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Online-Petition gegen Kopf-Pauschale

Online-Petition gegen Kopfpauschale hat erste Hürde genommen

Online-Petition gegen Kopfpauschale ist ein Erfolg

27.10.2010 Ι Nach den Plänen der Bundesregierung sollen die Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) künftig alle Kostensteigerungen alleine bezahlen - und das in Form von Kopfpauschalen. Um das zu verhindern, hat der DGB eine Online-Petition initiiert. 65 000 Menschen haben bereits unterschrieben. Und es werden immer mehr. Unterzeichnen auch Sie - ganz einfach online!

65 000 Menschen haben bis zum 25. Oktober 2010 die Petition gegen die Einführung der Kopfpauschale und das Einfrieren der Arbeitgeberbeiträge unterstützt. Die DGB-Gewerkschaften haben damit die zur öffentlichen Befassung der Petition im Deutschen Bundestag erforderlichen 50 000 Mitzeichnungen innerhalb der ersten drei Wochen deutlich übertroffen.
Die E-Petition ist noch bis zum 16. November 2010 in der Mitzeichnung. Je mehr sich beteiligen, desto eher werden die Arbeitnehmer mit ihren Interessen gehört. Deshalb: weitersagen. Und wer noch nicht unterschrieben hat: mitmachen!

Die IG Metall engagiert sich mit den anderen DGB-Gewrekschaften im Aktionsbündnis "Köpfe gegen Kopfpauschale" und ist ebenfalls für die online-Petition an den Bundestag aktiv. Die hohe Beteiligung auch aus den Betrieben hat der Petition zum Erfolg verholfen. Das zeigt, was Umfragen bestätigen: Beim jüngsten Deutschlandtrend lehnten 80 Prozent der Befragten es ab, Kostensteigerungen im Gesundheitswesen künftig durch Kopfpauschalen alleine finanzieren zu müssen. Viele ahnen zudem, dass steigende Kopfpauschalen früher oder später Leistungskürzungen zur Folge haben würden. Hans-Jürgen Urban, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall erklärt die Forderung der IG Metall: "Sorgen wir bei den Herbstaktivitäten dafür, dass der Protest gegen das Einfrieren der Arbeitgeberbeiträge öffentlich sichtbar wird. Wir wollen die vollständige Wiederherstellung der Parität, wir wollen mehr Solidarität und nicht weniger. Dazu brauchen wir die Bürgerversicherung."

Warum eine Online-Petition gegen die Kopfpauschale?
Gesundheitsminister Rösler will die Kopfpauschale durchboxen. Es wird also ernst. Es geht nicht mehr um Modelle, sondern um harte Fakten - es geht um unsere Gesundheit und um unser Geld. Rösler will, dass der Arbeitgeberbeitrag eingefroren wird. Das bedeutet: Die Versicherten sollen künftig alle Kostensteigerungen allein bezahlen - und dies mit "pauschalen Zusatzbeiträgen". Rösler will also die Kopfpauschale einführen.

Das Aktionsbündnis "Köpfe gegen Kopfpauschale" macht gegen die ungerechten Rösler-Pläne mobil. Auch die IG Metall fordert die gleichen Beiträge von den Arbeitgebern - volle Parität! Die solidarische Finanzierung muss ausgeweitet werden. Das Aktionsbündnis setzt sich für einen Ausbau der solidarischen Finanzierung der GKV ein. Dazu haben die "Köpfe gegen Kopfpauschale" eine Online-Petition beim Deutschen Bundestag eingereicht: Für mehr Solidarität in der Krankenversicherung und gegen die Kopfpauschale.
Diese öffentliche Petition wurde am 04. Oktober 2010 offiziell gestartet und kann bis zum 16. November 2010 unterzeichnet, also unterstützt werden.

Unterzeichnen Sie! Für eine paritätische Beitragsfinanzierung - und gegen das Einfrieren der Arbeitgeberbeiträge. Für mehr Solidarität - und gegen die Kopfpauschale.

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