Was machen wir? – Wir bleiben hier!

Bericht aus Geschäftsstelle FrankfurtContinental-Beschäftigte wehren sich gegen Stellenabbau und Schließung


Unter dem Motto „Was machen wir? – Wir bleiben hier?“ wehren sich die Beschäftigten des Continental-Konzerns gegen die geplanten Schließungen und Entlassungspläne. Da mehrere Standorte betroffen sind, fand im September eine bundesweite Aktionswoche statt. Aus dem Rhein-Main-Gebiet beteiligten sich Kolleginnen und Kollegen vom Standort Karben, der geschlossen werden soll, mit einer mehr als einen Kilometer langen Menschenkette vom Werkstor bis zum Rathaus. Das Ende bildete eine Kundgebung vorm Tor mit Grußworten und Soli-Botschaften aus ebenso betroffenen Conti-Betrieben, der Politik und Frankfurter Betrieben.

Die Kollgen und Kolleginnen von Vitesco in Schwalbach symbolisierten mit einer leisen Aktion ihre Situation. Auf dem Werksgelände trieben 178 Papierschiffchen steuerlos auf dem Wasser und suchten einen sicheren Hafen, den ihnen Continental verweigert. Die Verhandlungen im Interessenausgleich/Sozialplan werden am 21. September fortgesetzt.

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Foto: Martin Leissl
Über 1000 Metaller und Metallerinnen holen den Bürgermeister von Karben ab.
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Foto: IG Metall
Vitesco – Protest einmal leise
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