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Dem Wandel ein Gesicht geben

Mehr als hundert Betriebe im Bezirk Küste haben schon bei der Erstellung des Transformationsatlas mitgemacht und den Wandel erfasst. Ein Ziel ist schon erreicht: Der Atlas sensibilisiert für Chancen und Risiken der Veränderungen.


Zusammen kann man Dinge manchmal schneller in Gang bringen. „Alle, die an den Workshops beteiligt waren, haben mitbekommen, dass Transformation ein gemeinsames Thema ist“, sagt Martina Bruse, Geschäftsführerin der IG Metall Oldenburg-Wilhelmshaven. „Zum Auftakt gab es eine Veranstaltung mit allen Betriebsräten im Rahmen unseres tarifpolitischen Ausschusses“, sagt Bruse. Erste Fragen zum Transformationsatlas wurden geklärt und Termine für die betrieblichen Workshops vereinbart. „Mit der Veranstaltung haben wir alle dafür sensibilisiert, wie wichtig das Thema Transformation ist“, so die Geschäftsführerin weiter. Nicht nur große Betriebe waren dabei, sondern auch viele kleine Betriebe aus allen Branchen.


Überblick verschaffen

Für Chancen und Risiken des Wandels zu sensibilisieren, ist eines der Ziele des Transformationsatlas. Im Rahmen von Workshops haben betriebliche Arbeitsgruppen zusammen mit Betriebsbetreuern in rund 3000 Betrieben deutschlandweit einen Überblick über den Wandel ermittelt. Im Bezirk Küste haben schon weit mehr als hundert Betriebe den Fragebogen ausgefüllt. „Der Transformationsatlas macht allen Beteiligten deutlich, was Digitalisierung bedeutet“, sagt Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste. „Er hält den Stand der Veränderungen in den Unternehmen und Betrieben fest. Damit können die Geschäftsstellen zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen erkennen, wo Handlungsbedarf besteht, und Maßnahmen einleiten“, so Geiken.


Umsetzung

„Ein Riesenthema sind Weiterbildung und Qualifizierung“, weiß Martina Bruse. „Aber die Geschäftsführungen haben das häufig nicht im Blick und die Betriebsräte werden oft nicht mitgenommen.“ Wenn die Ergebnisse für den Transformationsatlas deutschlandweit vorliegen, will sie diese erst einmal in den gewerkschaftlichen Gremien und auf Versammlungen präsentieren. In einem zweiten Schritt geht es dann um die weitere Gestaltung des Wandels in den Betrieben.

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