherung, Zukunftsgestaltung und die Stabilisierung der Einkommen gleichermaßen ermöglicht. Dieses umfasst ein Volumen von vier Prozent bei 12 Monaten Laufzeit, welches je nach betrieblicher Situation unterschiedlich eingesetzt werden kann: zur Stärkung der Einkommen und/oder für Beschäftigungssicherung durch Modelle der Arbeitszeitabsenkung mit Teilentgeltausgleich.

Mehr Infos auf der Internetseite der IG Metall Baden-Württemberg

Tarifrunde Metall und Elektro | Zweite Verhandung Nordrhein-WestfalenMit Zukunftstarifverträgen tarifpolitischer Rahmen für Transformation schaffen

In der zweiten Verhandlung in der Tarifrunde für die Beschäftigten der nordrhein-westfälischen Metall- und Elektroindustrie haben die Tarifvertragsparteien am Montag intensiv über das Thema Zukunftstarifverträge diskutiert.

Mit den Zukunftstarifverträgen soll ein tarifpolitischer Rahmen geschaffen werden, um die Transformation der Industrie in den Betrieben gestalten zu können.

Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW und Verhandlungsführer: „Digitaler Wandel, Elektro-Autos, Klimawandel – viele Betriebe und deren Belegschaften stehen mitten in einem radikalen Umbruch. Die damit verbundenen Probleme hat Corona nicht gelöst, im Gegenteil. Es hat sie wie unter einem Brennglas noch stärker entfacht. Umso dringender ist es daher, dass wir das Thema wieder aufgreifen.“

Die nächste Tarifverhandlung findet am 5. Februar 2021 statt.

Mehr Infos auf der Internetseite der IG Metall NRW

18.01.2021

Beschäftigte von Continental in Babenhausen im Warnstreik wegen geplantem Stellenabbau

Continental: Einigung zum Standort BabenhausenWarnstreiks haben Wirkung gezeigt

Beschäftigte von Continental in Babenhausen im Warnstreik wegen geplantem Stellenabbau

Nach drei Warnstreiks in Babenhausen hat Continental der IG Metall nun den Erhalt des Standortes bis mindestens Ende 2028 zugesagt. Betriebsbedingte Kündigungen gegenüber Mitgliedern der IG Metall sind bis Ende 2022 vollständig ausgeschlossen, bis Ende 2024 sind sie nur in begründeten Ausnahmefällen möglich.

Zudem verpflichtet sich der Automobilzulieferer, eine qualifizierte Ausbildung fortzuführen und weiterhin Ausbildungsplätze am Standort anzubieten.

Weitere Informationen auf der Seite der IG Metall Mitte

Tarifrunde Metall und Elektro | Zweite Verhandlung Bezirk KüsteKonstruktive Tarifverhandlungen

In den Tarifverhandlungen für die 140 000 Beschäftigten der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie gab es heute in Hamburg einen konstruktiven Austausch zu den Themen der Tarifrunde. Die Vertreter von IG Metall Küste und Nordmetall, die wegen der Infektionslage nur im kleinen Kreis zusammenkamen, vertagten die Gespräche nach etwa drei Stunden. 

Der Bezirksleiter der IG Metall Küste Daniel Friedrich sagte: „In den Verhandlungen heute ging es vor allem um Rahmenbedingungen für betriebliche Zukunftstarifverträge. Wir wollen verbindliche Regeln schaffen, um Themen wie Digitalisierung und Transformation gemeinsam in den Betrieben anzupacken. Dazu sind wir mit Nordmetall in einem konstruktiven Austausch.“

Zur dritten Verhandlung treffen sie sich am 3. Februar 2021 in Bremen. Bis dahin vertiefen zwei Arbeitsgruppen Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung sowie zu einem Prozess für betriebliche Zukunftsprozesse.

Mehr auf der Seite des IG Metall Bezirks Küste

13.01.2021

Tarifrunde Volkswagen | VerhandlungsauftaktIG Metall fordert für VW-Beschäftigte 4 Prozent mehr Geld

IG Metall und Vertreter von Volkswagen haben die Verhandlungen zum neuen Haustarif bei dem Autohersteller begonnen. Für die rund 120 000 Beschäftigten der sechs westdeutschen Werke Wolfsburg, Braunschweig, Salzgitter, Hannover, Emden und Kassel sowie der VW-Finanztochter fordert die IG Metall vier Prozent mehr Geld.

Gerade die unsichere Situation erfordere es, dass „die Konjunktur auch durch neue Nachfrageimpulse über die privaten Einkommen gestützt wird“, so IG Metall-Bezirksleiter Thorsten Gröger. VW-Betriebsratvorsitzender Bernd Osterloh spricht von einem Paket, das „in die Zeit passt“.

Am 29. Januar ist die nächste Verhandlung.

Mehr Informationen hier

Stahlarbeiter in einem Stahlwerk

Tarifrunde Eisen und Stahl | Tarifkommission diskutiert über Wirtschaftslage und ForderungenAktuell deutliche Erholung!

Stahlarbeiter in einem Stahlwerk

Die Tarifkommission der Eisen- und Stahlindustrie in Ostdeutschland hat sich zu ihrer dritten virtuellen Sitzung getroffen, um über mögliche Forderungen für die Tarifrunde zu beraten. Dort wurde deutlich, dass die Lage in den Betrieben nach wie vor unterschiedlich ist, sich die Ausgangssituation aber grundsätzlich positiver darstellt als noch vor einigen Monaten.

Die Lage in der Stahlindustrie hat sich im vierten Quartal des vergangenen Jahres deutlich erholt. Die Unternehmen verzeichnen einen höheren Auftragseingang und in Folge eine angestiegene Produktion. Die Stahlpreise steigen, was zu einer positiveren wirtschaftlichen Perspektive beiträgt. 

Die Beschäftigung steht aber weiter unter großem Druck. Dazu berichteten die Tako-Mitglieder auch von Unsicherheiten, die durch den neuerlichen Lockdown, der seit Mitte Dezember in Kraft ist, verursacht werden. In Summe bleibt die Situation somit nach wie vor unsicher.

Bis zur nächsten Tarifkommissionssitzung werden die Diskussionen, so weit es die Coronalage zulässt, in den Betrieben fortgeführt und dann in der Tako am 28. Januar noch einmal ausgiebig beraten. Am 19. Februar wird die Tarifkommission eine Forderung empfehlen. Der Vorstand beschließt diese dann endgültig am 22. Februar.

Mehr dazu auf der Internetseite der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen

Metaller mit roter Maske demonstriert gegen Standortschließung Hitachi ABB in Hanau

Verhandlungsergebnis bei HITACHI-ABB in Hanau„Ein Teilerfolg der umfangreichen Bemühungen und Solidarität“

Metaller mit roter Maske demonstriert gegen Standortschließung Hitachi ABB in Hanau

IG Metall und HITACHI-ABB haben ein Verhandlungsergebnis zur geplanten Standortschließung in Hanau-Großauheim erzielt. Danach soll am Standort der Erhalt von mindestens 70 Beschäftigten bis Ende Dezember 2023 garantiert und kein IG Metall-Mitglied vor dem 1. Januar 2023 durch betriebsbedingte Kündigung arbeitslos werden.

Dies wird insbesondere dadurch möglich, dass durchgesetzt wurde, dass der bereits gut dotierte konzernzweit gültige Tarifsozialplan mit einer bis zu 18-monatigen Transfergesellschaft und weiteren finanziellen Leistungen verbessert wird.

