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Warnstreiks in der Eisen- und Stahlindustrie

Tausende Beschäftigte in der nordwestdeutschen und ostdeutschen Stahlindustrie sind dem Aufruf der IG Metall zum Warnstreik gefolgt.


Am 1. Februar hat die IG Metall ihre Warnstreiks in der Eisen- und Stahlindustrie gestartet. Mehrere Verhandlungsrunden mit den Arbeitgebern hatten keine Annäherung gebracht. Den Anfang machten Stahlarbeiter von HKM, Thyssen-Krupp und Arcelor-Mittal in Duisburg mit einem Fackellauf um Mitternacht unmittelbar nach Ablauf der sogenannten Friedenspflicht am 31. Januar.

Bis Redaktionsschluss dieser metallzeitung Mitte Februar legten rund 18 000 der rund 80 000 Beschäftigten in der nordwestdeutschen und ostdeutschen Stahlindustrie die Arbeit nieder. Unter anderem bei Thyssen-Krupp in Dortmund und Bochum, bei der Salzgitter AG und bei Outokumpu Nirosta in Dillenburg. In der zweiten Warnstreikwoche folgten dann unter anderen Arcelor-Mittal Bremen, die deutschen Edelstahlwerke in Siegen, Ilsenburger Grobblech, Arcelor-Mittal in Eisenhüttenstadt, die Mannesmann-Röhrenwerke in Zeithain, die Schmiedewerke Gröditz und Thyssen-Krupp in Duisburg.

In der saarländischen Stahlindustrie laufen die aktuellen Tarifverträge erst Ende März aus. Dann wird auch dort verhandelt.


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