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Ratgeber: Wohin mit den bestellten Päckchen?

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Ratgeber

Wohin mit meinem bestellten Päckchen?

23.10.2018 Ι Wenn der Postmann zweimal klingelt und keiner da ist: Wer werktags arbeitet, kommt oft nicht dazu, bestellte Päckchen entgegenzunehmen. Viele Arbeitnehmer lassen sich deshalb ihre Pakete an den Arbeitsplatz liefern. Doch ist das überhaupt zulässig?

Grundsätzlich gilt: Das Bestellen von privaten Paketen an die Arbeit sollte zuvor mit dem Vorgesetzten abgesprochen sein. Hat der Chef etwas dagegen, sollte man das besser lassen. In manchen Betrieben ist in Betriebsvereinbarungen geregelt, ob das Zustellen privater Päckchen an den Arbeitsplatz erlaubt ist. Gibt es einen Betriebsrat, hat dieser hier ein Mitbestimmungsrecht.

 

Recht nicht missbrauchen

Doch auch wenn es Beschäftigten erlaubt ist, sich ihre Pakete in den Betrieb liefern zu lassen, sollten sie dieses Recht nicht überstrapazieren. Zum einen deshalb, weil sonst die betriebseigene Poststelle unnötig überlastet wird, zum anderen kann es beim Chef sowie bei den Kolleginnen und Kollegen Misstrauen wecken, wenn ein Mitarbeiter ständig Pakete bekommt. Deshalb ist es ratsam, auch wenn kein Verbot besteht, den Vorgesetzten zu informieren.

Zudem bedeutet die Erlaubnis, sich Pakete an die Arbeit schicken zu lassen, noch lange nicht, dass es auch erlaubt ist, seine Produkte vom Arbeitsplatz aus zu bestellen. Das macht man am besten weiterhin zuhause.

 

Alternativen suchen

Glücklicherweise gibt es Alternativen zum Lieferort Arbeitsplatz: Meist bieten Online-Versandhäuser und auch die Post sogenannte Annahmestellen beziehungsweise Paketshops an. An diese kann man sich seine Pakete schicken lassen und dann bequem auf dem Nachhauseweg abholen. Normalerweise sind solche Annahmestellen recht lange am Tag geöffnet und ermöglichen es Beschäftigten, ohne Stress ihre Pakete entgegenzunehmen.

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