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Ratgeber: Was tun, wenn Hitze den Schlaf raubt

© lilkar / Panthermedia

Ratgeber: Was tun, wenn Hitze den Schlaf raubt

Zu heiß zum Schlafen?

07.08.2018 Ι Die Hitze der letzten Tage haben viele Schlafzimmer zu stickigen Brutkästen verwandelt. Was tun, wenn heiße Sommernächte uns Schlaf und Nachtruhe rauben? Hier ein paar Tipps zum Runterkommen und Abkühlen.

Hohe Temperaturen sorgen in Sommernächten für Schweißausbrüche und Schlafstörungen. Am nächsten Morgen fühlt man sich erschöpft und quält sich durch den Arbeitstag. Dennoch: Es gibt einfache Maßnahmen, mit denen Schlafen bei Hitze gelingt.

 

Warm duschen

Auch wenn eine kalte Dusche im ersten Moment angenehm ist und eine kurzfristige Erfrischung verschafft: Vor dem Schlafengehen besser lauwarm abduschen. Denn warmes Wasser öffnet Hautgefäße und Poren und "spült" die aufgestaute Hitze aus dem Körper. Kaltes Wasser dagegen lässt die Gefäße zusammenziehen, der Körper kann Wärme schlechter abgeben und das Schwitzen fängt von vorne an. Aus demselben Grund eignet sich im Sommer ein warmer Tee besser als Schlummertrunk als ein Mineralwasser aus dem Kühlschrank.

 

Leichtes Essen

Je schwerer und fettiger das Essen, desto schwerer ist die Arbeit für den Körper. Deshalb am späten Abend darauf verzichten. Schweres Essen liegt wie ein Stein im Magen und lässt den Körper nicht zur Ruhe kommen.

 

Schlafzimmer vor Hitze abschirmen

Rolladen runter, Zimmer abdunkeln, Fenster schließen: Sonne und warme Luft sollten tagsüber draußen bleiben. Sobald die Temperatur abends auf ein erträgliches Maß sinkt, wieder alle Fenster öffnen und Luft reinlassen - solange es angenehm frisch ist. Danach für den Rest des Tages Fenster wieder schließen. Ein Ventilator kann ebenfalls hilfreich sein. Er bringt im Zimmer Luft in Bewegung und sorgt für Abkühlung. Aber Vorsicht: Nachts ist es besser, darauf zu verzichten, weil Zugluft schnell zu einer Erkältung führen kann.

 

Dünne Decken und feuchte Tücher

Ein feuchtkaltes Tuch oder Waschlappen auf der Stirn zieht die Wärme aus dem Körper und sorgt vor dem Einschlafen für Abkühlung. Als Schlafgarderobe eignet sich in schwülen Nächten leichte Baumwollkleidung, die den Schweiß aufsaugt. Zum Zudecken eine dünne Sommerdecke oder einfach nur ein Laken verwenden - im Idealfall aus Leinen oder Naturseide, sie haben zusätzlich einen kühlenden Effekt. Findige Murmeltiere legen Schlafanzug, Kopfkissen oder Laken vor dem Schlafengehen kurz in die Gefriertruhe. Vorsicht: Ganz auf eine Decke zu verzichten, kann das Erkältungsrisiko erhöhen - vor allem bei Zugluft durch ein geöffnetes Fenster oder einen Ventilator.

 

Elektrische Geräte ausschalten

Nicht nur um Strom zu sparen, ist es sinnvoll, Laptop und Co. nachts auszuschalten. Damit wird auch verhindert, dass die Geräte den Raum zusätzlich aufheizen. Überhaupt ist es empfehlenswert, das Schlafzimmer möglichst von unnützer Elektronik frei zu halten und auch das Smartphone nicht direkt neben dem Bett zu lagern. Andernfalls ist die Versuchung groß, immer wieder nach Neuigkeiten zu schauen und es fällt schwerer abzuschalten.

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