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Gesundheit geht vor!

Unzählige Szenarien für das Wiederanlaufen der Wirtschaft nach dem „Shutdown“ fluten gerade die Debatten. Für die IG Metall steht fest: Gesundheit geht vor!


Unzählige Szenarien für das Wiederanlaufen der Wirtschaft nach dem „Shutdown“ fluten gerade die Debatten. Für die IG Metall steht fest: Gesundheit geht vor! Das gilt für alle, die Tag für Tag in den Betrieben arbeiten, und für die, die es bald wieder tun werden. Die IG Metall redet mit beim Arbeits- und Gesundheitsschutz. Die Betriebsrätinnen, Betriebsräte und die IG Metall arbeiten daran, verbindliche und einheitliche Standards umzusetzen. Daneben bleibt unser Ziel, die Arbeitsplätze zu retten und die finanzielle Existenz zu sichern. So haben wir die Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie bis Ende des Jahres unterbrochen und für die Zeit bis dahin einen Tarifvertrag mit den Arbeitgebern geschlossen. Dieser soll die brennenden Probleme der Menschen in der Coronakrise lösen: Er sichert für eine gewisse Zeit eine Aufstockung des Kurzarbeitergelds dort, wo es bisher keine tarifliche Regelung gab.

Es ist wichtig, einen Rettungsschirm für die Betriebe zu haben, aber wir brauchen auch einen für die Beschäftigten. Deshalb kämpfen wir auf politischer Ebene für ein höheres Kurzarbeitergeld dort, wo es keine Aufzahlung gibt. Fakt ist: Im Moment findet keine Vermittlung auf dem Arbeitsmarkt statt. Daher sollte die Politik zumindest temporär die Bezugsdauer des Arbeitslosengelds über zwölf Monate hinaus verlängern.

Das alles können wir nur gemeinsam erreichen. Lasst uns deshalb all den Katastrophenmeldungen trotzen und unsere größte Kraft zeigen: die Solidarität. Damit wir auch morgen gute Arbeit haben und übermorgen vielleicht sogar gestärkt aus dieser unvergleichlichen Krise hervorgehen.

Bleibt gesund!

 

Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall

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