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29.01.2015 Ι Warnstreikauftakt Bezirk Küste

3800 Beschäftigte seit Null Uhr im Warnstreik 

Bereits am ersten Tag nach dem Ende der Friedenspflicht haben sich 3800 Beschäftigte der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie an Warnstreiks beteiligt. Unmittelbar nach Auslaufen der Friedenspflicht um Null Uhr sind rund 1400 Beschäftigte aus elf Betrieben in der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie in Warnstreik getreten. Die Warnstreikenden zeigten ihre Empörung über das unzulängliche Angebot der Arbeitgeber. Die größte Kundgebung war in Bremen, wo 500 Beschäftigte von Daimler und dem Automobilzulieferer Lear dem Aufruf der IG Metall gefolgt waren. Dort warnte Meinhard Geiken, IG Metall Bezirksleiter Küste die Arbeitgeber vor einer Verschärfung der Konflikts: "Wer ein solches Angebot macht, setzt nicht auf Kompromisse, sondern provoziert die Beschäftigten". Ein weiterer Schwerpunkt bei den Nachtaktion war Hamburg, wo sich im Mercedes-Werk 250 und beim Gabelstablerhersteller Still 140 Beschäftigte an Protesten vor den Werkstoren beteiligten. Zudem kam es auch bei GKN Driveline in Kiel, Danfoss in Neumünster, Krones in Flensburg, SIHI und Pano in Itzehoe, ArcelorMittal in Hamburg, Linde und Wiemann in Georgsheil  zu kurzfristigen Warnstreiks.
 

29.01.2015 Ι Warnstreikauftakt Bezirk Baden Württemberg

Die Unfriedenspflicht hat begonnen!

Dass seit Null Uhr die Friedenspflicht vorbei ist, das haben in Baden Württemberg bereits tausende Beschäftigte genutzt und ihre Arbeit niedergelegt. Bis 14 Uhr beteiligten sich über 25 000 Beschäftigte aus mehr als 100 Betrieben an Warnstreiks und Kundgebungen. Doch die Aktionen gehen weiter - bis in die Spät- und Nachtschicht hinein. "Nach der zweiten Verhandlung haben die Arbeitgeber Bewegung von uns gefordert. Jetzt bewegt sich die IG Metall", sagte Roman Zitzelsberger, Bezirksleiter Baden Württemberg.

 

Bewegt haben sich die Metaller aus dem Südwesten bereits nach Null Uhr. Im Mannheimer Evo-Buswerk befanden sich über 4000 Metallerinnen und Metaller am Warnstreik. Auch in vielen weiteren Betrieben legten die Nachtschichten die Arbeit nieder. Weitere Warnstreiks gab es bei Kolbenschmidt, KS ATAG und Daimler.

29.01.2015 Ι Warnstreiksauftakt Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Warme Worte sind nicht genug 

Ein deutliches Zeichen an die Arbeitgeber - das war auch der Warnstreikauftakt in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Mehr als 4740 Beschäftigte aus 24 Betrieben haben seit Ende der Friedenspflicht zeitweise ihre Arbeit niedergelegt. Neben den etwa 800 Beschäftigten, die sich bereits in der Nacht in Warnstreik traten, zogen auch Metallerinnen und Metaller der Früh- und Spätschichten von Zollern BHW,  MKN und Flammenfilter in Braunschweig vor die Werkstore. Zum Angebot der Arbeitgeber erklärte Hartmut Meine, Bezirksleiter Niedersachsen und Sachsen-Anhalt vor den protestierenden Beschäftigten: "Sie bieten nur warme Worte, das können wir nicht akzeptieren". Zeitweise wurde auch bei den Lüneburger Eisenwerken, Panasonic, MAN, Bosch und Meyer in Salzgitter die Arbeit niedergelegt. In Bad Iburg gab es Proteste bei Vornbäumen und Paal. Zudem traten die Beschäftigten bei Carl Zeiss Microscopy in Göttingen, Exide und Thermo Electron LED im Harz in den Ausstand. An Mitternachtswarnstreiks waren Beschäftigte in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt beteiligt, beispielsweise bei Wabco in Gronau und Hannover, Johnson Controls in Hannover, Alcoa, KSM, GEA Ecoflex, EM-motive, Robert Bosch in Hildesheim, Essex und Nexans in Bramsche.

