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Zum Nachlesen: Live-Blog
So lief die #FairWandel-Kundgebung der IG Metall in Berlin

Am 29. Juni haben über 50 ooo Metallerinnen und Metaller am Brandenburger Tor demonstriert. Für sichere Jobs und eine soziale und ökologische Zukunft. Der Live-Blog zum Nachlesen.


13:41 Uhr, Bühne: Jörg Hofmann weiter: „Wir wollen keine Zieldebatten mehr, sondern endlich konkrete Maßnahmen. Ganz dringend ist zum Beispiel eine flächendeckende und verlässliche Infrastruktur von Schnellladestationen. Daneben sind massive Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr und die Schiene notwendig. Mit einer Politik der schwarzen Null ist die Verkehrs- und Energiewende nicht zu schaffen.“

 

(Foto: Christian von Polentz)


13:33 Uhr, Bühne: Der ökologische und technologische Wandel darf keine Verlierer hervorbringen: „Wir verlangen ein Transformationskurzarbeitergeld. Damit werden Entlassungen vermieden und die Beschäftigten können sich für die Arbeit an neuen Produkten qualifizieren“, sagt Hofmann.


13:24 Uhr, Bühne: Jörg Hofmann sagt in seiner Rede: „Die Teilnehmer erwarten von Politik und Arbeitgebern, dass der digitale und ökologische Wandel den Beschäftigten Chancen auf gute Arbeit gibt. Die Transformation muss sozial, ökologisch und demokratisch gestaltet werden. Dafür hat diese Kundgebung ein kraftvolles Zeichen gesetzt.“


13:05 Uhr, Brandenburger Tor: Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall, spricht mit dem ZDF über #FairWandel.

 

(Foto: Stephen Petrat)



12:44 Uhr, Straße des 17. Juni: Auch die Beschäftigten des IT-Dienstleisters Atos sind da. Diese Woche sind sie bundesweit in den Warnstreik getreten. Der digitale Wandel ist bei ihnen bereits angekommen. „Wir fordern einen Tarifvertrag für eine faire Transformation von unserem Arbeitgeber“, erklärt Lars Dinse (siehe Foto: mit Schild), Leiter der IG Metall-Vertrauensleute bei Atos in Hamburg. „Und wir sind heute hier, weil das, was bei uns passiert, auch überall sonst passiert. Wir müssen die digitale Transformation überall fair regeln.“

 

(Foto: IG Metall)


12:40 Uhr, Straße des 17. Juni: Mittagszeit, Tanzzeit. Trompeten in der Luft, wummernde Bässe ― und Menschen, die tanzen. Zu zweit, zu viert, in kleinen Gruppen, in großen Gruppen. Oben blauer Himmel, um einen herum: fröhliche, lächelnde, tanzende Menschen.


12:35 Uhr, Bühne Brandenburger Tor: Die Geschäftsführerin der IG Metall Berlin, Birgit Dietze, kritisiert am Brandenburger Tor, an der alten Grenze zwischen Ost und West, dass 30 Jahre nach dem Mauerfall die Metaller im Osten immer noch drei Stunden mehr in der Woche arbeiten müssen als im Westen. Nach wie vor blockieren die Arbeitgeber die Einführung der 35-Stunden-Woche auch im Osten. „Ein Skandal“, findet Dietze.


12:23 Uhr, Bundestag: Bei der Jugenddemo ist die Stimmung ausgelassen. Riesige Bälle fliegen durch die Reihen. Dazu Sprechchöre: „Fairwandel, Fairwandel.“ Junge Metallerinnen und Metaller tanzen rund um die Lautsprecherwägen.

 

(Foto: IG Metall)

 

12:15 Uhr, Bühne: Auf der Bühne wird eine Grußbotschaft der „Fridays for Future“-Bewegung verlesen. Die Bewegung sucht den Dialog mit der IG Metall und wünscht viel Erfolg für die Demo „FairWandel“. Der ökologische Wandel darf nicht zu Lasten der Beschäftigten gehen, so die Botschaft von „Fridays for Future“. Die IG Metall ist sich der doppelten Verantwortung von Klimaschutz und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen bewusst. Der Jugendausschuss der IG Metall ruft die IG Metall Jugend dazu auf, mit den lokalen Aktionsbündnissen von „Fridays for Future“ in einen inhaltlichen Austausch zu treten und Möglichkeiten der Beteiligung von Auszubildenden und dual Studierenden zum „Earth-Strike Aktionstag“ am 20. September 2019 lokal zu prüfen.


12:09 Uhr, Mauerübergang: Gleiche Arbeitsbedingungen? Noch immer Fehlanzeige! Auch 30 Jahre nach dem Mauerfall arbeiten die ostdeutschen Metallerinnen und Metaller drei Stunden länger als ihre Kollegen im Westen: 38 statt 35 Stunden in der Woche. Die Arbeitgeber blocken. Am ehemaligen Mauerübergang durchbricht die Jugenddemonstration eine symbolische Mauer aus Pappkarton, um eine einheitliche Arbeitswelt in Deutschland zu fordern.

 

(Foto: IG Metall)

 

11:50 Uhr, Vertretung der Europäischen Kommission: Jetzt raucht es. Aber gewaltig. Vor der Vertretung der Europäischen Kommission steigt aus einem gebastelten Hochofen schwarzer Rauch auf, aus einem anderen weißer Rauch. Die jungen Metallerinnen und Metaller treten für eine umweltfreundliche Zukunft ein. Sie fordern die Anpassung der weltweiten CO2-Emissionen an europäische bzw. deutsche Standards.

 

(Foto: IG Metall)

 

11:45 Uhr, Bühne: Seit Wochen streiken die Beschäftigten bei Riva aus Trier und Horath für einen Tarifvertrag: 80 Kolleginnen und Kollegen entern die Bühne und holen sich Applaus ab. Der Betriebsrat: „Wir sind entschlossen, bis zum Ende zu gehen.“

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Hinweis: Während der Großdemonstration #FairWandel am 29. Juni 2019 in Berlin machen wir Bilder zur Berichterstattung in unseren Medien. Wer ein Bild, auf dem er zu sehen ist, aus unseren Onlinemedien entfernt haben möchte, kann sich an datenschutz@igmetall.de wenden.