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03.02.2015 Ι Warnstreiks in Bayern

Metaller stehen uneingeschränkt hinter Forderungspaket

In über 20 Betrieben kam es heute in Bayern zu Warnstreiks. Bis zum Mittag hatten sich bereits über 11 900 Arbeitnehmer an den Aktionen beteiligt und am Ende des Tages wird sich die Zahl noch erhöhen, denn einige der Warnstreiks waren für den Nachmittag geplant. "Die Beschäftigten stehen ohne Einschränkung hinter den Forderungen der IG Metall Bayern." erklärte Jürgen Wechsler, Bezirksleiter Bayern. Die IG Metall fordert in dieser Tarifrunde um 5,5 Prozent höhere Einkommen für zwölf Monate, verbesserte und flexiblere Regelungen zur Altersteilzeit, sowie eine neue tarifliche Bildungsteilzeit für die Beschäftigten. In der bayerischen Metall- und Elektroindustrie arbeiten circa 790 000 Beschäftigte.

 

03.02.2015 Ι Warnstreiks in Niedersachsen und Schleswig-Holstein

Zeitweise Arbeitsniederlegungen im Norden 

Rund 1000 Metaller legten heute an der Küste zeitweise die Arbeit nieder. Schwerpunkte der Warnstreiks im Norden waren heute das nordwestliche Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Insgesamt gingen heute rund 1000 Beschäftigte aus sieben Betrieben zeitweilig in den Ausstand. Mit dabei waren die Beschäftigten von Manitowoc, Nordic Yards, Schottel und Lear. In Niedersachsen hatte die IG Metall die Beschäftigten der Eisengießerei Dinklage, Atlas Weyhausen und Brötje Raumheizsysteme Augustfehn zu Warnstreiks aufgerufen."In den nächsten Tagen werden wir die Warnstreiks ausweiten und weitere Betriebe einbeziehen", kündigte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste, an. "Mit ihrem mickrigen Angebot haben die Arbeitgeber den Protest der Beschäftigten provoziert."

03.02.2015 Ι Warnstreiks in Berlin-Brandenburg und Sachsen

Warnstreikende kommen in Fahrt 

Zu Aktionen und Warnstreiks kam es in sieben Betrieben im Tarifgebiet Berlin-Brandenburg und Sachsen. Beteiligt waren rund 1 500 Beschäftigte. Am heutigen vierten Warnstreiktag legten bei Mercedes-Benz in Ludwigsfelde etwa 400 Metallerinnen und Metaller die Arbeit nieder sowie 100 Beschäftigte der Gestamp Umformtechnik und zogen zur gemeinsamen Kundgebung vor das Werktor bei Mercedes. Beim Leipziger Autobauer Porsche standen die Bänder für 90 Minuten still. Im sächsischen Sebnitz gingen 150 Beschäftigte der Robert Bosch Elektrowerkzeuge in den Ausstand. Bei der Bahntechnik Brand-Erbisdorf blieben alle 35 gewerblich Beschäftigten der Arbeit für eine Stunde fern. Bei MAHLE Industrial Thermal Systems Reichenbach in Bobritzsch-Hilbersdorf im Vogtland traten gegen Mittag 60 Beschäftigte in den Ausstand. In Sohland bei Bautzen rief die IG Metall 100 Beschäftigte bei GKN Walterscheid Getriebe zum Warnstreik auf.

Die IG Metall fordert für die rund 100.000 Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie in Berlin-Brandenburg 5,5 Prozent höhere Einkommen für die Dauer von zwölf Monaten, verbesserte und flexible Altersübergänge und einen Anspruch auf Bildungsteilzeit.

