Die Entgelte im Sanitär-, Heizungs- und Klima-Handwerk in Hessen steigen ab dem 1. Januar 2024. Dazu kommt eine steuer- und abgabenfreie Inflationsausgleichsprämie. Auch die Ausbildungsvergütungen werden erhöht.
Die IG Metall Mitte und der Fachverband Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Hessen haben ein Tarifergebnis erzielt. Vom Tarifabschluss profitieren rund 12.000 Beschäftigte in rund 1.400 Betrieben des Sanitärhandwerks.
Das Ergebnis im Detail
Ab 1. Januar 2024 steigen die Löhne und Gehälter um 4,7 Prozent.
Alle Beschäftigten, auch Teilzeitbeschäftigte, erhalten außerdem einen Inflationsausgleichsprämie im Höhe von 1000 Euro, die bis spätestens 30. November 2024 ausgezahlt wird. Auszubildende erhalten 500 Euro. Die Inflationsausgleichsprämie kann auch in mehreren Teilbeträgen ausgezahlt werden.
Sollte bereits eine Inflationsausgleichsprämie an die Beschäftigten gezahlt worden sein, kann dies angerechnet werden.
Anspruch auf die Inflationsausgleichsprämie haben Beschäftigte und Auszubildende, die zum Zeitpunkt der Auszahlung mindestens vier Monate im Betrieb beschäftigt sind.
Die Ausbildungsvergütungen erhöhen sich ab dem 1. Januar 2024 ebenfalls:
im 1. Ausbildungsjahr auf 950 Euro
im 2. Ausbildungsjahr auf 1000 Euro
im 3. Ausbildungsjahr auf 1100 Euro
im 4. Ausbildungsjahr auf 1200 Euro
Josef Windpassinger, Verhandlungsführer der IG Metall Mitte, ist zufrieden mit dem Tarifabschluss. „Attraktive Arbeitsbedingungen in der Branche sind wichtig, um Beschäftigte zu halten und junge Menschen von einer Ausbildung im Handwerk zu überzeugen.“
Der Tarifvertrag endet zum 31. Dezember 2024.
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