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Solidarisch aus der Krise

Bericht aus Bezirk Berlin-Brandenburg-SachsenKurzarbeit, Kinderbetreuung, Arbeitsschutzmaßnahmen oder Berufspendler aus Polen und Tschechien, die von Grenzschließungen betroffen sind: leben und arbeiten in Corona-Zeiten. Gerade zu einem Zeitpunkt, zu dem Beschäftigte dringend Beratung benötigen, greifen Kontaktsperren und strenge Abstandsregeln. Geschäftsstellen und Bezirksleitung haben sich sofort auf die neue Situation eingestellt und unter Hochdruck gearbeitet, um für die Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben da zu sein.


Telefon-Hotlines für Betriebsräte, Webinare zu den Themen Kurzarbeit oder Covid-19-Schutzmaßnahmen im Betrieb, Video- und Telefonkonferenzen mit Betriebsräten oder Video-Podcasts, um auch ohne persönlichen Kontakt im Dialog mit ihren Mitgliedern zu bleiben: Die Bandbreite der Angebote, die die Hauptamtlichen in den Geschäftsstellen und im Bezirk quasi über Nacht aus dem Boden gestampft haben, um die Beschäftigten zu unterstützen, ist groß. „Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen“, sagt Stefan Schaumburg, IG Metall-Bezirksleiter Berlin-Brandenburg-Sachsen. „Wir lassen die Kolleginnen und Kollegen mit ihren Sorgen und Nöten nicht allein. Gemeinsam mit ihnen suchen wir nach Lösungen und versuchen alles, was möglich ist, auch möglich zu machen.“


Hotlines

Die Telefonleitungen in den Geschäftsstellen glühten vor allem zu Beginn der Corona-Krise in Deutschland, als Kitas und Schulen geschlossen wurden, heiß. Die Geschäftsstellen richteten daher Telefon-Hotlines ein. Betriebsräte und Mitglieder haben Gelegenheit, drängende und belastende Fragen loszuwerden. Viele Fragen und Antworten wurden dokumentiert und stehen allen Beschäftigten auf den Homepages der Geschäftsstellen und des Bezirks zur Verfügung. Zahlreiche Anfragen drehten sich um Kurzarbeit, Kurzarbeitergeld und Kinderbetreuung infolge von Kita- und Schulschließungen. Aber auch der Arbeits- und Gesundheitsschutz und die besonderen Hygienmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind wichtige Themen, die den Beschäftigten aktuell unter den Nägeln brennen.


Schulungen

In Webinaren – digitalen Seminaren per Videokonferenz – haben Sekretärinnen und Sekretäre aus den Geschäftsstellen und der Bezirksleitung gemeinsam mit Referentinnen und Referenten aus dem IG Metall-Bildungszentrum Berlin Betriebsräte und Vertrauensleute fit gemacht für die Verhandlungen zu den Betriebsvereinbarungen, die sie im Fall von Kurzarbeit mit den Geschäftsführungen kurzfristig schließen müssen.

Mit kleinen Filmen in Form von Videopodcasts beantworten Geschäftsstellen häufig gestellte Fragen. Die Videobotschaften sind abrufbar über die Internetseite der Geschäftsstelle oder ihre Social-Media-Kanäle und regen zum Austausch über diese Plattformen an.

„Mit all diesen Angeboten vermitteln wir unseren Kolleginnen und Kollegen auch ein Stück Sicherheit in dieser Ausnahmesituation“, sagt Stefan Schaumburg. „Gefragt ist jetzt vor allem Solidarität und ein Gemeinschaftsgefühl. Dafür stehen wir als IG Metall – nicht nur in dieser Krise.“

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Im Corona-Koffer finden Betriebsräte und Aktive zahlreiche Hinweise und Dokumente, die ihnen durch die Krise helfen: igmetall-bbs.de
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