Das Ergebnis steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der IG Metall-Mitglieder. Eine Konkretisierung der verbleibenden Stellen erfolgt separat in einem Interessenausgleich mit dem Betriebsrat.

Robert Weißenbrunner, Bevollmächtigter der IG Metall Hanau-Fulda: „Das Verhandlungsergebnis ist ein Teilerfolg der umfangreichen Bemühungen und der Solidarität der Arbeitnehmervertreter, der Belegschaft und den verschiedenen politischen Kräften in Stadt, Land und Bund. Die Entscheidungen des HITACHI-ABB-Konzerns sind weiterhin ökonomisch nicht nachvollziehbar und auch die Vorgehensweise des Konzerns ist ebenfalls weiterhin zu kritisieren.“

Mehr dazu auf der Seite der IG Metall Mitte

18.12.2020

Tarifrunde Eisen und Stahl | Tarifbewegung startetIn der Stahlindustrie starten bald Tarifverhandlungen

Die IG Metall-Tarifkommissionen für die Stahlindustrie Nordwest und Ost haben die dafür nötige Kündigung der Tarifverträge beschlossen und über mögliche Forderungen diskutiert. Die wirtschaftliche Lage ist höchst unterschiedlich.

Nach der Metallindustrie und der Textilindustrie verhandelt die IG Metall in einigen Wochen auch in der Stahlindustrie über neue Tarifverträge.

Die Tarifkommissionen der IG Metall für die nordwestdeutsche und ostdeutsche Stahlindustrie haben die dafür nötige Kündigung der Tarifverträge über Löhne und Ausbildungsvergütungen beschlossen. Der Vorstand der IG Metall muss die Kündigung noch bestätigen, um den Weg für die Verhandlungen freizumachen. Mehr

24-Stunden-Warnstreik bei Conit BabenhausenLetzte Warnung: Metallerinnen und Metaller bleiben heute zu Hause

Die Nachtschicht ist gestern Abend bereits nicht zur Arbeit gekommen: Bei Continental in Babenhausen ist 24-Stunden-Warnstreik angesagt. Das ist die Quittung für das Verhalten des Arbeitgebers. Und gleichzeitig ist es die letzte Warnung an den Vorstand.

Am Standort Babenhausen will Continental 2600 der derzeit etwas mehr als 3000 Arbeitsplätze abbauen und dabei von einem Sozialtarifvertrag nichts wissen. Wie bereits die Verhandlungen des Betriebsrates vor der Einigungsstelle am 10. Dezember 2020 über die Zukunft in Babenhausen, endeten auch die Tarifverhandlungen am Freitag, den 11. Dezember nach sieben Stunden ohne Ergebnis.

„Enttäuschend: sieben vergebliche Stunden Tarifverhandlungen. Keine Kompromissbereitschaft und keine Phantasie für gemeinsame Lösungen bei der Arbeitgeberseite, trotz der Verhandlungs- und Kompromissbereitschaft der IG Metall“, berichtet IG Metall-Verhandlungsführer Matthias Ebenau.

Deshalb heißt es jetzt: Zukunft oder Widerstand. Uwe Zabel, Streikleitung IG Metall Bezirksleitung Mitte, betont: „Statt der Menschen in Babenhausen, hat Continental weiter nur Profit und Rendite für Aktionäre im Blick. Wer Zukunft für Babenhausen nicht will, mit einem provokativen Billigangebot für Abfindungen auch noch am sozialen Elend der Beschäftigten und ihre Familien sparen will, provoziert einen langen Arbeitskampf.

Der 24-Stunden-Warnstreik ist die letzte Warnung an den Vorstand von Continental. Ziviler Ungehorsam: Wir bleiben zuhause! Das ist gut für unsere Gesundheit und die unserer Familien. Arbeitskampf geht auch mit Abstand. Fakt ist: Wenn bis Mitte Januar 2021 kein Sozialtarifvertrag unterzeichnet ist, wird die Urabstimmung für einen unbefristeten Streik durchgeführt.“

Mehr Infos dazu auf der Internetseite der IG Metall Mitte

17.12.2020

Tarifrunde Metall und Elektro | Verhandlungsauftakt Sachsen-Anhalt„Eine zweite Nullrunde werden wir nicht mitmachen!“

Die IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt und der Verband der Metall- und Elektroindustrie Sachsen-Anhalt haben in Magdeburg die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie für Sachsen-Anhalt gestartet.

In der ersten Verhandlungsrunde, die nach zwei Stunden beendet wurde, forderte die IG Metall ein Entgeltvolumen von 4 Prozent, für Einkommen, Beschäftigungssicherung und Zukunft, bei einer Laufzeit von 12 Monaten.

„Eine zweite Nullrunde werden wir nicht mitmachen! Vielmehr brauchen wir ein Zukunftspaket, das für alle in der Branche passt. Die Reaktion der Arbeitgeber, heute hier in Sachsen-Anhalt, war absolut enttäuschend. Während die IG Metall Konzepte für jede anzunehmende betriebliche Situation vorweisen konnte, sahen die Arbeitgeber in keinem Punkt eine Verhandlungsmöglichkeit. Dem Arbeitgeberverband fehlte es schlichtweg an Alternativen“, sagte Bezirksleiter Thorsten Gröger.

Mehr dazu auf der Internetseite der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Tarifrunde Metall und Elektro | Verhandlungsauftakt Bayern„Bieten den Arbeitgebern ein ausgewogenes Zukunftspaket an“

Die IG Metall Bayern ist mit den Zielen Kaufkraft stärken, Beschäftigung sichern und Zukunft gestalten in die erste Tarifverhandlung für die Beschäftigten der bayerischen Metall- und Elektroindustrie gestartet.

In der rund 90-minütigen Verhandlung in München hat IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Johann Horn dem Arbeitgeberverband vbm die Forderungen erläutert: „Wir bieten den Arbeitgebern ein ausgewogenes Zukunftspaket an. Dabei kombinieren wir die Ziele Kaufkraft stärken und Beschäftigung sichern je nach Bedarf und Lage in den Betrieben.“

Mehr dazu auf der Internetseite der IG Metall Bayern

Tarifrunde Metall und Elektro | Verhandlungsauftakt Osnabrück-Emsland Grafschaft Bentheim „Intelligente Maßnahmen zur Sicherung von Beschäftigung, Ausbildung und Einkommen“

Die erste Verhandlung in der Metall- und Elektroindustrie-Tarifrunde für die rund 17 000 Beschäftigten im Tarifgebiet Osnabrück-Emsland Grafschaft Bentheim ist heute nach knapp zwei Stunden ohne Annäherung zu Ende gegangen.

Carsten Maaß, Verhandlungsführer der IG Metall Bezirksleitung Niedersachsen-Sachsen-Anhalt: „Wir brauchen in der aktuellen Situation intelligente Maßnahmen zur Sicherung von Beschäftigung, Ausbildung und Einkommen. Diese Themen haben für uns höchste Priorität.“

Mehr dazu auf der Internetseite der IG Metall Osnabrück

Wehende IG Metall-Fahnen.

Tarifrunde Metall und Elektro | Verhandlungsauftakt Bezirk MitteTransformation gemeinsam mit den Beschäftigten angehen

Wehende IG Metall-Fahnen.

