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© Frank Rumpenhorst

Betriebsratswahlen 2018

Solidarität statt Spaltung

01.03.2018 Ι In den von der IG Metall organisierten Branchen gibt es über 11 000 Betriebe mit Betriebsräten - rechtspopulistische Listen sind die Ausnahme. Dennoch gibt es sie. Für IG Metall Chef Jörg Hofmann ist klar: "Die IG Metall steht für Werte wie Toleranz, Offenheit, Respekt und Solidarität. Rechtsradikale und Rechtspopulisten setzen auf Spaltung statt Solidarität. Dagegen stellen wir uns."

Zwischen aktuellen Medienberichten um rechte Listen und der Realität in den Betrieben klafft eine große Lücke. Ein Grund mehr genau hinzuschauen: Derzeit stellt die IG Metall in den von ihr vertretenen Branchen rund 55 700 Betriebsräte in über 11 000 Betrieben. Rechtspopulistische und rechtsradikale Listen sind die Ausnahme: Dennoch gibt es sie - wie etwa im Daimler-Stammwerk in Untertürkheim, wo die rechte Gruppierung "Zentrum Automobil" mit einer eigenen Liste bei den Wahlen antritt. Bei den bundesweiten Wahlen finden wir sie derzeit in rund einem Dutzend Betrieben.


Die IG Metall zeigt klar Flagge. "Rassismus und Chauvinismus haben keinen Platz in unseren Betrieben", sagt Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall. In den Betrieben arbeiteten Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Nationen und mit unterschiedlicher Weltanschauungen und Parteipräferenzen zusammen. "Eine wirksame Interessenvertretung geht nur zusammen", so Hofmann. Die IG Metall vertrete die Interessen aller Beschäftigten. Auch deshalb sei sie nicht parteigebunden.


Toleranz, Offenheit, Respekt und Solidarität

Die IG Metall bekennt sich klar zu Werten wie Toleranz, Offenheit, Respekt und Solidarität. Für diese steht sie ein. Sie sind Richtschnur des täglichen Handelns im Betrieb. "Als Gewerkschafter müssen wir alle unsere Möglichkeiten ausschöpfen, am Band und im Büro für unsere Werte und Ziele, für unsere Vorstellungen einer gerechten und solidarischen Gesellschaft einzutreten", betont Jörg Hofmann.


Viele Positionen von rechten Gruppierungen im Betrieb oder der AfD verletzen diese Werte - das müsse immer wieder und vor allem im direkten Kontakt deutlich gemacht werden. "Das klar zu stellen ist unsere Aufgabe - in Aufsichtsräten, Betriebsratsgremien, unter den Vertrauensleuten, in Schulungen und in der Öffentlichkeit. Das erwarte ich von allen Kollegen und Kolleginnen, die Mitglied der IG Metall sind", sagt Jörg Hofmann.


Gerechte Gesellschaft ist unser Ziel

Es gehe um eine klare, eindeutige Haltung, an der sich andere orientieren können. "Dialog ist unser Mittel, um die Sorgen und Befürchtungen der Beschäftigten aufzugreifen. Die Ursachen dafür politisch anzugehen ist unser Auftrag. Eine gerechte Gesellschaft ist unser Ziel", so der Erste Vorsitzende der IG Metall.


Noch bis zum 31. Mai wählen in Betrieben, für die die IG Metall als Gewerkschaft zuständig ist, rund dreieinhalb Millionen Beschäftigte ihre Interessenvertreter für die nächsten vier Jahre. Etliche Studien zeigen: In Firmen mit Betriebsrat sind die Arbeitsplätze sicherer, Entgelte höher - und die Arbeitsbedingungen besser. Außerdem bilden sie mehr aus.


"Es sind die Betriebsräte der IG Metall und unsere Tarifverträge, die für bessere Arbeitsbedingungen und sichere Arbeitsplätze sorgen", sagt Jörg Hofmann.

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