29.01.2015 Ι Warnstreikauftakt Bezirk Mitte

1500 Metallerinnen und Metaller vor dem Tor 

Unmittelbar nach dem Ende der Friedenspflicht sind in Hessen und Rheinland-Pfalz über 1500 Metallerinnen und Metaller aus elf Betrieben in Warnstreik getreten. Die größte Aktion mit mehr als 600 Teilnehmern begann um Null Uhr bei ThyssenKrupp Rasselstein in Andernach. Auch bei Aleris in Koblenz, bei Continental Teves in Rheinböllen, bei Borg Warner in Kirchheimbolanden und HegerGuss in Enkenbach legten viele Beschäftigte die Arbeit nieder. Vor dem Rolls Royce Werk in Oberursel sprach Hans-Jürgen Urban, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall, zu den Warnstreikenden. Er warnte die Arbeitgeber: "Wer auf unsere berechtigten Forderungen mit Almosen reagiert, der riskiert, ja der provoziert den Konflikt!" Der Gewerkschafter kritisierte zudem die Blockadehaltung der Arbeitgeber in Sachen Bildungsteilzeit: "Sonntags blasen sie die Backen auf und erklären die Bildung zur Überlebensfrage der Wirtschaft. Und dann lehnen sie tragfähige Tarifregelungen zur Bildungsteilzeit rundweg ab. Das ist unehrlich, ja unseriös!"

Große Aktionen fanden auch bei Daimler in Kassel statt und bei AVO Carbon Germany in Frankfurt war die komplette Nachtschicht draußen. Warnstreiks gab es außerdem bei Norma in Hanau, GKN in Offenbach, Federal Mogul in Wiesbaden und bei Buderus Guss in Breidenbach. Die dritte Verhandlung für die Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland ist für 11. Februar terminiert.

 

29.01.2015 Ι Warnstreikauftakt Bezirk Berlin Brandenburg-Sachsen

5670 Warnstreikende in Berlin, Brandenburg und Sachsen

Mit bis zu zweistündigen Warnstreiks legten heute 5670 Beschäftigte in Berlin, Brandenburg und Sachsen die Arbeit nieder. Den Auftakt machten um Mitternacht rund 400 Metallerinnen und Metaller des Mercedes-Benz Werks und aus anderen Berliner Betrieben protestierten gegen das unzulängliche Angebot der Arbeitgeber. Dazu kamen viele Kollegen, die sich bereits am Vorabend getroffen haben, um die Kollegen aus der Spätschicht beim ersten Warnstreik zu unterstützen. Dabei waren auch Gewerkschaftsmitglieder aus den Firmen Bombardier Transportation, Siemens, Gillette, Otis, Pierburg und Visteon gekommen. In Brandenburg traten rund 500 Beschäftigte eineinhalb Stunden in den Ausstand.


In Sachsen folgten über 4000 Beschäftigte von Volkswagen Sachsen dem Warnstreikaufruf der IG Metall, ebenso Beschäftigte von GKN Driveline, SAS Autosystemtechnik Zeitgleich traten 70 Beschäftigte beim Mahle Motorkomponenten in Roßwein bei Riesa in den Ausstand.

 

29.01.2015 Ι Warnstreikauftrakt Bezirk Bayern

Starker Warnstreikauftakt um Null Uhr

Auch im Süden Deutschlands gingen viele Metall- und Elektrobeschäftigte vor die Werkstore und beteiligten sich um Mitternacht an den ersten Warnstreiks. Bis zum Mittag beteiligten sich mehr als 2100 Beschäftigten an Warnstreiks. Von der Oberpfalz bis Unterfranken und Niederbayern bis Schwaben legten Nachtschichten mit bunten Aktionen die Arbeit nieder. Den Auftakt machten Beschäftigte von Faurecia in Trabitz, Mahle Behr GmbH in Neustadt und Premium Aerotec. An dessen Augsburger Standort versammelten sich in der Nacht über 400 Beschäftigte zur Null-Uhr-Aktion. Weitere Warnstreiks gab es trotz miesem Wetter bei Schaeffler in Schweinfurt, Linde in Aschaffenburg und bei BMW in Dingolfing. In Landshut solidarisierten sich auch unorganisierte Beschäftigte. Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern, berichtete den Teilnehmern persönlich von der am Nachmittag vorausgegangenen Tarifverhandlung und dem schwindsüchtigen Angebot der Arbeitgeber.

