Betriebsratswahl 2026
Betriebsratswahlen: Bislang 80 Prozent für die IG Metall

Trotz schwieriger Zeiten: Bei den laufenden Betriebsratswahlen gingen bis zum 10. April 4038 von 4993 Mandaten in 366 Betrieben an die IG Metall. Rechte Listen spielen keine Rolle. Die Wahlen laufen noch bis zum 31. Mai.


19. März 202619. 3. 2026 |
Aktualisiert am 15. April 202615. 4. 2026


Die bisherige Bilanz der IG Metall zu den Ergebnissen der seit 1. März laufenden Betriebsratswahlen ist bislang positiv. Bis zum 10. März gingen von 4993 Mandaten in 366 Betrieben 4038 Mandate und damit über 80 Prozent an die IG Metall. 

„In schwierigen Zeiten, in denen viele Betriebe wirtschaftlich vor Herausforderungen stehen und den Belegschaften viel zumuten, haben die Kolleginnen und Kollegen der IG Metall ihr Vertrauen ausgesprochen“, erklärt Christiane Benner, Erste Vorsitzende der IG Metall. „Die bisherigen Ergebnisse zeigen: Die Kolleginnen und Kollegen der IG Metall in den Betrieben machen auch in diesen schwierigen Zeiten einen verdammt guten Job. Sie sind nah bei den Menschen. Das zahlt sich aus.“ 

Die Betriebsratswahlen laufen noch bis zum 31. Mai. Doch viele große Betriebe haben bereits gewählt, zum Beispiel:

  • Airbus: 79% – 132 von 167 Mandaten an die IG Metall
  • Audi: 85% – 80 von 94 Mandaten an die IG Metall
  • BMW: 73% – 172 von 236 Mandaten an die IG Metall
  • Bosch (bislang 13 Standorte): 91% – 226 von 247 Mandaten an die IG Metall
  • Mercedes: 72% – 153 von 213 Mandaten an die IG Metall
  • Volkswagen: 85% – 304 von 359 Mandaten an die IG Metall 

 

Rechte Listen spielen kaum eine Rolle

Von einem Rechtsruck kann in den Betrieben keine Rede sein. Im VW Elektroauto-Werk in Zwickau etwa, wo Teile der Medien gar einen rechten Umsturz erwartet hatten, erreichte die IG Metall 29 von 35 Mandaten. 

„An einigen Stellen haben rechte oder alternative Listen Stimmen geholt. Das ist nicht ungewöhnlich“, meint Benner. „Wir wollen als IG Metall immer mit unseren Inhalten und unseren Betriebsrätinnen und Betriebsräten überzeugen. Wenn wenige Prozent Stimmenanteil an andere Listen gehen, ist das zwar für uns bedauerlich, aber kein Weltuntergang. Wir werden jetzt nicht nachlassen, im Gegenteil. Es gibt noch viele Kolleginnen und Kollegen zu überzeugen, noch viele Betriebe zu gewinnen.“

Zwei Metallerinnen mit Schild Team IG Metall in Hamburg beim Aktionstag Fairwandel. Zwei Metallerinnen mit Schild Team IG Metall in Hamburg beim Aktionstag Fairwandel.

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