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Thyssen-Krupp Marine Systems: Zusatztarifvertrag regelt flexible Gestaltung der Arbeitszeit

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Thyssen-Krupp Marine Systems

Hoheit über die Arbeitszeit zurückgeholt

27.02.2017 Ι Lange gab es bei ThyssenKrupp Marine Systems in Emden verschiedene Regelungen zur Arbeitszeit. Jetzt gibt es einen Zusatztarifvertrag, der die Arbeitszeitflexibilität klar regelt. "Alles wird jetzt so vergütet, wie es sich gehört, und alles ist transparent", sagt Betriebsrätin Amke Wilts-Heuse. mehr...
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© David Wollny

Achenbach Buschhütten in Kreuztal

Alles auf null: Arbeitszeit neu denken

27.10.2016 Ι Die Arbeitszeitregelungen des Siegerländer Walzwerke-Herstellers Achenbach Buschhütten gelten als nicht mehr zeitgemäß - vor allem ist die Vielzahl der Vereinbarungen nicht mehr überschaubar. Das hat zu Unzufriedenheit in der Belegschaft geführt. Arbeitgeber und Betriebsrat wollen nun das Thema Arbeitszeit komplett neu denken. Ein Projektteam soll Vorschläge zur Neugestaltung der gesamten Palette der Arbeitszeit ausarbeiten. mehr...
Duerr_raich_101016

© Uli Eberhardt

Dürr in Ludwigsburg

Innovatives Arbeitszeitkontenmodell

Im Jahr 2002 hat Dürr eine Vereinbarung zu Gleit- und Langzeitkonten abgeschlossen, mit dem der Anlagenbauer aus Baden-Württemberg zu einem Vorreiter bei der Gestaltung von Arbeitskontenmodellen wurde. Für die fast 4000 Beschäftigten an den deutschen Standorten gibt es seit 2013 zudem ein Sozialbudget - über deren Verteilung entscheidet der Betriebsrat. mehr...
SKF_Voelkl2

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SKF Schweinfurt in Schweinfurt

Klare Grenzen für die Belastung

Bei SKF in Schweinfurt bestanden seit mehreren Jahren Betriebsvereinbarungen über Gleitzeit und Flexibilität. Einziges Problem: Weil die Vereinbarungen nicht konsequent gelebt wurden, häuften sich in der betrieblichen Praxis oft viele Plusstunden an. Der Betriebsrat wollte dem einen Riegel vorschieben. Erreicht wurde dies mit einer Betriebsvereinbarung, die bei Überschreiten bestimmter Zeitgrenzen verbindliche Konsequenzen festlegt. mehr...
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BMW in München

Flexibel arbeiten, bewusst abschalten

Mit der Ausbreitung mobiler Endgeräte verschwimmen die Grenzen zwischen Beruf und Privatleben, theoretisch ständige Erreichbarkeit wird zu praktisch ständiger Verfügbarkeit. Bei BMW verhandelte der Betriebsrat bereits im Jahr 2013 eine Betriebsvereinbarung zur Mobilarbeit. Er wollte die Beschäftigten vor den Gefahren mobiler Arbeit schützen, ohne die von den Beschäftigten gewünschte Flexibilität zu beschneiden. Das ist gelungen. mehr...
John-Deere_BlasiusKai

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John Deere in Zweibrücken

Saisonarbeit arbeitnehmerfreundlich gestalten

Die John Deere Werke Zweibrücken produzieren mit rund 1100 Beschäftigten Mähdrescher und Feldhäcksler. Es handelt sich um einen klassischen Saisonbetrieb. Im Winter und Frühjahr ist die Auslastung enorm, im Sommer ist dagegen überhaupt nichts zu produzieren. Ziel des Betriebsrates war die Entwicklung eines Arbeitszeitmodells, das diese enormen Schwankungen abbildet und für die Beschäftigten erträglich gestaltet. Das ist gelungen. mehr...
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VW Sachsen in Chemnitz

Arbeitszeit - selbstbestimmt und mitbestimmt

Smartphone und Laptop sind Segen und Fluch zugleich. Digitale Technik ermöglicht mobiles Arbeiten - aber es kann auch dazu verleitet, ausufernd, immer und überall zu arbeiten, ohne auf die tarifliche Arbeitszeit zu achten. Bei Volkswagen Sachsen ist dieser Gefahr ein Riegel vorgeschoben - dank der Betriebsvereinbarung "Mobiles Arbeiten". mehr...
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© Bernd Geller

Arcelor-Mittal in Ostbrandenburg

80 Prozent entschieden sich für Zeit und gegen Geld

Bei Arcelor-Mittal in Eisenhüttenstadt haben die Beschäftigten die Wahl zwischen mehr Zeit und mehr Geld. 32 Stunden heißt mehr Zeit. 35 Stunden heißt mehr Geld. Fast 80 Prozent der Beschäftigten entschieden sich für mehr Zeit. 32plus heißt das Modell, das der Betriebsrat 2010 mit dem Arbeitgeber vereinbarte. mehr...

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