Der Möbelhersteller Rauch will 250 Stellen streichen – trotz guter Auftragslage. Das lassen sich die Beschäftigten nicht bieten. Sie wehren sich gegen die Abbaupläne und haben mit ihrem Protest bereits etwas erreicht.
Von „Umstrukturierung“ ist die Rede – gemeint aber ist: 250 Stellen sollen weg. Das verkündete die Geschäftsführung des Möbelherstellers Rauch Anfang Februar. Die 1200 Beschäftigten im Rauch-Stammwerk im badischen Freudenberg am Main wehren sich gemeinsam mit der IG Metall. Unter dem Motto „Rauch steht auf und #onespecialfamily“ demonstrierten sie gegen den geplanten Stellenabbau.
„Rauch steht gemeinsam auf“, erklärt die stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Cornelia Miltenberger. „Wir wollen gegen den Personalabbau vorgehen und ein Zeichen setzen, dass wir jetzt schon unter Leistungsverdichtung und Unterbesetzung am Arbeitsplatz leiden.“
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Tatsächlich sind die Auftragsbücher bei Rauch Möbel voll. Arbeit ist genug da. Umso absurder erscheinen den Beschäftigten die Personalabbaupläne. Zudem haben die Rauch-Beschäftigten jahrelang abweichend vom Flächentarif unbezahlte Mehrarbeit geleistet, um der Firma zu helfen und ihre Arbeitsplätze zu sichern.
„Seit über zwei Jahrzehnten verzichten wir auf Kohle“, kritisiert Betriebsrat Christian Böxler. „Heute wollen wir ein Zeichen setzen und nicht mehr für unternehmerische Fehlentscheidungen geradestehen.“
Die Beschäftigten haben bereits erreicht, dass die Geschäftsführung sich mit dem Betriebsrat und der IG Metall an einen Tisch setzt. Die Verhandlungen laufen.
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