Krise bewältigen

Pünktlich zu Weihnachten gibt es gute Nachrichten: Die Tests einiger Impfstoffe liefern Ergebnisse, die Mut machen. Hoffen wir, dass dies dabei hilft, die Coronakrise zu bewältigen. Auch die aktuelle Tarifbewegung steht im Zeichen der Krisenbewältigung.


Für uns stehen Beschäftigungssicherung, Zukunftsgestaltung und die Stabilisierung der Einkommen im Fokus. Dass Euch diese Themen wichtig sind, zeigen die Ergebnisse unserer Onlinebefragung.

Um Beschäftigung zu sichern, Zukunft zu gestalten und Einkommen zu stabilisieren, fordern wir ein Tarifvolumen von vier Prozent. Dieses Volumen soll auch zur Beschäftigungssicherung verwendet werden können, etwa für einen Teilentgeltausgleich bei Arbeitszeitabsenkung. Denn es muss Schluss sein damit, immer mehr Lasten der Krisenbekämpfung auf die Schultern der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu laden.

Um das Arbeitsvolumen gerecht zu verteilen und gute Arbeit für viele Beschäftigte zu ermöglichen, hat die IG Metall die 4-Tage-Woche vorgeschlagen. Diese trifft innerhalb der IG Metall und darüber hinaus auf große Zustimmung. Strittig ist:  Wer zahlt für die Folgen der Krise?

Während einige Arbeitgeber mit der Abrissbirne auf die Jahrhundertkrise reagieren, zeigt die IG Metall mit ihren 2,3 Millionen Mitgliedern Verantwortung. Sicherheit der Beschäftigung, Zukunftsperspektiven im Beruf und Stabilität der Einkommen und der Kaufkraft – dafür steht unsere starke Solidargemeinschaft.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Euren Familien trotz allem eine friedliche Adventszeit, erholsame Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch in ein besseres neues Jahr.


Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall

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