Hilfen für Eltern, Erleichterungen beim Kurzarbeitergeld, Solidartarifverträge, Mieterschutz und vieles mehr: Vor allem auf Drängen der IG Metall bundesweit sind zahlreiche Maßnahmen auf den Weg gebracht worden, um die Folgen der Corona-Pandemie für die Menschen abzumildern. Ein Sozialschutzpaket.
Und ein Ende der notwendig werdenden Maßnahmen ist noch nicht abzusehen. Der IG Metall Göppingen-Geislingen ist es gelungen, sich schnell und zeitnah mit den Betriebsräten, auf die Herausforderungen in den Betrieben einzustellen: Um dem Gesundheitsschutz der Beschäftigten gerecht zu werden, musste über Kurzarbeit, Homeoffice, Zeitkonten- und Urlaubsabbau beraten werden.
Dazu musste die Gremienarbeit der Betriebsräte sichergestellt und die Betreuung der Betriebe durch die IG Metall gewährleistet sein. Schnell war klar, Beratungen können nicht mehr komplett vor Ort stattfinden. Video- und Telefonkonferenzen geben nun den Arbeitsalltag vor. Für Betriebsräte und Jugendvertretungen finden Online-Sprechstunden statt, ein Austausch von wichtigen Informationen per Videokonferenz wird angeboten und die Mitglieder erhalten aktuelle Informationen rund um die Kurzarbeit und Fragen zum Arbeitsrecht auf digitalem Wege.
Schieflage vermeiden
Die Rahmenbedingungen, wie Unternehmen aufgestellt sind, ändern sich zurzeit laufend. Lieferketten sind abgebrochen, Stückzahlen werden storniert, Investitionen fallen aus, Liquidität schwindet. Durch die Nutzung der Kurzarbeit wird dieser Entwicklung begegnet. Leider müssen viele Beschäftigte hier die Zeche zahlen und erhalten das reine Kurzarbeitergeld und nicht, wie tarifgebundene Betriebe der Metall- und Elektroindustrie, eine Aufstockung zum Kurzarbeitergeld. Um die Beschäftigten nicht in eine Einkommenskrise zu stürzen, ist eine Aufstockung unverzichtbar.
Unverzichtbar ist für die IG Metall auch, dass die Unternehmen diese Krise mit allen Beschäftigten an Bord überstehen wollen. Insbesondere einkommensschwache Beschäftigtengruppen erfahren durch den Verlust des Arbeitsplatzes, wie schwierig es ist, über die Runden zu kommen.
„Wir werden nun schnell erkennen, auf welchen Weg sich die Arbeitgeber begeben und welche Beiträge sie von ihren Belegschaften einfordern, die wirtschaftliche Ausgangslage zu verbessern“, deutet Renate Gmoser, Zweite Bevollmächtigte, die ersten Überlegungen der Geschäftsführer hier im Kreis an. Dabei sind die letzten Jahre für die meisten Betriebe gute Jahre gewesen. Die Last darf nun nicht nur auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden.
Das Ziel, soviel Arbeits- und Ausbildungsplätze wie möglich zu erhalten, steht in jeder zu erwartenden Vereinbarung ganz oben an. „Durch betriebliche Regelungen kann es nicht zu einer sozialen Schieflage bei den Beschäftigten kommen“, so die Gewerkschafterin.
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