Ratgeber: Wohin mit der Schutzmaske?
Der Rückspiegel ist keine Masken-Garderobe

Um sie bei Bedarf schnell griffbereit zu haben, hängen viele ihre Corona-Schutzmasken im Auto an den Rückspiegel. Warum dieser nicht als Garderobenhaken taugt, erfährst Du hier.


Ohne Mund- und Nasenschutz geht zurzeit nichts – auch für Beschäftigte, die im Außendienst tätig sind und daher viel mit dem Fahrzeug unterwegs sind. Viele bewahren deshalb mindestens ein Exemplar im Fahrzeug auf, um sie am Einsatzort gleich griffbereit zu haben. Aber: Bitte nicht an den Rückspiegel hängen, warnt die DEKRA-Unfallforschung.

Die Experten mahnen: Schon vergleichsweise kleine Spiegelanhänger wie Schlüsselbänder oder Duftbäume sind schon gefährlich. Für die Mund-Nasen-Schutzmaske mit ihrer relativ großen Fläche gilt das umso mehr.


Unfallversicherungsschutz nicht riskieren

Das Problem ist dabei nicht allein, dass das Sichtfeld der Fahrerin oder des Fahrers eingeschränkt wird – besonders beim Rechtsabbiegen. Hinzu kommt, dass Anhänger am Innenspiegel auch ablenken. Durch das ständige Gebaumel gewöhnen sich Fahrzeugführer daran, dass sich am Rand des eigenen Blickfelds immer etwas bewegt.

Die Folge: Bewegungen am rechten Fahrbandrand, wie von Radfahrenden oder Passantinnen und Passanten werden erst viel später wahrgenommen.

So kann es zu schweren Unfällen kommen, die vermeidbar gewesen wären. Um ihren Unfallversicherungsschutz nicht zu riskieren, sollten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre Maske im Fahrzeug daher in einer der Ablagefächer aufbewahren. Aus hygienischen Gründen empfiehlt es sich, die Maske vorher in einen Allzweck- oder Gefrierbeutel zu verstauen und zu verschließen.

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