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© Jenny Stein

Tarifabschlüsse im Handwerk

Im Handwerk gibt's mehr Geld

15.05.2018 Ι Ob Sanitär-, Schreiner- oder Metallhandwerk: Die aktuellen Tarifabschlüsse bringen für Handwerksbeschäftigte in diesem Jahr nicht nur deutlich mehr Geld. Ein erster Überblick.

Nachdem es der IG Metall im Sommer letzten Jahres gelungen ist, im Kfz-Gewerbe fast flächendeckend Entgelterhöhungen von zweimal bis zu drei Prozent durchzusetzen, können sich nun auch Kfz-ler im Rheinland und in Rheinhessen auf mehr Geld freuen. Der aktuelle Tarifabschluss beschert den Beschäftigen dort ab 1. Juli ein Lohnplus von 2,9 Prozent. Hinzu kommen Einmalzahlungen von insgesamt 300 Euro. Die Azubis können sich auf ein überproportionales Plus freuen. Sie erhalten ab Juni 40 Euro mehr pro Monat.
 


Warnstreik für mehr Geld bei VW Automobile in Harburg am 1. Juni 2017 Foto: Peter Bisping


Deutlich mehr Geld gibt es auch im Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk, im Raumausstatter- und Sattlerhandwerk sowie im Schreinerhandwerk. Dort haben die IG Metall und ihre Mitglieder es geschafft, Entgelterhöhungen von insgesamt bis zu über sechs Prozent in zwei Stufen durchzusetzen sowie ein überproportionales Plus für Auszubildende.

Tarifgewinner sind die Azubis im Berliner Tischlerhandwerk, deren Vergütungen um fast 20 Prozent steigen. Und die Beschäftigten im Metallhandwerk sowie im Land- und Baumaschinentechnikerhandwerk in Niedersachsen. Dort erhalten Beschäftigte ab 50 zusätzlich 50 Euro monatlich für ihre Rentenkasse, damit sie früher ohne Abschläge in Rente gehen können. Außerdem gibt es 3,2 Prozent mehr Geld, für Auszubildende bis zu 12 Prozent und mehr Selbstbestimmung bei der Arbeitszeit.

 

Gute Fachkräfte gibt es nur mit Tarif

Anspruch auf die Tariferhöhungen haben allerdings nur Beschäftigte und Auszubildende in Betrieben, die tarifgebunden sind. Und das ist nur eine Minderheit. Dem Handwerk geht es zwar so gut wie schon seit Jahren nicht mehr. Dennoch werden nur 30 Prozent der Beschäftigten nach Tarif bezahlt.

IG Metall-Tarifexperte Alwin Boekhoff erklärt, warum es wichtig ist, das Nebeneinander von tarifgebundenen und tariflosen Betrieben zu beenden. "Tarifliche Standards sind Grundvoraussetzung, um Arbeitskräfte zu binden und auch zu gewinnen", sagt Boekhoff. "Ohne Tarifverträge können Betriebe Löhne drücken, Arbeitszeiten verlängern und Urlaubstage streichen."

In Zeiten, in denen die Wirtschaft boomt, rächt sich diese Haltung von Firmenchefs, die jetzt lautstark über Fachkräftemangel klagen. In einer aktuellen Umfrage gaben 86 Prozent von ihnen an, dass sie freie Stellen nicht besetzen können. Von den jungen Menschen, die eine Ausbildung im Handwerk absolvieren, wandern 35 Prozent nach der Abschlussprüfung direkt in die Industrie ab.

Ein tarifloser Zustand muss kein Dauerzustand bleiben. Die Beschäftigten haben es selbst in der Hand, diese ungerechte Situation zu ändern. Um Betriebe in die Tarifbindung zu holen, hat Alwin Boekhoff für Beschäftigte deshalb ein einfaches und effektives Rezept: "Je mehr, desto stärker und durchsetzungsfähiger." Je mehr Beschäftigte sich für einen Tarifvertrag einsetzen und die IG Metall dabei unterstützen, desto größer die Chance, einen guten Tarifvertrag durchzusetzen.

