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Weihnachts- und Neujahrsbotschaft

Ein gutes Leben für alle

23.12.2011 Ι Weihnachtszeit ist Wunschzeit. Auch die IG Metall hat eine Wunschliste. Ganz oben stehen bessere Chancen für Junge sowie faire und gesunde Arbeit. Zudem wünscht sie sich einen Kurswechsel für Europa, Frieden und Abrüstung und eine erfolgreiche Energiewende.

Bessere Chancen für die junge Generation - das wird auch im nächsten Jahr ganz oben auf der Agenda der IG Metall stehen. Der Aufschwung darf nicht länger an den Jungen vorbei gehen. Wer jünger als 35 ist, hat es schwer, in der Arbeitswelt Fuß zu fassen, obwohl die Wirtschaft wächst und die Zahl der Beschäftigten steigt. Junge Menschen haben ein Recht auf sichere Arbeit und ein selbstbestimmtes, materiell abgesichertes Leben. Deshalb wird sich die IG Metall auch 2012 für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen der Jungen einsetzen.

 

Arbeit sicher und fair

Die IG Metall wird im nächsten Jahr gegen die Zwei-Klassen-Gesellschaft in den Betrieben vorgehen. Wenn Leiharbeiter die gleiche Tätigkeit wie die Stammbeschäftigten verrichten, müssen sie auch das gleiche Entgelt erhalten. Und zwar ab dem ersten Tag ihres Einsatzes im Betrieb. Neben der Leiharbeit bleiben Werkverträge und weitere Formen prekärer Beschäftigung auf der Tagesordnung. Arbeit ist keine Ramschware. Deshalb brauchen wir eine neue Ordnung auf dem Arbeitsmarkt, ebenso wie mehr und stärkere Mitbestimmungsmöglichkeiten in den Unternehmen.

 

Flexible Altersübergänge

Arbeit wird immer stressiger. Mit über 60 Jahren stehen nur noch wenige Arbeitnehmer im Beruf. Die Menschen müssen auch weiterhin die Möglichkeit bekommen, früher als mit 67 in die Rente zu wechseln. "Das Einheitsmodell Rente mit 67 ist und bleibt ein verhängnisvoller Irrweg, weil es Arbeitnehmer mit unterschiedlichen Arbeitsbedingungen über einen Kamm schert", stellte Berthold Huber, Erster Vorsitzender der IG Metall, fest. Deshalb fordert die IG Metall mehr Wahlmöglichkeiten für die älteren Arbeitnehmer und altersgerechte Arbeitsplätze.


Kurswechsel für Europa

Die IG Metall setzt sich für ein europäisches Progamm gegen die drohende Rezession und für den wirtschaftlichen Aufbau Europas ein. Wichtige Inhalte dafür sind die Schwerpunkte Bildung und ökologische Modernisierung. Auch volkswirtschaftlich schädliche Geschäfte und Produkte müssen eingedämmt werden. Dazu gehören verbindliche Regeln, um die europäische Finanzkrise in den Griff zu bekommen. Nicht Banken und Konzerne dürfen die Richtung in der Politik bestimmen, sondern die Politik muss wieder auf die Menschen hören. Zudem schützt ein politischer Kurswechsel auf dem FInanzmarkt auch die Wirtschaft vor tiefen Abstürzen und die Beschäftigten vor Jobverlusten.


Umwelt schützen

Deutschland muss weg von Atom und fossilen Brennstoffen. Die IG Metall fordert, bei der Energieerzeugung auf erneuerbare Energiequellen umzusteigen. Sie setzt sich dafür ein, dass mehr öffentliche Investitionen in nachhaltige Energie-, integrierte Mobilitäts- und Verkehrssysteme und in Ressourceneffizienz fließen. Doch der Umbau der Energieversorgung darf nicht zu untragbaren Belastungen der privaten Haushalte führen. Der von der Regierung beschlossene Ausstieg aus der Atomenergie muss um einen "Aktionsplan Energiewende" ergänzt werden.


Frieden und Abrüstung weltweit

Die IG Metall wird sich auch weiterhin für den Frieden in der Welt und für friedliche Konfliktlösung engagieren. Krieg darf nicht zum Mittel der Politik wehren. Dagegen wird sich die IG Metall stemmen. Zudem fordert sie ein Verbot der NPD und aller faschistischen und neo-nationalsozialistischen Organisationen.


Gutes Leben für alle

Die politische Landschaft in Deutschland ist in Bewegung. Und die IG Metall sorgt dafür, dass sie sich in die richtige Richtung bewegt: Um ein gutes Leben für alle zu erstreiten.

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