03.02.2015 Ι Warnstreiks Baden-Württemberg

Warnstreikende im Südwesten steuern auf die 100 000er-Marke zu

Auch am vierten Warnstreiktag standen in Baden-Württemberg die Produktionen mehrerer Betriebe zeitweise still. Von Tauberbischofsheim bis Lörrach, von Ulm bis Offenburg folgten bis heute Mittag rund 4000 Beschäftigte aus 30 Betrieben dem Warnstreikaufruf der IG Metall. Vor rund 200 Metallerinnen und Metaller sprach unter anderem der Zweite IG Metall-Vorsitzende Jörg Hofmann auf einer IG Metall-Funktionärskonferenz in Pforzheim: "Seit Warnstreikbeginn haben sich bundesweit über 200 000 Beschäftigte an den Warnstreiks beteiligt. Das ist ein deutliches Signal an die Arbeitgeber, was von ihrem ersten Angebot zu halten ist: Es ist zu wenig."

Insgesamt zählte die IG Metall in Baden-Württemberg 85 000 Beschäftigte, die seit Ende der Friedenspflicht am 29. Januar an Warnstreikaktionen aktiv mitmachten. Damit "überschreiten wir die 100 000er-Marke früher als erwartet", sagte Roman Zitzelsberger, IG Metall-Bezirksleiter. Denn ursprünglich hatte die IG Metall im Südwesten bis zum 11. Februar mit rund 100 000 Warnstreikenden gerechnet. Ab morgen geht's weiter mit mehreren Großkundgebungen.

 

03.02.2015 Ι Warnstreiks Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Metaller in der Niedersachsen und Sachsen-Anhalt wieder auf der Straße

Vor die Werkstore zogen auch heute wieder Warnstreikende in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt: Seit Ende der Friedenspflicht legten dort rund 16 780 Beschäftigte aus 114 Unternehmen die Arbeit zeitweise nieder. Heute waren es 3729 Beschäftigte aus 32 Betrieben, die dem Warnstreiksaufruf der IG Metall folgten. Allein in Hannover ließen etwa 1150 Beschäftigte aus 14 Betrieben die Arbeit zeitweise ruhen. Im Harz und südlichen Niedersachsen waren rund 1130 Metallerinnen und Metaller aus neun Unternehmen aktiv dabei. Und auch beim Messtechnikhersteller Mahr in Göttingen stand zeitweise die Produktion: Dort beteiligten sich rund 300 Beschäftigte an Warnstreiks sowie 570 Mitarbeiter vom Osnabrücker Kupferverarbeiter KME und dem Automobilzulieferer Frimo in Lotte.

03.02.2015 Ι Warnstreiks Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland

Warnstreikende lassen sich nicht mit Peanuts abspeisen

Schon bis zum Mittag legten heute in Hessen, Rheinland Pfalz, Thüringen und dem Saarland über 7000 Metallerinnen und Metaller in 29 Betrieben die Arbeit nieder. Mit dabei waren in Rüsselsheim und Kaiserlautern auch tausende Opelaner. Im hessischen Offenbach war der Druckmaschinenbauer manroland einer der Schwerpunktebetriebe. Dort redete Wolfgang Lemb, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall, zu den Warnstreikenden. Er sagte: "Mit der Bildungsteilzeit könnten die Arbeitgeber jetzt endlich etwas Konkretes leisten, anstatt über den drohenden Fachkräftemangel nur zu jammern. Aber im Jammern sind sie groß. Wie eine Gebetsmühle behaupten sie auch in dieser Tarifrunde wieder, wie schlecht es ihnen geht."

03.02.2015 Ι Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen

Metaller demonstrieren Geschlossenheit 

Auch heute haben wieder viele Metallerinnen und Metaller dem schlechten Wetter getrotzt. In Nordrhein-Westfalen haben sich über 17 000 Beschäftigte aus 133 Betrieben an Warnstreikaktionen beteiligt. Zeitweise ruhte die Arbeit in mehreren Städten - unter anderem in Dinslaken, Gevelsberg, Lemgo, Lippstadt, Mettmann, Minden und Paderborn. Geschlossen demonstrierten die Arbeitnehmer aus zahlreichen Betrieben auf gemeinsamen Kundgebungen für eine Entgelterhöhung um 5,5 Prozent sowie verbindlichen Alters- und Bildungsteilzeitregelungen. Knut Giesler, IG Metall Bezirksleiter für Nordrhein-Westfalen erklärte: "Am 6. Februar haben die Arbeitgeber in der dritten Verhandlung in Mülheim an der Ruhr die Chance, ein ernsthaftes Angebot auf den Tisch zu legen."

