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Tarifauftakt für Textil Ost in Chemnitz

Am 13. April startet die heiße Phase der Tarifrunde Textil Ost in Chemnitz.


Nachdem am 4. März die erste Tarifverhandlung für die Beschäftigten in der ostdeutschen Textilindustrie ohne Ergebnis vertagt wurde, wird am 4. April das zweite Mal verhandelt. Die Forderungen sind aufgestellt: sechs Prozent mehr Geld ― bei einer Laufzeit von zwölf Monaten für die rund 16 000 Beschäftigten und Auszubildenden. Der Auftragseingang in der Textilindustrie ist positiv, der Umsatz der Unternehmen stabil. Die IG Metall fordert außerdem mehr Urlaubsgeld und einen neuen verbesserten Tarifvertrag zur Altersteilzeit.

 

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Tarifkommission Textil Ost am 24. Januar in Zwickau (Foto: IG Metall)

 

Höchste Zeit: Arbeitszeit angleichen!

Ein weiteres Thema ist ein Fahrplan für den Weg zur 37-Stunden-Woche auch im Osten. Derzeit arbeiten die Beschäftigten in der ostdeutschen Textilindustrie 40 Stunden pro Woche. Im Westen gilt die 37-Stunden-Woche in der Branche. „30 Jahre nach dem Fall der Mauer ist es höchste Zeit, die Arbeitszeit anzugleichen“, sagt Patrick Hesse, Gewerkschaftssekretär der IG Metall Berlin-Brandenburg- Sachsen. „Wir wollen mit den Arbeitgebern eine stufenweise Angleichung der Arbeitszeit im Osten erreichen. „Die Arbeitgeber haben ohne ersichtlichen Grund den Tarifvertrag Übernahme der Auszubildenden gekündigt. Während andere Branchen immer stärker um Auszubildende werben, glauben die Textilarbeitgeber, ohne besondere Zukunftsperspektiven überzeugen zu können. Die Beschäftigten in der ostdeutschen Textilbranche machen seit Mitte März mit zahlreichen Aktionen Druck.

 

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(Foto: IG Metall)

 

Unter anderem mit einer Foto-Aktion auf Facebook: facebook.com/igmtebete/

Mehr zur Aktion auf: igmetall-bbs.de/textil/

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