29.01.2015 Ι Warnstreikauftakt Nordrhein-Westfalen

Über 22 000 Beschäftigte legen in NRW die Arbeit nieder

Punkt Null Uhr ruhte in 15 NRW-Betrieben die Produktion und über 3000 Beschäftigte der Nachtschichten zogen vor die Werkstore. Die größten Kundgebungen gab es in Köln. Dort hatten sich 1500 Beschäftigte der beiden Ford Werke Niehl und FCSD auf die Beine gemacht und waren dem Warnstreikaufruf der IG Metall gefolgt. Ihnen folgten heute Morgen 7000 Warnstreikende in der Frühschicht bei Ford und im Entwicklungszentrum, wo Jörg Hofmann, Zweiter Vorsitzender der IG Metall, sprach: "Ihr demonstriert heute, dass wir die richtigen Themen anpacken". Er bezeichnete das Angebot der Arbeitgeber als verantwortungslos und erklärte: "Wir haben drei Forderungen aufgestellt und in allem drei Forderungen wollen wir akzeptable Ergebnisse!"

Etwa 500 Beschäftigte aus vier Betrieben waren um Mitternacht mit drei Fackelzügen zur gemeinsamen Kundgebung vor das Hauptgebäude von Benteler Steel/Tube in Paderborn gezogen. Dort erklärte IG Metall-Bezirksleiter Knut Giesler: "Wir alle hatten von den Arbeitgebern ein klares Signal für faire Verhandlungen zu allen drei Forderungselementen erwartet. Doch über Bildungsteilzeit wollen sie erst gar nicht mit uns reden. Die Altersteilzeit soll es nur noch im halbierten Umfang geben, auf die Härtefälle beschränkt. Beim Geld knausern sie reichlich. Und das obwohl sie ordentliche Gewinn verbuchen, mit guten wirtschaftlichen Aussichten." Weitere Mitternachtsaktionen gab es unter anderem bei dem Autozulieferer Gestamp in Bielefeld, bei Federal Mogul in Burscheid und bei Lear in Rietberg. Auch im Unternehmen von Arndt Kirchhoff, dem Verhandlungsführer der Arbeitgeberverbände NRW, ruhte die Arbeit in den drei Werken in Iserlohn und Attendorn. Weitere Mitternachtswarnstreiks gab es in Bocholt, Lohmar und Köln. Insgesamt legten heute über 22 000 Beschäftigte aus 123 NRW-Betrieben ihre Arbeit nieder.

29.01.2015 Ι Zweite Verhandlung Thüringen

Angebot unzureichend - Return to Sender

Das heute in Thüringen präsentierte Angebot der Arbeitgeber hat die IG Metall als unzureichend abgelehnt. "Sowohl beim Geld als auch hinsichtlich der Forderung nach neuen Bildungs- und Altersteilzeitregelungen grenzt das an Zukunftsverweigerung", erklärte IG Metall-Bezirksleiter Armin Schild nach der zweiten Verhandlung in Eisenach. "Wir haben die Chance, mit einem soliden Tarifpaket die Weichen auf Zukunft für Thüringen zu stellen und die Metallindustrie Thüringens attraktiver für Fachkräfte zu machen. Thüringen muss jetzt Fahrt aufnehmen, die Zukunftsverweigerung des VMET ist schädlich für die Menschen und schädlich für das Land. Deshalb geht das Angebot zurück an den Absender." Vor dem Start der zweiten Runde hatten rund 1000 Beschäftigte aus Thüringer Betrieben noch einmal Druck gemacht. Insgesamt waren 4500 Thüringer den Warnstreikaufrufen der IG Metall gefolgt.