Die IG Metall Mitte und die Arbeitgeberverbände der Mittelgruppe haben die Tarifverhandlungen für die rund 380 000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland aufgenommen. In der ersten Verhandlung hat die IG Metall Mitte ihre Forderung nach einem Volumen von 4 Prozent mehr Geld für Entgelt- und Beschäftigungssicherung bekräftigt.

Die IG Metall ist sich den Herausforderungen in der aktuellen Situation bewusst und will die anstehende Transformation gestalten. Jörg Köhlinger, Verhandlungsführer und Leiter des IG Metall Bezirks Mitte, forderte die Arbeitgeber auf, „zusammen mit den Beschäftigten und innovativen Produkten die Transformation anzugehen und nicht länger der Metall- und Elektroindustrie mit Entlassungen zu schaden.“

Mehr dazu auf der Internetseite der IG Metall Mitte 

16.12.2020

Tarifrunde Metall und Elektro | Verhandlungsauftakt Nordrhein-WestfalenTarifverhandlungen für Metall- und Elektroindustrie NRW gestartet

In Neuss fand die erste Tarifverhandlung für die rund 700 000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen statt. Die IG Metall hat in dieser ersten Runde ihre Forderung eines Volumens von 4 Prozent mehr Geld begründet.

Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW und Verhandlungsführer: „Ein wichtiger Grund für die gute Bewältigung der letzten großen Wirtschaftskrise 2010 war, dass es gelungen ist, die Beschäftigten in den Betrieben an Bord zu halten. Dadurch konnte nach der Krise schnell durchgestartet werden. Darum schlagen wir die optionale 4-Tage-Woche mit Teilentgeltausgleich als beschäftigungssicherndes Element vor.

Darüber hinaus müssen die Entgelte dort, wo es möglich ist, steigen. Die schwache Binnennachfrage ist zurzeit ein Klotz am Bein der Konjunktur. Da müssen wir gegensteuern. Darum fordern wir ein Volumen von 4 Prozent, das zum Teilentgeltausgleich oder zur Einkommenssteigerung verwendet werden kann.“

Mehr dazu auf der Internetseite der IG Metall Nordrhein-Westfalen

Erste Tarifverhandlung Baden-Württemberg

Tarifrunde Metall und Elektro | Verhandlungsauftakt Baden-Württemberg„Verweigerungshaltung der Arbeitgeber trägt nicht zur Zukunftssicherung bei“

Erste Tarifverhandlung Baden-Württemberg

Die erste Verhandlung in der Metall- und Elektroindustrie-Tarifrunde im Südwesten ist nach zwei Stunden ohne Annäherung zu Ende gegangen.

Roman Zitzelsberger, Verhandlungsführer und IG Metall-Bezirksleiter für Baden-Württemberg: „Die baden-württembergischen Betriebe verkraften die Corona-Pandemie sehr unterschiedlich. Intelligente Maßnahmen zur Sicherung von Beschäftigung, Ausbildung und Einkommen haben für uns deshalb höchste Priorität. Die Arbeitgeber hingegen vertreten den pauschalen Standpunkt, dass die Tarifrunde 2021 gar nichts kosten darf und verlangen ferner Einschnitte in bestehende Tarifverträge. Damit tragen sie weder zur Zukunfts- und Beschäftigungssicherung bei, noch werden sie den Bedürfnissen der Menschen gerecht.“

Mehr dazu auf der Internetseite der IG Metall Baden-Württemberg

Verhandlungskommission 1. Tarifverhandlung in Berlin

Tarifrunde Metall und Elektro | Verhandlungsauftakt Berlin und Brandenburg„Einer Nullrunde erteilen wir eine klare Absage“

Verhandlungskommission 1. Tarifverhandlung in Berlin

In Berlin fand die erste Verhandlung für die Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie in kleiner Runde im Haus der Wirtschaft statt. Vor Ort war außerdem eine zehnköpfige Verhandlungskommission, die sich vor der Verhandlung abstimmte.

Wegen des am 16. Dezember beginnenden verschärften Lockdowns wurde zum Schutz der Beschäftigten auf alle verhandlungsbegleitenden Aktionen verzichtet.

„Einer Nullrunde – wie sie schon im Vorfeld von den Arbeitgebern ausgerufen wurde – erteilen wir eine klare Absage“, sagte Birgit Dietze, IG Metall Bezirksleiterin Berlin-Brandenburg-Sachsen. „Gleiches gilt für die von den Arbeitgebern formulierten Gegenforderungen, in wirtschaftlich schlechten Zeiten auf der betrieblichen Ebene eigenständig vom Tarifniveau abweichen zu können oder Urlaubs- und Weihnachtsgeld zwischen den Betriebsparteien zu flexibilisieren.“

Mehr dazu auf der Internetseite der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen

Tarifrunde Metall und Elektro | Verhandlungsauftakt Niedersachsen„Wir brauchen ein Zukunftspaket, das für alle in der Branche passt“

Die IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt und der Arbeitgeberverband NiedersachsenMetall haben in Hannover die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie für Niedersachsen gestartet.

In der ersten Verhandlungsrunde, die nach zwei Stunden beendet wurde, forderte die IG Metall ein Entgeltvolumen von 4 Prozent, für Einkommen, Beschäftigungssicherung und Zukunft – bei einer Laufzeit von 12 Monaten. „Eine zweite Nullrunde werden wir nicht mitmachen! Vielmehr brauchen wir ein Zukunftspaket, das für alle in der Branche passt“, sagt Bezirksleiter Thorsten Gröger.

Mehr dazu auf der Internetseite der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

14.12.2020

Start der Tarifbewegung 2020/2021 für die Metall- und Elektroindustrie im Bezirk Küste

Tarifrunde Metall- und Elektro | Verhandlungsauftakt KüsteIG Metall Küste fordert Zukunftspaket, das Beschäftigung und Einkommen sichert

Start der Tarifbewegung 2020/2021 für die Metall- und Elektroindustrie im Bezirk Küste

Die IG Metall Küste und der Arbeitgeberverband Nordmetall haben in Hamburg die Tarifverhandlungen für die 140 000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordwestniedersachsen und Schleswig-Holstein gestartet.

In der ersten Runde, die nach etwas mehr als zwei Stunden beendet worden war, ging es um die Forderung der Gewerkschaft nach einem Volumen von vier Prozent mehr Geld für zwölf Monate, das zur Sicherung von Beschäftigung und Einkommen eingesetzt werden soll.

Mehr auf der Internetseite der IG Metall Küste

11.12.2020

Beschäftigte von Dometic protestieren gegen Standortschließung

Geplante Schließung von Dometic in KrautheimWarnstreik für Zukunft bei Caravanzulieferer

Beschäftigte von Dometic protestieren gegen Standortschließung

Die 300 Beschäftigten beim Caravanzulieferer Dometic im schwäbischen Krautheim machen mit Warnstreiks Druck für ihre Zukunft. Die Geschäftsführung plant nach inoffiziellen Angaben Verlagerung und Schließung. Die IG Metall-Mitglieder bei Dometic fordern eine Beschäftigungssicherung bis 2030.

 

„Die Geschäftsführung muss zurück an den Verhandlungstisch“, erklärt die Betriebsratsvorsitzende Petra Ambelang. „Wir kämpfen solange, bis wir unser Ziel erreicht haben“.