 

Die Tariferfolge im Überblick


Baden-Württemberg
Ab 01.06.2017: plus 3 Prozent
Ab 01.09.2018: plus 2,7 Prozent
Azubi-Vergütungen ab 01.06.2017
Plus 30 Euro für 1. - 3. Ausbildungsjahr
Plus 40 Euro für 4. Ausbildungsjahr
Azubi-Vergütungen ab 01.09.2018
Plus 40 Euro für 1. +  2  Ausbildungsjahr
Plus 20 Euro für 3. Ausbildungsjahr
Plus 30 Euro für 4. Ausbildungsjahr
(Tarifvertrag kündbar zum 30.08.2019)

Bayern und Thüringen
Ab 01.09.2017: plus 2,2 Prozent
Azubi-Vergütungen ab 01.09.2017
Plus 50 Euro für 1. + 2. Ausbildungsjahr
Plus 40 Euro für 3. + 4. Ausbildungsjahr
Plus Leistungsprämie für Azbis
(Tarifvertrag kündbar zum 31.08.2018)

Berlin und Brandenburg
Ab 01.01.2018: plus 12,90 Euro
Ab 01.01.2019: plus 13,45 Euro
Azubi-Vergütungen ab 01.01.2018 und ab 01.01.2019
Plus 30 Euro je Ausbildungsjahr
(Tarifvertrag kündbar zum 31.12.2019)
 

Hessen und Rheinland-Pfalz
Ab 01.06.2017: plus 3 Prozent
Ab 01.09.2018: plus 2,7 Prozent
(Eckentgelt EG 6)
Azubi-Vergütungen ab 01.06.2017 und 01.09.2018
620 Euro / 640 Euro im 1. Ausbildungsjahr
665 Euro / 690 Euro im 2. Ausbildungsjahr
755 Euro / 785 Euro im 3. Ausbildungsjahr
820 Euro / 850 Euro im 4. Ausbildungsjahr
(Tarifvertrag kündbar zum 31.08.2019)

Nordrhein-Westfalen
Ab 01.05.2017: plus 2,4 Prozent
Ab 01.05.2018: plus 1,9 Prozent
Azubi-Vergütungen ab 01.08.2017 und 01.08.2018
590 Euro / 620 Euro im 1. Ausbildungsjahr
655 Euro / 670 Euro im 2. Ausbildungsjahr
700 Euro / 720 Euro im 3. Ausbildungsjahr
740 Euro / 770 Euro im 4. Ausbildungsjahr
(Tarifvertrag kündbür zum 30.04.2019)


Bremen (SHK)
Ab 01.01.2018: plus 2,2 Prozent
Ab 01.11.2018: plus 2,9 Prozent
Azubi-Vergütungen ab 01.01.2018 und ab 01.11.2018
Jeweils plus 40 Euro pro Ausbildungsjahr
(Tarifvertrag kündbar zum 31.12.2019)
 

Hessen
Ab 01.01.2018: plus 3,1 Prozent
Ab 01.01.2019: plus 3 Prozent
Azubi-Vergütungen ab 01.01.2018 und ab 01.01.2019
Jeweils plus 30 Euro pro Ausbildungsjahr
(Tarifvertrag kündbar zum 31.12.2019)

Niedersachsen
Ab 01.04.2017: plus 2,5 Prozent
Ab 01.04.2018: plus 2,5 Prozent
Azubi-Vergütungen
Ab 01.04.2017: plus 20 Euro pro Ausbildungsjahr
Ab 01.04.2018: plus 20 Euro pro Ausbildungsjahr
(Tarifvertrag kündbar zum 31.03.2019)

Nordrhein-Westfalen
Ab 01.01.2018: plus 2,9 Prozent
Ab 01.02.2019: plus 2 Prozent
Azubi-Vergütungen
Ab 01.01.2018: plus 25 Euro je Ausbildungsjahr
Ab 01.02.2019: plus 15 Euro je Ausbildungsjahr
(Tarifvertrag kündbar zum 31.12.2019)


Schleswig-Holstein
Ab 01.03.2018: plus 3,2 Prozent
Ab 01.03.2019: plus 2,8 Prozent
(Tarifvertrag kündbar zum 29.02.2020)
Azubi-Vergütungen (Abschluss 03.07.2017)
530 Euro im 1. Ausbildungsjahr
555 Euro im 2. Ausbildungsjahr
610 Euro im 3. Ausbildungsjahr
700 Euro im 4. Ausbildungsjahr
(Tarifvertrag kündbar zum 31.07.2018)
 