29.01.2015 Ι Erste Verhandlung Sachsen

Auch in Sachsen keine Annäherung in der ersten Verhandlung 

Ohne Annäherung endete heute in Radebeul die erste Tarifverhandlung für die rund 160 000 Beschäftigten in der sächsischen Metall- und Elektroindustrie. Auch in Sachsen präsentierten die Arbeitgeber ein identisches Angebot wie in den anderen Tarifbezirken.  "Es bleibt trotz Wiederholung ein schwaches Angebot, dass zu keinem Ergebnis führt", sagte Olivier Höbel, Bezirksleiter der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen. Den Älteren wollen die Arbeitgeber den notwendigen fairen Ausstieg aus dem Erwerbsleben verbauen, sie wollen sogar den Anspruch auf Altersteilzeit halbieren. Bei der geforderten Bildungsteilzeit blockieren die Arbeitgeber sogar völlig. Zum vorgelegten Angebot führte der Bezirksleiter aus: "Die gebotenen 2,2 Prozent sind ein Anfang, werden aber weder der guten konjunkturellen Situation noch der starken Leistung der Belegschaften in der Metall- und Elektroindustrie in Sachsen gerecht".

28.01.2015 Ι Zweite Verhandlung Sachsen-Anhalt

Arbeitgeber wiederholen mickriges Angebot 

Warnstreiks nicht vermeidbar - das ist auch nach der zweiten Verhandlungsrunde für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie Sachsen-Anhalt klar. Das Arbeitgeberangebot unterscheidet sich nicht von dem, was bereits in anderen Regionen präsentiert wurde. Offensichtlich brauchen die Arbeitgeber jetzt Warnstreiks, um sich am Verhandlungstisch zu bewegen. Damit werden wir am Freitag, den 30. Januar beginnen, um ein Einlenken der Arbeitgeber zu erreichen", sagte Hartmut Meine, IG Metall Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, unmittelbar nach den Verhandlungen am heutigen Mittwoch in Magdeburg.

28.01.2015 Ι Zweite Verhandlung Bayern

Mit einer Super-Aktion in die zweite Bayern-Runde

Bei der zweiten Verhandlung für die bayerische Metall- und Elektroindustrie waren etwa 4300 Metallerinnen und Metaller in München dabei. Mit Bussen waren sie aus ganz Bayern angereist und sorgten mit ihrer eindrucksvollen Demo bis zum Verhandlungsstart im Haus der bayerischen Wirtschaft dafür, dass es kein Durchkommen mehr gab.

Inakzeptabel - so nannte Jürgen Wechsler, Bezirksleiter IG Metall Bayern, das Angebot der bayerischen Arbeitgeber nach der Verhandlung. "Das Angebot ist Dünnbier vor der anstehenden Starkbierzeit. Trotz vollmundiger Ankündigungen des bayerischen Arbeitgeberverbandes entpuppte sich das Angebots als phantasielose ,Löwen'-Kopie der Gesamtmetall-Linie, so der Gewerkschafter. Die Verhandlungen werden am 9. Februar in Aschaffenburg fortgesetzt.

28.01.2015 Ι Zweite Verhandlung Küste

Warnstreiks unvermeidbar 

"Dieses Angebot verschärft den Tarifkonflikt", erklärte Meinhard Geiken, IG Metall-Bezirksleiter Küste. Noch in der Nacht zu Donnerstag werden die Beschäftigten mit Warnstreiks auf das mickrige Angebot der Arbeitgeber reagieren. "Nein zur Bildungsteilzeit, eine radikale Verschlechterung bei der Altersteilzeit und viel zu wenig Geld - wer solche Angebote macht, darf sich nicht über die Reaktion in den Betrieben wundern", sagte der Gewerkschafter nach der zweiten Verhandlungsrunde heute in Bremen. Zuvor hatten sich 500 Metaller zu einer Kundgebung vor dem Verhandlungshotel versammelt. Sie machten sich für 5,5 Prozent mehr Geld, eine bessere Altersteilzeit sowie mehr Zeit und Geld für Weiterbildung stark. Die IG Metall-Jugend übergab Nordmetall-Präsident Thomas Lambusch etwa 800 Unterschriften für die Bildungsteilzeit.

28.01.2015 Ι Zweite Verhandlung Mittelgruppe

Return to sender ...

