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23.02.2015 Ι Vierte Verhandlung und Warnstreiks Baden-Württemberg

IG Metall startet entscheidende Runde in Höchstform

Mit einer Rekordzahl von 47 000 Warnstreikenden hat die IG Metall im Südwesten die vierte Verhandlung gestartet. Aus über 160 Betrieben beteiligten sich heute Metallerinnen und Metaller an Warnstreiks. Allein in Neckarsulm versammelten sich auf dem Marktplatz 7000 Beschäftigte von Audi. Bei Daimler in Sindelfingen gingen rund 8000 Warnstreikende auf die Straße und von EvoBus und anderen Ulmer Betrieben legten mehr als 5700 Beschäftigte die Arbeit nieder. Weitere Schwerpunkte waren in Aalen, wo sich am Spritzenhausplatz rund 4000 Warnstreikende zu einer Kundgebung versammelten sowie Friedrichshafen und Singen, wo insgesamt mehr als 11 000 Beschäftigte früher Feierabend machten.

Unterdessen haben in Böblingen die Verhandlungen für die baden-württembergischen Metall- und Elektrobeschäftigten begonnen. "Die Rekordbeteiligung bei den Warnstreiks ist ein gutes Zeichen für die heutige Verhandlung, in der wir den Durchbruch schaffen müssen", sagte IG Metall-Bezirksleiter Roman Zitzelsberger kurz vor Verhandlungsbeginn in Böblingen. Gelingt heute keine Einigung, wird die IG Metall in Baden-Württemberg zeitnah über die Urabstimmung und unbefristete Streiks entscheiden.

20.02.2015 Ι Warnstreiks in Baden-Württemberg

16 700 Warnstreikende machen im Südwesten Druck auf Arbeitgeber

Im Südwesten folgten am heutigen Freitag 16 700 Beschäftigte aus rund 80 Betrieben den Warnstreikaufrufen der IG Metall. Bei Liebherr in Ehingen zählte die IG Metall 500 Warnstreikende - insgesamt gingen 3500 Beschäftigte an den verschiedenen Liebherr-Standorten früher nach Hause. Bei Daimler in Stuttgart-Untertürkheim sowie Werken in der Umgebung beteiligten sich rund 3000 Warnstreikende an Kundgebungen und Frühschluss-Aktionen. Etwa 700 Metallerinnen und Metaller aus 24 Betrieben versammelten sich in Heilbronner im Telefunkenpark, über 400 Beschäftigte beteiligten sich in Nürtingen mit Kolleginnen und Kollegen von Metabo und Heller an einer gemeinsamen Aktion. Bei Frühschluss-Aktionen machten außerdem 550 Beschäftigte des Sägeherstellers Stihl sowie 1000 Metallerinnen und Metallerin bei Constellium und Amcor in Waiblingen mit. Mit dem heutigen Warnstreiktag machten in Baden-Württemberg insgesamt über 216 000 Metallerinnen und Metaller bei Warnstreiks mit. Am Montag, den 23. Februar, treffen sich die Tarifpartner zur vierten Verhandlung in Böblingen - begleitend mit flächendeckenden Warnstreiks im Südwesten.

20.02.2015 Ι Warnstreiks in Hessen und Rheinland-Pfalz

Lemb: "Wenn nächste Woche keine Einigung gelingt, dann wird's ernst."