Baden-Württemberg
Ab 01.07.2017: plus 2,8 Prozent
Ab 01.06.2018: plus 2,3 Prozent 
Plus 200 Euro Einmalzahlung
Azubi-Vergütungen ab 01.07.2017 und ab 01.06.2018
710 Euro / 730 Euro im 1. Ausbildungsjahr
770 Euro / 790 Euro im 2. Ausbildungsjahr
825 Euro / 845 Euro im 3. Ausbildungsjahr
885 Euro / 910 Euro im 4. Ausbildungsjahr
(Tarifvertrag kündbar zum 31.05.2019)
 

Hamburg
Ab 01.06.2017: plus 2,2 Prozent
Azubi-Vergütungen ab 01.08.2017
755 Euro im 1. Ausbildungsjahr
835 Euro im 2. Ausbildungsjahr
905 Euro im 3. Ausbildungsjahr
955 Euro im 4. Ausbildungsjahr
(Tarifvertrag kündbar zum 31.03.2018)

Hessen
Ab 01.10.2017: plus 2,7 Prozent
Ab 01.10.2018: plus 2,6 Prozent
Azubi-Vergütungen ab 01.09.2017
Plus 26 Euro = 735 Euro im 1. Ausbildungsjahr
Plus 30 Euro = 795 Euro im 2. Ausbildungsjahr
Plus 30 Euro = 850 Euro im 3. Ausbildungsjahr
Plus 38 Euro = 915 Euro im 4. Ausbildungsjahr
Azubi-Vergütungen ab 01.09.2018
Plus 25 Euro = 760 Euro im 1. Ausbildungsjahr
Plus 30 Euro = 825 Euro im 2. Ausbildungsjahr
Plus 30 Euro = 880 Euro im 3. Ausbildungsjahr
Plus 35 Euro = 950 Euro im 4. Ausbildungsjahr
(Tarifvertrag kündbar zum 30.09.2019)

Mecklenburg-Vorpommern
Ab 01.06.2017: plus 2,4 Prozent
Azubi-Vergütungen ab 01.09.2017
Plus 10 Euro pro Ausbildungsjahr
(Tarifvertrag kündbar zum 31.08.2018)

Niedersachsen
Ab 01.09.2017: plus 2,5 Prozent
Ab 01.09.2018: plus 2,5 Prozent
Azubi-Vergütungen ab 01.09.2017 und ab 01.09.2018
670 Euro / 695 Euro im 1. Ausbildungsjahr
750 Euro / 775 Euro im 2. Ausbildungsjahr
795 Euro / 820 Euro im 3. Ausbildungsjahr
870 Euro / 895 Euro im 4. Ausbildungsjahr
(Tarifvertrag kündbar zum 31.08.2019)


Baden-Württemberg
Für 06-07/2017: 200 Euro Einmalzahlung
Ab 01.08.2017: plus 2,9 Prozent
Ab 01.11.2018: plus 2,9 Prozent
(Tarifvertrag kündbar zum 31.05.2019)
Plus Tarifvertrag zur Übernahme von Ausgebildeten.

Bayern
Für 06/2017: 100 Euro Einmalzahlung
Ab 01.07.2017: plus 2,9 Prozent
Ab 01.11.2018: plus 2,9 Prozent
(Tarifvertrag kündbar zum 31.05.2019)
Plus Tarifvertrag zur Übernahme von Ausgebildeten.
 

Berlin, Brandenburg und Sachsen
Für 05-07/2017: plus 200 Euro Einmalzahlung
Ab 01.08.2017: plus 2,9 Prozent
Ab 01.10.2018: plus 2,9 Prozent
In Brandenburg steigen die Entgeltgruppen zusätzlich um 15 Euro.
(Tarifvertrag kündbar zum 30.04.2019)
Azubi-Vergütungen ab 01.08.2017 und ab 01.08.2018
Plus 30 Euro pro Ausbildungsjahr
(Tarifvertrag kündbar zum 31.07.2019)


Hessen
Ab 01.10.2017: plus 2,9 Prozent
Ab 01.10.2018: plus 2,9 Prozent
Azubi-Vergütungen
Ab 01.10.2017: plus 50 Euro je Ausbildungsjahr
Ab 01.10.2018: plus 25 Euro je Ausbildungsjahr
(Tarifvertrag kündbar zum 30.04.2019)
Plus Tarifvertrag zur Übernahme von Ausgebildeten in Betrieben ab 30 Beschäftigte.

