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Metall-Tarifrunde 2020
Arbeitgeber mauern – jetzt Druck machen

Arbeitsplätze sichern – jetzt und für die Zukunft. Das steht bei der IG Metall in den Tarifverhandlungen im Mittelpunkt. Doch die Arbeitgeber mauern und lehnen unsere Ziele weitgehend ab. Deshalb: Werdet jetzt aktiv und veröffentlicht Eure Aktionsfotos auf unserer Social Wall.


Die Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie laufen. Die IG Metall fordert ein Zukunftspaket mit Regelungen zur Sicherung von Arbeitsplätzen – jetzt und für die Zukunft. Eine Einigung ist bislang nicht in Sicht: Die Arbeitgeber lehnen die Forderungen der IG Metall weitgehend ab.

Dabei drängt die Zeit: Die Betriebe stehen vor der Transformation durch Digitalisierung, Klimawandel und Dekarbonisierung, wie den Umstieg auf Elektrofahrzeuge. Gut die Hälfte der Betriebe hat dafür keine Strategie und keine konkreten Produkte für die Zukunft. Allein in der Autoindustrie sind mittelfristig 180.000 Arbeitsplätze gefährdet.


Arbeitsplätze sichern

Die IG Metall will die Arbeitsplätze sichern. Daher fordern wir im Rahmen eines tariflichen Zukunftspakets, dass bei Auslastungsproblemen die Beschäftigung gesichert und Arbeitsplätze erhalten bleiben müssen. Das kann auch durch Absenkung der Arbeitszeit passieren. Und das muss fair geschehen – und zwar so, dass die Beschäftigten möglichst kein Geld verlieren. Deshalb fordern wir eine verbindliche Reihenfolge von Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung geben: Zuerst sollen etwa Arbeitszeitkonten und Kurzarbeit mit Aufzahlung genutzt werden.

Die Arbeitgeber lehnen eine solche Zwangsreihenfolge ab. Sie wollen zuerst ihre Unternehmen sichern, auch durch Kostensenkungen auf Kosten der Beschäftigten.


Zukunftstarifverträge sollen Arbeit der Zukunft sichern

Ein weiteres Ziel der IG Metall ist, dass sich Unternehmen auf Verlangen der IG Metall auf Verhandlungen über Zukunftstarifverträge in ihren Betrieben einlassen müssen. In diesen Tarifverträgen sollen etwa Investitionen, Produktionsperspektiven und Qualifizierungen festgeschrieben werden, die Arbeitsplätze für die Zukunft sichern.

Mit den Zukunftstarifverträgen wollen wir eingreifen, bevor ein Betrieb in wirtschaftliche Probleme gerät oder vielleicht kurz vor der Pleite steht und nur noch durch Opfer der Beschäftigten gerettet werden kann. Um genau solche Situationen zu vermeiden, ist das Ziel der IG Metall, tarifliche Regelungen zur Zukunftssicherung frühzeitig zu vereinbaren – wenn es um Strategien für die Zukunft geht und diese noch beeinflusst werden können.

Die Arbeitgeber lehnen auch das ab. Sie wollen keinen Einlassungszwang zu Verhandlungen über Zukunftstarifverträge in ihren Betrieben. Sie wollen wie immer alleine entscheiden.

Auch bei den weiteren Zielen der IG Metall blockieren die Arbeitgeber: Sie lehnen eine Stärkung der Kaufkraft durch Entgelterhöhungen ab. Und sie wollen keinen Nachhaltigkeitsbonus für IG Metall-Mitglieder.


Jetzt in den Betrieben Gesicht zeigen

Damit sich die Arbeitgeber in den Verhandlungen bewegen, erhöht die IG Metall nun den Druck – mit Aktionen in den Betrieben. Da wegen des Coronavirus jetzt Demonstrationen abgesagt wurden, sind Aktionen im Betrieb umso wichtiger.

Macht mit. Zeigt, dass Ihr hinter den Zielen der IG Metall steht: Jetzt Zukunft sichern. Für einen fairen Wandel. Postet Euer Foto auf Instagram oder Twitter unter dem Hashtag #fairwandel – oder auf Facebook unter @igmetall. Eure Fotos erscheinen dann auf unserer Social Wall zur Metall-Tarifbewegung: igmetall.de/jetztzukunftsichern

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