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Transformation fair und nur mit uns!

Mittendrin waren 400 junge Metallerinnen und Metaller aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Unter dem Motto #Fairwandel haben sie laut und deutlich kundgetan: „Wir wollen die Transformation im Sinne der Menschen mitgestalten!“


Die Sonne brennt, die Hitze steigt auf über 32 Grad. Aus ganz Deutschland sind über 50000 Metallerinnen und Metaller oft mitten in der Nacht aufgebrochen, um beim Aktionstag der IG Metall für eine faire und soziale Transformation dabei zu sein.

Am Roten Rathaus sammeln sich 3000 junge Metallerinnen und Metaller, 400 davon aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Laut, bunt und bestimmt ziehen sie bis zum Brandenburger Tor, wo sie sich mit über 50000 Demonstranten aller Altersklassen vereinigen. Auf dem Weg dorthin gibt es Zwischenstopps. Dort zeigen sie Aktionen, um ihre Forderungen zu verlautbaren. „Nur gemeinsam sind wir stark“, meint Yasar Atikler aus Braunschweig.

Die Jugend weiß: Unsere Gesellschaft steht durch die Digitalisierung und den Klimawandel vor einem gewaltigen Umbruch. Bisher haben Politik und Wirtschaft sowohl bei der Klimapolitik als auch bei der Digitalisierung versagt. Für viele Jugendliche ist Greta zum Symbol geworden. Die junge Schwedin, die ausspricht, was viele denken und nicht mehr gesagt haben. Die IG Metall Jugend, die größte Jugendorganisation in Europa, aber zeigt, dass sie nicht nur redet. Die jungen Metallerinnen und Metaller wollen mitgestalten. Sie fordern einen fairen und sozialen Wandel. „Wir brauchen mehr Ausbildungsplätze, als angeboten werden“, meint Jasmin Bormann aus Hildesheim. „Lehr- und Lernmittelfreiheit ist notwendig, damit alle eine Chance auf Bildung haben“, so Jessica Kassen aus Georgsmarienhütte.

Bildung und lebenslanges Lernen werden der Schlüssel zu einem guten Arbeitsleben werden. Damit die Ausbildungsstandards in den Betrieben gewährleistet werden, fordert Daniel Wunderlich aus Stadthagen „Tarifverträge auch für dual Studierende!“. „Gleiche Chancen für alle bedeutet aber auch, dass es keine Klassenunterschiede mehr zwischen Ost und West in den Arbeitsbedingungen geben darf“, mahnt Georg Drechsler aus Halle.

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