Hintergründe auf der Internetseite der IG Metall Schwäbisch-Hall

10.12.2020

Beschäftigte von Conti in Babenhausen führen einen Warnstreik gegen den geplanten Arbeitsplatzabbau durch

Continental: Mit Autokorso von Babenhausen nach OffenbachWarnstreik gegen Arbeitsplatzabbau bei Conti

Beschäftigte von Conti in Babenhausen führen einen Warnstreik gegen den geplanten Arbeitsplatzabbau durch

Gegen den geplanten Arbeitsplatzabbau von Continental haben heute Warnstreik-Aktionen stattgefunden. Mit einem Autokorso von Babenhausen nach Offenbach und einer Protestkundgebung demonstrierten die Beschäftigten von Continental gegen den brutalen Arbeitsplatzabbau des Unternehmens. Der Autokorso bestand aus mehr als 300 Fahrzeugen. An der Kundgebung nahmen unter dem Motto „Protest geht auch mit Abstand“ rund 1000 Beschäftigte teil.

Auf der Kundgebung betonte Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall und stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende von Continental: „Eine Arbeitgeberseite, die vom Verhandlungstisch flüchtet und Alternativkonzepte noch nicht einmal prüft, hat nur eine Antwort verdient: Widerstand! Dieser kaltherzige Kapitalismus ist einfallslos, unmenschlich und gefährdet den sozialen Frieden. Statt Totalverweigerung und Kahlschlag erwarten wir faire Verhandlungen mit der Arbeitnehmerseite und tragfähige Lösungen für alle Beschäftigten.“

Am Standort Babenhausen will Continental 2600 der derzeit über 3000 Arbeitsplätze abbauen. In den Verhandlungen zum Interessenausgleich hatte sich der Automobilzulieferer ebenso hartleibig gezeigt wie in den mittlerweile von der IG Metall abgebrochenen Gesprächen über einen Zukunftspakt auf Konzernebene. Vor diesem Hintergrund streiten die Beschäftigten am Standort für einen Sozialtarifvertrag. Ziel ist es, angemessene Abfindungen durchzusetzen und eine Transfergesellschaft, die gute Zukunftsperspektiven für die Beschäftigten ermöglicht.


Mehr dazu auf:

IG Metall Mitte

IG Metall Darmstadt

09.12.2020

Daimler-Beschäftigte demonstrieren in Marienfelde für ihr Werk

Daimler-Beschäftigte demonstrieren in Marienfelde für ihr Werk„Es geht um unsere Arbeitsplätze“

Daimler-Beschäftigte demonstrieren in Marienfelde für ihr Werk

Es war eine machtvolle Demonstration, de facto jede und jeder der 2500 Beschäftigten des Mercedes Benz-Werkes war auf der Straße. Aus den Häusern winkten die Marienfelder – viele von ihnen haben selbst im Daimler-Werk gearbeitet oder kennen jemanden, der dort arbeitet. Kirchenglocken läuteten, Transparente wehten, Trillerpfeifen machten Lärm und überall wehten rote IG Metall-Fahnen.

Gleich zu Anfang macht der Betriebsratsvorsitzende Michael Rahmel klar, worum es geht: „Wir wollen klare Ansagen für unsere Zukunft. Das Gequatsche muss langsam vorbei sein.“ Auch Jan Otto, Erster Bevollmächtigte der IG Metall Berlin, fordert „endlich ein klares Signal für den Erhalt der Arbeitsplätze hier“.

Irene Schulz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall, fordert: „Das Werk muss erhalten bleiben, das ist alternativlos. Wenn Tesla 50 Kilometer weit weg ein Werk baut, kann die Benchmark von Daimler nicht die Schließung seines Werkes in Berlin sein. Nach zehn Jahren Aufschwung des Unternehmens fehlt es bei Daimler sicher nicht an Geld. Wir brauchen ein klares Bekenntnis zum Standort. Wer Starthilfen erhält, darf nicht stillstehen.“

Ein Auslaufen des Werkes in den kommenden zwei bis drei Jahren, wie es der Daimler- Vorstand vor zwei Monaten angekündigt hatte, lehnen alle ab – auch die Berliner Politik, von der CDU über SPD und Linkspartei bis zu Fridays for Future.

Mehr dazu auf den Internetseiten:

IG Metall Berlin

IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen

08.12.2020

Näherinnen und Näher in einer Textilfabrik.

Tarifrunde Textil und Bekleidung | VerhandlungsauftaktTarifverhandlungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie gestartet

Näherinnen und Näher in einer Textilfabrik.

Heute haben die Verhandlungen in der westdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie begonnen. Davon betroffen sind rund 100 000 Beschäftigte. Die IG Metall fordert 4 Prozent mehr Geld, mindestens jedoch 100 Euro mehr im Monat. Die Arbeitgeber wiesen die Forderung zurück.

Außerdem fordert die IG Metall eine Verbesserung der tariflichen Regelungen bei der Altersteilzeit: eine höhere Aufzahlung durch den Arbeitgeber sowie eine höhere Quote der Beschäftigten im Betrieb, die frühzeitiger in die Rente übergehen können. Weitere Themen sind Instrumente zur Beschäftigungssicherung sowie eine Vorteilsregelung für IG Metall-Mitglieder. Zudem strebt die IG Metall an, den Tarifvertrag zur Aus-, Fort- und Weiterbildung zu verbessern. Mehr

04.12.2020

Warnstreik bei Hitachi-ABB, Demo vor der Konzernzentrale in Zürich

Warnstreik bei Hitachi-ABB HanauABB-Beschäftigte demonstrieren vor Konzernzentrale in Zürich

Warnstreik bei Hitachi-ABB, Demo vor der Konzernzentrale in Zürich

Die Beschäftigten von Hitachi-ABB im hessischen Hanau haben mit einem ganztägigen Warnstreik Druck für ihre Zukunft gemacht. 100 Beschäftigte fuhren nach Zürich und demonstrierten vor der Konzernzenzentrale – unterstützt von der schweizerischen Gewerkschaft Unia und dem internationalen Gewerkschaftsverband IndustriALL.

Hitachi-ABB will das Schaltanlagenwerk in Hanau-Großauheim mit 350 Beschäftigten Mitte 2021 schließen.

„Es geht dem Konzern weiterhin nur um das Abwicklungsszenario. Die Verhandlungen wurden deshalb von Seiten der IG Metall ergebnislos abgebrochen und bislang auch kein neuer Termin vereinbart“, erklärt Robert Weißenbrunner, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Hanau-Fulda. „Wir bedauern, dass der Arbeitgeber damit erneut eine Chance zur Lösung des Konflikts am Verhandlungstisch hat verstreichen lassen.“

Ende November hatten die ABB-Beschäftigten erstmals Druck für einen Zukunftstarifvertrag gemacht. Die Mitglieder der IG Metall am deutschen Standort fordern vom japanisch-schweizerischen Konzern, dass sich das Unternehmen verpflichten soll, den für die Energiewende in Deutschland und Europa notwendigen Standort nicht vor dem 31. Dezember 2023 zu schließen oder zu verlagern und mit den bisherigen Bereichen zu erhalten. Dieser Zeitraum solle genutzt werden, um einen gemeinsamen industriepolitischen Zukunfts- und Sozialdialog für die Fortführung des Standorts zu entwickeln. Die bisherigen Verhandlungen sind dabei aktuell ins Stocken geraten.