 

02.02.2015 Ι Warnstreiks Nordrhein-Westfalen

In NRW trotzen 3500 Warnstreikende dem Wintereinbruch

Rund 3500 Metallerinnen und Metaller aus 25 Betrieben folgten heute in Nordrhein-Westfalen dem Warnstreikaufruf der IG Metall. Die Schwerpunkte waren in Witten, Krefeld, Neuss und Werdohl mit Demonstrationen und Kundgebungen. Trotz starken Wintereinbruch und heftigen Schneefall zogen die Metallerinnen und Metaller vor die Werkstore und demonstrierten für ihre Forderung nach 5,5 Prozent mehr Geld sowie eine bessere Alters- und eine neue Bildungsteilzeit. In Bielefeld versammelten sich rund 400 Beschäftigte vor dem Tor von Hörmann in Brockhagen und in Witten waren etwa 550 Warnstreikende zu Fuß und mit Autokorso unterwegs. In Neuss gingen 700 Mitarbeiter der Betriebe Aluminium Norf und Hydro Alumnium auf die Straße und in Krefeld beteiligten sich 500 Metallerinnen und Metaller der Siempelkamp-Gruppe mit Delegationen von Nachbarbetrieben an den Warnstreikaktivitäten. "Die zahlreichen Warnstreikaktionen heute zeigen erneut: Die IG Metall-Mitglieder stehen hinter den Tarifforderungen", konstatierte IG Metall-Bezirksleiter Knut Giesler. Seit Ende der Friedenspflicht waren in NRW 43 000 Warnstreikende auf der Straße.

02.02.2015 Ι Warnstreik Berlin Brandenburg und Sachsen

Weitere befristete Arbeitsniederlegungen

Mit befristeten Warnstreiks unterstützen heute rund 5000 Beschäftigte aus 20 Betrieben in Berlin, Brandenburg und Sachsen die Forderungen nach 5,5 Prozent höheren Einkommen, verbesserter Altersteilzeit sowie einer neuen Bildungsteilzeit. Schwerpunkte der Aktionen waren neben Berlin Chemnitz, Dresden und Leipzig. In Berlin legten rund 2400 Beschäftigte aus dreizehn Berliner Betrieben die Arbeit nieder. Über 1500 Metallerinnen und Metaller zogen zur Warnstreikkundgebung vor das Siemens-Verwaltungsgebäude in Spandau. Darunter waren Beschäftigte der unterschiedlichen Siemensbetriebe sowie Osram, dem Motorradbauer BMW, TACR, BSH, Coriant, Atos IT, Redknee und Nokia beteiligt.

Oliver Höbel, IG Metall-Bezirksleiter, warnte die Arbeitgeber. Sollten sie ihre Blockadehaltung nicht beenden, müssten sie mit einer Steigerung der Arbeitskampfmaßnahmen rechnen. "Wir akzeptieren nicht, dass die Arbeitgeber den Bedarf an älteren Beschäftigten vordergründig täglich neu beschwören. Gleichzeitig versagen Sie in der betrieblichen Praxis bei alternsgerechten Arbeitsbedingungen und fairen Ausstiegsmodellen", sagte der Gewerkschafter.

