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Tarifrunde Textil und Bekleidung 2017: Erste Warnstreiks ab M...
Mickriges Arbeitgeberangebot provoziert Warnstreiks

Nachdem auch die zweite Verhandlungsrunde am 17. Januar ergebnislos endete, stehen in der westdeutschen Textil- und Bekleidungsbranche die Zeichen auf Warnstreiks. Mit dem Ende der Friedenspflicht starten um null Uhr bundesweit die ersten Nachtaktionen.


„Zu mickrig in der Erhöhung, zu lang in der Laufzeit und keine Altersteilzeit.“ So hat IG Metall-Verhandlungsführer Manfred Menningen das Angebot der Arbeitgeber in Bielefeld bewertet. Ab Mitternacht müssen die Arbeitgeber nun mit Warnstreiks rechnen.

Die bestehenden Entgelttarifverträge laufen heute Nacht aus. Damit endet auch um 24 Uhr die Friedenspflicht. Die IG Metall ruft alle Textil-Beschäftigten und Auszubildenden dazu auf, daran teilzunehmen. Denn nach Ablauf der Friedenspflicht haben sie das Recht, ihre Arbeit zeitlich befristet niederzulegen.


Den Warnstreikauftakt machen heute Nacht ab null Uhr vor allem die Nachtschicht-Beschäftigten der Automobilzulieferer, wie etwa bei Faurecia im bayerischen Neuburg, IDEAL in Ingolstadt und in Otterberg bei Kaiserslautern, Adient im baden-württembergischen Rastatt, bei Global Safety Textiles (GST) in Lörrach, Motus in Überherrn bei Völklingen, Ibena und Borgers in Bocholt, Voith im westfälischen Düren, Bremskerl im niedersächsischen Nienburg sowie bei dem Teppichhersteller Anker in Düren.

Im Laufe dieser und nächster Woche folgen weitere Aktionen und Warnstreiks.

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