Mehr Infos auf der Internetseite der IG Metall Hanau-Fulda

Warnstreik bei Conti in Babenhausen

Warnstreik bei Conti in Babenhausen„Wer keine Zukunft für uns schaffen will, braucht harten Widerstand“

Warnstreik bei Conti in Babenhausen

Die Tarifverhandlungen am 3. Dezember 2020 blieben ohne Ergebnis. Continental will bei der falschen unternehmerischen Entscheidung für Massenentlassungen in Babenhausen bleiben. Die IG Metall hat jetzt alle Beschäftigten zum Warnstreik aufgerufen.

Auch für den von der IG Metall geforderten Sozialtarifvertrag, der die sozialen Härten dieser Entscheidung für die Mitglieder abfedern soll, hat der Arbeitgeber kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt. Das lassen die Beschäftigten und die IG Metall nicht mit sich machen! Die IG Metall rief alle Beschäftigten zum Warnstreik auf – die strömten auf die Straße und zeigten eindrucksvoll, dass es so nicht geht!

Gemeinsam mit der IG Metall wehren sie sich. Das Motto ist: Wer keine Zukunft für uns schaffen will, braucht harten Widerstand, um die Maßnahme so teuer wie möglich zu machen. Wer Arbeitslosigkeit verursacht, muss sie auch bezahlen!

Mehr dazu auf den Internetseiten:

IG Metall Mitte

IG Metall Darmstadt

IG Metall Bayern

03.12.2020

IG Metall Küste übergibt Forderungen an Arbeitgeber

Tarifrunde Metall und Elektro | Aktion Übergabe Forderungen IG Metall KüsteIG Metall-Delegation übergibt Forderungen an Arbeitgeberverband

IG Metall Küste übergibt Forderungen an Arbeitgeber

Eine kleine Delegation von Beschäftigten aus Hamburger Betrieben hat mit IG Metall-Bezirksleiter Daniel Friedrich dem Arbeitgeberverband Nordmetall die Forderungen für die Tarifbewegung in der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie überreicht.

„Wir müssen jetzt Arbeitsplätze, Zukunft und Einkommen sichern“, sagte Daniel Friedrich vor dem Haus der Wirtschaft in Hamburg, wo Nordmetall seinen Sitz hat. „Dafür brauchen wir ein finanzielles Volumen, das je nach Lage in den Betrieben unterschiedlich eingesetzt werden kann“, so Friedrich. „Einen Teil sollen alle bekommen. Ein anderer Teil kann bei Bedarf in kriselnden Betrieben zur Sicherung von Beschäftigung dienen - und wird zum Beispiel als Ausgleich für kürzere Arbeitszeiten ausgezahlt. Auch Zukunftsmaßnahmen können mitfinanziert werden.“

Mehr dazu auf der Internetseite der IG Metall Küste

IG Metall und Daimler-Gesamtbetriebsrat übergeben über 50 000 Postkarten an die Unternehmensleitung

Solidaritätsaktionen an Daimler-Standorten in Baden-Württemberg 50 000 Denkanstöße für Daimler-Vorstand

IG Metall und Daimler-Gesamtbetriebsrat übergeben über 50 000 Postkarten an die Unternehmensleitung

Kurz vor der Aufsichtsratssitzung der Daimler AG, übergaben der Gesamtbetriebsrat der Daimler AG und die IG Metall die im Rahmen der Solidaritätsaktion gesammelten Postkarten mit Wünsche und Forderungen der Belegschaft waschkorbweise an den Vorstandsvorsitzenden der Daimler AG und der Mercedes-Benz AG, Ola Källenius, und an Personalvorstand Wilfried Porth.

In den vergangenen beiden Wochen gab es an allen Daimler-Standorten Solidaritätsaktionen, mit dem Ziel, dass sich die Beschäftigten mit ihren Forderungen, Sorgen und Ängsten an die Konzernspitze wenden. Michael Brecht, Gesamtbetriebsratsvorsitzender Daimler: „Wir stehen hier vor über 50 000 Botschaften. Das sind nicht einfach Postkarten. Dahinter stehen Menschen, Familien und Kolleginnen und Kollegen, die Daimler groß und erfolgreich gemacht haben. Die Unternehmensleitung muss diese Erfahrung, die wir haben, auch in Zukunft nutzen. Hört uns zu und lasst die Beschäftigten Teil der Veränderung sein.“

Über alle Geschäftsfelder, Gesellschaften und Standorte hinweg haben Solidaritätsaktionen stattgefunden. Dabei stand der Austausch zwischen Betriebsräten und Beschäftigten im Vordergrund. Für Roman Zitzelsberger, Bezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg, ist klar: „Niemand stellt die Transformation infrage. Der Wandel muss mit den Beschäftigten gelingen. Nicht nur Daimler, alle Betriebe in der Metall- und Elektroindustrie, brauchen sichere Arbeitsplätze mit Produkten, die auch in Zukunft Beschäftigung in den Betrieben sichern.“ Es gehe darum, die Transformation als Chance zu begreifen und fair zu gestalten, damit auch kommende Generationen in der Automobilindustrie gute und sichere Arbeitsplätze haben.

Mehr dazu auf den Internetseiten:

IG Metall Baden-Württemberg

IG Metall @ Daimler

26.11.2020

Frau und Mann mit Masken demonstrieren gegen Standortschließung Hitachi ABB in Hanau

Tarifbewegung 2021 | IG Metall-Vorstand bestätigt TarifforderungenZukunft sichern, 4 Prozent Volumen

Frau und Mann mit Masken demonstrieren gegen Standortschließung Hitachi ABB in Hanau

4 Prozent, um Beschäftigung zu sichern und Einkommen zu stärken. Der Vorstand der IG Metall hat die Forderungen der Tarifkommissionen für die Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie und der Textil- und Bekleidungsindustrie bestätigt. Die Verhandlungen starten in knapp zwei Wochen.

Der Vorstand der IG Metall hat die Forderungen der gewählten Tarifkommissionen bestätigt. In den Wochen zuvor haben die Mitglieder der IG Metall in den Betrieben und auf Versammlungen über mögliche Forderungen diskutiert. Die IG Metall hat zudem die Beschäftigten online befragt. Mehr

24.11.2020

Aktionstag bei Opel 2020

Aktionstag bei OpelZukunft nur mit uns – Hände weg vom Kündigungsschutz

Aktionstag bei Opel 2020

Es war ein rekordverdächtiger Autokorso: Mehr als 1500 Fahrzeuge und über 3000 Beschäftigte haben sich am Opel-Aktionstag an den drei inländischen Standorten beteiligt.

Unter dem Motto „Zukunft nur mit uns – Hände weg vom Kündigungsschutz“ fanden am Stammsitz von Opel in Rüsselsheim, in Kaiserlautern und Eisenach Proteste statt. IG Metall und Betriebsrat hatten zu den Aktionen aufgerufen, um ein Zeichen gegen die permanenten Drohungen des Opel- und PSA-Managements zu setzen.

Mehr Infos der Internetseite des IG Metall-Bezirks Mitte

Zur Internetseite der zuständigen IG Metall-Geschäftsstelle Darmstadt

Junge Frau sitzt an einer Nähmaschine und lächelt in die Kamera

Tarifrunde Textil und Bekleidung | Tarifkommissionen empfehlen Forderung4 Prozent mehr, bessere Altersteilzeit und mehr Weiterbildung

Junge Frau sitzt an einer Nähmaschine und lächelt in die Kamera

Einkommen stärken, Altersteilzeit verbessern, Zukunft gestalten. Das empfehlen die Tarifkommissionen der IG Metall als Forderung für die Tarifverhandlungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie.

