Gemeinsam mit den Arbeitgebern haben wir unsere Gespräche über kürzere Arbeitszeiten in der ostdeutschen Textilindustrie begonnen. Dazu hatte sich der Arbeitgeberverband beim Tarifabschluss 2017 verpflichtet. Wir streben einen verbindlichen Weg zur 37-Stunden-Woche an.
Anfang des Jahres war die Mauer zwischen Ost und West länger weg, als sie zuvor gestanden hatte. Viele jüngere Beschäftigte kennen die deutsche Teilung nur noch aus dem Geschichtsunterricht. In Tarifverträgen teilt sich die Arbeitswelt allerdings immer noch in Ost und West. Mit 40 Stunden pro Woche arbeiten die Beschäftigten der Textilindustrie im Osten sogar deutlich länger als ihre Kollegen in anderen Branchen.
Im Tarifabschluss 2017 hatten wir den Arbeitgeberverband dazu verpflichtet, über eine Verkürzung der Arbeitszeit zu reden. Wir erwarteten einen verbindlichen Weg zur 37-Stunden-Woche. Das erste Gespräch fand Anfang April statt. Eine Arbeitsgruppe berät nun über einen Zeitplan und wie eine kürzere Arbeitszeit aussehen könnte.
Ungerecht und unsinnig
Manfred Menningen von unserer Vorstandsverwaltung in Frankfurt führt die Gespräche. Die unterschiedlichen Arbeitszeiten zwischen Ost und West nennt er ungerecht, unsinnig und nicht ökonomisch. „Es ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, die Arbeitszeiten in Ost und West anzugleichen“, sagte Menningen. „Mit Arbeitszeiten von gestern werden die Arbeitgeber im Osten es zukünftig schwer haben, gut ausgebildete Fachkräfte zu gewinnen und zu halten.“
Beschäftigte aus verschiedenen Betrieben begleiteten die erste Gesprächsrunde zur Arbeitszeitverkürzung mit Aktionen. Sie machten aktive Pausen oder nutztenden Schichtwechsel, um mit den Beschäftigten über die Arbeitszeitverkürzung zu diskutieren.
So geht es weiter
Am 26.Juni setzen wir und der Arbeitgeberverband die Gespräch ein Chemnitz fort. Bis dahin müssen die Betriebspartner die Arbeitszeiten und Schichtmodelle dokumentieren.
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