In Hessen und in Rheinland-Pfalz waren heute 6000 Warnstreikende aus 43 Betrieben im Ausstand. Davon kamen in Herborn 1770 Metallerinnen und Metaller einer gemeinsamen Aktion auf dem Marktplatz zusammen und in Wetzlar rund 100 Beschäftigte. Auch in Kaiserslautern zogen Warnstreikende vor die Werkstore: Rund 2200 Beschäftigte von Opel, GKN und General Dynamics sowie anderen Betrieben nahmen dort an einer Kundgebung auf dem Schillerplatz teil. 1500 Metallerinnen und Metaller versammelten sich in Speyer zum Warnstreiken, wo das geschäftsführende IG Metall-Vorstandsmitglied Wolfang Lemb zu ihnen sprach: "Wenn in der vierten Verhandlungsrunde nächste Woche keine Einigung gelingt, dann wird's ernst", warnte Lemb. Mit der Bildungsteilzeit könnten die Arbeitgeber jetzt endlich etwas Konkretes leisten, anstatt über den drohenden Fachkräftemangel nur zu jammern, kritisierte der Gewerkschafter. Lemb drohte in Speyer den Arbeitgebern: "Wenn wir bis Ende Februar zu keinem Ergebnis kommen, werden wir in mehr als einem Bezirk die Urabstimmung einleiten." Weitere Warnstreiks gab es in Kassel und in Eschwege und Herborn.

20.02.2015 Ι Warnstreiks in Bayern

Kurzzeitige Ausstände in 42 bayerischen Betrieben 

In Bayern legten knapp 15 500 Beschäftigte aus 42 Betrieben kurzfristig die Arbeit nieder. Im Raum Nürnberg beteiligten sich über 10 000 Warnstreikende aus 31 Betrieben an Warnstreik- und Frühschlussaktionen, darunter waren auch Beschäftigte von Siemens, Diehl, Robert Bosch, Bosch-Rexroth sowie MAN Bus & Trucks. In Unterfranken traten über 3000 Beschäftigte mehrerer Linde-Standorte im Aschaffenburger Raum in den kurzzeitigen Ausstand. Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern erinnerte an die Urabstimmung von 1995, die auch am 20. Februar stattfand. Damals stimmten 88,36 Prozent der IG Metall-Mitglieder für einen Streik, der dann am 24. Februar 1995 begann. Der Streik fand damals in 33 bayerischen Betrieben und dauerte zwei Wochen. Jürgen Wechsler: "Auch 1995 hatte niemand gedacht, das die IG Metall Bayern diesen Arbeitskampf führen kann. Wir fühlen uns auch dieses Jahr gut vorbereitet. Die Arbeitgeber müssen sich noch bewegen."

20.02.2015 Ι Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen

Tarifverhandlungen müssen Fahrt aufnehmen 

Erneut legten heute in Nordrhein-Westfalen wieder rund 6300 Metallerinnen und Metaller die Arbeit nieder. Sie gaben keine Ruhe und machten Druck, damit die Verhandlungen in Böblingen am Montag endlich Fahrt aufnehmen. Die größten Warnstreikaktionen gab es im Raum Detmold, Recklinghausen und Harsewinkel. Am späten Nachmittag des gestrigen Tages kam es noch zu Warnstreikaktionen in Paderborn, Bocholt und Herford. Hier beteiligten sich rund 1000 Beschäftigte.

19.02.2015 Ι Warnstreiks in Bayern

Botschaft an die Arbeitgeber: Jetzt einen großen Schritt machen

In Bayern waren heute die Beschäftigten in 28 Betrieben der Metall- und Elektroindustrie zu Warnstreiks aufgerufen. Bis zum Nachmittag haben sich 3200 Metallerinnen und Metaller aus 20 Betrieben beteiligt. Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der bayerischen IG Metall, bekräftigte, dass die Warnstreiks am Freitag und Montag noch heftiger ausfallen werden. Er sagte: "Das ist die Quittung für die Arbeitgeber, dass sie sich am Verhandlungstisch nur millimeterweise nach vorne bewegen." Die vierte Tarifverhandlung für Bayern findet am 24. Februar 2015 in München statt. Die IG Metall Bayern verhandelt für circa 790 000 Beschäftigte.

