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Bildungsprogramm der IG Metall: Auch 2016 wieder umfassendes Seminarangebot. Foto: IG Metall

Bildungsprogramm der IG Metall: Auch 2016 wieder umfassendes Seminarangebot

Reif für Bildung?

04.01.2016 Ι Ob zu Tarifpolitik, Arbeitszeit oder Werkvertrag, Crowdsourcing, Industrie 4.0, Globalisierung oder Migration: Auch 2016 bietet die IG Metall wieder ein umfassendes Bildungsprogramm an. Wir geben einen Überblick, wo Interessierte passende Seminare finden und sich anmelden können und welche Möglichkeiten zur Freistellung es gibt.
Neue Produktions- und Managementmethoden, Umstrukturierungen, Digitalisierung und Industrie 4.0, neue gesetzliche und ökonomische Rahmenbedingungen: Nichts ist so beständig wie der Wandel und stellt Beschäftigte und ihre Interessenvertreter tagtäglich vor neue Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, auf der Höhe der Zeit und handlungsfähig zu bleiben - ob im Job oder im Leben. Welche Fragen für Sie auch immer gerade aktuell sind: Die IG Metall bietet für alle Interessierten passende Weiterbildungsmöglichkeiten.

Das richtige Seminar finden

Am besten finden Sie das passende Seminar online mit der IG Metall-Seminarsuche. Für Schnellentschlossene gibt es eine Übersicht von "Last-Minute-Seminaren", wo noch Plätze frei sind. Hier sind alle Seminare aufgelistet, für die Sie sich noch kurzfristig anmelden können. Einfach stöbern und eine "Anfrage" an die IG Metall-Geschäftsstelle vor Ort richten.

Grundsätzlich melden sich Interessierte über ihre regionale IG Metall-Geschäftsstelle zu den Seminaren an. Die Geschäftsstellen bieten alle wichtigen Informationen an - betreffend Seminarzeiten, Anmeldeverfahren, Freistellungsanspruch, Anerkennungsmodalitäten.

Freistellung - wo gibt es Bildungsurlaub oder Bildungszeit?

Unter dem gängigen Begriff "Bildungsurlaub" haben Beschäftigte in den meisten Bundesländern Anspruch auf fünf Tage Freistellung im Jahr - insbesondere für politische und berufliche Weiterbildung. Nachdem die Landesregierung in Baden-Württemberg 2015 nun endlich auch ein "Bildungszeitgesetz" beschlossen hat, ist zu erwarten, dass in Thüringen 2016 ebenfalls ein Freistellungsgesetz folgen wird. Dann bleiben nur noch die beiden "fortschrittlichen" Freistaaten Bayern und Sachsen übrig, die ihren Arbeitnehmern Weiterbildungsmöglichkeiten verwehren.

Viele IG Metall-Seminare sind nach den Bildungsurlaubsgesetzen der einzelnen Bundesländer anerkannt. Beschäftigte können sich für diese Seminare von der Arbeit freistellen lassen und der Arbeitgeber muss ihnen für diesen Zeitraum das Arbeitsentgelt weiter bezahlen. Grundsätzlich gilt: Für Mitglieder sind alle Seminare der IG Metall kostenlos. Aber auch Nicht-Mitglieder können an IG Metall-Seminaren teilnehmen, müssen die Seminarkosten jedoch selbst tragen.

Sonderurlaub

In einigen Branchen und Regionen haben Beschäftigte Anspruch darauf, sich für Bildungsmaßnahmen vom Betrieb bezahlt oder nicht bezahlt freistellen zu lassen. Zum Beispiel können Arbeitnehmer und Auszubildende in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie für ihre Aus- und Weiterbildung bis zu zwei Wochen im Jahr von ihrer Arbeit freigestellt werden. Mitglieder von Betriebsräten, Jugend- und Auszubildendenvertretungen sowie Schwerbehindertenvertretungen genießen einen besonderen Bildungsanspruch. Für ihre Interessenarbeit können sie sich laut Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) für die entsprechenden Seminare freistellen lassen.

Einzelheiten können Sie vor Ort bei den betrieblichen Bildungsbeauftragten oder in den IG Metall-Geschäftsstellen erfragen.

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Telefon: 069 / 6693-2508 oder per E-Mail:

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Die Lücke schließt sich

Bildungsurlaubsgesetze

  • seit 1974: Berlin, Hamburg und Bremen
  • seit 1975: Niedersachsen
  • seit 1984: Hessen und NRW
  • seit 1990: Saarland und Schleswig-Holstein
  • seit 1993: Rheinland-Pfalz und Brandenburg
  • seit 1998: Sachsen-Anhalt
  • seit 2001: Mecklenburg-Vorpommern
  • seit 2015: Baden-Württemberg
  • seit 2015: Thüringen
  • 2016: Nur in Bayern und Sachsen kein BuG
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