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06.02.2015 Ι Dritte Verhandlung und Warnstreiks Nordrhein-Westfalen

Druck aus den Betrieben bringt Bewegung in die Tarifrunde

10 000 Metaller und Metallerinnen aus ganz NRW haben heute an der Protestkundgebung vor Beginn der dritten Tarifverhandlung in Mülheim an der Ruhr teilgenommen. In der Verhandlung zeigten die Arbeitgeber in Sachen Bildungsteilzeit erstmals Entgegenkommen.
An den Aktionen beteiligten sich viele Beschäftigte aus zahlreichen Betrieben in Mülheim, Essen, Oberhausen und Gelsenkirchen. Allein nur von den Siemensbetrieben traten 1700 Beschäftigte in Warnstreik und protestierten lautstark am Mülheimer Stadthafen. Weitere Aktionen gab es in Aachen, Gummersbach, Harsewinkel, Remscheid und Vlotho. Dort waren etwa 350 Metallerinnen und Metaller im Ausstand. Insgesamt legten heute in NRW 14 000 Beschäftigte die Arbeit nieder.

06.02.2015 Ι Warnstreiks Baden-Württemberg

Mit Südwest-Power ins Wochenende

Über 21 500 Beschäftigte aus 70 Betrieben starteten heute im Südwesten aktionsreich ins Wochenende. Die Gesamtzahl der Warnstreikenden summierte sich auf rund 131 000. Schwerpunkte waren heute in Baden-Württemberg unter anderem die Daimler-Werke in Sindelfingen, Untertürkheim, Mettingen und Hedelfingen, wo mehr als 11 000 Beschäftigte die Arbeit nieder legten - davon versammelten sich über 7000 Metallerinnen und Metaller zu einer Kundgebung vor dem Mercedes-Benz-Werk in Sindelfingen.

Zu Warnstreiks aufgerufen hatte die IG Metall außerdem die Belegschaften des Stuttgarter Maschinenbauers Coperion mit rund 200 Metallerinnen und Metallern. Etwa 250 Warnstreikende demonstrierten vor dem Verwaltungsgebäude des Dentalherstellers Kaltenbach + Voigt in Warthausen. Insgesamt machten 700 Mitarbeiter früher Feierabend. Sogenannte Frühschluss-Aktionen gab es außerdem bei John Deere und SEW-Eurodrive in Bruchsal mit mehr als 2000 Leuten sowie bei TRW in Blumberg mit rund 600 Beschäftigten. Bei der Firma Mahle Ventiltrieb in Gaildorf blieb die Produktionshalle während einer Kundgebung leer. Und mehr als 1200 Metallerinnen und Metaller beteiligten sich an Aktionen von Beschäftigten der Esslinger Firmen Belden, Hirschmann CC und Festo. Nach der dritten Verhandlung heute in Nordrhein-Westfalen, geht es am 9. Februar in Bayern und am 11. Februar in Baden-Württemberg in die dritte Runde.

06.02.2015 Ι Warnstreiks Küste

Warnstreiks - auch bei einer steifen Brise 

"Bildung = Zukunft" - das ist auf einem Transparent der Warnstreikenden ThyssenKruppMarineSystems (TKMS) in Kiel zu lesen. Und genau um mehr Zeit und Geld für Bildung geht es bei der Tarifforderung der IG Metall für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie. Aber nicht nur. Die IG Metall fordert zudem 5,5 Prozent mehr Geld und eine neue Altersteilzeit. Allein im IG Metall-Bezirk Küste legten heute 16 500 Metallerinnen und Metaller aus über 80 Betrieben die Arbeit kurzzeitig nieder. In Bremen beteiligten sich 1000 Beschäftigte bei Airbus an einer Kundgebung, in Nordenham waren es 1100 von Premium Aerotec und in Kiel waren 300 Beschäftigte von ThyssenKruppMarineSystems bei der Protestaktion vor dem Tor. 