02.02.2015 Ι Warnstreiks Küste

Auf dünnem Eis 

Schwerpunkte der Warnstreiks im Norden Deutschlands waren heute das nordwestliche Niedersachsen: Arbeitsniederlegungen gab es bei der Neuen Jadewerft und Turbo Technik in Wilhelmshaven, Broetje-Automation in Wiefelstede sowie ThyssenKruppMarineSystems (TKMS), Emder Werft- und Dockbetriebe und Nordseewerke in Emden. Insgesamt beteiligten sich daran 250 Beschäftigte. Zudem legten mehr als 120 Metallerinnen und Metaller aus den Betrieben Thyssen Krupp Marine System, Emder Werft und Dockbetriebe sowie den Nordseewerken ab 09:30 Uhr für eine knappe Stunde die Arbeit nieder. 

Die Kolleginnen und Kollegen äußerten ihren Unmut über das bisherige Angebot der Arbeitgeber bei den laufenden Tarifverhandlungen der Metall- und Elektroindustrie. Ein mageres Plus beim Geld, eine schlechtere Altersteilzeitregelung und keinerlei Entgegenkommen bei der bezahlten Bildungsteilzeit, das wollen sich die Metallerinnen und Metaller nicht bieten lassen.

02.02.2015 Ι Warnstreiks Bayern

Auch die Bayern sind weiterhin aktiv dabei

In Bayern haben bis heute Mittag 4810 Beschäftigte aus neun Metall- und Elektrobetrieben die Arbeit zeitweise niedergelegt. Schwerpunkte waren unter anderem in der Oberpfalz bei GRAMMER in Amberg mit 470 Warnstreikenden sowie in Schwaben bei PREMIUM AEROTEC und EBERLE in Augsburg mit zusammen knapp 1500 Aktiven. Und auch in Oberfranken stand die Produktion zeitweise still: Bei Bosch in Bamberg legten 2500 Beschäftigte die Arbeit nieder und demonstrierten für ihre Forderungen nach mehr Zeit und Geld. Etwa 200 Metallerinnen und Metaller waren in Reichertshofen bei WACKER Neuson bei Warnstreiks dabei. Insgesamt hatte die IG Metall Bayern heute zehn Betriebe aufgerufen, die Spätschichten bei GRAMMER und BOSCH folgen noch. In Bayern haben bisher seit Ende der Friedenspflicht 11 905 Metallerinnen und Metaller die Arbeit zeitweise ruhen lassen.

02.02.2015 Ι Warnstreiks Baden-Württemberg

Selbst Schnee und Eis konnten die Warnstreikenden nicht bremsen

Trotz widriger Witterungsverhältnisse sind im Südwesten auch heute wieder tausende Beschäftigte den Warnstreik-Aufrufen der IG Metall gefolgt. Bis 14 Uhr beteiligten sich rund 5000 Metallerinnen und Metaller an Aktionen. Die Zahl der Teilnehmer an Warnstreiks, Kundgebungen und Frühschlussaktionen seit Ende der Friedenspflicht steigt auf über 75 000. "Die Mannschaften in den Betrieben stehen geschlossen hinter unserem Forderungspaket", sagte Roman Zitzelsberger, Bezirksleiter der IG Metall in Baden-Württemberg.


Am Sparkassenplatz Mannheim-Lindenhof versammelten sich 700 Beschäftigte des Landmaschinenherstellers John Deere. In Heidenheim kamen aus den verschiedenen Voith-Unternehmensteilen rund 2500 Metallerinnen und Metaller auf dem Platz vor der Kantine zusammen. 500 Beschäftigte der Autozulieferer Mahle und ZF Lenksysteme beteiligten sich in der Region Ludwigsburg an Kundgebungen. Weitere Aktionen folgen in den Spät- und Nachtschichten. Die Proteste werden auch in den kommenden Tagen fortgesetzt.