Die Tarifkommissionen der IG Metall für die Textil- und Bekleidungsindustrie haben ebenfalls ihre Forderungsempfehlungen für die anstehenden Tarifverhandlungen beschlossen: 4 Prozent Entgelterhöhung, mindestens jedoch 100 Euro mehr im Monat – mit einer Laufzeit von 12 Monaten. Ein Teil der Entgelterhöhung soll als Vorteil exklusiv für IG Metall-Mitglieder gelten.

Außerdem wollen die Tarifkommissionsmitglieder die Tarifregelungen zur Altersteilzeit verbessern. Mehr

20.11.2020

Protestaktion der Beschäftigten bei Mapal WWS in Pforzheim

Zukunftssicherung bei Mapal WWS in PforzheimTariferfolg: Statt 101 werden maximal 27 Arbeitsplätze abgebaut

Protestaktion der Beschäftigten bei Mapal WWS in Pforzheim

Mit ihren Protestaktionen hatten die Beschäftigten bei Mapal WWS Erfolg: Statt 101 sollen 27 Stellen in Pforzheim abgebaut und der Abbau über ein Freiwilligenprogramm und vorgezogenen Ruhestand erreicht werden.

Zudem wird die Arbeitszeitverkürzung vorgezogen und das Qualifizierungs-Chancen-Gesetz umgesetzt. Betriebsbedingte Kündigungen seien nur im Ausnahmefall bis Ende des Jahres möglich, wenn die Stellen nicht anderweitig abgebaut werden könnten, so die IG Metall Pforzheim, in ihrer Pressemitteilung.

Möglich wurde die Reduzierung des Stellenabbaus auf rund ein Viertel der geplanten Größenordnung unter anderem durch die weitere Nutzung von Kurzarbeit und einer Reduzierung der Arbeitszeit mit Teilentgeltausgleich.

Mehr Infos auf der Internetseite der IG Metall Pforzheim

19.11.2020

Beschäftigte mit Mund-Nasen-Schutz beim Aktionstag von thyssenkrupp am 16.10.2020

5000 Stellen sollen zusätzlich wegIG Metall wehrt sich gegen thyssenkrupps neues Abbauprogramm

Beschäftigte mit Mund-Nasen-Schutz beim Aktionstag von thyssenkrupp am 16.10.2020

11 000 Stellen will thyssenkrupp abbauen. Das sind fast doppelt so viele, wie der Industriekonzern es vergangenes Jahr angekündigt hatte. Für die Fehler, die der thyssenkrupp-Vorstand in der Vergangenheit gemacht hat, und für die Corona-Krise sollen jetzt also die Beschäftigten bluten. Das ist der IG Metall zu einfach!

Jürgen Kerner, Hauptkassierer der IG Metall und Aufsichtsrat bei thyssenkrupp, betont: „Die jetzt bekannt gegebenen Pläne für weiteren Stellenabbau sind nicht mit der Arbeitnehmerseite vereinbart. Konzernweite Abbauprogramme lehnen wir ab. Vielmehr brauchen wir auf Ebene der Geschäfte Lösungsoptionen, die Investitionen in die Zukunft, nachhaltige Wirtschaftlichkeit, dezentrale Verantwortung und sichere Arbeitsplätze wieder ermöglichen. Kostenreduzierungen, die sich ausschließlich auf Personalabbau und Mitarbeiterbeiträge konzentrieren, sind kontraproduktiv.“


Mehr Infos zum Thema in unserem Beitrag

Metaller demonstrieren mit erhobenen Fäusten gegen Standortschließung Hitachi ABB in Hanau

Warnstreik bei Hitachi-ABB in HanauBeschäftigte protestieren gegen Standortschließung

Metaller demonstrieren mit erhobenen Fäusten gegen Standortschließung Hitachi ABB in Hanau

In Hanau haben über 300 Metallerinnen und Metaller mit einem Warnstreik gezeigt, dass sie die Standortschließung des Hanauer Traditionsunternehmens Hitachi-ABB nicht einfach hinnehmen. In einem Autokorso mit 120 Fahrzeugen startete ihre Demo vor dem Betrieb und zog bis auf den Hanauer Marktplatz, wo die Autos für eine Kundgebung zum Stehen kamen.

„Die Aktion ist rundum gelungen. Die Beteiligten sind begeistert von der gemeinsamen Stärke und der Kampfbereitschaft“, sagt Robert Weißenbrunner, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Hanau-Fulda, nach der Kundgebung. Sowohl der Autokorso als auch die Kundgebung wurden unter strenger Einhaltung der Abstands- Hygienemaßnahmen durchgeführt.

Trotz schwarzer Zahlen will Hitachi-ABB Standort und Arbeitsplätze in die Schweiz und nach Bulgarien verlagern. Morgen stehen die Verhandlungen mit dem Arbeitgeber an. Bislang gibt es noch kein Angebot zur Zukunftssicherung. „Wir erwarten aber, dass das Management hierzu morgen etwas vorlegt. Ansonsten wird die Situation weiter eskalieren und das heißt, dass es mehr Arbeitskampfmaßnahmen der IG Metall geben wird“, sagt Weißenbrunner. Nach den Plänen der Konzernleitung soll das Werk zum 30. Juni 2021 geschlossen werden.

Mehr Infos auf der Internetseite der IG Metall Hanau-Fulda

18.11.2020

Wehende IG Metall-Fahnen.

Tarifrunde Volkswagen | Tarifkommission beschließt ForderungVW-Tarifkommission fordert 4 Prozent, mehr freie Tage und 1400 Ausbildungsplätze

Wehende IG Metall-Fahnen.

Auch bei VW hat die Tarifkommission ihre Forderung für die Verhandlungen beschlossen: 4 Prozent mehr Geld. Beschäftigte sollen mehr freie Tage wählen können. Zudem soll VW 1400 Ausbildungsplätze pro Jahr bis 2030 zusichern. Bei VW gilt ein Haustarifvertrag.

Im Haustarifvertrag der Volkswagen AG soll es 4 Prozent mehr Geld geben – bei einer Laufzeit von einem Jahr. Diese Forderung hat die IG Metall-Tarifkommission bei VW beschlossen. Hierbei handelt es sich, anders als in der Fläche der Metall- und Elektroindustrie, um eine reine Entgeltforderung. Das Volumen der 4 Prozent kann also nicht, wie für den Flächentarifvertrag angedacht, für Konzepte zur Arbeitsplatzsicherung genutzt werden – denn bei Volkswagen gilt bereits die Beschäftigungssicherung bis 2029. Mehr

17.11.2020

Aktion gegen Stellenabbau im IG Metall-Bezirk Küste

Tarifrunde Metall und Elektro | Tarifkommissionen beschließen ForderungenBeschäftigung sichern, Zukunft gestalten, Einkommen stärken

Aktion gegen Stellenabbau im IG Metall-Bezirk Küste

Die Forderungen der Tarifkommissionen der IG Metall für die Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie stehen: Beschäftigung sichern, Zukunft gestalten, Einkommen stärken – mit einem Volumen von 4 Prozent. Die Verhandlungen zwischen IG Metall und Arbeitgebern starten Mitte Dezember.

