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MetallRente-Studie 2016 „Jugend, Vorsorge, Finanzen“
Junge vor Altersarmut schützen

Fürs Alter vorsorgen – das ist vielen Jungen klar. Trotzdem sparen immer noch viel zu wenige junge Menschen tatsächlich und regelmäßig für ihre Altersversorgung. Damit die Generation Praktikum nicht zur Generation Altersarmut wird, muss jetzt gehandelt werden.



Nur 35 Prozent der Jugendlichen zwischen 17 und 27 Jahren sparen regelmäßig für ihre Altersversorgung. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „Jugend, Vorsorge, Finanzen 2016“ des Versorgungswerks MetallRente. Für die Untersuchung befragte TNS Infratest Sozialforschung 2500 junge Menschen zwischen 17 und 27 Jahren zu ihren Vorstellungen über die persönliche Zukunft und über ihre Einstellungen und Strategien zur Altersvorsorge.

Ergebnis: Die Jugend hat zu wenig Vertrauen in die staatlich geförderten Modelle zusätzlicher Altersvorsorge, zu wenig Geld dafür oder beides. Der Anteil der Vorsorgesparer, die sich für die betriebliche Altersversorgung (bAV) entschieden haben, ist zwar von 31 Prozent (2010) auf 40 Prozent (2016) gestiegen. Dennoch ist vielen klar, dass die Vorsorgeangebote und die jetzigen Rahmenbedingungen kein angemessenes Leben im Alter sichern. Ein weiteres Ergebnis der Studie: Die Politik muss jetzt die Weichen stellen, um die junge Generation vor Altersarmut zu schützen. Um die betriebliche Altersversorgung zu stärken und weiter auszubauen, müssen bessere Rahmenbedingungen für sie geschaffen werden.

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