Tarifrunde Schrott und Recycling 2021
2,9 Prozent mehr Schotter für die Schrotter

2,9 Prozent mehr Geld ab Juli, weitere 1,6 Prozent ab Juni 2022. Laufzeit bis zum 30. November 2022. Dieses Tarifergebnis hat die IG Metall in der Schrott- und Recyclingwirtschaft durchgesetzt. Die Beschäftigten haben dafür mit Aktionen Druck gemacht - unter dem Motto: Mehr Schotter für Schrotter


Mehr Geld für die Beschäftigten in der Schrott- und Recyclingswirtschaft: 2,9 Prozent mehr ab 1. Juli 2021, weitere 1,6 Prozent ab 1. Juni 2022. Dieses Ergebnis hat die IG Metall bei der Tarifverhandlung in Peine erzielt. Die neuen Entgelttarife laufen bis zum 30. November 2022.

Dieses Ergebnis war nur möglich, weil die Beschäftigten mit Aktionen Druck gemacht haben, betont Brigitte Döth, Verhandungsführerin der IG Metall. „Die Arbeitgeber legten ein Angebot vor, das noch nicht einmal die Preissteigerung ausgeglichen hätte. Ein Angebot, das uns sprachlos machte. Nur durch die Aktionen der Beschäftigten war es möglich, die Arbeitgeber davon zu überzeugen, dass ihre gute Arbeit mehr wert ist.“

Am 2. Juni haben die Beschäftigten mit einem Aktionstag Druck gemacht - unter dem Motto "Mehr Schotter für die Schrotter". Auch vor dem Verhandlungslokal in Peine gab es eine Aktion der Beschäftigten.

Die Schrott- und Recyclingswirtschaft liefert vor allem Altmetall an die Eisen- und Stahlindustrie. Die Weltwirtschaft zieht an. Und da Eisenerz derzeit teuer ist, kaufen die Stahlhersteller verstärkt Schrott zu. Nachfrage und Preise für Schrott werden auch in den nächsten Monaten auf hohem Niveau bleiben.

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