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Tipps zum E-Mail-Verkehr bei der Arbeit. Grafik: Yana Tsvetkova/Fotolia.de

Tipp für den Job: E-Mail-Verkehr

E-Mails: Der Ton macht die Musik

02.02.2010 Ι E-Mails schreiben geht ruck zuck und ist scheinbar denkbar einfach. Doch Achtung: Missgeschicke beim Mailen sind nicht nur peinlich, sie können sich auch negativ auswirken.

Die tägliche Flut von Mails wird immer größer. Umso wichtiger ist es da, elektronische Nachrichten kurz und prägnant zu formulieren.  Ein fehlender oder nichtssagender Betreff erhöht das Risiko, dass die Mail ungelesen gelöscht wird. Längere Texte sollte man durch Absätze untergliedern. Mehrseitige Mails, die ein Scrollen erfordern, sollte man ebenfalls vermeiden.

Was sein muss und was nicht sein darf
Eine Signatur am Ende der Mail erleichtert die Kontaktaufnahme. Sie sollte Name, Job-Titel, Adresse und Telefonnummer enthalten und nicht länger als sechs Zeilen sein. Smileys und sogenannte Emoticons im beruflichen E-Mail-Verkehr sind bemüht witzig und deplatziert.
Vermeiden sollte man Rechtschreibfehler und falsche Kommasetzung. Das wirkt schlampig und unprofessionell. Auch höfliche Anreden wie "Sehr geehrter Herr Schmidt" haben noch keiner Mail geschadet. Saloppe Abkürzungen wie Mfg (Mit freundlichen Grüßen), Lg (Liebe Grüße), cu (see you) sollte man dagegen allenfalls in privaten Mails verwenden.



Überflüssige Datei-Anhänge sind ein Ärgernis. Da ist weniger mit Sicherheit mehr.
Auch der inflationäre Gebrauch der Lesebestätigung und der Mailversand mit hoher Priorität nerven. Durchgängige Großschreibung wirkt wie Anschreien, Kleinschreibung dagegen ist mühsam zu lesen.

Keine Schneckenpost
Was gar nicht geht, ist eine E-Mail wochenlang unbeantwortet zu lassen. Innerhalb von 24 Stunden sollte man eine Mail beantworten oder zumindest deren Eingang bestätigen, wenn eine Bearbeitung länger dauern sollte. Allerspätestens nach drei Tagen muss man die gewünschte Antwort senden.

Mailen oder telefonieren?
Persönliches, Interna oder Konflikte lieber nicht per Mail klären. Der Tonfall kann anders interpretiert werden, als er gemeint ist. Das direkte Gespräch oder telefonieren ist immer die beste Lösung.

Den Artikel verfasste Martina Helmerich für die metallzeitung.

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