Entwicklung des Elektroautos bringt Bewegung in die beruflich...
Erst ausstöpseln, dann schrauben
Die Entwicklung des Elektroautos bringt Bewegung in die berufliche Bildung. Schon jetzt bilden einige Betriebe ihre Kfz-Mechatroniker zu Elektro-Fachkräften aus.
Immer mehr Elektroautos kommen auf den Markt. Die neue Antriebstechnik revolutioniert ganze Berufsbilder, wie etwa das des Kfz-Mechatronikers.
Einige Unternehmen stellen sich jetzt um. Bei Audi in Neckarsulm haben bereits knapp 200 junge Leute das Rüstzeug, Elektroautos zu reparieren. Die ausgelernten Kfz-Mechatroniker sind gleichzeitig Elektro-Fachkraft und können die neuen Autos warten. Die Technik stellt die Beschäftigten vor neue Herausforderungen. Denn die vergleichsweise hohe Spannung von Elektroautos, dort herrscht eine Gleichspannung von 400 Volt, ist lebensgefährlich.
Die Azubis lernen deshalb zuallererst, dass sie nur im spannungslosen Zustand am Fahrzeug arbeiten dürfen. Sprich: Erst das Auto ausstöpseln, dann schrauben. Das Interesse der Auszubildenden für Elektroautos ist groß. „Die jungen Leute lernen mit Begeisterung, weil sie merken, dass sie an dieser Zukunftstechnologie ganz nah dran sind“, sagt der Ausbilder Joachim Süß von Audi Neckarsulm. Auch die anderen großen Autohersteller qualifizieren ihre Beschäftigten in Richtung E-Auto.
In der Weiterbildung ist Musik drin Handlungsbedarf besteht in kleinen Kfz-Werkstätten, wo die Ausbildung wie bisher am Otto-Motor ausgerichtet ist. Doch Betriebe, Innungen und Gewerkschaften arbeiten jetzt an Ausbildungsplänen, um Kfz-Azubis fit für die neue Technologie zu machen.
Besonders in der Weiterbildung ist Musik drin. Opel bietet zum Beispiel die Qualifizierung zum Systemtechniker an. In zweieinhalb Jahren lernen junge Kfz-Fachkräfte den Aufbau und die Funktion alternativer Antriebe wie Elektromotor und Brennstoff-Zelle. Ohne Kompetenz in der Elektrotechnikwird es in den Kfz-Berufen nicht mehr gehen.
Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind notwendig, weitere hilfreiche Cookies sorgen dafür, diese Website und Ihre Nutzererfahrung zu verbessern.
Hier finden Sie eine Übersicht über alle verwendeten Cookies. Sie können Ihre Einwilligung zu ganzen Kategorien geben oder weitere Informationen anzeigen lassen und so nur bestimmte Cookies auswählen.
Speichert technisch erforderliche Informationen des Chat-Widgets, insbesondere Nachrichtenverlauf und Audio-/Sound-Präferenzen des Webchats. Der Eintrag webchat-sound-* wird dynamisch erzeugt, z. B. webchat-sound-b8c53350-4f31-4b65-9060-095735f1555d.
Wir nutzen das Meta-Pixel, um die Wirksamkeit unserer Werbeanzeigen auf Facebook und Instagram zu messen (Conversion-Tracking). Zudem ermöglicht uns das Pixel, Ihnen auf den Plattformen von Meta personalisierte, interessenbasierte Werbung anzuzeigen (Retargeting). Hierbei werden Daten zu Ihrem Nutzerverhalten auf unserer Website (z. B. aufgerufene Seiten, geklickte Buttons) erfasst und an Meta übermittelt. Wenn Sie ein Meta-Konto besitzen, kann Meta diese Daten mit Ihrem Profil verknüpfen.
Wir nutzen Google Ads, um den Erfolg unserer Werbeanzeigen in der Google-Suche und im Google-Werbenetzwerk zu messen (Conversion-Tracking). So können wir nachvollziehen, welche Anzeigen zu Interaktionen auf unserer Website geführt haben. Gleichzeitig nutzen wir die Remarketing-Funktion, um Ihnen auf anderen Websites innerhalb des Google-Netzwerks interessenbezogene Werbung anzuzeigen. Dafür werden Informationen über Ihren Besuch auf unserer Website mittels Cookies erfasst und an Google übermittelt.