In der zweiten Verhandlungsrunde für die rund 400 000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland präsentierten die Arbeitgeber in Kaiserslautern ein Angebot, das IG Metall-Bezirksleiter Armin Schild als einen "Treppenwitz der Tarifgeschichte" kommentierte, "der die Warnstreiks beflügeln wird". Rund 2500 Metallerinnen und Metaller hatten sich auf dem Betzeberg versammelt und die Annahme des Angebotes mit "Return to Sender" verweigert. Der IG Metall Bezirk Mitte bereitet sich jetzt auf Warnstreiks nach Ende der Friedenspflicht vor. Bereits um Mitternacht sind in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland mehr als 1500 Beschäftigte zu Nachtaktionen aufgerufen.

28.01.2015 Ι Zweite Verhandlung Niedersachsen

"Ein mickriges Angebot bleibt ein mickriges Angebot" 

Ganz offensichtlich ist: Es führt kein Weg an Warnstreiks vorbei. Denn das in der heutigen zweiten Verhandlungsrunde in Niedersachsen vorgelegte Arbeitgeberangebot unterscheidet sich nicht von dem, was bereits in anderen Regionen präsentiert wurde. "Ständige Wiederholungen machen es auch nicht besser. Ein mickriges Angebot bleibt ein mickriges Angebot und führt zu keinem Ergebnis". Klar ist, Warnstreiks sind notwendiger denn je. "Damit werden wir sofort in der Nacht beginnen, um ein Einlenken der Arbeitgeber zu erreichen", sagte Hartmut Meine, IG Metall Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt nach den Verhandlungen in Hannover. Warnstreiks sind ab Mitternacht möglich, denn dann endet die Friedenspflicht.

27.01.2015 Ι Zweite Verhandlung Nordrhein-Westfalen

Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen ab 29. Januar

Auch das vorgelegte Angebot der Arbeitgeber in der zweiten NRW-Runde lehnt die IG Metall als völlig unzureichend ab. "Was die Arbeitgeber heute vorgelegt haben, ist schlicht zu wenig. Wir brauchen deutlich mehr Geld, die verlässliche Altersteilzeit und die Bildungsteilzeit. Unsere Antwort heißt deshalb Warnstreik", sagte IG Metall-Bezirksleiter Knut Giesler nach der Verhandlung. Um jetzt Druck auf die Arbeitgeber zu machen, ruft die IG Metall die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie von Nordrhein-Westfalen ab 29. Januar, Null Uhr zu Warnstreiks auf. Die dritte Verhandlung ist am 6. Februar in Mülheim an der Ruhr.

27.01.2015 Ι Zweite Verhandlung Osnabrück und Emsland

Arbeitgeber provozieren Warnstreiks

Das in der zweiten Runde für die Metall- und Elektrobranche Osnabrück/Emsland vorgelegte Angebot von Niedersachsenmetall hat die IG Metall als unzureichend und indiskutabel abgelehnt. Damit provozieren die Arbeitgeber Warnstreiks, die in der Nacht zum 29. Januar ab Null Uhr möglich sind. Denn dann endet in den Tarifgebieten der Metall- und Elektroindustrie die Friedenspflicht. Die dritte Verhandlung für die rund 15 000 Metall- und Elektrobeschäftigten in Osnabrück/Emsland ist am 17. Februar in Osnabrück.

27.01.2015 Ι Zweite Verhandlung Baden-Württemberg

"Arbeitgeber müssen sich auf massive Warnstreiks einstellen"

In der zweiten Verhandlung für die Metall- und Elektrobeschäftigen im Südwesten präsentierten die Arbeitgeber gestern in Ludwigsburg erstmals ein Angebot. Dieses lehnte die IG Metall Baden-Württemberg als unzureichend ab. Am Mittwoch endet um 24 Uhr die Friedenspflicht. "Nach ihren mageren Vorschlägen müssen sich die Arbeitgeber ab Donnerstag auf massive Warnstreiks einstellen", kündigte IG Metall-Bezirksleiter Roman Zitzelsberger an. Im Vorfeld der zweiten Runde hatten rund 5000 Metallerinnen und Metaller lautstark und kreativ für ihre Forderungen demonstriert. Am 11. Februar gehen die Verhandlungen in Sindelfingen in die dritte Runde, die ebenfalls von Protesten begleitet wird.

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