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Nicht-Eisenmetall-Industrie

Nicht-Eisenmetall-Industrie

Strompreise gefährden energieintensive Industrien

09.07.2010 Ι Die Nicht-Eisenmetall-Industrien in Deutschland (zum Beispiel die Aluminiumindustrie) benötigen zur Herstellung ihrer Produkte besonders viel Energie. Deshalb sind sie von den geplanten Kürzungen der Bundesregierung besonders betroeffen. Die Betriebsräte der Branche habe nun eine Resolution verfasst und an Kanzlerin Angela Merkel geschrieben.

Die Nicht-Eisenmetall-Industrie wird bisher von der Bundesregierung durch vergünstigte Strompreise subventioniert. Und zwar aus zwei Gründen: Weil die Herstellung der Produkte besonders energieintensiv ist und weil die deutschen Strompreise im internationalen Vergleich nicht wettbewerbsfähig sind. Sie sind zu hoch.

Sparen auf Kosten von Arbeitsplätzen
Die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland hängt auch von den Energiekosten ab. Die Betriebsräte der Nicht-Eisenmetall-Industrie fordern daher von der Regierung, die Vergünstigungen weiter bestehen zu lassen und gleichzeitig die Herstellung klimaschonender Nicht-Eisenmetalle zu fördern. Damit könnten die Unternehmen und Arbeitsplätze in Deutschland gehalten werden und die Branche weiter entwickelt werden. Dazu gibt es bereits eine EU-Richtlinie, die auch in Deutschland angewendet werden könnte.

Klimaschutzbestimmungen müssen für alle gelten
Der Klimawandel macht nicht an nationalen Grenzen halt. Er geht uns alle an. Die Gewerkschaften fordern daher, dass das Treibhausgas Kohlendioxid drastisch gesenkt wird. Aber der Weg dahin muss global, sozial und fair gestaltet werden.
Klimaschutzabkommen sind nur dann gerecht, wenn sie von allen Staaten ratifiziert und auch angewandt werden. Klimaschutzabkommen müssen Gültigkeit haben für die Industrieländer und auch für die Schwellenländer. Alles andere ist ungerecht und verlagert nur die Problematik.

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