Rheinland und Rheinhessen
Ab 01.08.2017: plus 1,5 Prozent
Für 04-06/201: jeweils 100 Euro Einmalzahlung 
Ab 01.07.2018: plus 2,9 Prozent
Azubi-Vergütungen
Ab 01.07.2018: plus 40 Euro
(Tarifvertrag kündbar zum 30.09.2019)

Pfalz
Für 05-08/2017: plus 75 Euro Einmalzahlung
Ab 01.09.2017: plus 2,9 Prozent
Ab 01.10.2018: plus 2,9 Prozent
(Tarifvertrag kündbar zum 31.05.2019)

Saarland
Für 05-07/2017: plus 230 Euro Einmalzahlung
Ab 01.08.2017: plus 3 Prozent
Azubi-Vergütungen ab 01.08.2017
671 Euro im 1. Ausbildungsjahr
701 Euro im 2. Ausbildungsjahr
731 Euro im 3. Ausbildungsjahr
797 Euro im 4. Ausbildungsjahr
(Tarifvertrag kündbar zum 31.05.2018)

Thüringen
Für 05-08/2017: plus 300 Euro Einmalzahlung
Ab 01.09.2017: plus 2,9 Prozent
Ab 01.10.2018: plus 2,9 Prozent
(Tarifvertrag kündbar zum 30.04.2019)

Niedersachsen
Innung Osnabrück und Hannover
Ab 01.06.2017: plus 3 Prozent
Ab 01.09.2018: plus 2,8 Prozent
Azubi-Vergütungen
Ab 01.07.2017 deutlich überproportionale Erhöhungen.
(Tarifvertrag kündbar zum 31.05.2019)
Unternehmensverband
Für 06/2017: plus 75 Euro Einmalzahlung
Ab 01.07.2017: plus 2,9 Prozent
Ab 01.10.2018: plus 2,9 Prozent
Azubi-Vergütungen
Ab 01.07.2017 deutlich überproportionale Erhöhungen.
(Tarifvertrag kündbar zum 31.05.2019)

Sachsen-Anhalt
Für 05-06/2017: 90 Euro Einmalzahlung
Ab 01.07.2017: plus 2,9 Prozent
Ab 01.09.2018: 2,9 Prozent
Azubi-Vergütungen ab 01.08.2017 und ab 01.08.2018
 Jeweils plus 35 Euro pro Ausbildungsjahr
(Tarifvertrag kündbar zum 30.04.2019)

Nordrhein-Westfalen
Für 07-09/2017: 240 Euro Einmalzahlung
Ab 01.10.2017: plus 2,9 Prozent
Ab 01.12.2018: plus 2,9 Prozent
Azubi-Vergütungen ab 01.07.2017 und ab 01.12.2018
Jeweils plus 30 Euro pro Ausbildungsjahr
(Tarifvertragbar kündbar zum 31.05.2019)

Bremen
Ab 01.01.2017: plus 2,9 Prozent
Azubi-Vergütungen
Plus 35 Euro pro Ausbildungsjahr
(Tarifvertrag kündbar zum 31.12.2017)

Hamburg
Für 06-07/2017: plus 200 Euro Einmalzahlung
Ab 01.10.2018: plus 2,9 Prozent
Azubi-Vergütungen
Ab 01.08.2017 und ab 01.08.2018 überproportionale Erhöhungen
(Tarifvertrag kündbar zum 31.05.2019)

Mecklenburg-Vorpommern
Ab 01.08.2017: plus 2,9 Prozent
Ab 01.12.2018: plus 2,9 Prozent
Ab 01.12.2018: plus 2,9 Prozent
Azubi-Vergütungen ab 01.08.2017 und ab 01.08.2018
Jeweils plus 30 Euro pro Ausbildungsjahr
(Tarifvertrag kündbar zum 31.05.2019)

Schleswig-Holstein
Für 06-07/2017: plus 160 Euro Einmalzahlung
Ab 01.08.2017: plus 2,9 Prozent
Ab 01.10.2018: plus 2,9 Prozent
Azubi-Vergütungen
Ab 01.08.2017 und 01.08.2018 überproportionale Erhöhungen
(Tarifvertrag kündbar zum 31.05.2019)


