Profis für die digitale Produktion

Die Pandemie hat zu einem Digitalisierungsschub geführt. Die Nachfrage nach IT-Experten ist groß. Junge Menschen, die sich für den Beruf des Fachinformatikers entscheiden, haben gute Chancen. Und spannende Aufgaben.


Viele Unternehmen wurden hart von der Coronakrise getroffen, ganze Branchen leiden noch immer unter Auftragsrückgängen oder stehen vor umfassenden Umbrüchen. Kein leichter Einstieg für junge Menschen am Anfang ihres Berufslebens. Die Nachfrage nach IT-Experten dagegen ist groß. Die Pandemie hat einen Digitalisierungsschub ausgelöst – und mit dazu geführt, dass die Aussichten aller, die einen der neuen IT-Beruf wählen, derzeit sehr gut sind.

Entschieden dazu beigetragen haben Sachverständige und IG Metall: Ihnen ist es gelungen, erfolgreich an der Neuaufstellung der IT-Berufe mitzuwirken und dafür zu sorgen, dass diese Berufe nun fit für die Transformation sind.

Exemplarisch zu sehen ist das in der Fachinformatik. Die Ausbildung findet weiter im dualen System statt, sie dauert nach wie vor drei Jahre. Erhalten geblieben sind dazu die elementaren Strukturen der Ausbildung: die technikunabhängige Formulierung der geforderten Kenntnisse und Fertigkeiten, die generalisierten, gemeinsamen Kernqualifikationen und die betriebliche Projektprüfung.


Vielseitige Tätigkeiten

Hinzugekommen sind aber zwei komplett neue Fachrichtungen: Die erste ist die „Daten- und Prozessanalyse“. Der Fokus der Ausbildung und Tätigkeit liegt hier vor allem im Verknüpfen und Auswerten von Daten und Datenströmen. Entwickelt werden IT-technische Lösungen für von Daten getriebene digitale Produktions- und Geschäftsprozesse.

Fachinformatikerinnen und Fachinformatiker mit dem Schwerpunkt „Digitale Vernetzung“ hingegen sind stark ausgerichtet auf eine zunehmend vernetzte Produktion in den Unternehmen. Junge Menschen, die diesen Berufsweg wählen, entscheiden sich für ein ebenso vielseitiges wie vielschichtiges Aufgabenspektrum: Zu den Tätigkeiten in diesem Berufsfeld gehören das Analysieren und Planen von IT-Systemen, mit denen Prozesse und Produkte eines Unternehmens vernetzt werden können.

Die Kolleginnen und Kollegen vernetzen und optimieren in ihren Betrieben Systeme und Anwendungen auf IT-Ebene. Sie sichern Daten gegen unerlaubte Zugriffe, beheben Systemausfälle und garantieren Datenschutz. Nötig sind fundierte Fertigkeiten und Kenntnisse, die das Errichten, Ändern und Prüfen von vernetzten Systemen ermöglichen, wozu auch das Programmieren von Softwarelösungen gehört.

Fachinformatikerinnen und Fachinformatiker arbeiten in der IT-Branche oder in Unternehmen nahezu aller Branchen sowie in Organisationen und im öffentlichen Dienst. Weiterentwicklungsmöglichkeiten gibt es viele, Aufstiegschancen auch: Fachinformatiker können sich etwa zum IT-Administrator qualifizieren, zur Softwareentwicklerin oder zum Wirtschaftsinformatiker.        


Weitere Infos findest Du hier: wap.igmetall.de

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