19.02.2015 Ι Warnstreiks in Hessen

Druck auf die Arbeitgeber steigt

Der Druck auf die Arbeitgeberseite in der Metall- und Elektroindustrie steigt: Tausende Beschäftigte legten heute auch in Hessen wieder die Arbeit nieder. Denn: Es bleiben nur noch wenige Tage Zeit, eine Lösung zu entwickeln. Zu einer gemeinsamen Kundgebung vor dem Geschäftsgebäude von Hessenmetall waren rund 850 Beschäftigte aus Frankfurt und Offenbach gekommen. In Kassel haben mehr als 3000 Beschäftigte aus mehreren Betrieben die Arbeit niedergelegt und sich in der Kasseler Innenstadt zu einer gemeinsamen Kundgebung zusammengefunden.

19.02.2015 Ι Warnstreiks an der Küste

"Arbeitgeber müssen sich einen Ruck geben" 

Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordwestniedersachsen und Schleswig-Holstein waren heute Schauplatz für Kundgebungen und Warnstreiks. Mehr als 21 000 Beschäftigte aus 120 Betrieben der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie beteiligten sich - teilweise sogar ganztägig. Sie machten Druck für ihre Forderungen nach 5,5 Prozent mehr Geld, eine bessere Alters- und eine neue Bildungsteilzeit. "Damit wir am Verhandlungstisch zu einer Lösung kommen, müssen sich die Arbeitgeber einen Ruck geben. Dazu wollen wir sie mit den Warnstreiks bringen." Das erklärte Meinhard Geiken, Bezirksleiter Küste. Die vierte Verhandlung für die 140 000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordwestniedersachsen und Schleswig-Holstein ist für 26. Februar in Hamburg geplant. Seit Ende der Friedenspflicht waren im an der Küste insgesamt 62 000 Beschäftigte im Warnstreik.

19.02.2015 Ι Warnstreiks in Berlin, Brandenburg und Sachsen

Höbel: "Ausgezeichnete und sehr entschlossene Beteiligung"

In Brandenburg und Sachsen waren heute über 700 Beschäftigte aus acht Betrieben im Ausstand. Ein Schwerpunkt war eine bundesweite Aktion beim Automobilzulieferer Mahle. Unter dem Motto "Zukunft statt Abzocke" ließen an den Mahle-Standorten in Sachsen und Brandenburg mehrere hundert Beschäftigte befristetet die Arbeit ruhen und demonstrierten gegen die Sparpläne des Managements. Mahle will die Personalkosten um 15 Prozent senken und bis 2019 hunderte Stellen abbauen - obwohl das Unternehmen mit rund zehn Milliarden Euro Umsatz der viertgrößte Autoteilebauer der Republik ist. Betriebsrat und IG Metall fordern bei Mahle eine Zukunftsperspektive für alle deutschen Standorte mit einer Arbeitsplatzsicherung bis 2020. An der Kundgebung bei Mahle in Kirchberg beteiligten sich auch Beschäftigte von IAM Components Mylau und SBG (Sächsisch-Bayerische Starkstrom-Gerätebau) sowie 50 Mitarbeiter der Bahntechnik in Brand-Erbisdorf und MAHLE Ventiltrieb Brandenburg in Wustermark. Seit Warnstreikbeginn haben in Berlin, Brandenburg und Sachsen über 30 000 Beschäftigte in 159 Betrieben die Produktion zeitweise stillgelegt. IG Metall-Bezirksleiter Olivier Höbel sprach von einer "ausgezeichneten und sehr entschlossenen Beteiligung" und forderte die Arbeitgeber auf, zügig eine akzeptable Lösung vorzulegen. In Sachsen wird am 25. Februar und in Berlin-Brandenburg am 26. Februar weiter verhandelt.