06.02.2015 Ι Warnstreiks Berlin-Brandenburg und Sachsen

Entschlossen für ein besseres Angebot 

Vor der nächsten Verhandlungsrunde machten auch heute die Beschäftigten in Berlin-Brandenburg und Sachsen ordentlich Dampf. Warnstreiks gab es in 11 Betrieben. Es beteiligten sich über 500 Metallerinnen und Metaller. Unter anderem gingen in Brandenburg viele Beschäftigte von Kirow Ardelt, ThyssenKrupp Rothe Erde sowie Senvion Deutschland in Eberswalde zu einer Kundgebung vor das Werktor. Weitere Aktionen und Warnstreiks gab es in Wildau, Rackwitz und Leipzig. Bei der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen Sachsen rief die IG Metall rund 150 Beschäftigte zum Warnstreik auf.

06.02.2015 Ι Warnstreiks in Bayern

Über 6300 Warnstreikende fordern besseres Angebot 

Auch heute gingen wieder tausende bayerische Metallarbeitnehmer für ein besseres Angebot der Arbeitgeber auf die Straße. Bis jetzt haben sich mehr als 70 000 Beschäftigte der bayerischen Metall- und Elektroindustrie an den Warnstreiks beteiligt. Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern forderte die Arbeitgeber auf, ein besseres Angebot vor zulegen. Der Bezirksleiter sagte: "Ich fordere den VBM auf, umzudenken und ein verhandelbares Angebot zu machen."

Die größten Aktionen waren in Amberg, Aschaffenburg, Marktoberdorf, Fürth und Coburg. Die IG Metall fordert in dieser Tarifrunde um 5,5 Prozent höhere Einkommen für 12 Monate, verbesserte und flexiblere Regelungen zur Altersteilzeit, sowie eine neue tarifliche Bildungsteilzeit für die Beschäftigten. In der bayerischen Metall- und Elektroindustrie arbeiten ca. 790 000 Beschäftigte.

06.02.2015 Ι Warnstreiks in Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen

Warnstreikaktionen ausgeweitet

Mehr als 10 000 Beschäftigte folgten heute in Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen dem Aufruf der IG Metall. Es gab Aktionen in 29 Betrieben. In Hessen beteiligten sich Beschäftigte u.a. aus Eschenburg, Herborn, Witzenhausen, Königstein, Erbach und Dietzenbach an Arbeitsniederlegungen. Weitere Warnstreiks und Frühschlussaktionen gab es in Rheinland-Pfalz, dem Saarland und in Thüringen. Seit Beginn der Tarifauseinandersetzung haben sich rund 62 000 Beschäftigte an den verschiedensten Aktionen beteiligt. Schwerpunkt war heute das Saarland. Dort haben sich fast 5000 Metallerinnen und Metaller für das Forderungspaket stark gemacht. Weitere Aktionsorte: Homburg-Saarpfalz, Koblenz, Wörth und Gemersheim.

06.02.2015 Ι Warnstreiks Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Warnstreiks gehen unvermindert weiter

2 300 Beschäftigte aus 17 Betrieben sind heute wieder für mehr Geld sowie eine Bildungs- und Altersteilzeit vor die Werkstore gezogen. Sie machten klar, dass die Arbeitgeber beim Angebot dringend nachbessern müssen. Schwerpunkte der Warnstreiks waren Alfeld, Hameln und Hildesheim:

Mit dabei waren rund 160 Beschäftigte der Lenze-Standorte bei Hameln, rund 150 Metallerinnen und Metall von Phoenix Contact Electronics in Bad Pyrmont, Lear in Bersenbrück und 350 Beschäftigte von Robert Bosch in Hildesheim.

