IG Metall
IGMetall.de - Springe direkt:
Inhalt
     
Konjunkturpaket III. Foto: Jan Prchal/Fotolia.de

Konjunkturpaket III

Investitionen statt Steuersenkungen

Die IG Metall fordert ein Konjunkturpaket III. Die Gewerkschaft warnt, dass die Arbeitslosigkeit weiter ansteigen wird, wenn die Politik nicht eingreift. Zwar sichert Kurzarbeit zur Zeit noch Hunderttausende von Arbeitsplätzen, doch viele Leiharbeiter haben bereits ihren Job verloren. Besonders stark nimmt die Arbeitslosigkeit in der Metall- und Elektroindustrie zu.

Bisherige Maßnahmen sind unzureichend
In der Juni-Ausgabe der Publikation "Wirtschaft aktuell" schlägt die IG Metall schnell wirksame Konjunkturmaßnahmen vor, die direkte Wachstumsimpulse setzen. Die bisherigen Maßnahmen seien dagegen unzureichend. Mit einem Volumen von 32 Milliarden Euro würden unterm Strich nur 180 000 Arbeitsplätze gesichert.

Nachfrage stärken
"Wir fordern ein drittes Konjunkturpaket, das nicht auf Steuersenkungen setzt. Dieses Konjunkturpaket muss mit öffentlichen Aufträgen die Nachfrage stärken und damit Arbeitsplätze sichern", sagte der IG Metall-Wirtschaftsexperte Martin Krämer. Zwar habe die Bundesregierung die von der IG Metall entwickelte Abwrackprämie und das einmalig erhöhte Kindergeld übernommen. Das allein reiche jedoch nicht aus.

Investitionen in Arbeit, Bildung und Umwelt
Aus diesem Grund hat die IG Metall ein "Zukunftsinvestitionsprogramm Arbeit-Bildung-Umwelt" angeregt. So sollen 100 Milliarden Euro in den nächsten drei Jahren in Infrastrukturprojekte investiert werden. Die Schwerpunkte wären kommunale und europäische Infrastrukturmaßnahmen, Bildung sowie die Energie- und Ressourceneffizienz. Arbeit gibt es also genug.

Themen

Alles rund um Ihren Arbeitsplatz.

Links und Zusatzinformationen
Servicebereich