02.02.2015 Ι Warnstreiks Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Fast 13 000 Warnstreikende seit Ende der Friedenspflicht

In Niedersachsen und Sachsen-Anhalt sind heute rund 830 Metallerinnen und Metaller aus neun Betrieben vor die Werkstore gezogen und haben ihre Arbeit ruhen lassen - davon 100 Beschäftigte von KSM und 250 Beschäftigte von ThyssenKrupp in Sachsen-Anhalt. "Die Wut der Beschäftigten über das mickrige Angebot der Arbeitgeber ist groß. Allein in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt haben das in den letzten Tagen rund 12 940 Beschäftigte mit Warnstreikaktionen deutlich gemacht. Diesen Druck werden wir aufrechterhalten bis die Arbeitgeber endlich nachbessern und ein verhandelbares Angebot auf den Tisch legen, erklärte Hartmut Meine, IG Metall-Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.

02.02.2015 Ι Warnstreiks in Hessen und Rheinland-Pfalz

Erbarme, zu spät - die Hesse und Pfälzer komme ...

Nach einem bewegten Wochenende, wo es bei Mahle in Wölfersheim zu einem Warnstreik kam, ging es heute auch in Hessen und Rheinland-Pfalz weiter. Mehrere hundert Beschäftigte folgten dem Aufruf der IG Metall und beteiligten sich an Warnstreiks. Orte des Protestes waren beispielsweise Bad Kreuznach, Darmstadt, Trier, Kaiserslautern, Ludwigshafen-Frankenthal und Nordhessen.

30.01.2015 Ι Warnstreiks Nordrhein-Westfalen

16 000 Warnstreikende bringen den Pott zum Kochen

In Nordrhein-Westfalen haben heute rund 16 000 Beschäftigte in der Metall- und Elektroindustrie die Warnstreikaktionen fortgesetzt. Schwerpunkte waren in Arnsberg, Gütersloh, Hagen und in Siegen, wo allein 5000 Metallerinnen und Metaller unterwegs waren. Vor dem Miele-Werk in Gütersloh sprach IG Metall-Bezirksleiter Knut Giesler: "Die Zurückhaltung der Arbeitgeber ist angesichts der positiven Erwartungen der Unternehmen für das Jahr 2015 völlig unverständlich. Die Arbeitsniederlegungen der Beschäftigten sind die einzig richtige Reaktion auf die Kampfansage der Arbeitgeber."

30.01.2015 Ι Warnstreiks Baden-Württemberg

"Kein Säbelrasseln, sondern Ausdruck berechtigter Empörung"

24 500 Beschäftigte aus 175 Betrieben gingen am zweiten Warnstreiktag vors Werktor, zu Kundgebungen oder sind im Rahmen von Frühschlussaktionen zeitiger nach Hause gegangen. Damit zählte die IG Metall Baden Württemberg an den ersten zwei Tagen nach Ende der Friedenspflicht mehr als 55 000 Teilnehmer.

Roman Zitzelsberger, Bezirksleiter Baden Württemberg: "Die Beschäftigten machen den Arbeitgebern unmissverständlich klar, dass sie ihr Angebot als Provokation empfinden". Wer dies als "unverhältnismäßiges Säbelrasseln" abtue, habe leider nicht verstanden, dass sich nur mit Kürzungen und Verweigerungen keine Herausforderungen der Zukunft lösen lassen. Bis jetzt lehnen die Arbeitgeber die von der IG Metall geforderte Bildungsteilzeit vehement ab, der Anspruch auf Altersteilzeit soll halbiert werden.

Warnstreiks und Kundgebungen gab es unter anderem bei Liebherr in Ehingen. Dort verabschiedeten sich 1500 Beschäftigte in den vorzeitigen Feierabend. Bei Bizerba in Meßkirch trafen sich 110 Beschäftigte zum Demozug und blieben ganztags der Arbeit fern. Bei Bosch in Reutlingen ruhte die Produktion, weil 1000 Beschäftigte früher nach Hause gegangen sind. In der Region Heidenheim beteiligten sich rund 2000 Metallerinnen und Metaller an Frühschlussaktionen, in und um Aalen waren es über 3000, nochmal so viele im Raum Karlsruhe. Weitere Aktionen folgen in den Spät- und Nachtschichten an diesem Freitag.

