Tarifergebnis bei Holz und Kunststoff in Baden-Württemberg
Vier Prozent Plus und überproportional mehr für Azubis
Die Holz- und Kunststoffbeschäftigten in Baden-Württemberg bekommen mehr Geld: Ihre Löhne und Gehälter steigen ab Mai 2018 um vier Prozent. Für Januar, Februar, März und April gibt es zweimal je 150 Euro. Auf dieses Ergebnis haben sich IG Metall und Arbeitgeber in Böblingen geeinigt.
Nach dem vereinbarten Tarifabschluss steigen zudem die Vergütungen für Auszubildende überproportional. Für sie gibt es in allen Ausbildungsjahren ab 1. Januar 2018 jeweils 50 Euro mehr. Die Laufzeit des Tarifvertrages endet am 30. September 2019.
Vor der dritten Verhandlungsrunde für die Holz- und Kunststoffbeschäftigten in Baden-Württemberg hatten insgesamt etwa 8 400 Warnstreikende bundesweit den Druck auf die Arbeitgeber erhöht. Am Montag hatten sich allein mehr als 1500 Warnstreikende aus 16 baden-württembergischen Betrieben an einer Kundgebung vor dem Wohnmobil-Hersteller Hymer in Bad Waldsee beteiligt.
„Wir haben unser Ziel einer deutlichen Lohnerhöhung erreicht“, sagt Martin Sambeth, IG Metall-Verhandlungsführer. „Die Auszubildenden profitieren dabei überproportional. Die Beschäftigten der Branche standen hinter unserer Forderung und haben mit über 6 600 Beteiligten an Warnstreiks Druck gemacht und dieses Ergebnis ermöglicht.“
In der nächsten Woche gehen die Verhandlungen in den anderen Tarifgebieten weiter mit dem Ziel, auch dort Abschlüsse mit deutlichen Lohnerhöhungen durchzusetzen.
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