05.02.2015 Ι Warnstreiks Baden-Württemberg

Weder Eis noch Schnee können die Metallerinnen und Metaller stoppen

Rund 3500 Metallerinnen und Metaller aus fast 60 Betrieben trotzten heute Schneefall und Eiseskälte im Südwesten. "Heute kam der Protest vor allem aus kleineren und mittleren Betrieben, morgen erwarten wir erneut ein deutliches Signal der Belegschaften aus Großunternehmen", sagte Roman Zitzelsberger, Bezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg. Unter anderem demonstrierten Beschäftigte eindrucksvoll in Reutlingen und Geislingen: Dort waren insgesamt 1700 Warnstreikende unterwegs. Mit dabei waren 800 Metallerinnen und Metaller von Bosch, Siemens und anderen Betrieben. In Geislingen demonstrierten rund 500 Warnstreikende durch die Fußgängerzone, unter anderem von WMF und Heidelberger Druckmaschinen. In Nagold kamen etwa 350 Beschäftigte zu einer IG Metall-Kundgebung und rund 280 Metallerinnen und Metaller versammelten sich vor Voith-Turbo in Crailsheim. Damit stieg die Zahl der Warnstreikenden in Baden-Württemberg auf über 105 000.

05.02.2015 Ι Warnstreiks in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Und sie pochen auf ihr "gutes Recht" 

Rund 1 200 Beschäftigte aus acht Betrieben sind heute vor die Werkstore gezogen. An Aktionen beteiligten sich die Beschäftigten von Continental-Teves in Gifhorn, von ABB und Otis in Halle-Dessau sowie rund 400 Metallerinnen und Metall von Herzog in Osnabrück und Elster-Kromschröder in Lotte. Bei Conti-Teves in Gifhorn beteiligten sich 550 Beschäftigte an Arbeitsniederlegungen. Seit Ende der Friedenspflicht legten im IG Metall-Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt rund 19 900 Beschäftigte aus 145 Betrieben zeitweise ihre Arbeit nieder.

05.02.2015 Ι Warnstreiks in Bayern

Bayern erhöhen den Druck

Trotz eisigen Temperaturen - in Bayern zog es wieder mehr als 6000 Arbeitnehmerinnen vor die Werkstore. "Die Beschäftigten sind enttäuscht von dem mickrigen Angebot, insbesondere über die vom VBM vorgeschlagene Verschlechterung bei der Altersteilzeit", stellte Jürgen Wechsler, IG Metall Bezirksleiter, fest. Er bedankt sich bei den Beschäftigten für die gute Teilnahme an den Warnstreiks: "Bei diesen Temperaturen vor das Tor zuziehen, zeugt von einem hohen Rückhalt der Beschäftigten für unsere Forderung."


Die IG Metall hatte heute in Bayern in 25 Betrieben der bayerischen Metall- und Elektroindustrie die Beschäftigten zu Warnstreiks aufgerufen. Mit dabei waren die Betriebe aus Ober- und Unterfranken, Schwaben, der Oberpfalz, Nieder- und Oberbayern und aus Mittelfranken. Die IG Metall fordert 5,5 Prozent höhere Einkommen für 12 Monate, verbesserte und flexiblere Regelungen zur Altersteilzeit, sowie eine neue tarifliche Bildungsteilzeit für die Beschäftigten. In der bayerischen Metall- und Elektroindustrie arbeiten ca. 790.000 Beschäftigte.

05.02.2015 Ι Warnstreiks in Hessen, Thüringen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland

Sternmarsch im Saarland

Heute folgten wieder tausende Metallerinnen und Metaller dem Aufruf der IG Metall und protestierten gegen das magere Angebot der Arbeitgeber. Bereits eine Woche nach Ende der Friedenspflicht meldet der IG Metall Bezirk Mitte über 50 000 Warnstreikende in 230 Betrieben. "Das ist ein starkes Signal, das uns selbst überrascht", sagte IG Metall Bezirksleiter Armin Schild. 

Der Schwerpunkt der Aktionen lag heute in Völklingen: In einem gemeinsamen Sternmarsch haben sich aus rund 13 Betrieben über 4 500 Beschäftigte zu einer Kundgebung vor den Ford-Werken beteiligt. Weitere Aktionen im Saarland: In Neunkirchen haben rund 350 Beschäftigte von Hörmann Freisen, Hörmann Eckelhausen und Diehl DLS in der Früh- und Tagschicht die Arbeit niedergelegt In der Region Homburg-Saarpfalz haben sich etwa 830 Beschäftigte an den Warnstreiks beteiligt.

