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Mehr Geld für Leiharbeiter

Die Löhne von Beschäftigten in der Leiharbeit steigen um 3 Prozent im Westen, im Osten um 3,5 Prozent. Auch die Branchenzuschläge steigen.


Seit 1. April erhalten Beschäftigte in Leiharbeit mehr Geld. Die Tarifentgelte im Westen steigen um 3, im Osten sogar um 3,5 Prozent. Das hat die IG Metall gemeinsam mit den anderen DGB-Gewerkschaften mit BAP und iGZ, den Arbeitgeberverbänden der Zeitarbeit, ausgehandelt.

Für die unteren Entgeltgruppen gibt es ein Extraplus. Bereits im Januar erhöhten sich die Entgelte im Osten in der Entgeltgruppe 1 um 22 Cent je Stunde und in der Entgeltgruppe 2 um 36 Cent. Im Oktober gibt es dann bundesweit für die Entgeltgruppen 1 und 2 weitere 17 Cent mehr. Die Mindestlöhne in der Leiharbeit steigen dadurch auf 9,96 Euro im Westen und 9,66 Euro im Osten.


Angleichung Ost bis 2021 

Mit der stärkeren Erhöhung der Osttarife wird die Lücke zwischen Ost und West wieder ein Stück verkleinert. Ab 1. April 2021 gelten für Leihbeschäftigte im Osten dann die gleichen Entgelte und Arbeitsbedingungen wie im Westen.


Auch Branchenzuschläge steigen

In den Industriebranchen der IG Metall gibt es noch mehr Geld: In der Metall- und Elektroindustrie, in der Textil- und Bekleidungsindustrie und in der Holz und Kunststoff verarbeitenden Industrie erhalten Leiharbeiter zusätzlich Branchenzuschläge auf den normalen Leiharbeitstarif. Bereits nach sechs Wochen Einsatz in diesen Branchen haben Beschäftigte in Leiharbeit dadurch mehr Geld. Das hat die IG Metall in Tarifverträgen durchgesetzt. Durch die Erhöhung der Leiharbeitstarife steigen nun auch die Branchenzuschläge.


Besser durch IG Metall-Tarifverträge

Durch die Tarifverträge der IG Metall und Regelungen in den Betrieben haben Leihbeschäftigte nicht nur mehr Geld, sondern auch bessere Chancen auf eine Übernahme.

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