Baden-Württemberg (Mechanikerhandwerk)
Ab 01.01.2018 bis 31.10.2018: plus 3,3 Prozent
Azubi-Vergütungen
Ab 01.12.2017: plus 55 Euro pro Ausbildungsjahr
(Tarifvertrag kündbar zum 31.10.2018)

Berlin und Brandenburg
Ab 01.07.2017: Ecklohn (EG 3) 1881 Euro
plus leistungsbezogenes Entgelt
Ab 01.01.2018: plus 1,5 Prozent
Azubi-Vergütungen ab 01.09.2017
630 Euro im 1. Ausbildungsjahr
650 Euro im 2. Ausbildungsjahr
720 Euro im 3. Ausbildungsjahr
800 Euro im 4. Ausbildungsjahr
(Tarifvertrag kündbar zum 31.12.2018) 

Hamburg
Ab 01.04.2018: plus 1,5 Prozent
Azubi-Vergütungen
Ab 01.04.2018: plus 1,5 Prozent
(Tarifvertrag kündbar zum 31.09.2018)

Niedersachsen 
Ab 01.07.2018: plus 3,2 Prozent
Ab 01.09.2019: plus 2,8 Prozent
Azubi-Vergütungen ab 01.07.2018
Plus   50 Euro für 1. + 2. Ausbildungsjahr
Plus 100 Euro für 3. + 4. Ausbildungsjahr
Azubi-Vergütungen im Land- und Baumaschinentechniker-Handwerk
Plus   40 Euro für 1. + 2. Ausbildungsjahr
Plus   90 Euro für 3. + 4. Ausbildungsjahr
Azubi-Vergütungen ab 01.09.2019
Plus 20 Euro für alle Ausbildungsjahre
(Tarifvertrag kündbar zum 31.08.2020)

Nordrhein-Westfalen

Schlosserhandwerk
Ab 01.10.2017: plus 3 Prozent
Ab 01.10.2018: plus 2,3 Prozent
Azubi-Vergütungen in zwei Stufen um insgesamt
Plus 45 Euro für 1. Ausbildungsjahr
Plus 50 Euro für 2. Ausbildungsjahr
Plus 50 Euro für 3. Ausbildungsjahr
Plus 55 Euro für 4. Ausbildungsjahr
Plus Tarifvertrag zur Übernahme für mindestens 12 Monate
(Tarifvertrag kündbar zum 30.09.2019)

Baumaschinentechnik
Ab 01.07.2017: plus 2,4 Prozent
Azubi-Vergütungen ab 01.08.2017
Plus 15 Euro für alle Ausbildungsjahre
(Tarifvertrag kündbar zum 30.06.2018)


Rheinhessen und Rheinland
Ab 01.07.2017: plus 3,1 Prozent
Azubi-Vergütungen
705 Euro im 1. Ausbildungsjahr
770 Euro im 2. Ausbildungsjahr
815 Euro im 3. Ausbildungsjahr
850 Euro im 4. Ausbildungsjahr
(Tarifvertrag kündbar zum 31.05.2018)

Saarland
Ab 01.06.2018: plus 3,3 Prozent
Ab 01.07.2019: plus 2,8 Prozent
Azubi-Vergütungen ab 01.06.2018 und ab 01.07.2019
600 Euro / 620 Euro im 1. Ausbildungsjahr
685 Euro / 710 Euro im 2. Ausbildungsjahr
730 Euro / 750 Euro im 3. Ausbildungsjahr
780 Euro / 810 Euro im 4. Ausbildungsjahr
(Tarifverträge kündbar zum 31.05.2020)


Sachsen-Anhalt
Kälteanlagenbauer
Ab 01.01.2018: plus 2,9 Prozent
Ab 01.01.2019: plus 2,8 Prozent
Azubi-Vergütungen
Ab 01.01.2018: plus 4,9 Prozent je Ausbildungsjahr
Ab 01.01.2019: plus 2,8 Prozent je Ausbildungsjahr
(Tarifvertrag kündbar zum 31.12.2019)

Schleswig-Holstein
Ab 01.05.2018: plus 3,2 Prozent
Azubi-Vergütungen ab 01.08.2018
Plus 50 Euro für 1. + 2. Ausbildungsjahr
Plus 75 Euro für 3. + 4. Ausbildungsjahr
(Tarifvertrag kündbar zum 30.06.2019)


