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Bildungsprogramm der IG Metall
Reif für Bildung?

Ob zu Tarifpolitik, Digitalisierung und Industrie 4.0, Gestaltung der Arbeitszeit oder Transformation, eine Weiterbildung zur Ökonomie oder zum Umgang mit Rechtspopulismus. Unser Bildungsprogramm 2020 zeigt: Wer sich weiterbilden und einmischen will, ist bei der IG Metall an einer guten Adresse.


Globalisierung, Digitalisierung, demografischer Wandel und die Transformation in den Betrieben: Wir stehen am Beginn großer Veränderungen in der Arbeitswelt oder befinden uns schon mittendrin. All das erfordert neue Strategien und Wege – für die Betriebe und für die Beschäftigten. Unser Bildungsprogramm 2020 unterstützt dabei mit den bewährten und neuen Lernformaten.


BR und VL kompakt

Die Module unserer BR kompakt-Reihe bieten den perfekten Einstieg in die Betriebsratsarbeit. Neu gewählte Betriebsräte finden hier das notwendige Know-how für eine erfolgreiche Betriebsratsarbeit. Für einzelne Module haben wir eine BR-kompakt-App entwickelt – mit Gesetzestexten und Lernhilfen, die im Seminar eingesetzt und im Nachgang für die tägliche Betriebsratsarbeit genutzt werden kann.

Ab Januar 2020 werden in den Betrieben die Vertrauensleute gewählt. Unsere Vertrauensleute sind die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für die Beschäftigten im Betrieb und spielen eine wichtige Rolle bei der aktiven Gestaltung der Transformation. Für die neu Gewählten bieten wir eine umfangreiche Grundlagenqualifizierung an. Das neue Modul „Die Transformation aktiv gestalten“ rundet die VL kompakt-Reihe ab.


Das richtige Seminar finden

Am besten findest Du das passende Seminar online mit unserer Seminarsuche. Einfach stöbern und eine „Anfrage“ an Deine IG Metall-Geschäftsstelle vor Ort richten, wo die Anmeldung zu den Seminaren erfolgt. Die Geschäftsstellen bieten zudem alle wichtigen Informationen an – betreffend Seminarzeiten, Anmeldeverfahren, Freistellungsanspruch und Anerkennungsmodalitäten.


Bildungsurlaub und Bildungszeit

Unter dem gängigen Begriff „Bildungsurlaub“ haben Beschäftigte in den meisten Bundesländern Anspruch auf fünf Tage Freistellung im Jahr – insbesondere für politische und berufliche Weiterbildung. Nur noch in den „Freistaaten“ Bayern und Sachsen bleibt den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern diese Weiterbildungsmöglichkeit noch verwehrt.

Viele IG Metall-Seminare sind nach den Bildungsurlaubsgesetzen der Bundesländer anerkannt. Beschäftigte können sich für diese Seminare von der Arbeit freistellen lassen und der Arbeitgeber muss ihnen für diesen Zeitraum das Arbeitsentgelt weiter bezahlen. Grundsätzlich gilt: Für Mitglieder sind alle Seminare der IG Metall kostenlos. Aber auch Nicht-Mitglieder können an IG Metall-Seminaren teilnehmen, müssen die Seminarkosten jedoch selbst tragen.


Sonderurlaub

In einigen Branchen und Regionen haben Beschäftigte Anspruch darauf, sich für Bildungsmaßnahmen vom Betrieb bezahlt oder nicht bezahlt freistellen zu lassen. Zum Beispiel können Beschäftigte und Auszubildende in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie für ihre Aus- und Weiterbildung bis zu zwei Wochen im Jahr von ihrer Arbeit freigestellt werden.


Freistellung von Interessenvertreterinnen und -vertreter

Mitglieder von Betriebsräten, Jugend- und Auszubildendenvertretungen sowie Schwerbehindertenvertretungen genießen einen besonderen Bildungsanspruch. Für ihre Interessenarbeit können sie sich nach Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) für die entsprechenden Seminare freistellen lassen.

Details zu den Freistellungsmöglichkeiten können vor Ort bei den betrieblichen Bildungsbeauftragten oder in der IG Metall-Geschäftsstelle erfragt werden.

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