 

30.01.2015 Ι Warnstreiks Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

5176 Beschäftigte für mehr Zeit und Geld aktiv auf den Beinen

5176 Beschäftigte aus 31 Betrieben haben sich am heutigen Freitag an Warnstreiks beteiligt. Für ein deutlich verbessertes Angebot protestierten unter anderem rund 180 Metallerinnen und Metaller von KSB in Halle. Bei Volkswagen in Osnabrück und valmet-automotive legten 1700 Beschäftigte zeitweise die Arbeit nieder. Weitere Warnstreiks gab es heute bei Bosch, MAN, Voith und LHB Alstom in Salzgitter sowie bei SKF in Lüchow und Hay Speed Umformtechnik. Insgesamt waren seit gestern in Niedersachsen und in Sachsen-Anhalt 10 977 Beschäftigte aus 58 Betrieben für mehr Zeit und Geld aktiv auf den Beinen.

30.01.2015 Ι Warnstreiks Küste

Bis heute 4500 Warnstreikende an der Küste

Erfolgreicher WIR-Warnstreik an der Küste: 650 Beschäftigte der Früh- und Tagesschicht bei Premium Aerotec in Varel legten heute die Arbeit nieder und bildeten vor dem Werkstor ein WIR. Insgesamt beteiligten sich bisher in Norddeutschland insgesamt 4500 Beschäftigte aus 15 Betrieben an den Warnstreiks. Für nächste Woche ruft die IG Metall Küste wieder zu Warnstreiks auf: Schwerpunkte sind das nordwestliche Niedersachsen, wo vor zahlreichen Betrieben in Emden, Wiefelstede und Wilhelmshaven Kundgebungen geplant sind. In Mecklenburg-Vorpommern werden mehrere hundert Beschäftigte von Nordic Yards, Schottel und Lear in Wismar zu Warnstreiks aufgerufen.

30.01.2015 Ι Warnstreiks in Bayern

Fortsetzung der Warnstreiks auch in Bayern 

Auch in Bayern protestierten wieder Beschäftigte gegen das Angebot der Metallarbeitgeber. Bis zum Nachmittag beteiligten sich etwa 3400 Beschäftigte an Aktionen. Betroffen waren acht Betriebe, in denen zeitweise und über den Tag verteilt die Arbeit ruhte. Bei BMW in Regensburg waren 2250 Metaller im Ausstand, dazu kamen weitere Beschäftigte von Webasto.

30.01.2015 Ι Warnstreiks und zeite Verhandlungsrunde Berlin und Brandenburg

Zweite Verhandlungsrunde in Berlin mit Autokorso begleitet

Die IG Metall hat das in der zweiten Verhandlung von den Arbeitgebern für Berlin und Brandenburg vorgelegte Angebot als völlig unzureichend zurückgewiesen. "Dieser zweite Aufguss ist eine vergebene Chance, ernsthaft voran zu kommen. Wir verlangen für alle drei Forderungen akzeptable Lösungen und keine Provokationen. Offensichtlich müssen wir die Arbeitgeber mit Warnstreiks auf der Straße überzeugen", sagte Olivier Höbel, IG Metall-Bezirksleiter. Rund 200 Metallerinnen und Metaller hatten die zweite Verhandlung vor dem Haus der Wirtschaft in Berlin eingeläutet. Die Begleitmusik lieferten Beschäftigte von Bosch Sicherheitssysteme mit einem Autokorso durch Charlottenburg.

Zu weiteren Warnstreiks kam es in Sachsen: Rund 1000 Beschäftigte des Bahnherstellers Bombardier Transportation in Görlitz und Bautzen folgten dem Warnstreikaufruf der IG Metall. In Leipzig beteiligten sich 300 Beschäftigte von Neue Halberg-Guss an einem befristeten Ausstand und im brandenburgischen Luckenwalde traten rund 100 Beschäftigte von Schaeffler Technologies in den Warnstreik.

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