Die Mitglieder der Tarifkommissionen sind überwiegend Betriebsräte und IG Metall-Vertrauensleute aus den Betrieben. Ihre Forderungen haben sie zuvor mit den IG Metall-Mitgliedern in den Betrieben und auf Versammlungen diskutiert. Auch die Ergebnisse der Beschäftigtenbefragung der IG Metall flossen in die Diskussionen ein. Mehr

Weitere Infos zu den Beschlüssen der Tarifkommissionen gibt es auf den Internetseiten der einzelnen IG Metall-Bezirke:

IG Metall Baden-Wadenbürg

IG Metall Bayern

IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen

IG Metall Küste

IG Metall Mitte (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Thüringen)

IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

12.11.2020

Spontane Aktion bei Daimler Marienfelde - 1200 Beschäftigte verlassen Werkbänke und Büros

Spontane Aktion bei Daimler in Berlin-Marienfelde1200 Beschäftigte verlassen Werkbänke und Büros

Spontane Aktion bei Daimler Marienfelde - 1200 Beschäftigte verlassen Werkbänke und Büros

Alle 1200 Daimler-Beschäftigten folgten dem spontanen Aufruf der IG Metall und verließen ihre Werkbänke und Büros. Denn es geht um viel, um ihre Arbeitsplätze, ihren Standort und ihre Existenz. Die Kolleginnen und Kollegen wollen die Transformation in die Zukunft.

Um den Verbrenner geht es längst nicht mehr, es geht um die Frage, ob Manager die Transformation mit den Beschäftigten gestalten wollen, statt sie vor die Tür zu setzen. Der Vorstand bewegt sich keinen Millimeter. Dann bewegen sich eben die Beschäftigten.

Mehr Infos auf der Internetseite der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen

09.11.2020

Wehende IG Metall-Fahnen.

Tarifrunde Metall und Elektro | Forderungsempfehlung IG Metall VorstandVorstand empfiehlt regionalen Tarifkommissionen Forderungen

Wehende IG Metall-Fahnen.

Der Vorstand der IG Metall hat seine Forderungsempfehlung für die bevorstehende Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie mit mehr als 3,8 Millionen Beschäftigten beschlossen. Er empfiehlt den regionalen Tarifkommissionen der IG Metall, ein Zukunftspaket zu fordern.

Im Kern soll es darum gehen, einen tariflichen Rahmen für optionale Modelle der Arbeitszeitabsenkung wie die 4-Tage-Woche mit Teillohnausgleich und Zukunftstarifverträge zu schaffen. Damit sollen tariflich Mindeststandards für alle Betriebe festgelegt werden, die solche Optionen nutzen.

Mehr dazu in der Pressemitteilung

05.11.2020

Die Beschäftigten des Paderborner Autozulieferers Benteler wehren sich gemeinsam mit der IG Metall in einer großangelegten Kampagne gegen den massiven Abbau von Ausbildungsverträgen.

Petitionskampagne bei Benteler gestartetAusbildungsplätze gestrichen - Beschäftigte wehren sich mit IG Metall

Die Beschäftigten des Paderborner Autozulieferers Benteler wehren sich gemeinsam mit der IG Metall in einer großangelegten Kampagne gegen den massiven Abbau von Ausbildungsverträgen.

Die Beschäftigten des Paderborner Autozulieferers Benteler wehren sich gemeinsam mit der IG Metall in einer großangelegten Kampagne gegen den massiven Abbau von Ausbildungsverträgen. Über 1600 Unterstützerinnen und Unterstützer haben eine Petition unterschrieben, die sich dafür einsetzt, dass das Unternehmen weiterhin in die Zukunft seiner Auszubildenden investiert.

Entgegen der Vereinbarung im Tarifvertrag hat der Arbeitgeber die 80 geplanten Ausbildungsplätze dieses Jahr auf 14 heruntergestrichen. Bis 2018 bildete das Werk jährlich in gut 80 gewerblichen, kaufmännischen und dualstudentischen Ausbildungsstellen aus – 2019 hatte das Unternehmen bereits 30 dieser Stellen gestrichen, nun sind es nur noch 14. Ein breites Bündnis aus Politikerinnen und Politikern, Beschäftigten sowie Unterstützerinnen und Unterstützern fordert nun, in Zukunft wieder zu den 80 Ausbildungsplätzen zurückzukehren und somit die tariflichen Vereinbarungen einzuhalten.


Hier findet ihr die Petition, um die Forderungen nach Zukunftssicherung durch Ausbildungsplätze zu unterstützen.

 

04.11.2020

Betriebsratsvorsitzender Michael Brömsen und VK-Leiter Yonas Yemane, ZF Calden

Großer Erfolg bei ZF Luftfahrttechnik in Calden/NordhessenStandort bis 2025 gesichert

Betriebsratsvorsitzender Michael Brömsen und VK-Leiter Yonas Yemane, ZF Calden

Das Werk von ZF Luftfahrttechnik im nordhessischen Calden steht zum Verkauf – was in der Belegschaft große Befürchtungen ausgelöst hat. Reaktion: Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen sind in die IG Metall eingetreten.

Nun gibt es einen Tarifvertrag, der den Standort bis mindestens 2025 sichert und betriebsbedingte Kündigungen ausschließt.

Mehr Infos auf der Interrnetseite der IG Metall Nordhessen

28.10.2020

Werft-Beschäftigte demonstrieren in Kiel für ihre Zukunft

Aktionstag an der KüsteWerft-Beschäftigte demonstrieren für ihre Zukunft

Werft-Beschäftigte demonstrieren in Kiel für ihre Zukunft

300 Beschäftigte haben in Kiel für die Zukunft des Schiffbaus demonstriert. Die Werften sind besonders von der Krise betroffen. Die IG Metall fordert ein Spitzengespräch mit Politik und Arbeitgebern.

„Jetzt brauchen wir endlich Klarheit über Aufträge der Marine und anderer Behörden, um den Schiffbau in Schleswig-Holstein und im Norden zu retten“, erklärt IG Metall-Bezirksleiter Daniel Friedrich. Er sieht zudem die Unternehmen gefordert, um Arbeitsplätze und Standorte zu erhalten. „Auch die Gesellschafter müssen ihre Beiträge leisten. Die Lasten der Krise dürfen nicht allein von den Beschäftigten und dem Staat getragen werden.“

Mehr auf der Internetseite der IG Metall Küste

20.10.2020

Mitten in Regensburgs Innenstadt an der Steinernen Brücke haben Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall, und Jürgen Scholz als Erster Bevollmächtigte der IG Metall Regensburg ein Postulat zur Zukunft der Arbeit an die Oberbürgermeisterin der Stadt übergeben.

Kampf um BeschäftigungssicherungIG Metall Regensburg feiert Abschluss der Aktionswoche laut und entschlossen

Mitten in Regensburgs Innenstadt an der Steinernen Brücke haben Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall, und Jürgen Scholz als Erster Bevollmächtigte der IG Metall Regensburg ein Postulat zur Zukunft der Arbeit an die Oberbürgermeisterin der Stadt übergeben.

Mit einem lauten Knall ist die bayerische Aktionswoche der IG Metall in Regensburg am Freitag zu Ende gegangen. Mitten in der Innenstadt an der Steinernen Brücke hat Jürgen Scholz als Erster Bevollmächtigte der IG Metall Regensburg ein Postulat zur Zukunft der Arbeit an die Oberbürgermeisterin der Stadt übergeben.

Während die Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer und die Zweite Bevollmächtigten der IG Metall, Christiane Benner, den Forderungskatalog unterschrieben, rollten sich Banner an der Brücke aus, begleitet von lauten Bengalos und Tröten.