19.02.2015 Ι Warnstreiks in Baden Württemberg

Fast 200 000 Warnstreikende: Das gibt den Verhandlungen Auftrieb  

Auch im Südwesten gibt die IG Metall nach der närrischen Zeit wieder mehr Gas. Heute gab es in einigen Städten Großkundgebungen. Bis zum frühen Nachmittag beteiligten sich mehr als 11 500 Beschäftigte aus rund 70 Betrieben an Kundgebungen, Warnstreiks und Frühschluss-Aktionen, damit steigt die Gesamtzahl der Warnstreikenden im Südwesten seit Ende der Friedenspflicht auf rund 197 000. Roman Zitzelsberger, Bezirksleiter für Baden Württemberg forderte die Arbeitgeber auf, am nächsten Montag Vorschläge zu machen, wie die Tarifrunde ohne Eskalation zu Ende gebracht werden könnte. "Wenn am Montag aber kein greifbares Lösungskonzept vorliegt, zwingen uns die Arbeitgeber förmlich dazu, dass wir das Scheitern der Verhandlungen feststellen und die Urabstimmung beantragen müssen", sagte der Gewerkschafter. Am 23. Februar gehen die Verhandlungen im Südwesten in Böblingen in die vierte Runde.

Zur Großkundgebung in Mannheim kamen rund 4000 Beschäftigte aus verschiedenen Betrieben. So demonstrierten Metallerinnen und Metaller von John Deere, Alstom und Mercedes-Benz in drei Zügen durch die Stadt zur Kundgebung. In Oberderdingen in der Region Bruchsal-Bretten trafen sich 450 Beschäftigte der Betriebe Blanco und E.G.O. zu einer Kundgebung. Zu dem Aktionstag der Autozulieferer Mahle und Behr kamen im Südwesten um die 2000 Beschäftigte, davon rund 800 am Mahle-Hauptsitz in Bad-Cannstatt. Weitere Aktionen waren in Ravensburg, Karlsruhe und Freiburg.

19.02.2015 Ι Warnstreiks in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Wenn die Arbeitgeber nicht einlenken, wird's richtig ungemütlich 

An Warnstreiks beteiligten sich heute in Niedersachsen 2500 Beschäftigte. Die größten Warnstreiks mit Kundgebungen fanden in Hildesheim und Osterode statt. Dabei waren Metallerinnen und Metaller von Piller Group, Exide, Pleissner Guss, Harzguss Zorge, der Aerzener Maschinenfabrik, der Robert Bosch Car Multimedia, Robert Bosch, Delphi, Alcoa und KSM Castings. Hartmut Meine, IG Metall Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, forderte die Arbeitgeber auf, endlich konstruktive Verhandlungen mit der IG Metall zu führen. Er sagte in Osterorde: "Das ist heute eine unserer letzten Warnungen an die Arbeitgeber. Am 23. Februar soll in Baden-Württemberg versucht werden, ein Pilotabschluss zu erzielen. Wenn die Arbeitgeber dann nicht einlenken, wird's richtig ungemütlich. Dann werden wir die Urabstimmung und Streiks einleiten müssen".

Insgesamt haben seit Ende Januar mehr als 80.000 Beschäftigte aus 342 Betrieben an Warnstreiks im IG Metall Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt und spontanen Aktionen bei der Volkswagen AG teilgenommen.

19.02.2015 Ι Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen

Der Countdown läuft: Tarifkonflikt spitzt sich zu

In Nordrhein-Westfalen gingen heute 2000 Metallerinnen und Metaller aus 24 Betrieben in den Warnstreik. Ein Schwerpunkt war in Köln, wo sich 1570 Beschäftigte zu einer Kundgebung vor den Werkstoren der Motorenfabrik Deutz versammelten. Dort sprach IG Metall NRW-Bezirksleiter Knut Giesler zu den Warnstreikenden: "Zwischen den Erwartungen unserer Mitglieder und dem, was die Arbeitgeberseite bisher zur Altersteilzeit, Bildungsteilzeit und zum Geld anbietet, liegt eine tiefe Kluft." Besonders beim Thema Altersteilzeit blockierten die Arbeitgeber. "Aus dem Betrieb soll nur noch vorzeitig gehen dürfen, wer absolut nicht mehr kann", kritisierte Giesler in Köln und forderte die Arbeitgeber auf, in der vierten Verhandlung am 23. Februar in Baden-Württemberg "ein vernünftiges Angebot" vorzulegen. Wenn es dort nicht zu einer Einigung komme, werde man sich "auch nicht am 24. Februar in NRW einigen", sagte Giesler.

