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Metall und Elektro: weitere Tarifabschlüsse. Foto: kai-creativ/Fotolia.de

Metall und Elektro: weitere Tarifabschlüsse

6,4 Prozent mehr für Beschäftigte in der Heizungsindustrie

26.03.2009 Ι Die rund 1000 Beschäftigte der Heizungsindustrie in Mecklenburg-Vorpommern bekommen mehr Geld. Die IG Metall Küste und der Industrieverband Technische Gebäudeausrüstung vereinbarten, die Einkommen zweistufig um insgesamt 6,4 Prozent zu erhöhen.
Nach den neuen Tarifverträgen steigen Löhne und Gehälter zum 1. Mai 2009 um fünf Prozent und zum 1. November 2009 um weitere 1,4  Prozent. Außerdem werden die Ausbildungsvergütungen im ersten Lehrjahr um sieben Prozent angehoben, im zweiten Jahr um 8,4 Prozent, im dritten Jahr um 10,5 Prozent und im vierten Jahr um 16 Prozent. Die Tarifverträge sind bis zum 30. April 2010 gültig. "Das Ergebnis spiegelt die gute Situation der Branche wider", kommentierte Wolfang Lorenz von der IG Metall Küste den Tarifabschluss.

Autostadt, AutoVision, Wolfsburg AG: ebenfalls 4,2 Prozent mehr Geld

Am 20. März 2009 haben IG Metall und Arbeitgeber einen Tarifabschluss für die rund 1250 Beschäftigten der Volkswagen-Töchter erzielt: Danach steigen die Einkommen zum 1. Juni 2009 um 2,1 Prozent und zum 1. April 2010 um weitere 2,1 Prozent. Zusätzlich erhalten die Beschäftigten eine Einmalzahlung von insgesamt 900 Euro. Davon werden 300 Euro im April 2009 ausgezahlt und 600 Euro Anfang 2010. Der Tarifvertrag endet am 31. August 2010. Thilo Reusch von der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt bewertete das Tarifergebnis als tragfähigen Kompromiss, mit dem die Beschäftigten einen angemessenen Anteil vom Erfolg der Unternehmen erhalten.

4,2 Prozent mehr Geld für Beschäftigte in der Feinstblechindustrie

10. Februar 2009: Die 3300 Beschäftigten in den 16 Feinstblech-Werken in Norddeutschland erhalten in zwei Stufen 4,2 Prozent mehr Geld. Ab 1. Juni 2009 steigen die Einkommen um 2,1 Prozent und ab 1. Januar 2010 um weitere 2,1 Prozent. Zusätzlich gibt es eine Einmalzahlung von insgesamt 722 Euro. Der Tarifvertrag endet am 31. August 2010. Thorsten Ohst von IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt bezeichnete den Tarifabschluss "als Kompromiss, der sich vor dem Hintergrund der aktuellen Krise sehen lassen kann".

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