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Kraftfahrzeughandwerk: Tarifergebnisse für Hessen, Saarland und für die Pfalz

Kraftfahrzeughandwerk: Tarifergebnisse für Hessen, Saarland und für die Pfalz

Mehr Geld in vier Schritten

30.06.2010 Ι In Hessen, im Saarland und in der Pfalz erhalten die Beschäftigten in den Autohäusern und Werkstätten innerhalb der nächsten zwei Jahre viermal mehr Geld. Die IG Metall und Kfz-Verbände haben in den drei Tarifgebieten neue Tarifverträge vereinbart. Diese sehen vor, dass Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen in vier Stufen steigen. Weiterhin erklärten die Tarifpartner, die Themen Altersteilzeit, Übernahme der Ausgebildeten sowie beschäftigungssicherende Maßnahmen gemeinsam angehen zu wollen.

Die Arbeitnehmer im hessischen, saarländischen und pfälzischen Kfz-Handwerk können sich in den nächsten zwei Jahren über mehr Geld freuen. Die Tarifabschlüsse versprechen den Kraftfahrzeughandwerkern nicht nur mehr Kaufkraft sondern auch mehr Lebensqualität.

Die Kfz-Tarifabschlüsse im Detail
In Hessen einigten sich die IG Metall, die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) und der Landesverband Hessen des Kraftfahrzeuggewerbes am 28. Juni darauf, Entgelte und Ausbildungsvergütungen viermal zu erhöhen: Ab 1. Juli 2010 gibt es 0,7 Prozent mehr, ab 1. Februar 2011 ein Prozent mehr, ab 1. Dezember 2011 weitere 1,8 Prozent und am 1. Februar 2012 noch mal 0,6 Prozent mehr. Die Verträge sind erstmals kündbar zum 30. April 2012.

In der saarländischen Kfz-Branche steigen die Einkommen der Arbeitnehmer und Auszubildenden ebenfalls in vier Schritten: Ab 1. Juli 2010 um 0,6 Prozent, ab 1. Januar 2011 um 0,9 Prozent, ab 1. Oktober 2011 um 1,8 Prozent und ab 1. Januar 2012 um weitere 0,8 Prozent. Die Tarifverträge haben eine Laufzeit bis 31. Mai 2012. Darauf einigten sich die IG Metall, Verdi und der saarländische Kraftfahrzeug-Verband am 24. Juni 2010.

Für die pfälzischen Kfz-Beschäftigten vereinbarten IG Metall und der Verband des Kraftfahrzeuggewerbes Rheinland-Pfalz am 7. Juni ein Tarifergebnis. Auch hier steigen Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen viermal: Ab 1. Juni 2010 um 0,6 Prozent, ab 1. Januar 2011 um weitere 0,9 Prozent, am 1. September 2011 kommen zwei Prozent dazu und ab 1. Januar 2012 nochmals 0,6 Prozent.

Perspektiven für die junge Generation
In Hessen, im Saarland und in der Pfalz streben IG Metall und Arbeitgeber an, Arbeitsgruppen zu den Themen "Tarifvertrag Altersteilzeit", "Übernahme nach der Ausbildung" und "Beschäftigungssicherung" zu bilden. In den gemeinsamen Arbeitsgruppen wollen sie Konzepte entwickeln, um jungen Menschen Perspektiven auf reguläre und sichere Arbeitsplätze zu bieten. Damit wollen die Tarifpartner dem Fachkräftemangel in der Kfz-Branche vorbeugen und älteren Beschäftigten einen früheren Austritt aus dem Erwerbsleben ermöglichen.

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