Studie: Beschäftigte in Büros fit für Zukunft

Computer sind allgegenwärtig, künstliche Intelligenz ist auf dem Vormarsch: In den Büroberufen ist die digitale Technik längst angekommen. Sind Büroberufe durch Digitalisierung also besonders gefährdet? Eine Studie zeigt nun, dass dem nicht so ist.


Computer sind allgegenwärtig, künstliche Intelligenz ist auf dem Vormarsch: In den Büroberufen ist die digitale Technik längst angekommen. Gleichzeitig beinhalten Büroberufe einen hohen Anteil von Routineaufgaben – also immer wiederkehrende, vorgeschriebene Handlungen. Die können automatisiert werden. Sind Büroberufe durch Digitalisierung also besonders gefährdet?

Eine Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung und  der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg zeigt nun, dass dem nicht so ist. Die Studie hat die Veränderungen in den Büroberufen seit den 80er-Jahren ausgewertet.


Neue Herausforderung

„Die Untersuchung zeigt: Die von der IG Metall mitgestalteten Büroberufe bereiten die Beschäftigten sehr gut auf zukünftige Arbeitsanforderungen vor“, sagt Thomas Ressel, Ressortleiter Bildungs- und Qualifizierungspolitik beim Vorstand der IG Metall. „Wir machen aktuelle Berufsprofile für die Arbeit von morgen. Mit unseren Sachverständigen passen wir die Berufe immer an die neuen Anforderungen an.“

Laut Studie sind Komplexität und die Anforderungen der Aufgabenprofile der Büroberufe im Zeitraum zwischen 2006 und 2018 gestiegen. Zeitgleich gingen Routineaufgaben zurück. Die Studie verdeutlicht auch, dass Beschäftigte in Büros mit Wandel, Komplexität und Unwägbarkeiten am Arbeitsplatz konstruktiv umgehen und ihre Erfahrungen zielführend nutzen.

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