Fünf Prozent mehr Geld – für alle Beschäftigte und Auszubildende. Diese Forderung hat der IG Metall-Vorstand für die Textil-Tarifrunde 2014 beschlossen und folgte damit dem einheitlichen Votum der regionalen Tarifkommissionen. Die erste Verhandlungsrunde ist am 30. September in Maintal.
Der IG Metall-Vorstand hat am 8. September die Forderung für die Textil-Tarifrunde 2014 beschlossen: Danach sollen Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen um fünf Prozent steigen – bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.
Zuvor hatten die Mitglieder seit Mitte Juli in den Betrieben und gewerkschaftlichen Gremien über die Forderungshöhe diskutiert. Die Ergebnisse flossen in die regionalen Tarifkommissionen ein, wurden dort gebündelt und beraten und als Forderungsempfehlung an den Vorstand weitergereicht.
Gute Qualitätsarbeit verdient gutes Geld
In den Debatten hatte sich bereits schon abgezeichnet, dass die Textiler ein ordentliches Plus erwarten. Denn sie leisten in den Betrieben sehr gute Qualitätsarbeit und dafür haben sie auch gutes Geld verdient.
Aber auch die Firmen können es sich leisten. Die Wirtschaft läuft rund – nicht nur gesamtwirtschaftlich, sondern auch in der Textil- und Bekleidungsbranche. Der Export wächst, der Inlandskonsum nimmt zu. Und die Aussichten für 2014 und 2015 sind ebenfalls gut.
In allen Branchen gibt es Einkommenserhöhungen und das ist gut so. Das bringt mehr Geld auf die Kontos der Menschen und stärkt die Binnenkonjunktur. Deshalb ist es jetzt an der Zeit für ein deutliches Plus für die Beschäftigten in der Textil- und Bekleidungsindustrie. Gute Löhne und Gehälter sind zudem ein Index für attraktive Zukunftsbranchen mit attraktiven Arbeitsplätzen.
Die Tarifverhandlungen starten am 30. September in Maintal bei Frankfurt am Main.
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