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Tarifergebnis in Sachsen-Anhalt, Hessen und in Bayern
Mehr Geld über Druck in den Betrieben durchgesetzt

Die IG Metall konnte weitere Tarifabschlüsse für die Holz- und Kunststoffbeschäftigten durchsetzen: Auch in Sachsen-Anhalt, Hessen und in Bayern gibt es vier Prozent mehr Entgelt, Einmalzahlung und überproportional mehr für die Auszubildenden.


Nach Baden-Württemberg, Niedersachsen und Bremen sowie Westfalen-Lippe gibt es jetzt in weiteren Tarifgebieten Abschlüsse, die den Beschäftigten in der Holz und Kunststoff verarbeitenden Industrie deutlich mehr Geld bescheren.

In Sachsen-Anhalt konnte die IG Metall für die 8 000 Beschäftigten in der zweiten Verhandlungsrunde am Montag ein Ergebnis erzielen: Ab 1. Juni 2018 steigen die Entgelte um vier Prozent. Für die Monate Januar bis Mai erhalten die Beschäftigten pauschal 400 Euro. Die Auszubildenden erhalten in diesem Jahr ab Januar 50 Euro monatlich mehr und ab Januar 2019 zusätzlich durchschnittlich weitere 10 Euro mehr. Damit erreichen die Ausbildungsvergütungen in Sachsen-Anhalt Westniveau. Der Entgelt-Tarifvertrag läuft bis 30. September 2019.

Auch in Bayern und in Hessen gibt es für die Holz- und Kunststoffbeschäftigten von Januar bis April zweimal je 150 Euro und ab Mai 4 Prozent mehr Geld. Die Azubis dürfen sich ebenfalls in beiden Tarifgebieten ab Januar auf 50 Euro mehr freuen.

Ab morgen gehen die Tarifverhandlungen in Rheinland-Pfalz und in Thüringen weiter. Dort will die IG Metall ebenfalls Tarifabschlüsse mit ordentlichen Einkommenserhöhungen zu erreichen.

Tarifrunden - Holz und Kunststoff
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