Bayern, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen
und Württemberg

Ab 01.08.2017: plus 2,5 Prozent
Ab 01.08.2018: plus 2,8 Prozent
Azubi-Vergütungen ab 01.08.2017 und ab 01.08.2018
Jeweils plus 20 Euro pro Ausbildungsjahr
(Tarifvertrag kündbar zum 31.07.2019)


Hessen
Ab 01.01.2018: plus 3,3 Prozent
Ab 01.01.2019: plus 2,9 Prozent
Azubi-Vergütungen ab 01.08.2018 und ab 01.08.2019
Jeweils plus 25 Euro pro Ausbildungsjahr
(Tarifvertrag kündbar zum 31.12.2019)


Hamburg
Ab 01.05.2018: plus 77 Euro (= 3,69 Prozent niedrigste Lohngruppe und 2,73 Prozent höchste Lohngruppe sowie 3,57 Prozent niedrigste Gehaltsgruppe und 1,69 Prozent höchste Gehaltsgruppe)
Plus 20 Prozent des Akkordausgleichssatzes auf die neuen Stundenentgelte
Plus 3 Prozent der Sonderzahlungen
Ab 01.05.2019: plus 2,5 Prozent sowie entsprechende Erhöhung der Akkordausgleichsätze plus 2,5 Prozent der Sonderzahlungen

Azubi-Vergütungen ab 01.08.2018 und ab 01.08.2019
778 Euro (plus 3,05 Prozent) / 797 Euro (plus 2,44 Prozent) im 1. Ausbildungsjahr
860 Euro (plus 2,99 Prozent) / 882 Euro (plus 2,56 Prozent) im 2. Ausbildungsjahr
932 Euro (plus 2,98 Prozent) / 955 Euro (plus 2,57 Prozent) im 3. Ausbildungsjahr
984 Euro (plus 3,04 Prozent) / 1009 Euro (plus 2,54 Prozent) im 4. Ausbildungsjahr

Baustellenzulage für Auszubildende ab 1. Mai 2018 pro Tag
Bis 15 km 3 Euro (plus 6,67 Prozent)
Bis 25 km 5 Euro (plus 8,45 Prozent)
Über 25 km 7 Euro (plus 7,77 Prozent)

Plus Erhöhung der tariflichen Sonderzahlung und des zusätzlichen Urlaubsentgelts für Auszubildende in 2018 und 2019.


Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Niedersachsen
und Nordrhein-Westfalen

Azubi-Vergütungen ab 01.08.2017 und ab 01.08.2018
Jeweils plus 20 Euro pro Ausbildungsjahr
(Tarifvertrag kündbar zum 31.07.2019)
 

Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen
und Sachsen-Anhalt

Ab 01.01.2018: plus 11,1 Prozent
Ab 01.01.2019: plus 4,4 Prozent
(Tarifvertrag kündbar zum 31.12.2019)

Hessen
Ab 01.10.2017
17,12 Euro/Stunde = LG 4 (Ecke)
3210,20 Euro = GG 3 (Ecke)
Ab 01.10.2018
17,45 Euro/Stunde = LG 4 (Ecke)
3271,52 Euro = GG 3 (Ecke)
Azubi-Vergütungen ab 01.10.2017
500 Euro im 1. Ausbildungsjahr
610 Euro im 2. Ausbildungsjahr
710 Euro im 3. Ausbildungsjahr
(Tarifvertrag kündbar zum 31.07.2019)

Rheinland-Pfalz
Ab 01.10.2017
16,35 Euro = LG 4 (Ecke)
3065,82 Euro = GG 3 (Ecke)
Ab 01.10.2018
16,68 Euro = LG 4 (Ecke)
3127,14 Euro = GG 3 (Ecke)
Azubi-Vergütungen ab 01.10.2017
500 Euro im 1. Ausbildungsjahr
530 Euro im 2. Ausbildungsahr
625 Euro im 3. Ausbildungsjahr
(Tarifvertrag kündbar zum 31.07.2019)


Saarland
Ab 01.06.2017: plus 2,3 Prozent
Ab 01.07.2018: plus 2,1 Prozent
Azubi-Vergütungen ab 01.08.2017
490 Euro im 1. Ausbildungsjahr
670 Euro im 2. Ausbildungsjahr
790 Euro im 3. Ausbildungsjahr
(Tarifvertrag kündbar zum 31.07.2019)

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