05.02.2015 Ι Warnstreiks Nordrhein-Westfalen

Vor der dritten Runde in NRW legen Metaller noch mal ordentlich nach

Vor der morgigen dritten Verhandlungsrunde laufen sich die Metallerinnen und Metaller in Nordrhein-Westfalen schon mal warm. Mehr als 10 000 Beschäftigte aus 109 Betrieben beteiligten sich an Aktionen für die Forderung der IG Metall nach 5,5 Prozent mehr Entgelt sowie einer verbindlichen Alters- und Bildungsteilzeit. Knut Giesler, Bezirksleiter IG Metall NRW: "Die Zurückhaltung bei dem Thema Altersteilzeit ist uns Metallern ein besonderer Dorn im Auge. Auch Beschäftigte in den unteren Entgeltgruppen brauchen eine finanziell absichernde Altersteilzeit. Sie haben oft über Jahre schwere körperliche Arbeit im Schichtdienst verrichtet und ihnen steht ein fairer Übergang in die Rente zu."

 

Die größten Kundgebungen waren in Bielefeld und Hellenthal. Weitere Aktionen fanden in Bielefld, Bocholt, Bonn-Rhein-Sieg, Düsseldorf-Neu, Gummersbach, Herford, Köln-Leverkusen, Krefeld, Münster, Rheine, Remscheid-Solingen und Unna. Morgen gehen die Verhandlungen in Mülheim weiter.

05.02.2015 Ι Warnstreiks Berlin, Brandenburg und Sachsen

Berliner lassen nicht locker ...

Den Auftakt machten heute in den frühen Morgenstunden rund 150 Warnstreikende bei Procter & Gamble (Gillette) in Berlin, die sich vor dem Werkstor mit anderen aktiven Metallerinnen und Metaller aus Berlin trafen. In Sachsen waren rund 300 Beschäftigte im Ausstand, davon 120 Mitarbeiter von Siemens Schaltanlagenbau und 180 Beschäftigte im Karosseriewerk in Dresden. Olivier Höbel, IG Metall Bezirksleiter in Berlin-Brandenburg-Sachsen, zog eine erste Warnstreikbilanz seit Ende der Friedenspflicht am 29. Januar:"Über 16 000 Beschäftigte aus 64 Betrieben haben trotz widriger Wetterbedingungen ihre Entschlossenheit gezeigt, für die Forderungen der IG Metall zu kämpfen. Das ist uns allen ein Ansporn, nicht locker zu lassen, bis ein akzeptables Ergebnis steht."

04.02.2015 Ι Warnstreiks in Bayern

Aufgeheizte Stimmung in Bayern 

In Bayern haben sich heute 25 245 Metallerinnen und Metaller aus 35 Betrieben an Warnstreiks beteiligt. "Das Angebot der Arbeitgeber ist genauso eisig wie die derzeitigen Temperaturen", resümierte Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern. "Die Stimmung bei unseren Warnstreiks ist im Gegensatz dazu sehr aufgeheizt. Damit es wieder Frühling in den Betrieben wird, fordere ich die Arbeitgeber zu einem sonnigen Angebot auf", so der Gewerkschafter. Dem Warnstreikaufruf der IG Metall waren auch heute wieder tausende Beschäftigte gefolgt. Allein bei Audi in Ingolstadt protestieren heute über 13 000 Beschäftigte für die Tarifforderung der IG Metall. Irene Schulz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall sagte den Audi-Beschäftigten: "Ihr demonstriert heute, dass wir die richtigen Forderungen im Vorfeld miteinander diskutiert haben, dass wir die richtigen Themen anpacken". Weitere große Aktionen mit nochmal 12 000 Beschäftigten fanden in Amberg, Auerbach, Bad Neustadt, Ebern, Fürth, Höchststadt, Lichtenau, Manching, Mindelheim, München, Passau und Wemding statt.

