Forderungen erreichen Brüssel

Die Beschäftigten und IG Metall kämpfen für eine faire Transformation der Stahlindustrie.


Das Ziel ist erreicht: EU-Klimakommissar Frans Timmermans hält die Forderungen der deutschen Stahlindustrie in der Hand und verspricht den Beschäftigten, sie nicht im Stich zu lassen. Es war ein langer Weg nach Brüssel: 350 Kilometer haben rund 50 Metallerinnen und Metaller zu Fuß vom saarländischen Völklingen in die belgische Hauptstadt zurückgelegt. Im Gepäck: Die Forderung nach politischer Unterstützung bei der Transformation hin zur klimaneutralen Stahlproduktion. Dabei konnte sie nicht mal Orkan Sabine aufhalten. Wunde Füße und peitschenden Gegenwind nahmen sie in Kauf, denn die Zukunft der ganzen Branche steht auf dem Spiel. Stephan Ahr, Betriebsratsvorsitzender bei Saarstahl und Anführer des Protestmarschs, erklärt: „Es geht uns darum, dass wir eine sozialökologische Transformation fordern, bei der die Beschäftigten nicht auf der Strecke bleiben.“ Neben Brüssel kommen jetzt auch aus Berlin positive Signale. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier versprach, dass es bald ein Konzept geben werde. Die IG Metall sitzt hier mit am Tisch.

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