Die Metallerinnen und Metaller fordern in ihrem Postulat gesicherte Beschäftigung durch Kurzarbeit und dass betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen werden. Auch die Übernahme von Ausbildungsplätzen soll gewährleistet sein. Neben dem Autozulieferer Continental gibt es noch weitere Unternehmen in Regensburg und der Umgebung, die mit massiven Einsparungen und Arbeitsplatzabbau drohen. Bis zu 2100 Jobs könnten hierdurch in Regensburg verloren gehen.

In einer gemeinsamen Pressekonferenz im Anschluss an die Aktion wendeten sich Jürgen Scholz, Gertrud Maltz-Schwarzfischer und Christiane Benner daher direkt an die anwesenden Vertreter der Betriebe. Die erfolgreich abgeschlossene Aktionswoche in Bayern mit insgesamt über 17 000 Beschäftigten zeigt ganz im Sprachgebrauch der Bayern: „Wenn mia zusammenhaltn is ois möglich!“

15.10.2020

Metaller mit Masken protestieren mit Schildern gegen Stellenabbau

Aktionswoche der IG Metall BayernBeschäftigte demonstrieren für sichere Arbeitsplätze und Zukunftsperspektiven

Metaller mit Masken protestieren mit Schildern gegen Stellenabbau

75 Aktionen mit 150 Betrieben und 15000 Beschäftigten, Demos, Menschenketten. Die IG Metall Bayern macht mit ihrer Aktionswoche „Fairwandel statt Zukunftsangst“ Druck für sichere Arbeitsplätze – und Investitionen in Zukunftstechnologien.

Überall in Bayern demonstrieren in dieser Woche Beschäftigte für sichere Arbeitsplätze und Zukunftsperspektiven. Bei 75 Aktionen mit 150 beteiligten Betrieben protestieren in der Aktionswoche "Fairwandel statt Zukunftsangst" der IG Metall Bayern rund 15 000 Beschäftigte gegen die Stellenabbaupläne der Unternehmen. Sie fordern Investitionen in die Zukunft der bayerischen Standorte.

Mehr dazu auf der Internetseite der IG Metall Bayern

14.10.2020

Kampf um Jobs bei Wilvorst Herrenmoden

Zukunft oder Widerstand Kampf um Jobs bei Wilvorst Herrenmoden

Kampf um Jobs bei Wilvorst Herrenmoden

Sie haben einen Sarg gebastelt, in dem sie ihr 104 Jahre altes Werk symbolisch zu Grabe tragen. So nicht. Sie kämpfen um ihre Arbeitsplätze – mit einer Demo vor dem Tor. Der Herrenanzughersteller Wilvorst will die Produktion am Stammsitz Northeim / Niedersachsen mit 220 Beschäftigten schließen und in Billiglohnländer verlagern. Weil‘s halt billiger ist. Und wegen Corona natürlich.

Seit März sind die Beschäftigten in Northeim in Kurzarbeit. Die Produktion steht seit Juli still. „Kurzarbeit Null“, subventioniert von der Arbeitsagentur. Aufträge gehen nur noch ins Ausland.

Die IG Metall und der Betriebsrat fordern seit langem vom Arbeitgeber ein Zukunftskonzept für den Standort Northeim. Gemeinsam mit Beratern haben sie ein Alternativkonzept entwickelt.

„Statt Kahlschlag sollten sie endlich tragfähige Ideen entwickeln“, fordert Bianka Berlin von der IG Metall Süd-Niedersachsen-Harz. „Unser Alternativkonzept sieht ein Exzellenzzentrum Northeim vor, mit Maßanfertigung, Muster- und Anlauffertigung. Wir haben es heute der Geschäftsführung übergeben.“

28.09.2020

Norma-Beschäftigte wehren sich gegen den geplanten Arbeitsplatzabbau

NORMA-STANDORT IN MAINTAL GESICHERTErfolgreicher Kampf um den Erhalt der Arbeitsplätze

Norma-Beschäftigte wehren sich gegen den geplanten Arbeitsplatzabbau

Der Kampf hat sich gelohnt: In der Nacht von Samstag auf Sonntag konnten sich IG Metall und die Geschäftsführung von Norma auf einen Zukunfts-, Transformations- und Sozialtarifvertrag einigen. Der angekündigte Kahlschlag ist vom Tisch. Die Gremien der IG Metall werden über den Kompromiss beraten.

23.09.2020

Conti-Beschäftigte protestieren in Frankfurt gegen geplanten Stellenabbau

CONTI-AKTION IN FRANKFURTConti-Beschäftigte umzingeln Frankfurter Börse

Conti-Beschäftigte protestieren in Frankfurt gegen geplanten Stellenabbau

Nicht Aktionäre, sondern die Beschäftigten haben Conti erfolgreich gemacht. Daran haben die Conti-Beschäftigten mit einer Aktion in Frankfurt ihren Vorstand erinnert.

18.09.2020

Wehende IG Metall-Fahnen.

MAHLE WILL 7600 STELLEN STREICHEN„Wir wollen Übergang, nicht Niedergang“

Wehende IG Metall-Fahnen.

Autozulieferer Mahle will sein Sparprogramm verschärfen. Die IG Metall betont, dass es auch ohne Entlassungen gehen muss, denn die Tarifverträge bieten genügend Alternativen. Auch sollen die Beschäftigten nicht ausbaden müssen, dass die Geschäftsführung ihre Hausaufgaben nicht gemacht hat.

16.09.2020

Beschäftigte von Schaeffler wehren sich am bundesweitem Aktionstag gegen geplanten Stellenabbau

GEMEINSAM AUS DER CORONA-KRISEGemeinsam gegen Schaefflers Abbaupläne

Beschäftigte von Schaeffler wehren sich am bundesweitem Aktionstag gegen geplanten Stellenabbau

4400 Stellen will Schaeffler abbauen. Dagegen gehen die Beschäftigten auf die Straße. Die IG Metall mahnt den Konzern an, auf Kurzarbeit und Arbeitszeitverkürzung zu setzen, statt Stellen zu streichen.

01.09.2020

Der IG Metall-Bezirk Nordrhein-Westfalen veranstaltet ein Auto-Konzert

AKTIONSWOCHE DER IG METALL NORDRHEIN-WESTFALENIG Metall NRW demonstriert im Autokino für sichere Arbeitsplätze

Der IG Metall-Bezirk Nordrhein-Westfalen veranstaltet ein Auto-Konzert

Jobabbau verhindern – und gemeinsam „stark aus der Krise“ kommen. Dafür demonstrierten hunderte Betriebsräte und Vertrauensleute der IG Metall NRW in einem Autokino. Für die anstehenden Auseinandersetzungen um die Arbeitsplätze wollen sie nun verstärkt Mitglieder für die IG Metall gewinnen.

31.08.2020

Beschäftigte von Continental demonstrieren in Babenhausen gegen geplante Standortschließung

Zukunft oder WiderstandJetzt Jobs sichern!

Beschäftigte von Continental demonstrieren in Babenhausen gegen geplante Standortschließung

Quer durch die Metallindustrie überbieten sich Unternehmen mit der Ankündigung von Arbeitsplatzabbau. Doch genauso breit ist der Widerstand. Die Alternative zum Konzept des Kaputtsparens der Arbeitgeber: Zukunftspläne und neue Produkte.