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Kfz-Handwerk: Jetzt auch mehr Geld in NRW und im Saarland
Kfz-Abschlüsse bringen zweistufiges Plus

Für die Kfz-Branche im Saarland und in Nordrhein-Westfalen konnte die IG Metall jetzt ebenfalls Tarifabschlüsse durchsetzen. Damit gelten nun fast bundesweit in tarifgebundenen Autohäusern und Werkstätten neue Tarifverträge, die den Beschäftigten insgesamt 5,8 Prozent mehr Geld bescheren.


Mit den beiden letzten Kfz-Abschlüssen konnte die IG Metall jeweils zweistufige Einkommenserhöhungen erreichen, die in der Summe ein ordentliches Plus ergeben.

Für die Beschäftigten in den saarländischen Kfz-Betrieben gibt es ab Juli 2,9 Prozent mehr Geld. Für Juni beschert ihnen der Abschluss einmalig 75 Euro. Und ab November 2016 kommen weitere 2,9 Prozent dazu. Die Auszubildenden können sich ebenfalls auf zweimal 2,9 Prozent mehr freuen und zwar jeweils ab August 2015 und 2016.

In Nordrhein-Westfalen, wo die IG Metall mit der Fachgruppe Kfz-Dienstleistungen im Arbeitgeberverband Metall verhandelte, steigen die Tarifentgelte und Ausbildungsvergütungen ab Juli um drei Prozent und ab Oktober 2016 um weitere 2,8 Prozent.

Damit sind nun fast alle Kfz-Abschlüsse unter Dach und Fach: In den anderen Bundesländern hatten bereits schon nach und nach die Tarifparteien für das Kraftfahrzeuggewerbe mit dem gleichen Volumen die Tarifrunde abgeschlossen ― zuletzt in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, in Thüringen und in der Pfalz.

Die IG Metall wertet die Abschlüsse als ein gutes Plus, das die Beschäftigten an der wirtschaftlich positiven Lage im Kfz-Handwerk angemessen beteiligt.

Schlusslicht ist Rheinland-Rheinhessen, wo die Kfz-Arbeitgeber der IG Metall ein nicht akzeptables Magerangebot präsentierten. Dort hofft die Gewerkschaft, dass sie in der dritten Runde Mitte September mit einem ebenfalls guten Ergebnis den Sack zumachen kann.

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