18.02.2015 Ι Warnstreiks zur dritten Verhandlungsrunde in Sachsen-Anhalt

"Konstruktive Verhandlungen sehen anders aus" 

Das erklärte Hartmut Meine, Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt nach der dritten Verhandlung für Sachsen-Anhalt. In Magdeburg demonstrierten heute rund 1000 Beschäftigte vor Tarifverhandlung. Doch auch in dieser Runde besserten die Arbeitgeber ihr Angebot nicht nach. Meine war verärgert: "Die Arbeitgeber haben lediglich ihr mickriges Angebot wiederholt und sich keinen Millimeter bewegt. Sie halten an einer Verschlechterung der Altersteilzeit fest ... Konstruktive Verhandlungen sehen anders aus." An den Warnstreiks beteiligten sich heute Metallerinnen und Metaller aus Betrieben der Region Magdeburg: Novelis in Nachterstedt, ThyssenKrupp Presta in Schönebeck, Schaeffler Motorenelemente, MTU Reman Technologies, Schiess in Aschersleben, AWS Achslagerwerk Stassfurt und Otis. Zudem folgten Beschäftigte von FAM Magdeburger Förderanlagen- und Baumaschinen, der NTN Antriebstechnik Gardelegen und der Constellium Extrusions Burg dem Aufruf der IG Metall und legten zeitweise die Arbeit nieder.

18.02.2015 Ι Warnstreiks in Baden Württemberg

Fasching ist vorbei, Warnstreiks gehen weiter

Am heutigen Aschermittwoch gab es im Südwesten wieder Warnstreiks. Bis zum frühen Nachmittag folgten rund 1500 Beschäftigte den Aufrufen der Gewerkschaft. Seit dem Ende der Friedenspflicht erhöhte sich heute die Zahl der Warnstreikenden in Baden-Württemberg auf über 185 000. Roman Zitzelsberger, Bezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg: "Das gibt der nächsten Verhandlung den nötigen Auftrieb. Wir erwarten, dass die Arbeitgeber am kommenden Montag auf die Zielgerade einbiegen." An Kundgebungen und Frühschlussaktionen waren rund 250 Metallerinnen und Metaller des Neckarsulmer Autozulieferers Kolbenschmidt sowie Beschäftigte verschiedenen Betriebe aus Bruchsal und Esslingen dabei. Früher Feierabend machten die rund 1000 Beschäftigten der Maschinenbauer Index und Traub in Esslingen, Deizisau und Reichenbach.

18.02.2015 Ι Warnstreiks in Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen

Hallenaktion in Rheinland-Pfalz

In Hessen und Rheinland-Pfalz haben Metallerinnen und Metaller den Druck erhöht: Dort legten über 4000 Beschäftigte bis heute Mittag ihre Arbeit nieder und machten bei den Warnstreik mit. Im rheinland- pfälzischen Wörth waren mehr als 3400 Beschäftigte auf den Beinen und versammelten sich in der Wörther Festhalle.

17.02.2015 Ι Warnstreiks in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Großaktion auf der "Metallerkreuzung" in Salzgitter

In Niedersachsen und Sachsen-Anhalt kam es heute wieder zu massiven Warnstreiks. Die größte Aktion gab es in Salzgitter: Dort kamen rund 5000 Beschäftigte im Sternmarsch und in Bussen auf die Kreuzung in SZ-Watenstedt, die für alle jetzt die "Metaller-Kreuzung" ist. Dort beteiligten sich die Belegschaften von Alstom, Bosch, Funkwerk, Magna, MAN, Meyer, SMAG, Stoll, Stratiforme und Voith. In Braunschweig waren rund 1200 Beschäftigten auf den Beinen und in Einbeck legten etwa 400 Mitarbeiter in drei Betrieben die Produktion zeitweise still. In Hettstedt, Sachsen-Anhalt, waren 250 Beschäftigte von MKM, nkt cables und Aluwerk zeitweise im Ausstand und in Ilsenburg rund 120 Mitarbeiter von ThyssenKruppPresta und Bochumer VT. Parallel zu den Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie beteiligten sich heute insgesamt rund 39 000 Beschäftigte der VW-Standorte in Wolfsburg, Kassel, Hannover, Braunschweig, Salzgitter und Emden an spontanen Aktionen.

