Arbeitsausfall durch Krise entspricht 500 000 Stellen
Bis zu 24 Monate ist Kurzarbeit derzeit möglich. Für die Unternehmen ist sie wichtig, um ihre Fachkräfte zu halten. Die Arbeitnehmer schützt sie vor Entlassungen. Rund 500 000 Stellen wurden so bisher gesichert.
Dank der Ausweitung von Kurzarbeit hat diese bislang verhindert, dass die Arbeitslosenzahlen in der Krise in die Höhe geschnellt sind. Im Juni 2009 hatten laut Bundesagentur für Arbeit und Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung1,443 Millionen Beschäftigte so ihre Arbeitszeit reduziert. Das entspricht fast 500.000 Vollzeitstellen.
Metallindustrie immer noch stark betroffen Um die Produktionsausfälle zu überbrücken, arbeiteten schon im März rund 1,26 Menschen kurz. Berthold Huber, Erster Vorsitzender der IG Metall, bezeichnete die Kurzarbeit daher als „Gebot der Stunde“. Auch von der neuen Regierung erwartet er, dass Kurzarbeit weiterhin umfangreich von den Unternehmen genutzt werden kann, um Arbeitsplätze in der Krise zu sichern.
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