04.02.2015 Ι Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen

Warnstreiks laufen auf Hochtouren

Trotz eisiger Temperaturen gingen in Nordrhein-Westfalen wieder tausende Beschäftigte auf die Straße. Heute zählte die IG Metall 13 900 Metallerinnen und Metaller aus 116 Betrieben, die sich an Warnstreiks beteiligten. Dick eingepackt mit dem roten Schal der IG Metall zur Tarifrunde mit dem Motto "Wir für Mehr" versammelten sich die Beschäftigten zu Demonstrationen und Sternmärschen unter anderen in Berleburg, Bielefeld, Dortmund, Krefeld und Solingen. Sie machten ordentlich Lärm für ihre Forderung nach 5,5 Prozent mehr Entgelt sowie verbindlichen Regelungen zur Alters- und Bildungsteilzeit.

 

Knut Giesler, IG Metall Bezirksleiter sprach vor dem Werkstor der Continentale Automotive GmbH zu den Warnstreikenden: "Dass trotz der eisigen Temperaturen seit dem Ende der Friedenspflicht mehr als 74 000 Beschäftigte an den Warnstreiks in NRW teilgenommen haben, sendet ein deutliches Zeichen an die Arbeitgeber: Sie müssen sich am Freitag zur dritten Verhandlung richtig warm anziehen. Die Beschäftigten leisten eine hervorragende Arbeit in den Betrieben und haben mehr als mickrige 2,2 Prozent mehr verdient." Die Verhandlungen gehen am 6. Februar in Mülheim in die nächste Runde.

04.02.2015 Ι Warnstreiks Baden-Württemberg

Im Südwesten die 100 000er Marke geknackt

Seit Ende der Friedenspflicht am 29. Januar haben sich in Baden-Württemberg über 100 000 Metallerinnen und Metaller an Warnstreiks und Protestaktionen beteiligt. Bis zum frühen Nachmittag zogen allein heute mehr als 15 000 Beschäftigte aus 50 Betrieben vor die Werkstore. Der dickste Brocken war Audi in Neckarsulm: Dort legten rund 7400 Mitarbeiter die Arbeit nieder und beteiligten sich an der Demonstration der IG Metall. Etwa 1250 Warnstreikende waren in Schramberg-Sulgen auf den Beinen und bei Sick in Waldkirch zogen etwa 300 Metallerinnen und Metaller vor das Haupttor. "Die Zahlen sprechen für sich", freute sich IG Metall-Bezirksleiter Roman Zitzelsberger. "Inzwischen muss wirklich jeder Arbeitgeber begriffen haben, dass die Belegschaften unsere drei Forderungen voll unterstützen."

04.02.2015 Ι Warnstreiks Küste

Protest gegen mageres Angebot der Arbeitgeber geht weiter

Warnstreiks gab es im nordwestlichen Niedersachsen und in Schleswig-Holstein. Mehr als 800 Beschäftigte folgten dort dem Aufruf der IG Metall und protestierten gegen das Angebot der Arbeitgeber. "Der Protest richtet sich gegen das magere Angebot der Arbeitgeber beim Geld, der Angriff auf die Altersteilzeit und das Nein zur Bildungsteilzeit", sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste. "Wir lassen uns bei der Weiterbildung nicht abkoppeln: Während die Arbeitgeber in Baden-Württemberg immerhin den Anspruch auf Freistellung anbieten, lehnt Nordmetall jegliche Regelung ab", kritisierte der Gewerkschafter. In Lübeck waren am Vormittag bei Dräger, GPE und Gable insgesamt 530 Beschäftigte dem Aufruf der Gewerkschaft gefolgt. Bei Lumberg in Cloppenburg, Waskönig und Walter im Saterland sowie MWA in Emden legten am Nachmittag 285 Metallerinnen und Metaller zeitweise die Arbeit nieder. Seit dem Ende der Friedenspflicht beteiligten sich damit im IG Metall-Bezirk Küste bereits 6500 Beschäftigte aus 36 Betrieben an den Warnstreiks.

