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Gute Arbeit 5 / 2009 - Weitere Themen

Zeitschrift Gute Arbeit - Mai 2009: weitere Themen kurz angerissen

Psychische Gesundheit unter Krisendruck

Psychische Erkrankungen haben inzwischen ein Ausmaß erreicht, das nicht mehr wegdiskutiert werden kann. Sie prägen das Arbeitsunfähigkeitsgeschehen bei allen Krankenkassen. Und die schlagen Alarm, mit Recht. Psychische Erkrankungen sind außerdem auch schon die häufigste Ursache für krankheitsbedingte Frühberentung. Längst sind auch noch relativ junge Menschen davon betroffen. Psychische Erkrankungen sind langwierig und verursachen hohe Kosten. Und der Zusammenhang mit der Arbeitswelt ist klar erkennbar: schlechte Arbeit, Leistungsdruck, Stress, prekäre und nicht Existenz sichernde Beschäftigungsverhältnisse, Überforderung, Konflikte zwischen Arbeit und Privatleben, zunehmende Unsicherheit in der Krise - das sind die Ursachen für die Entwicklung. Die psychische Gesundheit im Arbeitsleben wird zur "Herausforderung der Gesellschaft von morgen". Es steigen die Anforderungen an Prävention und an wirksame Konzepte zur Integration bereits erkrankter Menschen in den Beruf.
Mehr dazu im "Thema des Monats" in der Mai-Ausgabe.

Wenn Krankendaten missbraucht werden ...
Die Krise sorgt für ein raueres Klima in den Betrieben. Arbeitgeber sammeln immer häufiger sensible und vertrauliche Daten über Krankheiten ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und nutzen sie bei nächst besten Gelegenheit für krankheitsbedingt Kündigungen. Solche Schnüffelei ist illegal und zumeist ohne gesetzliche Grundlage. Stattdessen käme es darauf an, den krank machenden Arbeitsbedingungen zu Leibe zu rücken und die Gefährdungsbeurteilung und das Betriebliche Eingliederungsmanagement zu nutzen.
Den Beitrag dazu gibt es in der Mai-Ausgabe zum Herunterladen (PDF)

Kranker Rücken durch Vibrationen
Berufskrankheiten der Lendenwirbelsäule durch Vibrationen werden relativ selten angezeigt und noch seltener anerkannt oder entschädigt. Auch seit der neuen Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung 2007 besteht noch immer ein verwirrendes Nebeneinander von Orientierungs- und Grenzwerten. Die Klärung von Berufskrankheitenfällen wird dadurch erschwert. Ähnlich unbefriedigend und kompliziert ist die Situation bei Erkrankungen, die durch eine kombinierte Belastung durch Vibrationen und Heben/Tragen entstanden sind. Dass hier häufig zum Nachteil der Betroffenen entschieden wird, ist nicht akzeptabel.
Lesen Sie dazu den Beitrag der Arbeitsmedizinerin Prof. Dr. med. Gine Elsner in der Mai-Ausgabe.

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