17.02.2015 Ι Dritte Verhandlung und Warnstreiks in Berlin und Brandenburg

1000 Warnstreikende läuten dritte Runde in Berlin und Brandenburg ein

Die dritte Tarifverhandlung für Berlin und Brandenburg endete ebenfalls ohne Ergebnis. Als eine "erneute Provokation, das eine Lösung nur vortäuscht", bezeichnete IG Metall-Bezirksleiter Olivier Höbel das Angebot des Arbeitgeberverbandes VME. Zuvor waren insgesamt rund 1000 Beschäftigte in Berlin, Brandenburg und Sachsen im befristeten Ausstand, davon etwa 300 Metallerinnen und Metaller in Berlin. 100 Beschäftigte des Aufzugbauers Otis fuhren mit einem Autokorso von Berlin-Tegel nach Kreuzberg, wo sie mit rund anderen 200 Warnstreikenden die dritte Verhandlung für Berlin und Brandenburg einläuteten. Im sächsischen Limbach-Oberfrohna legten heute rund 220 Beschäftigte von Continental Automotive die Arbeit befristet nieder sowie 500 Mitarbeiter von Koenig & Bauer AG, RIBE Elektroarmaturen und von Siemens AG Energy Sector in Radebeul.

16.02.2015 Ι Warnstreiks in Baden-Württemberg

Angebot? Eher eine Mogelpackung 

Trotz Karneval gingen in einigen Teilen Baden Württembergs die Warnstreiks weiter. Heute beteiligten sich insgesamt knapp 3000 Metallerinnen und Metaller an Aktionen und forderten ein verhandelbares Angebot. Etwa 2500 Beschäftigte trafen sich zu einer Kundgebung vor dem Porsche-Museum in Stuttgart-Zuffenhausen. Seit dem Ende der Friedenspflicht haben fast 184 000 Beschäftigte allein in Baden-Württemberg an Kundgebungen, Warnstreiks und Frühschluss-Aktionen teilgenommen.  

16.02.2015 Ι Warnstreiks in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Kurzzeitige Warnstreiks - trotz Rosenmontag 

Knapp 1100 Beschäftigte aus neun Betrieben folgten heute in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt dem Aufruf der IG Metall. Nachdem die Arbeitgeber bislang kein verhandelbares Angebot vorgelegt haben, werden die Warnstreiks in dieser Woche weiter zunehmen. In der Region Bückeburg/Stadthagen traten am Rosenmontag mehr als 700 Metallerinnen und Metaller aus sechs Betrieben in den kurzzeitigen Ausstand. In Halle legten 180 Beschäftigte des Pumpenherstellers KSB die Arbeit zeitweise nieder. Weitere Warnstreiks gab es bei der KSM Water GmbH in der Region Halberstadt sowie bei Winkelmann in Uelzen. 

16.02.2015 Ι Warnstreiks in Berlin-Brandenburg-Sachsen

Engagiert für ein besseres Angebot

In Dresden und Chemnitz beteiligten sich heute rund 400 Metallerinnen und Metaller an kurzzeitigen Arbeitsniederlegungen. Dem Aufruf der IG Metall folgten die Beschäftigten der Elbe Flugzeugwerke sowie der ThyssenKrupp Presta. Die Arbeitsniederlegungen dauerten etwa eine Stunde. Am Abend ist eine weitere Aktion bei der Handtmann Leichtmetallgießerei in Annaberg-Buchholz geplant.

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