04.02.2015 Ι Warnstreiks Berlin, Brandenburg und Sachsen

1800 Beschäftigte treibt es im Osten auf die Straße

Rund 1800 Beschäftigte aus 20 Betrieben waren erneut in Berlin, Brandenburg und Sachsen kurzzeitig im Ausstand. Allein in Berlin zogen am Mittwochmorgen 1000 Warnstreikende aus acht Betrieben vor die Werkstore. Mit dabei waren Beschäftigte der Frühschicht bei Mercedes Benz, von Schindler Aufzüge und Fahrtreppen, Schindler Deutschland, GE Energy Power Conversion, Häfele Berlin, SKF, Paul Hettich sowie von Thales Transportation Systems. Mit einem Autokorso fuhren sie alle zur Kundgebung vor die Tore bei Mercedes-Benz in Berlin-Marienfelde. In Brandenburg beteiligten sich 190 Metallerinnen und Metaller von MTU Maintenance in Ludwigsfelde. Rund 300 Beschäftigte aus sechs Betrieben zogen in Finsterwalde zur gemeinsamen Kundgebung in die Innenstadt. In Sachsen waren 100 Warnstreikende von Siemens in Chemnitz aktiv dabei und in Leipzig 50 Beschäftigte. Auch in Hartha wurde demonstriert: Die IG Metall hatte dort 180 Metallerinnen und Metaller bei Pierburg Pump Technology zum Warnstreik aufgerufen. IG Metall-Bezirksleiter Olivier Höbel forderte die Arbeitgeber auf, sich den Anforderungen der Beschäftigten zu stellen und nicht in Verhaltensmuster der Vergangenheit zu verfallen. So sei völlig unverständlich, wenn die Arbeitgeber einen Fachkräftemangel beklagen, jedoch selbst nicht genug in die Weiterbildung investieren wollen.

04.02.2015 Ι Warnstreiks in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen

Erneut legen tausende Beschäftigte die Arbeit nieder

Die Warnstreiks in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und in Thüringen gehen auch heute unvermindert weiter. Bis zum Mittag sind fast 2300 Metallerinnen und Metaller aus 18 Betrieben vor die Werktore gezogen und haben ihren Unmut über das mickrige Angebot der Arbeitgeber kundgetan.´Beteiligt waren unter anderem die Beschäftigten bei GKN in Offenbach, bei Bosch, Kamax und Weiss Umwelttechnik und in Hanau bei der Vacuumschmelze. Auch in Rheinland-Pfalz gab es wieder Aktionen. Knapp 1000 Metallerinnen und Metaller aus Neuwied, Neustadt, Bad Kreuznach, Kaiserslautern, Koblenz und Trier folgten dem Aufruf der IG Metall. In Homburg-Saarpfalz waren es rund 870 Beschäftigte, die zeitweise die Arbeit niederlegten.

04.02.2015 Ι Warnstreiks in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt - Verhandlungsstart bei VW

Kein Arbeitgeberangebot bei VW - wieder Warnstreikende on Tour

Heute ist beim größten Autobauer Europas die Tarifrunde gestartet: In Hannover endete die erste Verhandlung für die rund 115 000 Beschäftigten von Volkswagen und der Financial Services ohne Ergebnis. Die IG Metall fordert für die VWler ein Plus von 5,5 Prozent für zwölf Monate, mehr Ausbildungsplätze sowie Gespräche über einen "Zukunftsplan Gute Arbeit". Ein eigenes Angebot ließ das Management des größten europäischen Autobauers missen. Die zweite Verhandlung bei VW ist am 12. Februar wieder in Hannover.

Unterdessen waren in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt wieder Warnstreikende on Tour: Rund 1505 Beschäftigte aus 16 Metall- und Elektrobetrieben legten zeitweise die Arbeit nieder und zogen vor die Werkstore. Seit Ende der Friedenspflicht am 29. Januar haben sich in der Region Niedersachsen und Sachsen-Anhalt rund 18 680 Metallerinnen und Metaller aus 137 Unternehmen an Warnstreiks beteiligt.

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