Deutliches Plus im Holzhandwerk Hessen und Rheinland-Pfalz
Die Entgelte im Holzhandwerk Hessen und Rheinlandpfalz steigen ab 1. Januar 2025 deutlich in zwei Schritten. Die Ausbildungsvergütungen werden bereits ab August 2024 angehoben. Zudem erhalten alle Beschäftigten eine Inflationsausgleichsprämie in Höhe von 1.000 Euro.
Foto: FabrikaCR/ iStock/Getty Images Plus via Getty Images
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Die Beschäftigten des Holzhandwerks in Hessen und Rheinland-Pfalz erhalten deutlich mehr Geld. Darauf haben sich die IG Metall Mitte und der Fachverband Leben Raum Gestaltung Hessen/Rheinland geeinigt.
Die Beschäftigten erhalten eine Inflationsausgleichsprämie (IAP) von 1.000 Euro, die spätestens bis November 2024 ausgezahlt werden muss. Teilzeitbeschäftige bekommen die IAP anteilig. Außerdem steigen die Einkommen in zwei Schritten deutlich an: Abhängig von der Entgeltgruppe erhöhen sich die Löhne 2025 um bis zu 6,2 Prozent und 2026 um bis zu 3,8 Prozent.
Die Ausbildungsvergütungen werden durchschnittlich um 75 Euro je Ausbildungsjahr angehoben und erhöhen sich ab 1. August 2024 auf folgende Beträge:
1. Ausbildungsjahr: 800 Euro
2. Ausbildungsjahr: 900 Euro
3. Ausbildungsjahr: 1.000 Euro
Josef Windpassinger, Verhandlungsführer der IG Metall Mitte, betont: Es ist gut, dass sich die Einkommen der Beschäftigten im Holzhandwerk erhöhen. Wenn sich aber mehr Handwerker in der IG Metall organisieren, könnten wir bessere Ergebnisse durchsetzen. Tarifergebnisse sind auch Ausdruck gewerkschaftlicher Wirkmächtigkeit in einer Branche.“
Vom Tarifergebnis profitieren rund 10.000 Beschäftigte in 1.850 Betrieben.
Die Laufzeit des Tarifvertrages endet am 31. August 2026.
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